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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

umwandlung in wärme reduzieren, mehr leistung weniger amp?!

  • mattt
  • 19. März 2006 um 19:40
  • mattt
    Beiträge
    96
    • 19. März 2006 um 19:40
    • #1

    Hallo,

    gibt es eine Möglichkeit, die Umwandlung von Energie in Wärme eines LS sagen wir auf 50% Verlust zu reduzieren?

    Ich habe in England mal ein Reggae Soundsystem gesehen, der mit EINER Röhrenendstufe 20 Bässe befeuert hat, der Bass war so krass dass man nicht mehr atmen konnte, nur im takt, hehe.

    Ich will meine Bässe effizienter machen habe gehört es gibt eine möglichkeit....! Wenigstens ein paar prozent!

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 19. März 2006 um 20:51
    • #2
    Zitat

    Wenigstens ein paar prozent!


    :lol:

    Zitat

    gibt es eine Möglichkeit, die Umwandlung von Energie in Wärme eines LS sagen wir auf 50% Verlust zu reduzieren?


    Klar. 3dB runterdrehen.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • mattt
    Beiträge
    96
    • 19. März 2006 um 21:06
    • #3

    hm....also vielleicht versteht auch keiner meine frage, aber sowas hilft mir nicht weiter cyberlight.


    Als Energieumwandler wandeln LS durchschnittlich doch 80% vom Strom der ihnen gegeben wird in Wärme um, 20% sind noch ton...!?

    Das will ich optimieren, hat jemand vorschläge?

  • FF
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    105
    Beiträge
    1.868
    • 19. März 2006 um 21:09
    • #4

    Ganz einfach: je effizienter dein System ist, d.h. je höher der Wirkungsgrad ist, desto weniger Energie wird in Wärme umgewandelt. Mit dem Verstärker hat das primär nichts zu tun. Für extrem hohen Wirkungsgrad wirst du um Hornsysteme nicht herumkommen, ein Wirkungsgrad von 50% wird aber auch so nicht erreichbar sein... Tip: mehr Grundlagen lesen!

    Gruß FF

  • F.A.Bi.A.N.
    Verifiziert
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    5.286
    • 19. März 2006 um 21:09
    • #5
    Zitat von "Mattt"

    20% sind noch ton...!?


    wenn du einen, sagen wir mal richtig potenten & wirkungsgradoptimierten 10"er meinst - die haben max. (!) 6% wirkungsgrad, von einigen exoten am rande (mit den üblichen "begleiterscheinungen" :wink: ) mal abgesehen.
    ein hochton-kompressionstreiber steht da schon viel besser da... , dass wirst du aber nicht gemeint haben, nehme ich an.

    ---> hornsysteme zur impedanzanpassung?! die energieaufnahme wird dadurch verbessert... (u.a.)... das chassis an sich hat aber nach wie vor einen wirkungsgrad im unteren einstelligen %-bereich.

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 19. März 2006 um 21:31
    • #6
    Zitat

    Das will ich optimieren, hat jemand vorschläge?

    Entschuldige meine Antworten, aber das versuchen Ingenieure schon seid Jahrzehnten und haben es noch nicht geschafft.
    Derzeit ist es einfach nicht möglich.

    Was ich festgestellt habe: Je besser der Frequenzgang, desto schlechter der Wirkungsgrad.
    Je mehr Wirkungsgrad/Frequenzlinearität, desto mehr Aufwand und desto höher der Preis.
    Irgendwann ist da aber Schluss. (Bei dem Preis allerdings nicht :) )

    Hochtöner erreichen hohen Wirkungsgrad durch hohe Bündelung und Kompression.
    Auch da gibt es physikalische Limits.

    Je mehr Bündel, desto laut. (Im Hauptstrahlbereich)
    Der Gesamtwirkungsgrad wird aber umso schlechter, je mehr man bündelt.

