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Lautsprecher Kabel und Mikroleitung auf Trommel 50 und 100m

  • Ecto_Erwin
  • 28. März 2006 um 19:30
  • Ecto_Erwin
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    • 28. März 2006 um 19:30
    • #1

    Hallo!
    [@mods: bitte verschieben wenn es hier nicht her passt]

    Da wir in letzter Zeit immer öfter Sprachbeschallungen auf größeren Flächen haben wollen wir unseren Kabelbestand erweitern.

    Wir hätten da an folgenden gedacht:

    Lautsprecherleitungen:

    2 Trommeln mit 50m Speakon-Speakon Leitung
    (da man auf diese Distanz meist nur eine Box, o.ä. ansteuert sollte 2 polig reichen, oder?)
    Welche Marken und Querschnitte sind hierzu empfehlen?

    1 Trommel mit 100m Speakon-Speakon Leitung
    Anforderungen w.o.

    Mikroleitung

    2 Trommeln mit 100m XLR - XLR Leitung
    2 Trommeln mit 50m XLR - XLR Leitung
    (Hier wieder die gleiche Frage: Hersteller, Querschnitt?)

    Ich suche jetzt eine Firma, die mir diese Trommeln fix fertig gebaut liefert. Stecker nur Neutrik o.ä.
    Vielleicht macht das auch jemand von euch?

    Einsatzgebiet ist Sprachbeschallung, meist im gehobenen Bereich, allrdings nicht absolut HighEnd. Muss also nicht das teuerste vom Teurem sein.

    Danke für eure Hilfe!

    ROCKSTAGE light&sound productions
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  • der onk
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    • 28. März 2006 um 20:30
    • #2

    Korrigier' mich, aber schreit das nicht nach Funkmikro und Aktiv-Boxen?

    der onk

  • Ecto_Erwin
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    • 28. März 2006 um 20:40
    • #3

    Führ mal genauer aus bitte......

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  • der onk
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    • 28. März 2006 um 20:50
    • #4

    Aktiv-Box (selfpowered ist gemeint) - Verstärker sitzt im Lautsprechergehäuse, ergo Boxenkabel hinfällig.

    Funkmikro - was soll ich dazu weiter ausführen? Den Empfänger plaziert man unmittelbar bei der Box und so entfällt auch die lange Mikrofonleitung.

    Letztlich braucht man nur eine ausreichend bemessene Kabeltrommel zur Stromversorgung bzw. eine Aktiv-Box mit eingebautem Akku und Funkempfänger (Fohhn baut sowas beispielsweise).


    der onk

  • bias79
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    • 28. März 2006 um 21:39
    • #5

    Gibt schon Anwendungen wo du um so langes Kabel nich drum rum kommst. Nimm ne Adam Hall Trommel. 100 Kabel drauf xlr oder was auch immer eingebaut und fertig. Für NF eventuell Stereo. Speakon in 50 Meter getrommelt is glaub ich eher unflexibel. Bei der Entfehrnung sollte doch schon 4 Quadrat sein und das wiegt dann bei 50m schon bissel. Lieber LS zusammen stecken. NF gleich DMX tauglich bauen dann wird das öfter im Einsatz sein. :wink:

    GHOSTNOTE-SOUND

  • SMPTE
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    • 28. März 2006 um 22:07
    • #6

    ja,
    50 bis 100m NF ist überhaupt kein Problem.
    Der Querschnitt ist dabei völlig egal (ok ausser vielleicht bei "Baumarktkabeln" .... :? ).
    Bei LS habe ich gute Erfahrungen mit einer Firma gemacht, die für kleinere Systeme im Sprachbeschallungsbereich 2*2,5mm² Coax-LS-Kabel eingesetzt hat. Ist vom querschnitt ausreichend und lässt sich vor allem viel besser trommeln als "normales" LS-kabel.
    Ausserdem bekommt man so noch bis zu 100m auf eine Schill-Trommel.
    - vorrausgesetzt natürlich, man wickelt sauber.

    Haste ma Gaffa?
    Haste ma n Leatherman?

  • bias79
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    • 28. März 2006 um 22:12
    • #7

    100m bei 2,5 ich weiß ja nich. Hier gabs mal son lustiges exel tool zum leitungsverlust ausreichen, finds aber gerade nich.

