vielleicht nicht ganz das richtige Forum, aber probieren geht über studieren: sehe auf auftritten immer häufiger, dass bassisten und auch gitarristen sich preamps kaufen und ihr 4x12 oder 4x10 dann mit PA- Enstufen anstatt echten Gitarrenamps befeuern. Was ist davon zu halten. Wenn der Preamp ordentlich arbeitet und die Endstufe linear arbeitet müsste das doch eigentlich gut hinhauen oder leidet da der klang drunten. Ein punkt ist halt, dass man günstig viel leistung auf die boxen kriegt.
Basser nehmen PA Endstufe
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Darüber kann man geteilter Meinung sein. Sicherlich kommts zuerst darauf an was für Musik da gemacht wird, es gibt Leute bei denen die Gitarren eine recht untergeordnete Rolle spielen, hier wäre ein Digitalgezerre mit nachgesetztem PA Amp kein Problem...), und solche bei denen die Gitarren genauesten Vorstellungen entsprechen sollen, da hilft eben nur ein gutes Röhrenset :wink:
Beim Bass ist das etwas kulanter, man kann aber ruhigen Gewissens sagen daß jeder Bassist der mal ein Ampeg Stck mit Topteil benutzt hat kaum noch was anderes als das in Betracht zieht (ausgenommen Punk und Funky mit Hartke & Co, da genügt jeder Transistorkasten genauso ) -
Zitat von "Manuela"
Darüber kann man geteilter Meinung sein. Sicherlich kommts zuerst darauf an was für Musik da gemacht wird, es gibt Leute bei denen die Gitarren eine recht untergeordnete Rolle spielen, hier wäre ein Digitalgezerre mit nachgesetztem PA Amp kein Problem...), und solche bei denen die Gitarren genauesten Vorstellungen entsprechen sollen, da hilft eben nur ein gutes Röhrenset :wink:
Beim Bass ist das etwas kulanter, man kann aber ruhigen Gewissens sagen daß jeder Bassist der mal ein Ampeg Stck mit Topteil benutzt hat kaum noch was anderes als das in Betracht zieht (ausgenommen Punk und Funky mit Hartke & Co, da genügt jeder Transistorkasten genauso )Frag mal Bassisten jenseits der 30, die ihren Amp selbst schleppen, was sie von SVT II oder III oder Mesa/Boogie 400+ halten... :wink:
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Der Bassist jenseits der 30 sagt dazu nur: "Gallian Krueger GK1001RB-II/115" und zeigt allen Ampeg 8x10" Schleppern beim gemüdlichen Vorbeirollen den nackten Hintern

Back to Topic:
Mit einer vernünftigen Bassvorstufe kann man Pa-Endstufen einsetzten. Schön ist das nicht, aber es geht. Damit kann man es zumindest auf der Bühne etwas rummsen lassen.Für Gitarren sehe ich den Sinn darin nicht. Wenn ich schon Pod und Co einsetze, kann ich auch gleich ins Pult gehen und stelle mir einfach einen Monitor hin oder benutze InEar.
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@Tellyalso es is einfach so, dass die verwendeten Lautsprecher natürlich ne Menge am klang machen. und die boxensimulationen in den digitalkisten sind nicht immer so das wahre, deswegen möchten viele nicht direkt ins Pult.
ein weiterer grund ist zum einen natürlich noch das "selbstmonitoring" (manchmal schon angenehm sich aus ner anderen richtung zu hören als den rest, man kann den mix einfach durch positionsänderung selbst bestimmen) und das selbstwertgefühl mit ner boxenwand im hintergrund

letztenendes kann das ja egal sein ob da ne Mesa röhrenendstufe oder ne PA-Endstufe dranhängt, hauptsache es gefällt

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Zitat von "Telly"
Der Bassist jenseits der 30 sagt dazu nur: "Gallian Krueger GK1001RB-II/115" und zeigt allen Ampeg 8x10" Schleppern beim gemüdlichen Vorbeirollen den nackten Hintern

