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Cello Mic´s

  • ullix
  • 3. Mai 2006 um 21:03
  • ullix
    Beiträge
    213
    • 3. Mai 2006 um 21:03
    • #1

    Hi Leute

    ICh würde gerne Live in einer Kirche (ich geh ma von viel Hall aus) ein Cello möglichst brilliant abnehmen. Leider ist dafür das Budget etwas knapp.

    Ich habe mir mittlerweile eine Lösung von SD-Systems angesehen die mir leider etwas teuer ist (425€)

    Wer hat erfahrungen damit und was nehme ich am besten um ein Übersprechen von anderen Quellen gering zu halten und auch die Bässe des Cellos satt rüber zu bringen.

    Gruß Stefan

    ...wir sind nicht hier, um zu sein, wie andere uns gerne hätten...

  • Jeremy
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    1.491
    • 3. Mai 2006 um 21:13
    • #2

    Wenn der Cellist damit einverstanden ist, könntest Du es mit einem AKG C411 versuchen, Grundposition zwischen den Füßen des Steges. Wenn Du weiter nach oben (Richtung Korpusmitte) gehst, wird es voluminöser, nach unten (Richtung Zarge) feiner. Ich habe es zwar noch nicht mit dem Cello versucht, aber sowohl an Kontrabass wie auch an der Geige hat es recht solide funktioniert.

    Auf jeden Fall wirst Du eine ganze Menge Kirchenhall los.

    --
    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • ullix
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    213
    • 3. Mai 2006 um 21:16
    • #3

    Hi

    Danke für den Tipp und das mit den Bässen klappt auch problemlos?

    ...wir sind nicht hier, um zu sein, wie andere uns gerne hätten...

  • Jeremy
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    • 3. Mai 2006 um 21:28
    • #4
    Zitat von "ullix"

    Hi

    Danke für den Tipp und das mit den Bässen klappt auch problemlos?

    Wenn Du unter problemlos "ankleben, einstöpseln, aufdrehen, läuft" verstehst, dann nein. Man muss halt ein wenig experimentieren und ein wenig am EQ drehen, bis es passt.

    --
    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • ullix
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    213
    • 3. Mai 2006 um 21:31
    • #5

    Ok das versteh ich unter problemlos. Ohne rumdrehen am EQ hat es nie geklappt da ich immerhin in ner Kirche arbeite *g*

    ...wir sind nicht hier, um zu sein, wie andere uns gerne hätten...

  • JS-Sound
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    4
    • 3. Mai 2006 um 21:55
    • #6

    Hallo,
    waren deine Erfahrungen mit normalen Kleinmembranmikrofonen so schlecht? Gerade wenn nicht soviel Budget da ist, würde ich bei der Technik bleiben, und etwas näher mikrofonieren. Natürlich wirst du Raumanteile mitbekommen, trotzdem denke ich, dass du einen natürlicheren Klang als mit einem AKG C411 erzielen wirst.
    Hast du denn schon etwas ausprobiert?
    Ich persönlich kann dir das Audio Technica AE5100 empfehlen, das habe ich auch schon (gerne) für Cello eingesetzt, auch in Kirchen.

    Gruß Jürgen

  • ullix
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    213
    • 3. Mai 2006 um 21:59
    • #7

    Habs schonmal mit nem Shure SM57 versucht war aber nix, dann mit nem Kleinkondenser von t.bone SC100. War aber auch nix berauschendes. Nur bevor ich mir jetzt ein hochwertigerere Mic kaufe wollt ich eben wissen welches *g*

    ...wir sind nicht hier, um zu sein, wie andere uns gerne hätten...

  • karel noon
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    • 4. Mai 2006 um 01:59
    • #8

    also das c411 geht laut, und das poblemlos.
    vom guten sound will ich mal niht sprechen, das finde ich nämlich wirklich nicht!
    außerdem mußt du ja noch den spieler überreden etwas an sein instrument kleben zu dürfen, geht zwar ab, aber das muß man dir erstmal glauben.
    mini mic lösungen von AKG oder am besten DPA funtkioniren auch sehr gut, und klanglich um welten besser.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • Bert
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    55
    • 4. Mai 2006 um 09:18
    • #9

    Hallo,

    habe das mal mit Lavaliermikros von AT gemacht. Die Mikros mit dem Kragenclip am Cello befestigt. Wichtg ist ein Stück Molton unter die Klammer damit das Instrument nicht verkratzt. Mit DPA wird es noch besser gehen. Sonst AE5100 von AT super Mikro für sowas.

    Grüße
    Flo

  • artcore
    Beiträge
    145
    • 4. Mai 2006 um 11:10
    • #10

    Da bringe ich (mal wieder) die MXL 603 ins Spiel. die haben am Cello einen exzellenten Job gemacht.

    Venceremos!

    Andreas

    http://www.artcore.org

  • MK
    Profi
    Beiträge
    373
    • 4. Mai 2006 um 11:52
    • #11

    Sehr brillant und obertonreich wir der Ton, wenn man ein Nierenmikrofon mit seitlicher Einsprechrichtung per Schaumgummi zwischen die Steg-Beinchen klemmt und die Einsprechrichtung auf die Saiten zeigen lässt. Dabei ist es eher unerheblich, ob Klein- oder Großmembran. Ich bevorzuge hierfür (und auch für Kontrabässe) ein Neumann KM 86 - ist aber leider schlecht zu kriegen. Ein MTG UM 70 geht auch gut.

    Gruß
    Martin

    Glaube nur, was auch wissenschaftlich untermauert werden kann, menschliche Sinne lassen sich zu leicht besch... - äähh betrügen!

  • ullix
    Beiträge
    213
    • 15. Juni 2006 um 20:25
    • #12

    Hi Leute

    So nun hab ich mich entschieden und auch schonmal meine Neuerwerbung ausprobiert. Ich hab nun ein Rode NT5 gekauft und bin mit dem Klang absolut zufrieden. Sehr brilliant und auch die Bässe am Cello kommen klasse rüber.

    Ich würde sagen absolute Kaufempfehlung *g*.

    Gruß Stefan

    P.S.: Danke für die zahlreichen Tipps.

    ...wir sind nicht hier, um zu sein, wie andere uns gerne hätten...

  • Micromann
    Beiträge
    1.622
    • 16. Juni 2006 um 12:20
    • #13

    das nt5 ist imho schon fast nen allround mikro damit kann man relativ viel abnehmen

    aber ne basedrum oder nen gitarrenamp würde ich damit nicht abnehmen


    Man kann nicht nicht kommunizieren :D

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