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Liverecording

  • bernd1989
  • 5. Juni 2007 um 17:29
  • bernd1989
    Beiträge
    226
    • 5. Juni 2007 um 17:29
    • #1

    Hallo,

    ich werde immer wieder von Bands nach Liveaufnahmen gefragt, mische auch hin und wieder bei kleineren Gigs und mach im Proberaum Aufnahmen. Leider momentan noch mit meiner im Laptop integrierten Soundkarte, die wird aber schnellstmöglichst durch eine hochwertige, externe ersetzt.

    Nun eigentlich zum Problem! Gemischt wird meistens über ein Soundcraft Spirit 3.2, alles eben passend zusammengemischt und dann über die Rec. Out Buchse ins Laptop (bzw. bei einer ext. Soundkarte über die Masterouts in die ext. Karte)

    Beim letzten Livegig hatte ich aber leider das Problem, dass die Aufnahme danach teils verzerrt war, die Instrumente unterschiedlich laut, das Schlagzeug nicht gepasst hat usw... Grund war natürlich weil ich die ganze Sache logischerweise für die Front PA zusammengemischt habe und nicht für die Aufnamhe...

    Wie macht ihr denn solche Aufnahmen? Pult hat leider keine Directouts somit sind Mehrspuraufnahmen nicht möglich...

    Grüße Bernd

  • Herbie
    Verifiziert
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    2
    Beiträge
    387
    • 5. Juni 2007 um 17:48
    • #2

    Hallo,
    ich habe mir für diesen fall eine insertlösung gebastelt,.......symmetrische klinke tip und ring gebrückt ab damit in den insert und da das signal abgegriffen.......

    ich speise damit einen Alesis Adat recorder, das funktioniert wunderbar ;) ;)

    Gruss Herbie

    P.S: meine lösung geht sogar soweit, das ich über einen schalter die brücke abschalten kann, um das Recorder signal in den insert zu geben,...-zum Abhören der Aufnahme über die PA ;) ;)

    flugfähig bedeutet: "fenster auf und raus damit"... :)

  • bernd1989
    Beiträge
    226
    • 5. Juni 2007 um 17:57
    • #3

    Hmm eigentlich keine dumme Idee... Nur was macht man mit den Dynamics? Man müsste somit eine recht aufwendige und vorallem teure Lösung basteln...

    Das Signal verlässt dann über den SEND das Pult und geht z.b. durch den Compressor/Limiter. Danach wird das Signal gesplittet, zum einen in den Recorder und zum anderen wieder über den RETURN zurück ins Pult...

    Machbar aber teuer... :(

  • p@
    Beiträge
    1.112
    • 6. Juni 2007 um 20:56
    • #4

    Das das ganze unterschiedlich laut ist liegt am Gainregler der einzelnen Kanalzüge. Versuch doch mal dein Recording Signal über ne vernünftige Gainstrucktur einzustellen und das Live Signal, was auf die Front PA gegeben wird, über die Fader zu regeln :wink:

    Ist zwar bisschen unpraktisch, da man dann die Fader nicht bis 0dB hochziehn kann, aber evtl. klapts ja auch ohne die beliebte "0dB Stellung".


    Ansonsten könntest du ja auch vorm Pult splitten, einfach Adapter XLR female auf 2x XLR male ... aber dann kannste ja keine Dynamics auf die Aufnahme "schleifen" :?

  • bernd1989
    Beiträge
    226
    • 6. Juni 2007 um 21:17
    • #5

    Hmm ich glaube der Vorschlag von Herbie ist da besser. Das Signal ganz normal ins Pult laufen lassen, mit dem Gain die Pegel anpassen und dann die Inserts "austricksen" sprich überbrücken und mit dem dadurch gewonnen Signal unsymetrisch in den Recorder... sollte eigentlich problemlos funktionieren und Dynamics können trotzdem eingeschliffen werden. Dazu ganz normal über SEND raus, in den Compr. rein und dann über einen Y-Adapter zum einem wieder in den Return vom Pult und zum anderen in den Recorder.

    Ist vllt bisschen umständlich und ergibt am Ende viel Kabelgewirr aber mit einer ordentlichen Verkabelung (evlt kann man sich dafür auch ein kleines Muco konfektionieren^^) sollte das machbar sein...