Ich bin Bassist weit jenseits der 30 und sage in solchen Fällen sogar lieber GK200MB. Damit zeige ich sogar den meisten Gitarristen den nackten Hintern. Der 1001RB ist halt auch schon sackschwer (knappe 40kg) und obendrein nur alibimäßig zu rollen. Ich möchte weder den 1001 noch ein Ampeg-Stack tragen müssen, und zu rollen geht die 8x10 trotz des höheren Gesichts leichter, weil die ganze Griff- und Gewichtsgeometrie gelungener ist.Zitat
Back to Topic:
Mit einer vernünftigen Bassvorstufe kann man Pa-Endstufen einsetzten. Schön ist das nicht, aber es geht. Damit kann man es zumindest auf der Bühne etwas rummsen lassen.
Es kommt auf den gewünschten Sound an. Wer in der Nacht von einem alten Hiwatt oder ein Orange Amp träumt, wird sich am Tag nicht mit einem neutralen PA-Kraftwerk abspeisen lassen. Wenn es allerdings nur darum geht, den Sound vom Bass und Preamp lauter zu bekommen, erscheint mir eine PA-Stufe durchaus sinnvoll.ZitatFür Gitarren sehe ich den Sinn darin nicht. Wenn ich schon Pod und Co einsetze, kann ich auch gleich ins Pult gehen und stelle mir einfach einen Monitor hin oder benutze InEar.
Das Auge hört halt mit, und "Highway to hell" ohne einen Marshallturm oder was ähnliches im Hintergrund ist einfach nicht authentisch ... allerdings muß ich zugeben, dass die Digitalisierung in der Musik auch hier durchaus vielversprechende Resultate zu bieten hat.--
Jeremy -
Zitat von "Jeremy"
Ich bin Bassist weit jenseits der 30 und sage in solchen Fällen sogar lieber GK200MB. Damit zeige ich sogar den meisten Gitarristen den nackten Hintern. Der 1001RB ist halt auch schon sackschwer (knappe 40kg) und obendrein nur alibimäßig zu rollen. Ich möchte weder den 1001 noch ein Ampeg-Stack tragen müssen, und zu rollen geht die 8x10 trotz des höheren Gesichts leichter, weil die ganze Griff- und Gewichtsgeometrie gelungener ist.
<offtopic>
Wow, das Pa-Forum ist voll von Bassisten jenseits der 30.Da sieht man mal, wie verschieden die Geschmäcker sind. Ich finde das Handling meines GK1001RB-II/115 sehr gelungen. Bei mir kommt da immer ein gewisses "Flughafengefühl" auf;)
Kein Vergleich zu den Kisten, die ich vorher hatte. Das Ding wiegt auch nur 35kg;)
</offtopic>Ich selbst würde auch niemals eine Pa-Endstufe als Bass- oder gar als Gitarrenamp einsetzten. Ich sehe sowas mehr als Hilfsmittel, um auf der Bühne die Hosenbeine flattern zu lassen, wenn man sonst z.B. über InEar spielt.
Dieses Digitalzeugs ist gar nicht so schlecht. Der Aufbau der Backline geht damit wiklich schnell von der Hand.
In unserer Gegend ist eine Coverband unterwegs, die komplett auf Pods, Funk und InEar umgestiegen ist. Auf der Bühne steht kein einziger Spaeker. Das nenne ich mal "Qick and Dirty" - aber natürlich sieht das nach nichts aus;)Wie gesagt, ich finde solche Preamp->Pa-Endstufe->Speaker-Setups etwas seltsam.
Für den Preis eines vernünftigen Preamps und einer dementsprechenden Endstufe bekomme ich auch ein schönes Topteil. -
Zitat von "Telly"
<offtopic>
Wow, das Pa-Forum ist voll von Bassisten jenseits der 30.Da sieht man mal, wie verschieden die Geschmäcker sind. Ich finde das Handling meines GK1001RB-II/115 sehr gelungen. Bei mir kommt da immer ein gewisses "Flughafengefühl" auf;)
Kein Vergleich zu den Kisten, die ich vorher hatte. Das Ding wiegt auch nur 35kg;)
</offtopic>Bei mir ist das die 2x10er Ausführung. Da ist der Griff einfach zu kurz für mich, um das Ding bequem zu rollen. Möglicherweise ist der beim 15er einfach länger bzw. wegen des höheren Gehäuses weiter oben.
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Jeremy -
Zitat von "Jeremy"
Bei mir ist das die 2x10er Ausführung. Da ist der Griff einfach zu kurz für mich, um das Ding bequem zu rollen. Möglicherweise ist der beim 15er einfach länger bzw. wegen des höheren Gehäuses weiter oben.
JeremyStimmt, das könnte natürlich sein. Ich geh mal davon aus, daß der 15"er ca. 5" höher ist, als der 2x10"er (klingt logisch;)). Da hätten die Jungs wohl einen längeren Griff anbauen sollen...
Ich hielt ja früher nichts von Transen, aber diese GK-Teile haben mich wirklich überzeugt. Was da an Sound und Druck aus diesen kleinen Kisten kommt ist schon der Hammer.
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Hallo,
ich bin auch Basser und auch jenseits der magischen Grenze 30. Aber ich hab was grosses auf dem nicht Ampeg steht.
Ich bin aber mit meinem Aound auch sehr zufieden.
Ich habe eine 2 x 15" Marshal und ein Marshall Topteil mit 400 W an 2 Ohm.
Gott sei dank spiele ich in einer Band die es gewohnt ist zusammenzuhelfen, denn die Box habe ich nur einmal und das auch in jüngeren Jahren mal alleine aus dem Keller nach oben getragen und dann wieder alleine zurück nach unten und muss sagen, da ist man schon ganz schön durchgeschwitzt danach. Für den Rücken ist das natürlich auch nichts (das wird einem aber immer erst später bewusst)
Ein befreundeter Bassist (hat auch schon in bekannteren Combos gespielt) der selber einen Ampeg samt 8 x 10" einen Mesa 400+ samt dazugehöriger Box und noch so eine Menge anderer Amps besitzt leiht sich zum aufnehmen aber immer wieder gerne meine Sachen aus, da er sie für sehr wohlkingend hält.
Aber ist halt nichts für kleine Bühnen da man damit den FOHler schon ganz schön stressen kann. Und das sage ich als mehr FOHler als Musiker! -
Ach, diese doofen FOHler. Die verderben einen doch immer den ganzen Spaß am Bassspielen