    GHOSTNOTE-SOUND

  • SMPTE
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    • 28. März 2006 um 22:22
    • #8

    Bei einer 16-ohm Box (bei Kleinlautsprechen durchaus häufiger üblich) und 100m 2,5mm² verliert man ca 8,1%.

    Haste ma Gaffa?
    Haste ma n Leatherman?

  • Sohnemann
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    259
    • 28. März 2006 um 22:31
    • #9

    http://www.musik-service.de/lautsprecherka…ck-mkb31de.aspx

    das ist die Liste zur Berechnung des Verlustes bei Lautsprecherkabeln.

    Bei XLR's sollte es bezüglich der Länge kein Problem auftreten...

    mfg
    Marcel

  • Reini
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    • 28. März 2006 um 23:50
    • #10
    Zitat von "SMPTE"

    Bei einer 16-ohm Box (bei Kleinlautsprechen durchaus häufiger üblich) und 100m 2,5mm² verliert man ca 8,1%.


    und wenn Du nur ein 1,5mm² Kabel auf 50m hast kommt hinten am Lautsprecher immernoch Musik raus, vorausgesetzt, das Kabel ist am Amp angeschlossen.........

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • evoice
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    • 29. März 2006 um 06:32
    • #11

    Moin,

    Zitat

    Bei einer 16-ohm Box (bei Kleinlautsprechen durchaus häufiger üblich) und 100m 2,5mm² verliert man ca 8,1%.

    Da es ja um Sprachbeschallung geht und heutige Verstärker ja etwas mehr Wumms haben als vor 20 Jahren sind die 8,1 % vernachlässigbar.

    Wir haben auch Speakon Kabeltrommeln im Einsatz und haben diese mit 4 x 2,5qmm Starkstromkabeln (Titanex HO7) bestückt. Die 4 adrige Lösung bietet meines Erachtens mehrere Vorteile :

    a.) Übertragung von 2 Kanälen möglich
    b.) beim Zusammenschalten doppelter Querschnitt also 2 x 5qmm

    Wir haben allerdings mehrere Kleintrommeln á 30m das ist gut zu handeln und hat sich in der Praxis (hier Mobildisco) bewährt.

    100 m ist ein bisschen viel auf einer Trommel (Gewicht) vielleicht fährst du mit 2 x 50m etwas besser. Die XLR Kabel würde ich wie bereits beschrieben als DMX Kabel ausführen ...
    Funkmikro > 100 m kann bei nicht freier Sicht schon mal zu Problemen führen :!:

  • Ecto_Erwin
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    • 29. März 2006 um 08:59
    • #12

    Funkmikro Variante haben wir natürlich schon öfter gemacht! Kommt aber für einige Anwendungen nihct in Frage, hatten auch schon Distanzen von 200-300m. oder vom ersten ind den 15.Stock.
    Und außerdem hatte ich nicht nach Alternativen zu diesen Kablen gefragt sondern nach Herstellern dieser Kabel.

    Ist jetzt nichts gegen dich onk, aber das ist halt eine Krankheit des Forums.
    Man bekommt immer Antworten auf Fragen, die man nie gestellt hat!
    Euch anderen schon mal Danke!
    Habe zwar jetzt schon ein paar Sachen gefunden, wäre aber über weitere Vorschläge sehr dankbar!

    Ciao

    ROCKSTAGE light&sound productions
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  • nojunk
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    • 29. März 2006 um 12:43
    • #13

    hallo zusammen,
    wie schon einmal im forum geschrieben ( http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=45428 ), verwenden wie für NF entweder Klotz StarQuad sq450 (4x0.5mm2 jeweils 500m auf schill trommeln gross - is' auf kundenwunsch so angefertigt worden, wird aber mehrere male im jahr verwendet!!!) oder Cordial cmk250 (2x0.5mm2 jeweils 200m auf schill trommeln mittel - unser vorschlag).
    speaker mässig haben wir das sommer elephant 4x4mm2 und 8x4mm2 jeweils 100m auf schill trommel gross - jaja, ist schon schwer... ;)

    hth
    cu klaus ( info@nojunk.de )

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    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

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  • tufkadib
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    • 29. März 2006 um 15:52
    • #14

    Für lange Leitungswege gibt es die :idea: 100V-Technik :idea: .
    Dazu wurde hier auch schon einige Male geschrieben. Dann könnte man die Kabeltrommeln kleiner halten und auch leichter, weil man z.B. nur LFK-9 aufspulen braucht.

