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Das Blumentopf CB Top...

  • martin
  • 15. Januar 2007 um 22:11
  • Mechwerkandi
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    • 23. März 2008 um 12:30
    • #121
    Zitat von "martin"


    Ich habs an 2 Chassis nachgemessen (normales Multimeter, das mir aber zb am Widerstand genau den angegebenen Wert 3Ohm anzeigt). 4,7 Ohm. Das is doch deutlich unter der Herstellerangabe.

    Auch hier gilt:
    Übliche Vielfach-Messgeräte eignen sich bestenfall für grobe Schätzungen.
    Welche Güteklasse hat das verwendete Messgerät?

    Da muss irgendso was wie "G2,5" draufstehen...

    Was für ein Widerstand was das?
    Metalloxid-1%ter?

  • SRAM
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    • 23. März 2008 um 13:25
    • #122

    Schön, das mit der Dämpfung bei closed ist wohl auch geklärt.

    Bei den Frequenzen >2 kHz gibt es viele Möglichkeiten:

    - bisher destruktive Überlagerung von Partialschwingungen der Membran mit den Reflektionen --> hier kannst Du nichts machen (außer Beschichtung der Membran)

    - Reflektion von der Oberfläche des Dämpfungsmaterials. Das kann recht heftig sein. Deshalb sollte man die Grenzfläche des Dämpfungsmaterials zum Leerraum auch immer strukturieren ( siehe z.B. schalltote Räume ). Im kleinen kann man Gassen in das Material schneiden, in dem Falle dürften einige Kerben mit Tiefe 30 mm reichen. Nicht zu breit machen, dünne Einschnitte genügen. (zuggeben: mit Dämmwolle geht das nicht, da muß man schon ein formstabiles Dämpfungsmaterial nehmen)

    - Reflektionen von den Korbstreben. --> hier kann eine Umhüllung der Streben mit Dämpfungsmaterial helfen (nur locker umhüllen, Stärke ca. 20 mm, Material darf Membran nicht berühren !)

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • SRAM
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    • 23. März 2008 um 13:30
    • #123

    .....ähhhh, blöde Frage: wie nah ist denn das Mikro an der Membran ?

    ........da gibt es nämlich noch die Möglichkeit IV..........Heisenberg :wink:


    Gruß SRAM

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  • 20Hertz
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    • 23. März 2008 um 13:31
    • #124

    Hallo martin,

    LIMP&Co. mögen generell keine Kommas. Anstatt "Komma" also immer "Punkt" eingeben.

    Zitat von "martin"


    Hab noch die TSP nachgemessen. 2x Freiluftimpedanz. Einmal nacktes Chassis, einmal mit 44g Zucker rund um die Dustcap.
    Rechnen hab ich dann limp gelassen.


    Hast Du den Zucker auf der Membran festgeklebt? Falls nein, würde ich auf die Messung mit Zusatzmasse nicht viel geben. Nicht umsonst verwendet man normalerweise Knetmasse, weil diese fest mit der Membran verbunden ist.

    Zitat von "martin"


    Komisch ist der ripple bei 63Hz?
    Ich hab das Chassis auf 2 Fliesenstapel (knapp 1m hoch) mit dem Rand gelegt.


    Hast Du mal versucht, das Chassis ein wenig zu polstern? Alternativ kann man das Chassis beim Messen auch in den Händen halten.


    Grüße
    Matthias

  • martin
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    3.234
    • 23. März 2008 um 14:00
    • #125

    Hallo,

    Nahfeldmessung bei 2,5k...
    Kann eigentlich keine Gültigkeit mehr haben?
    Wie war das 100/Chassisdm in m oder so, bis wohin das was aussagt?
    Geh ich <1m von der Membran weg, sind die Peaks futsch.
    Bei der Nahfeldmessung war ich etwa 3mm von der Dustcap entfernt.

    Hm, das mit dem Zucker haett ich mal gesagt ist egal. Da ist ja kein Hub da, es hat sich auch kein Zuckerkorn bewegt. Meinst du, dass das nennenswerten Einfluss haette?
    Knetmasse muesst ich erst besorgen, das was die Kinder hier haben hinterlässt Fettflecken.