Wenn ich den Kollegen am Pult leiden kann, bin ich eigentlich ganz pflegeleicht :wink:BTW: Wahnsinn, ich glaube langsam, das ganze PA-Forum besteht nur aus Bassern über 30 und ein paar 16jährigen...
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Zitat von "Telly"
Wahnsinn, ich glaube langsam, das ganze PA-Forum besteht nur aus Bassern über 30 und ein paar 16jährigen...
Na ja, hast Du vor 20 Jahren irgendwo einen Gitarristen, Drummer, Sänger oder Rhodesianer gesehen, der nach dem eigenen Aufbau noch Zeit für die Anlage hatte? Die haben doch alle viel lieber rumgefrickelt, statt ein paar Kisten zu stapeln und zu verkabeln :twisted:
Um zur ursprünglichen Frage zurückzukommen: Warum verwenden Bassisten gerne mal PA-Stufen?
Weil sie wissen, wie das geht.
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Jeremy -
zum Leidwesen des faderschiebenden Gewerbes sind viele Gitarristen - vor allem im AC/DC look-a-like Bereich - total scharf auf die unheilvolle Kombination aus Endstufenoverdrive und 100W Tops auf 4-8x12", was folglich zur bereits erwähnten flatternden Beinbekleidung führt.
So ein Stack ist natürlich Sackschwer und ein Satz Röhrchen ist auch nicht billig, also nimmt man die "rote Nierenschale des Todes" und einen 2x400W Tamp und hat noch mehr flattern untenrum. Der Endstufenoverdrive wird gleich mitsimuliert und so bleibt kein Auge trocken, bis man merkt das Marshall trotzdem besser klingt. Also wartet ein paar Jährchen, dann legt sich das wieder.
Bei Bassern liegt der Fall anders: Endstufenoverdrive ist nicht so wichtig bzw. unerwünscht und die Schaltnetzteilendstufen in den gängigen Amps unterscheiden sich nicht mehr von ihren Artgenossen im PA-Betrieb. -
Da ist vielleicht so eine Art Revival im Gange. Früher, so Ende der 70er, anfang 80er hatte der gemeine Bassist oft gar keine andere Möglichkeit, richtig laut zu sein. Entweder für Ampeg SVT und 8x10er richtig viel Geld bezahlen oder eben extra (Selbstbau)-Preamp und PA-Endstufe von Peavey oder Crown benutzen.
So in etwa sah übrigens auch mein erstes Bassamp-Setup aus
Reußenzehn baute damals, lange vor der Rack-Euphorie, einen 19''-Röhren-Basspreamp gerade für diesen Zweck, der imho auch heute noch so manches Hightech-Zeugs klanglich alt aussehen lässt.
Aber das ist ja auch Geschmackssache

es grüßt
derautor
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Hallo an alle!
music-man 5 string direkt ohne preamp in die
ASID DELTA 10.4.2 und von da aus in
1 - 2 glockenklang 2x10" lightgewichte: amp mit case 19 kg; 1 box 18 kg
habe ich lange gesucht
seit herbst 2005 ein traum !!(den amp verwende ich für PA-einsätze an 4 föön E920HL = 1te sahne)
mfg
midassound -
Zitat von "Pasterpollack"
Ein punkt ist halt, dass man günstig viel leistung auf die boxen kriegt.
so ich oute mich jetzt auch mal als Bassist über 30 ... und man braucht als bassist keine Leistung sondern Mitten. Auch ich habe jahrelang die Bühne mit Tiefbassgepolter verseucht, aber nötig ist das nicht wirklich. Heute stellen sich die Bassisten mit In-Ear halt da hin wo die Subs unter der Bühne liegen, oder der Monitormann hat ein wenig Gnade und schiebt ein wenig aus den Sidefills über die Bühne ... aber selbst die Bassisten geben zu das es so besser geht wg. Zusammenspiel.
Auf einer kleinen Bühne bollern die (PA) Bassboxen auch genug (und meistens in nächster Nähe) auf die Bühne, da muss der Bassist auch keinen Tiefbass ohne Ende haben.