    MfG

    DirkB

  • bemi
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    • 29. März 2006 um 15:59
    • #15

    bis 50m hab ich auch schon mit 1,5qmm gemacht, kein Problem; ein EQ ist aber dann schon angebracht, da neben ohmschen Widerstand auch die Kabelinduktivitaet/-kapazitaet zum Problem wird (Hoehenverlust).

    BTW: KS hat dafuer ein sog. Wicom-System in den "Delay-Endstufen", Kabellaenge einstellen und gut. Ist so, wie wenn man einen Vorhang vor der Box wegzieht ;)

    Sommer und Klotz haben Kabel mit 3x1,5qmm + 2/4 DMX-Leitungen (eigentlich als Licht-Steuercore), die sich wunderbar fuer Delayboxen verwenden lassen (entweder Strom + NF + Mic fuer Aktivsysteme oder LSP + Mic fuer passive). 4x4qmm muss nicht sein, weil die Systeme ja meist passiv sind, da kann man dann auch 4x2,5qmm paralellschalten (-> 2x5qmm); mit 4x4qmm kann man natuerlich besser "Mehrwegstrecken" versorgen.

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • bias79
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    • 29. März 2006 um 17:25
    • #16

    und der dämpfungsfaktor is im Arsch... solange es nur sprache oder hintergrund ist mag das vielleicht funktionieren.

    GHOSTNOTE-SOUND

  • nojunk
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    • 29. März 2006 um 18:05
    • #17
    Zitat von "bemi"

    ...4x4qmm muss nicht sein, weil die Systeme ja meist passiv sind, da kann man dann auch 4x2,5qmm paralellschalten (-> 2x5qmm); mit 4x4qmm kann man natürlich besser "Mehrwegstrecken" versorgen.


    genau das - mehrwegstrecken - war die vorgabe! wir haben auch 75m 8x4mm² auf trommel - ist aber wirklich kaum zu bewegen... :cry:

    Zitat von "bias79"

    ...und der dämpfungsfaktor is im arsch. solange es nur sprache oder hintergrund ist mag das vielleicht funktionieren.


    wenn man sich an die vorgaben von LS herstellern zb l'acousitcs haltet, kommt für streckern über 25m meistens 4mm² als empfehlung raus. es gibt sogar hersteller von ls kabel (cordial cls260), die 2x6mm² ls-kabel herstellen -> geht grad so noch in einen speakon stecker!

    bin jetzt wieder fort...

    cu klaus ( info@nojunk.de )

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  • bias79
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    • 29. März 2006 um 22:09
    • #18

    und das zu recht. deshalb machen wir eigentlich nie ls über 20m. gibt immer ne andere lösung.

    GHOSTNOTE-SOUND

  • MK
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    • 30. März 2006 um 10:22
    • #19
    Zitat von "Sohnemann"

    http://www.musik-service.de/lautsprecherka…ck-mkb31de.aspx

    Leider stimmt die Tabelle nicht! :(
    Hier gibt´s eine zum selber ausrechnen:

    http://www.tools4music.de/docs/daempfungsfaktor.xls

    Zum Dämpfungsfaktor:
    Der sog. Systemdämpfungsfaktor (da steckt alles drin; vom Verstärker bis zur Box) sollte nicht unter 10 sinken, dann wird´s definitiv hörbar. Dieser Wert wurde in einem wissenschaftlich druchgeführten Test eines namhaften Verstärker-Herstellers empirisch ermittelt.

    Bei 100m und 8 Ohm Belastung sollte das Kabel also mindestens 5 mm2 haben.

    Gruß
    Martin

    Glaube nur, was auch wissenschaftlich untermauert werden kann, menschliche Sinne lassen sich zu leicht besch... - äähh betrügen!

  • Ecto_Erwin
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    • 30. März 2006 um 11:15
    • #20
    Zitat

    und das zu recht. deshalb machen wir eigentlich nie ls über 20m. gibt immer ne andere lösung.

    Das kann ich nicht bestättigen, sonst würden wir uns das Zeugs nicht kaufen.

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