    Tja - und am Multimeter steht garnix. So ein altes Voltcraft halt. Aber Re 4 oder 5,3 - da denk ich, soweit danebenschaetzen kann das wieder auch nicht?

    cu
    martin

  • Wolfgang
    Beiträge
    1.377
    • 23. März 2008 um 14:10
    • #126

    hi martin, eine frage...

    du schreibst, daß du zur bedämpfung dämmwolle genommen hast. war das normale polyesterwatte z.b. vom monacor, oder glaswolle?

    ansonsten mach ich das mit der bedämpfung immer so wie beschrieben, ich will einen scharfen übergang von der luft auf den absorber vermeiden. wie sram sagt, muß der übergang immer zart angepasst sein...
    auch abschlusswiderstände für hf werden immer am anfang als normale leitung ausgeführt, die dann nach masse hin immer weiter im wellenwiderstnd absinkt.

    konkret habe ich gute erfahrungen gemacht mit einem mehr oder weniger planaren stark absorbierenden matl, das ich dann ins gehäuseinnere rein mit etwas noppenschaum langsam anpasse.

    gruss wolfgang

    Gruss
    Wolfgang

  • Mechwerkandi
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    Beiträge
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    • 23. März 2008 um 14:57
    • #127
    Zitat von &quot;martin&quot;


    Tja - und am Multimeter steht garnix. So ein altes Voltcraft halt. Aber Re 4 oder 5,3 - da denk ich, soweit danebenschaetzen kann das wieder auch nicht?

    Solange das nicht geklärt ist, bleibt jede Aussage spekulativ.
    Diese Digi-Teile suggerieren Genauigkeit duch hohe Auflösung.

    Metallfilm Widerstände 1% Toleranz besorgen im fraglichen Bereich ~ 10 Ohm und damit abgleichen.
    Übliche Keramik-Drahtwiderstände sind ungeeignet.
    Oder:
    Konstantan-Draht mit bekanntem Widerstand/Meter entsprechend ablängen als Referenz.

  • 20Hertz
    Beiträge
    947
    • 23. März 2008 um 15:31
    • #128

    Jaja, der Gleichstromwiderstand ...

    Wie messe ich Widerstände mit einem Billigmultimeter:
    http://www.visaton.de/vb/showthread.php?s=&threadid=13914


    Grüße
    Matthias

  • Hörnli
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    1.880
    • 23. März 2008 um 18:24
    • #129

    Moin,

    Der "Lautsprecher" (Line)- Ausgang der Soundkarte hat wohl einen Quellwiderstand.


    >>Komisch ist der ripple bei 63Hz?

    ich hätte ja spontan gerufen: das ist der lose Zucker den es auf der Membrane durcheinander rüttelt, da aber auch ohne Zusatzgewicht? War also doch die Auflage wackelig oder energiezehrend?


    >>Kann das ansonsten so etwa passen?

    Nein, mit der Störung bei 63Hz, und dem unklaren R_e, auch Limp will vermutlich kalibriert werden (4 Ohm ist ja "irgendein" Wert. Der lose Zucker geht auch garnicht, nach meinem mechanischen Verständnis.

    Zitat von &quot;SRAM&quot;

    Zu der Kurve: Ob nun Vorwiderstand oder EQ bleibt sich vom Verhalten her gleich. Soll das Chassis aber voll ausgesteuert werden, so liegt an diesem immer die gleiche Leistung an. In dem Fall muß jetzt aber der Verstärker mehr Leistung an einem höheren Abschlußwiderstand erbringen: wenn der das kann --> o.K. ; das gleiche mit EQ spart aber Leistung.

    Gruß SRAM


    narrow minded opinion ;)
    Martin wirds gründlich austesten.


    >>Aber warum werden die Peaks >2,5k grösser?

    Im Lautsprecherbau muß man immer Antworten suchen auf die Fragen: Wo ist Energieentnahme Destruktiv, Wo entnehme ich Energie die sonst destruktiv wirkt, welchen Teil der Energie messe ich, welche Energie höre ich.

    Was bei 2,5kHz passiert interessiert Dich trennfrequenzbedingt glücklicherweise wenig, Du trennst ja hinreichend steil.

    kann man ARTA eine humanoidere dB-Skalierung beibringen, 10 dB mit unberschrifteter Hilfslinie bei 5, oder so?


