Ich möchte 1000m H07RN-F kaufen und damit Schukoverlängerungen anfertigen. Diese sollten eine Länge von 2 bis 20 Meter haben. Welcher Querschnitt ist für diesen Fall der Richtige? Reicht 3G1.5 oder benötige ich 3G2.5? Wer weiss darüber Bescheid? Was sagt VDE dazu?
Kabelkauf steht an, welcher Querschnitt ???
-
-
Ganz einfach *g*
Je größer der Querschnitt desto besser. Wenn mal am Ende ein Stromfressender Verbraucer hängt, könnte ein kleinerer Querschnitt überhitzen und wenn du die Kabel zum verlängern hintereinander hängst, kann ein größerer Querschnitt auch nur von Vorteil sein.
Gruß Stefan
-
Gehen wir mal von der maximalen Stromstärke aus: I= 16A
Widerstand des Kabels:
R=Rspez * L/A
Rspez =0,017 Ohm //hier für Kupferkabel
L= Kabellänge
A = Aderquerschnittdas ganze in U=R*I einsetzen und du hast die Spannung die am Ende des Kabels ankommt... und sie wird in jedem Fall kleiner als die sein, die rein geht...
daraus lässt sich leicht erkennen, dass bei einem dickeren Kabel der Spannungsverlust geringer ist... für Kabellängen bis 50m reicht wohl 1,5mm², was darüber hinausgeht weiß ich nicht (aber wer brauch das schon)...und nur so nebenbei: ich bin keine E-Meister o.ä. ... die Formel stammen noch aus meiner Schulzeit, die heute mit der letzten Abiprüfung endete
von daher kann ich mich auch irren(keine Gewähr) -
Zitat von "Methi"
L= Kabellängeman bedenke hierbei, daß es sich um die länge
von hin- und rückleiter zusammen handelt ! -
Da die Frage hier schön öfter aufgetaucht ist:
Hat nicht einer unserer Stromfreaks Lust mal ne Excel Tabelle zu machen die für verschiedene Kabel und Längen die Spannung und die prozentuale Abweichung berechnet?
Würden sich bestimmt viele freuen.
-
Da brauchts keine Tabelle. Auf jeden Fall 2,5². Das Problem ist der Spannungs(ab)fall. Also ich hab nur die Werte für NYM (massiv) :
16A 1,5² 23m bei 4% 2,5² bei 4% 37m :shock: .
Übrigens 50m und 1,5 sind 8,7% Spannungsfall. -
ich bin immoment dabei, hier bei mir alle kabel stück für stück gegen welche mit 2,5mm^2 auszutauschen, weil z.t. doch relativ lange strecken gestückelt werden und grundsätzlich da die dünen kabel mit eingebaut werden wo sie total deplaziert sind 50 m kabel verlängert aus 0,75 mm^2 und dann da 3 1 kw stufenlinsen dran ist nicht feierlich
-
Auf jeden Fall 2,5mm².
Ich kenne nur Berechnungen mit max. 3% Spannungsfall.
max. Leitungslänge also:
l= (ΔU*U*A*ϰ)/(2*100%*I*cos(φ))
l= (3%*230V*2,5 mm²*56 MS/m)/(2*100%*16A*cos(φ))
Wir verschludern cos (φ)=1, also:
l= 30,19m
Mal so als "Daumenrichtwert".Dafür gibt es auch fertige Tabellen, da stehen dann sicher noch andere Werte drin, die verbindlich vorgeschrieben sind. Vermutlich grosszügig abgerundet.
Auch wegen Häufung und Molton über/unter/um/auf der Leitung ist 1,5mm² zu dünn.
Bei langen Kabelwegen Drehstrom verwenden und die Last schön gleichmässig verteilen. :wink:P.S.: Passt die Rechnung oben von den Einheiten her?
Aufgabe an nsadisco: Umstellen und prüfen.P.P.S.: Aufgabe an Privateer: Obige Formel in Calc eingeben

-
Und da berücksichtigen wir nur den Spannungsfall! Zusätzlich bei Leitungslängen sind Temperatur, Kurzschlussstrom, Auslösestrom, Prüstromregel zu berücksichtigen.
-
Richtig, darf man natürlich auch nicht vergessen.
Mit theoretischen Formel kann man da nur Grundlagen schaffen, am Ende muss aber doch gemessen werden. Bei der Gelegenheit wird dann auch gleich der RCD mitgeprüft.Wenn man sich wirklich an die max. 3% hält, braucht man bei der Messung aber eigentlich nichts zu befürchten.
Umgebungstemperatur bei fei liegendem Kabel ist hier fast irrelevant. Gross warm wird das 2,5mm² Kabel ja nicht bei max. 16A. Umrechnungsfaktor für 45°C: 0,75* INenn Wärmer wird es wohl kaum am Boden.
Wenn man die Häufung bei den voll ausgelasteten Kabeln berücksichtigt, reicht das und ist schon mehr, als manche ernsthaft berücksichtigen. -
Danke schon mal für die vielen Antworten, aber ich möchte nochmal betonen, dass es um kurze Verlängerungen geht. Also ab 2m bis max. 15 oder 20 Meter. Und die werden in der Praxis auch nicht aneinandergesteckt oder gar endlosverlängert. Ist dafür wirklich 2,5 mm² notwendig?
-
Schade, dass du gar nicht liest, was man dir schreibt. :?
Dabei habe ich mir extra Mühe gegeben, damit es nachvollziehbar bleibt.Wenn dir das zu kompliziert ist: Elektriker mit Kabelbau beauftragen.
Wie du siehst, sind 20m keine "kurzen Verlängerungen" mehr.
-
Spannungsfall ist nur ein Problem.
Bis 20m sogar nur ein ganz kleines ( in den meisten Fällen ).
Steck das Geld anstatt höherer Querschnitt in besseres Kabel.
Z.B. Typ: NSSHöu - J verwenden.
Oder PUR ( abrieb )Holgi
PS
Dort gibts gute Kabel / Leitungen
http://www.helektra.de -
Zitat von "HKL"
Bis 20m sogar nur ein ganz kleines ( in den meisten Fällen ).Steck das Geld anstatt höherer Querschnitt in besseres Kabel.
Z.B. Typ: NSSHöu - J verwenden.
Oder PUR ( abrieb )Wie weiter oben zu lesen ist, ist der Spannungsfall auch bei 20 Metern durchaus relevant.
Und "gutes" H07-RNF reicht für alle normalen Anwendungen auf jeden Fall aus.
-
na dann