  • p@
    Beiträge
    1.112
    • 6. Juni 2007 um 21:36
    • #6

    Mach ich auch so, wenn ich mein Mixer als Monitorpult einsetze. Dann gehts einfach per "Insert" zum FOH Mixer weiter :grin:

    War nur 'n Tipp :wink:

  • hias.h
    Beiträge
    1.192
    • 7. Juni 2007 um 12:12
    • #7

    .... selbst wenn du direct outs hättest, bräuchtest du nen mehrspurrecorder um ordentliche ergebnisse zu erzielen. die inserts als direct-outs zu verwenden klappt gut, aber wie machst du dann weiter?

    wenn du stereo aufnehmen willst, brauchst du einen separat mischbaren stereoausgang, zum beispiel ein Aux-paar (am besten Pre)

    mit subgruppen gehts auch, entweder multitrack, oder, wenn man 8 davon hat, nutzt man z.b. 1-2 für drums+ bass, 3-4 für git unds andere instrumente und 5-6 für vocals. dann geht man aus den subgroup-outs raus (oder aus deren inserts) und wieder ins pult rein, und routet diese auf gruppe 7-8, woran man dann das aufnahmegerät anschließt.
    man kann auch einfach ein kleines pult an die subgruppenausgänge hängen um sich die dafür notwendigen 6 kanäle zu sparen.
    z.b. yamaha MG 10/2

    du könntest auch ein separates pult an die pseude-direct-outs hängen, wenn du ordentlich einpegelst dürfte dafür ein line-mischer wie der ohringer RX 1602 reichen.

    zum thema verzerrungen, häng am besten noch einen kompressor/limiter vor deinen recorder und fahr dein aufnahmesignal ein bisschen niedriger,
    lauter machen kannst dus später immernoch, und bei einer ordentlichen externen karte sollte sich das rauschen in einem recht moderaten bereich aufhalten, und selbst ein bisschen rauschen ist noch besser als clipping.

  • hias.h
    Beiträge
    1.192
    • 7. Juni 2007 um 12:13
    • #8

    edit: waswarndas? doppelposting....seltsam

    Einmal editiert, zuletzt von hias.h (7. Juni 2007 um 14:22)

  • Herbie
    Verifiziert
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    387
    • 7. Juni 2007 um 13:41
    • #9

    Hallo,

    zum Thema Dynamics:....ich verwende die angesprochene lösung mit einem kleinem Digitalpult indem ja alles integriert ist was ich brauche ;) ;)

    Gruss Herbie

    P.S: ansonsten würde ich den recorder ins siderack integrieren und dort gleich passend verkabeln ;)

    flugfähig bedeutet: "fenster auf und raus damit"... :)

  • Peerless
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    4.334
    • 7. Juni 2007 um 22:12
    • #10

    Phonic 16 Kanal Pult kaufen.... Kannste mit mischen und gleichzeitig brauchbar Einzelspuren auffen PC aufnehmen....

    http://www.ae-rental.de

  • bernd1989
    Beiträge
    226
    • 8. Juni 2007 um 14:38
    • #11

    Uff ich trau dem Phonic Zeugs nicht... kann man damit wirklich brauchbare Aufnahmen machen? Mit brauchbar mein ich rauschfreie und transparente Aufnahmen in CD Qualität. Wie sieht es mit den Treibern unter Win XP aus? Läuft das Pult ordentlich und zuverlässig?

    Grüße Bernd

  • rak
    Verifiziert
    Beiträge
    260
    • 8. Juni 2007 um 14:49
    • #12

    Also anfangs dachte ich es ginge um Mitschnitte für Demo- oder nur Spaßzwecke, da nichtmal direct outs zur Verfügunf stehen und daher keine MEhrspuraufnahme gemacht werden kann, und plötzlich müssen es rauschfreie und transparente Aufnahmen in CD-Qualität sein? Dann kannste gleich mit nem großen Pro-Tools System ankommen und wirklich alles abnehmen und das Schlagzeug hinter ne Plexiglaswand verdammen PLUS noch am besten Raummikrofone an mehreren Stellen platzieren, bis du wirklich den Einfluss des Pultes auf den Signalweg merkst...

    Ceci n'est pas une signature

  • tontechniker
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    1.579
    • 8. Juni 2007 um 15:14
    • #13

    Und rauschen (wenn auch minimalst) wird es immer, wenn irgendein Teil im Signalweg analog ist ;)

    Souveränes Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit!

  • bernd1989
    Beiträge
    226
    • 8. Juni 2007 um 15:24
    • #14

    Ok um hier mal einige Unklarheiten zu beseitigen:

    Fakt ist dass ich das oben beschriebene Pult (SC Spirit 3.2) besitze und möglichst hochwertige Aufnahmen sowohl Live als auch im Proberaum zu erziehlen. Das ganze soll natürlich im nachhinein brauchbar klingen, die Bands möchten schließlich die Aufnahmen auf CDs brennen und verkaufen (wie es eben bei Newcomerbands üblich ist). Anfangs bin ich eben einfach über den Stereo oder Record Out des Pultes in die int. Soundkarte vom Laptop und habe ein einfache Stereoaufnahme gemacht. Der Klang war danach eher weniger befriedigend was wohl auch mit an der schlechten Soundkarte lag. Nächstes Problem war natürlich dass alles auf einer Stereospur lag...

