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Adapter von 1" auf 1,5"

  • tthorsten
  • 26. Januar 2007 um 17:54
  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 26. Januar 2007 um 17:54
    • #1

    So leute ich möchte mir einen Adapter bauen um von 1" auf 1,5" zu kommen.

    eignetlich ja kein problem da es sich ja in beidne fällen um die normale Lochverschraubung handelt also nix mit gewinde oder so.

    PER CNC mit entsprechender Stückzahl bestimmt für 15 bis 20 euro zu fertigen. wenn man die Programmierkosten umlegt.

    nun hab ich mich aber gefragt wie hoch bzw dick muss der adapter minimal bzw maximal sein.

    - damit er aksutisch unauffällig ist.
    - damit die aufweitung sei sie konisch oder irgendwie elliptisch passt.
    - muss sie gar dem inneren hornverlauf entsprechen.


    tja warum das ganze ich möchte ein mal messen wie sich ein schnöder 1060 von 18sound an einem ME 90 verhält und wie im vergleich dazu der aufgebohrte BMS 4555 der ja auch nur ein pseudo 1,5" ist da sie ja beide eine 44mm VC haben.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • fladdi-for-president
    Beiträge
    468
    • 29. Januar 2007 um 04:57
    • #2

    .....ein me90 hat einen 1,4"-flansch, oder nichtt ?

    "Must be..."

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 30. Januar 2007 um 10:17
    • #3

    in ME 90 ist ein 1,5" ein 1060 ist ein 1" also "fehlt"da was

    sonst keine kommentare oder ideen zum problem ?

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • FF
    Reaktionen
    105
    Beiträge
    1.868
    • 30. Januar 2007 um 12:03
    • #4

    Das für mich naheliegendste wäre, die vorgegebene Hornkontur weiterzuführen, bis der Hals auf 1" Durchmesser kommt. Ich überlege gerade, wie man die Hornkontur am besten ermitteln könnte... hm...

    Das Horn mit der Halsfläche auf ein Brett schrauben, innen schön mit Vaseline einfetten und dann mit Gips ausgießen. Das Herauslösen sollte gut gehen, da das ME90 auf der Innenseite recht glatt zu sein scheint. Am Abdruck kannst du jetzt in Abhängigkeit vom Hornweg gut die entsprechende Fläche ausmessen/-rechnen.

    Nicht ganz einfach in diesem Sinne scheint mir am ME90 der relative schnelle Übergang von rundem zu rechteckigem Querschnitt, der ja bereits kurz hinter dem Hals erfolgt. Falls sich die Hornkonstante an dieser Stelle auch ändert, bleibt eben nur der der kurze Abschnitt mit rundem Querschnitt zur Ermittlung der für den Adapter notwendigen Daten.

    Gruß FF

  • fladdi-for-president
    Beiträge
    468
    • 30. Januar 2007 um 14:09
    • #5
    Zitat von "tthorsten"

    in ME 90 ist ein 1,5"


    ?

    Zitat von "FF"

    Falls sich die Hornkonstante an dieser Stelle auch ändert, bleibt eben nur der der kurze Abschnitt mit rundem Querschnitt zur Ermittlung der für den Adapter notwendigen Daten.


    das ist genau der punkt; die stelle, an der die wellenfront aufgebogen werden soll um auf die gewünschte expo-kontur überzulaufen kann nicht jede x-beliebige sein, sondern ergibt sich aus dem schnittpunkt der "bereits vorhandenen" konturen.
    verlängere ich das horn nun um ein paar mm nach hinten, verschiebt sich dieser ideale schnittpunkt.
    theoretisch ist das also eher heikel, praktisch machen ein paar konische mm sicherlich nicht viel aus und man sollte es auf einen versuch ankommen lassen.
    es gibt aber noch mindestens einen weiteren punkt für diese abstimmung, den ihr übersehen habt.....
    :roll:

    "Must be..."

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 1. Februar 2007 um 16:58
    • #6

    ... diese Adapter sind immer sehr heikel, weil diese - je nach Horn - zu Unstetigkeiten im gesamten Hornverlauf führen (können).

    Sicher: Nicht wenige Hörner haben im Halsbereich eine konische Geometrie, die man dann (allerdings möglichst gleichmässig "angeschmiegt" ... d.h. "knickfrei" :grin: ) weiterführen könnte.

    Ich habe selbst mehrere solcher Adapter hier gehabt - ausnahmslos bei Weichenjobs für Kunden.
    Aufgrund der dabei gemachten Erfahrungen würde ich diese Teile allerdings selbst (d.h. für eigene Projekte) NICHT einsetzen.