    Das liegt in der Natur der Sache. Gilt auch anschaulich für z.B. für Licht.

    Wenn man Leistung in ein System reingibt, muss sie als Wärme auch wieder raus können. Also kann der Luftspalt nicht beliebig klein werden. Je grösser der Luftspalt, desto schlechter der Wirkungsgrad. Mal so als kleines Beispiel unter vielen.

    Das grösste Problem eines Lautsprechers ist immer die Luft.

    Man möge mich gern verbessern, wenn ich grundlegend falsch liege. (Bitte Fakten und keine Spekulationen/Hörensagen !)

    Die alten greencone z.B. haben zwar einen nicht nennenswerten Frequenzgang, können dafür aber mit wenig Leistung ziemlich laut.

    P.S.: Ich fand deine Frage lustig. :) Ein bisschen Ironie dazu und schon können auch andere hoffentlich ein bisschen lachen.
    In kurzer Zeit wirst du evtl. auch drüber schmunzeln, was du da geschrieben hast.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • SRAM
    Profi
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    5.548
    • 19. März 2006 um 22:10
    • #7

    Bei optimaler Anpassung schaffen Direktstrahler einen Wirkungsgrad von ca. 9%, Beispiel:

    http://www.beyma.de/seiten/beymatable/pdf/122ND.pdf


    Ausnahme-Hornlautsprecher erreichen die bei optimaler Strahlungsanpassung maximal erreichbaren 50% Wirkungsgrad fast, Beispiele:

    http://www.community.chester.pa.us/files/specs/new/m4.pdf ca. 45%

    http://www.bmspro.info/index.php?show=item&usbid=10281&id=54369 ca. 35%


    Mid- und Tieftonhörner können ebenfalls Werte um die 40% erreichen, da sind dann aber die oben genannten Direktstrahler als Treiber notwendig (Mid) und/oder mehrere Hörner im stack erforderlich (Bass).

    Gruss SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • mattt
    Beiträge
    96
    • 20. März 2006 um 10:50
    • #8

    danke an alle,

    Zitat

    Mid- und Tieftonhörner können ebenfalls Werte um die 40% erreichen, da sind dann aber die oben genannten Direktstrahler als Treiber notwendig (Mid) und/oder mehrere Hörner im stack erforderlich (Bass).

    Das ist genau das was ich meine. der typ hatte einen ( von mir nicht definierbaren recht grossen ) kasten vor seine direkten mitten geschaltet,
    Er hatte 20 BassHörner und das ganze befeuert mit EINER selbstgebauten Röhrenendstufe. Der hat in einer Riesen Halle aufgelegt ( circa 1000 leute ) und es war einfach unglaublich brachialer Bass.

    Die Basshörner waren 4x Bass in einem Horn. Zum Heben waren schätz ich mal 5 leute am werk. Das ganze System ist in den 80er Jahren entstanden, Bässe werden warscheinlich nicht mehr wie max. 300 Watt gehabt haben.

    Also direkte mitten und hörner können ja nicht alles sein dass der Wirkungsgrad um 40% steigt, sonst würde es ja jeder machen....ab wann tritt der fall ein?

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 20. März 2006 um 10:55
    • #9

    http://www.egbeck.de/15bhorn0.htm

  • tufkains
    Beiträge
    1.342
    • 22. März 2006 um 14:45
    • #10

    ----

    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (29. September 2008 um 17:16)

  • unknown_artist
    Beiträge
    2.849
    • 22. März 2006 um 17:21
    • #11
    Zitat von "Inspiron"

    Mir konnte bis jetzt noch niemand sagen, warum die Effizienz eines Systems auf 50% beschränkt sein soll.

    Das wäre hier der Fall der Leistungsanpassung. Strahlungswiderstand und Re sind gleich groß.


    50Prozent Effizienz???- Leistungsanpassung? wenn ikke das mal zum elektrotechnischen Analogon betrachte, stimmt das was nicht...

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

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