    Somit habe ich mir überlegt eine ext. Soundkarte wie z.b. die EDIROL UA-101 zuzulegen. Damit kann ich 8 Spuren aufnehmen, die ich wie folgt belegt hätte:

    Als erstes das Schlagzeug

    Spur 1: Basedrum
    Spur 2: OVH 1
    Spur 3: OVH 2
    Spur 4: HiHat
    Spur 5: Tom 1
    Spur 6: Tom 2
    Spur 7: Tom 3
    Spur 8: Snare

    und dann der Rest (Gitarren, Bass und Gesang) auch alles eine eigene Spur.

    Das ganze natürlich zuerst ins Pult, dann mit dem Gain die Pegel angepasst und über die Inserts in den Recorder. Mit Gates und einer ordentlichen postitionierung der Micros verspreche ich mir hiermit auch ein gutes Ergebnis.

    Dann hab ich alles was ich brauche auf einer eigenen Spur und kanns nachbearbeiten, Effekte einfügen, Pegel anpassen usw und wenn mir eine Spur nicht gefällt lösch ich sie einfach und nimms nochmals auf...

    Für Livemitschnitte ist diese Möglichkeit natürlich weniger geeignet, da brauch ich dann einen Recorder über den ich alle Spuren auf einmal aufnehmen kann. So einen Recorder könnte ich wie es aussieht für einen anstegenden Live Gig sehr günstig bekommen. Das ist dann aber die Ausnahme.

    Über das EDIROL UA-101 Interface hab ich bis jetzt noch nichts negatives gehört, es sei sehr rauschfrei mit sehr guten Wandlern die eine wirklich brauchbare Qualität haben. Phonic ist eben minderwertig verarbeitet und ich kann mir vorstellen dass ein hohes Grundrauschen und eben schlechte AD Wandler verbaut sind. Wollte eben wissen ob damit schon jemand gearbeitet hat... Dass ich natürlich nicht an die Qualität eines Tonstudios rankomme ist mir klar aber eine brauchbare nahezu rauschfreie CD-Qualität versprich ich mir mit dem EDIROL UA-101 und einem gekonnten Einsetzten von Gates und hochwertigen Micros schon aber belehrt mich bitte eines Besseren wenn ich falsch liege...

  • tontechniker
    Beiträge
    1.579
    • 8. Juni 2007 um 15:28
    • #15

    Es müssen dann aber SEHR hochwertige Mics sein ... und schau dich gleich mal nach einer guten Software zum bearbeiten um ... wobei da natürlich MAC einen entscheidenden Vorteil bietet. Selbst mit Garageband kann man schon einiges machen :D

    Souveränes Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit!

  • Mix4Munich
    Beiträge
    788
    • 8. Juni 2007 um 16:07
    • #16
    Zitat von "bernd1989"

    ... Mit Gates und einer ordentlichen postitionierung der Micros verspreche ich mir hiermit auch ein gutes Ergebnis ...

    Lass lieber die Gates bei der Aufnahme weg und füg sie erst bei Mischen zu. Was, wenn ein gate mal nicht öffnet, weil der Drummer einen Tick zu leise gespielt hat? Dann ist der Track hinüber. Beim Mischen ist das egal, Du senkst einfach den Threshold ein wenig und mischst nochmal neu. Feddich!

    Viele Grüße
    Jo

    Mix4Munich
    Johannes Komarek
    http://www.mix4munich.de

  • Peerless
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    1
    Beiträge
    4.334
    • 11. Juni 2007 um 14:36
    • #17

    also wir recorden auch mit dem phonic pult.... wenns ganz hochwertig sein soll umgehste den preamp im pult. aber alle bis jetzt mit dem pult gemachten aufnahmen (z.b. marc selby ) sind ziemlich hochwertig geworden.

    muss dazu aber auch sagen, dass wir mit dem pult nur recorden, nicht mischen, aber alleine die möglichkeiten alle spuren erst nach dem konzert zu mischen machen den sound um welten besser als mit einem stereo mix aus einer super konsole

    http://www.ae-rental.de

  • usbdmx
    Beiträge
    247
    • 27. Juni 2007 um 11:19
    • #18

    Ich habe mir jetzt beim großen T das Alesis Multimix 16 FW geholt und bin von der Qualität der Aufnahmen absolut überzeugt. Nur das Pult und ein Notebook ( bei mir ein "altes" 1.7 Mhz mit 512 MB Ram ) reichen für Aufnahmen in Semi-Profi Qualität. Kann das Teil nur empfehlen !!!!

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