Campfire beschreibt das schon ganz gut, es ist einfach so, bei Koserve habe ich den Level meiner PA von 0-100 Sage ich mal und ich kann diesen bestimmen. Bei Live ist das anderst, da bestimme auch noch andere Faktoren den Level und deine Anlage muß da mithalten oder du kannst es vergessen. Hier wie gesagt gerade bei Klein und Kleinstveranstaltungen haben wir es meißt mit kleinen Locations zu tun wo du es mehr als schwer hast zum einen einen vernünftigen Sound ab zu liefern, nein du mußt auch noch über die Eigenlautstärke des Drumsets drüber kommen, da leiser spielen zwar geht aber meist keine Stärke von Drummern ist. Meißt ist es dann auch noch so, das eine Anlage so viel Potenzial haben das der Gesang noch drüber kommt, die Anlage nicht gequelt klingt und sauber spielt und das holt man nunmal nicht so eben aus einem besseren Kofferradio.
Boxen abgeraucht
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Hi,
ZitatGanz einfach: bei einer Party in einem kleinen Raum brauchst du nicht soviel Power (in der Regel) da der Raum nicht so groß ist und das Ganze auch nicht so laut sein muss.
Bei einer Liveband hast du zum einen eine viel größere Dynamik (lautstärkeunterschiede) so dass die anlage um ähnlich laut zu wirken mehr Leistung benötigt als bei Konserve.
Und als wichtigster Punkt: du musst erstmal mit der Lautstärke der Band mithalten, bei Metal o.ä. kann ein unverstärktes Drumset auch im 150 Leute Club noch viel zu laut sein, trotzdem muss die Stimme noch drüber, das benötigt dann einfach eine entsprechende anlage.
Dass die daraus resultierende Lautstärke in der regel deutlich zu laut ist ist leider so, lässt sich aber nicht ändern solange nicht von Musikerseite (Equipment/Spielweise) daran gearbeitet wird.Völlig richtig, selbst die vom Moderator erwähnten 6KW erachte ich in einer kleinen Location von 40m2 als zu wenig (mehr KW übrigens auch als unsinnig) wenn:
a: der Drummer alle aufgestauten Agression an seiner Snare ausläßt und die Becken als wichtigstes Element eines Drum-Sets erachtet.
b: Die Gittaristen leider den Knopf zum leiser drehen ihres Verstärkers im Proberaum gelassen haben :oDer Müll der da von der Bühne kommt ist durch nichts zu kompensieren und kann seitens des Tonmanns, der eh ignoriert wird wenn er im Vorfeld sagt: "bitte leise", nur ertragen aber nicht geändert werden.
All dies ist in Kulturbuden der kleineren Sorte und gitarrenorientierter Musikrichtungen in 99,99999% aller Fälle zu erwarten.
Selbst wenn du in so einem Fall nur die Stimme verstärkst kann das geübte Gebrüll eines Sängers dir jede PA schrotten ohne das dein Amping ins Clipping gerät, denn anderer Sachen Clippen manchmal viel früher.Gruß Wölfi
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Danke für die sehr hilfreichen Antworten. Ihr habt mir ein ganzes Stück weitergeholfen !! Ich freue mich wirklich das auch eine "Anfängerfrage" so gut und ausführlich beantwortet wird.
Durch eure Antworten haben sich mir weitere Fragen ergeben:
Es ist doch möglich, diese angesprochenen Peaks (also die Dynamik) mittels eines Kompressors (Peak Limiter) einzuschränken ?! Warum wird dies, wie ich schon öfters gelesen habe in der Praxis nicht gemacht; bzw. warum ergibt sich durch einschränken der Dynamik in der Summe angeblich ein wesentlich schlechteres Klangbild ? Ist es ein klassischer Anwenderfehler der falschen Einstellung der Geräte ? Denn: Die Dynamik auf CDs o.Ä. wird teils sogar sehr stark eingeschränkt - Und klingen tut es dann auch gut.Gruß Tim
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Zitat von "xyz"
Durch eure Antworten haben sich mir weitere Fragen ergeben:
Es ist doch möglich, diese angesprochenen Peaks (also die Dynamik) mittels eines Kompressors (Peak Limiter) einzuschränken?! Warum wird dies, wie ich schon öfters gelesen habe in der Praxis nicht gemacht; bzw. warum ergibt sich durch einschränken der Dynamik in der Summe angeblich ein wesentlich schlechteres Klangbild? Ist es ein klassischer Anwenderfehler der falschen Einstellung der Geräte? Denn: Die Dynamik auf CDs o.Ä. wird teils sogar sehr stark eingeschränkt - Und klingen tut es dann auch gut.Zur Summenkompression im Liveeinsatz:
Kann man machen. Dezent eingesetzt auch u.U. ganz sinnvoll und mit brauchbarem Ergebnis. Für meinen Geschmack lebt Live-Musik aber u.a. von der Dynamik. Ganz davon abgesehen verschiebt man mit heftiger Summenkompression die Leistungsforderung an das Frontsystem durchaus etwas nach oben, da zwar die Peaks reduziert, das gesamte Signal aber größer wird. Dementsprechend sieht dann auch die Belastung der Speaker aus.CD-Produktion ist wieder eine andere Baustelle. Da gibt es seit Jahren einen kaum aufzuhaltenden Trend, das Material immer weiter zu komprimieren. Du kannst davon ausgehen, dass _jedes_ Signal einer aktuellen Rock-Produktion mindestens 3x durch einen Kompressor gejagt wurde. Einmal bei der Aufnahme, dann im Mix und zum Schluß nochmal im Mastering. Wenn Du das Ding im Radio hörst, mit höchster Wahrscheinlichkeit auch noch durch einen Optimod o.ä.