    Solche Adapter sollten - wenn es denn sein muß - immer passend zum verwendeten Horn angefertigt werden.
    Diese "Universaladapter" sehe ich eher als weniger empfehlenswerte "Notlösung". :wink:

  • Kracky
    Profi
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    2
    Beiträge
    12.055
    • 1. Februar 2007 um 18:15
    • #7

    Vielleicht macht es ja Sinn das Horn ansich garnicht so zu ändern sondern einfach von vorne in das Horn eine Verjüngung zu gestalten. Als Entwickler würde mir jetzt spontan einfach der Versuchsaufbau in den Kopf kommen, das ich wie wir das im Kindergarten gelernt haben mit Bastelkleber und Zeitung einfach mal eine dem Hornverlauf angepasste und sauber ringsum verarbeitete Verjüngung auf 1" bastle. Wenn man das sauber und akkurat macht sollte die Oberfläche unbedenklich sein, zur Not evtl. noch ausgleichen und mit Kunststofffarbe lackieren. Denke damit könnte man schonmal arbeiten um ein paar Messungen zu machen. Taugt das nix, den Papierkegel aus dem Horn klopfen, das Horn mit Alkohol reinigen und schon ist nichts passiert. Nur mal so ganz unbedarft, denn ein Adapter mit so nem flachen Winkel wird sicherlich nicht kurz und das ist wohl ehr negativ. Bei meiner Idee bleibt das Horn exakt so lange wie es ist nur sind halt die ersten paar cm im Horn verjüngt und gehen dann fließend auf die Grundform über.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • ometa
    Beiträge
    712
    • 1. Februar 2007 um 18:18
    • #8

    Also ich lese in allen Beschreibungen auch ME90 - > 1,4''!

    Unwichtig.

    Nun. Ich habe mir auch mal meine Gedanken gemacht. Ich bin ja noch ein I-Dötzchen unter Gelehrten, deshalb traue ich mich erst jetzt, wo SK was als erster geschrieben hat.
    Die "was-habt-ihr-übersehen?"-Fragen von ffp haben ihren Reiz und man stöbert im Forum in bisher unentdecken Ecken.
    Sollte ich falsch mit meiner Vermutung liegen, bitte ich im Voraus um milde Behandlung.

    Also:
    Bei Verkleinerung von 1,5'' auf 1'' liegt eine Differenz von 12,5 mm vor.
    Bei Einbehaltung der Hornkontur würde die Länge des Adapters wahrscheinlich nicht nur "ein paar" Millimeter haben, sondern etliche.

    Doch selbst bei einer starken Verjüngung, die auf, sagen wir mal 10 mm Länge untergebracht würde, wären es bei einer Horntiefe von (Angaben aus dem Datenblatt -> Einbautiefe) 138 mm = 148 mm.
    Das sind etwas über 7% mehr.
    Die daraus resultierende Abstimmung würde sich verändern.

    Desweiteren kann ich nur spekulieren, da ich das Innere des Treibers nicht kenne. Ich sag es mal mit meinen technisch unkorrekten Worten: Ist sowas wie ein Umwegelement bzw. eine Art Phase-Plug verbaut, dürfte die veränderte Geometrie des Hornhalses und der Schalleintrittsöffnung zu nicht berechenbarem akustischen Murks führen: Phasendreher, Auslöschungen und so, wegen Luftimpedanzänderung.

    Ein bisschen richtig? :oops:

    Edith: siehe da! Kracky war 3 Minuten schneller und hat denselben Gedanken...

    http://www.nachdenkseiten.de

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    7.900
    • 1. Februar 2007 um 18:55
    • #9
    Zitat von "ometa"

    Bei Verkleinerung von 1,5'' auf 1'' liegt eine Differenz von 12,5 mm vor.
    Bei Einbehaltung der Hornkontur würde die Länge des Adapters wahrscheinlich nicht nur "ein paar" Millimeter haben, sondern etliche.


    ... wenn man bedenkt, daß der Winkel im Bereich des Flansches bei vielen Hörnern sehr steil ist, dürfte die notwendige Verlängerung mehr als üppig ausfallen (zusätzliche Masse) ... und: wenn der Anfangswinkel dann nahezu senkrecht auf den Flansch steht, sehe ich mit dem "Verjüngen" auf 1" massive Probleme auf den willigen Konstrukteur zukommen. :grin:

  • Kracky
    Profi
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    2
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    12.055
    • 1. Februar 2007 um 19:24
    • #10

    Daher ja die Idee zur Korrektur im Hornverlauf, muß aber natürlich sorgfälltigst gearbeitet sein und die Verhältnissmäßigkeit sollte natürlich auch eingehalten werden.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • fladdi-for-president
    Beiträge
    468
    • 1. Februar 2007 um 19:40
    • #11
    Zitat von "fladdi-for-president"

    die stelle, an der die wellenfront aufgebogen werden soll um auf die gewünschte expo-kontur überzulaufen kann nicht jede x-beliebige sein, sondern ergibt sich aus dem schnittpunkt der "bereits vorhandenen" konturen.

    war an dieser formulierung etwas missverständlich?
    es geht zwar auch um eine handwerklich saubere ausführung, das ersetzt die notwendigkeit dieser überlegung aber nicht im geringsten.
    um es noch mal klar zu sagen: man KANN hörner "verlängern" um auf einen geringeren flanschdurchmesser zu kommen, aber OHNE anpassung des restlichen horns wird das niemals "neutral" funktionieren.

    "Must be..."

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 2. Februar 2007 um 15:02
    • #12
    Zitat von "Kracky"

    Daher ja die Idee zur Korrektur im Hornverlauf, muß aber natürlich sorgfälltigst gearbeitet sein und die Verhältnissmäßigkeit sollte natürlich auch eingehalten werden.


    ... ggf. mit Modeliermasse - allerdings würde ich dann eher gleich ein 1"-Horn verwenden (außerdem werden die Finger nicht so klebrig :grin: ).

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