    Bei einem nicht so tollen Multimeter kann man es auch so machen (von HiFi-Selbstbau geklaut):

    * man schaltet einen bekannten Widerstand Rv und den Lautsprecher in Reihe,
    * klemmt einfach eine 1.5 V Batterie an die Enden,
    * misst mit einem Multimeter die Spannung über Rv (Urv) und dem Lautsprecher (Uls)
    * und berechet Rdc = Rv · Uls / Urv

    sogar die Übergangswiderstände kann man bei dieser Meßmethode ausschließen, wenn man die Spannung unmittelbar an Widerstand und Lautsprecherklemmen misst. Doch eine 1,5 Mignon bricht mit der Spannung ein, also wenigstens 2 mal messen. Ich übernehme diese Meßmethode in jedem Fall in meine Sammlung methodisch sicherer Meßverfahren. Widerstand mit Multimeter ist im niederohmigen Bereich auch mit hochwertigen Multimetern eine Qual. Nicht umsonst werden in Labors W(h?)eatstonsche Meßbrücken für den niederohmigen Bereich benutzt.

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • 20Hertz
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    • 23. März 2008 um 19:39
    • #130

    Hi,

    Zitat von &quot;martin&quot;


    Nahfeldmessung bei 2,5k...
    Kann eigentlich keine Gültigkeit mehr haben?


    Nö, nur noch qualitativ (Resonanz ja/nein).

    Zitat von &quot;martin&quot;


    Wie war das 100/Chassisdm in m oder so, bis wohin das was aussagt?


    Siehe:

    ... aus dem (lesenswerten!) ARTA-Kompendium geklaut: http://www.fesb.hr/~mateljan/arta/AppNotes/ARTA-HB-D2.0.pdf

    Zitat von &quot;martin&quot;


    Hm, das mit dem Zucker haett ich mal gesagt ist egal. Da ist ja kein Hub da, es hat sich auch kein Zuckerkorn bewegt. Meinst du, dass das nennenswerten Einfluss haette?


    Ich meine: Ja!


    Grüße
    Matthias

  • SRAM
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    • 23. März 2008 um 19:48
    • #131
    Zitat

    narrow minded opinion

    ...nö. Die Kurven sagen einem alles was man wissen muß, noch dazu weil sie mit der Berechnung voll übereinstimmen.

    Gruß SRAM

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  • sabbelbacke
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    • 24. März 2008 um 00:30
    • #132
    Zitat von &quot;SRAM&quot;

    ........da gibt es nämlich noch die Möglichkeit IV..........Heisenberg :wink:


    Dagegen hilft nur :

    :)

    hornresp

  • Hörnli
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    • 24. März 2008 um 03:35
    • #133

    Moin,

    Zitat von &quot;SRAM&quot;

    nö. Die Kurven sagen einem alles was man wissen muß, noch dazu weil sie mit der Berechnung voll übereinstimmen.

    eben! , eine Endstufe mit einer höheren Leerlauf- Railspannung ist schlicht überflüssig ;)

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • SRAM
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    • 24. März 2008 um 06:43
    • #134

    sabbelbacke: :D ....auch ne Möglichkeit. Vieleicht würde es auch helfen, den Mikrophonprügel der Membran etwas zu entrücken.


    Hörnli: ausnahmsweise stimme ich dir zu --> die railspannung unter Last halte ich auch für deutlich wichtiger als die Leerlaufrailspannung :wink:


    Gruß SRAM

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  • martin
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    • 25. März 2008 um 08:53
    • #135

    Morgen,

    OK, "entrückte" Messung hab ich gemacht, tatsaechlich sieht es dann weit weniger schlimm aus. Rest muss ich wohl draussen messen, das ganze war als gemuetliche Schlechtwetter Wohnzimmersession geplant, da geht nix im Fernfeld.

    TSP lass ich vorerst aussen vor, tatsaechlich hab ich diesbezueglich in der CB eh relativ grossen Spielraum.

    Dämpfung! Hätte so einen grossen Effekt bei so niedrigen Frequenzen nicht erwartet. Das plan ich bei den neuen Prototypen fix ein und schenk dem mehr Aufmerksamkeit.

    Und Vorwiderstand werd ich mir genau ansehen. Auch mal nachmessen wie das mit und ohne bei praxisnahen Bedingungen aussieht. Bei dem material dass die Tops ueblicherweise verdauen muessen wuerds mich nicht wundern, wenn ich nach ein paar Minuten Vollgas am Top ohne Widerstand auch nicht mehr Pegel rauskrieg. Aber das wird noch ein eigener Thread wenns mal waermer ist und man draussen vernuenftig messen kann. Hören wuerd ich jetzt bei 3 Ohm bei geringem Pegel keine allzugrossen Unterschiede, ausser natuerlich dass die recht aufdringlichen Mitten ein wenig gezaehmt werden. Pegelorgien folgen noch.

    danke
    martin

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