Das führt dann zwar zu wahnsinnig "laut" klingenden Produktionen, die Restdynamik im Material liegt dann aber nur noch bei einigen dB im einstelligen Bereich (Jazz ~10, Rock ~3-6, "Uzze" eher 3dB), was mit dem, was die Band mal gespielt hat, nicht mehr all zu viel zu tun hat.
Google mal nach "Bob Katz" und "Overcompression".HTH
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Ihr sagt das es durch Kompression möglich ist, das Signal im Endeffekt lauter darstellen zu können. Nur damit ich das richtig verstehe:
Lauter wird es dadurch, das es keine Peaks mehr gibt, also auch keine "Leistungsreserven" bereitstehen müssen um kein stellenweises Clipping zu haben. Durch das Wegfallen dieser Peaks kann dann in der Summe mehr aufgedreht werden. --Richtig ?Zum eigentlichen Thema:
Ich war habe die Boxen heute mal durchgemessen und festgestellt das der Tieftöner doch im Ar*** ist. Sagt garnix mehr, kein Ton nix. Wird wohl die Schwingspule zu heiß geworden sein. Zusätzlich ist halt noch ein Elko auf der Frequenzweiche kaputt, wie am Anfang schon gesagt. Dieser war fürs Trennen der Treiber zuständig...
Jetzt habe ich eine Email an den Yamaha Support geschrieben. Die haben mir nebst dem Schaltplan für die Frequenzweiche gesagt, das in der Yamaha Eminence Speaker (was ich mir schon dachte) eingesetzt werden, die extra für Yamaha produziert werden...der Neupreis für einen Ersatztreiber liegt bei 240€.Jetzt stellt sich für uns die Frage, was wir machen. Unser Ziel ist halt, mit den Boxen erstmal "was zu machen", um dann bei Gelegenheit sofort was vernünftiges kaufen zu können. Also, was würdet ihr machen ???
Möglichkeit 1: Wir haben beide Boxen für 350 € gebraucht gekauft - So macht es also wenig Sinn, sich einen Ersatztreiber zu kaufen. Besser könnten wir eine einzelne Box "neu" kaufen, wobei wir hier das Problem hätten das man sehr schwierig eine einzelne Box gebraucht bekommt..
Möglichkeit 2:Eine andere Möglichkeit wäre, die Tieftöner beider Boxen auszutauschen (z.B. Eminence Kappa 15)- Problem wäre hierbei das wir evtl. eine neue Frequenzweiche basteln müssen...was evtl. mit einem befreundeten Verleiher möglich wäre. Außerdem wäre u.U. der Wiederverkaufswert sehr niedrig...Habt ihr noch andere Ideen ? Ich bitte dringend um eure Hilfe. Wir wissen nicht was jetzt am sinnvollsten wäre.
Vielen Dank und schöne Grüße,
TimADMIN: Wäre es jetzt nicht sinnvoll, wenn der Thread im Praxis Forum wäre ? Sicherlich könnte ich da mit mehr antworten rechnen... :roll:
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Zitat
Es ist so extrem, dass ich es nicht mal mit 8-10dB Verringerung der Frequenzen 10-20kHz mit dem Equalizer beheben konnte !
Ich möchte behaupten das du über 10k rummachen kannst was du willst, auf den Yamahas wirst du in dem Bereich keinen Unterschied hören. Das was du suchst is eher im bereich 2 - 5
Um welchen Kondensator handelt es sich ? Hats mal ordentlich gekoppelt und desshalb geclippt ?
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Es handelt sich um den Kondensator, der den Tieftöner parallel zum Hochtöner trennt - Also ein Hochpassfilter von 12 dB...wahrscheinlich butterworth oder sowas in der art.
gekoppelt hats eigentlich nicht :-/Hat denn keiner eine Antwort zu meiner Frage aus meiem letzten Post ?
Ich wäre sehr dankbar - das ist sehr wichtig für uns..... -
Das liest sich als ob jemand ordentlich am EQ gedreht hätte, damit Kick und Bass ordentlich schieben. Die resultierende thermische Belastung hat dann die Boxen gegrillt.
240,- für neue Treiber würde ich nicht ausgeben wollen, gibt es denn niemanden der die Dinger reconen kann?
Ansonsten würde ich das vom Budget abhängig machen:
Entweder ihr habt wenig Geld, dann kommt eigentlich nur eine Reparatur in Frage.
- oder Ihr könnt euch bessere Boxen leisten. In dem Fall würde ich die Yamahas so verscherbeln wie sie sind, und schlechtem Geld kein gutes hinterherwerfen. -
Gut, wo lässt man sowas denn reconen ? Ich habe sowas noch nie gemacht/machen lassen ... kann das evtl. sogar mein örtlicher PA-Vermieter ?
Gruß,
Tim -
Wie wurde das system getrennt?
Ich würde trotzdem zu einem Limiter raten, einfach mit grosszügiger Release Zeit (1s oder länger) um dem LS eine verschnaufspause zu gönnen, nach einem Peak! Natürlich "zuckt" das Signal dann bei einem ansprechen des Limiter merklich zusammen, aber immer noch besser das, als wenn die Boxen dann in Rauch aufgehen. Und wenn man die Boxen an ihre Grenze fährt gibts halt eigentlich nur 3 alternative, es zerrt wie sau, die box gibt rauchzeichen, oder der Limiter regelt zurück. Was ist das kleinere Übel?
Überigens könnte dir das warsch. auch mit der AZ CD-12 passieren :cry:
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