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  5. Strom

Stromproblem auf einem schiff

  • SMPTE
  • 9. Juni 2006 um 03:39
  • kiki
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    670
    • 21. Juni 2006 um 15:45
    • #21

    Moin, möchte hier mal meine gedanken dazu einbringen, wie man das kostengünstig lösen kann.

    du hasst eine überwiegend ohmsche last (im betrieb, was beim einschalten/lampe zünden passiert, keine ahnung) sowie ein 60 Hz "versorgungssignal". da der generator n kurzschluss-käfigläufer(asynchonmaschine - was anderes gibts meiner meinung nach nicht in der größenordnung für standartzwecke) ist, kann es schonmal nicht die bürsten sein, er hat nämlich keine 8) .

    nehmen wir uns mal das "signal" vor.. bei scharfem hinsehen aufs oszi erkennt man, dass die aufaddierte störfrequenz mindestens 1200 Hz mit oberwellen bis 7200 Hz hat (grob überschlagen .... müsste man genauer messen).

    da du tonmann bist frag ich dich : du willst 60 Hz bass aus ner fullrangebox haben und es kommt nebenbei "hochfrequenter" müll aus dem hochtöner...
    was tust du?
    EQ oder Frequenzweiche!

    da ein EQ hier schon aus gründen der sinnlosigkeit ausfällt, stellt sich das problem der machbarkeit gar nicht erst. :D !

    frequenzweiche:

    wenn wir unterstellen, dass dein Robe ein ohmscher verbraucher ist (wie gesagt, was und wieviel induktiven und kapazitiven beigeschmack das teil wann produziert kann ich nicht sagen) heißt die lösung Tiefpass erster Ordnung. (rund 4,5 oktaven -> sollte reichen)

    da ich jetzt nicht von ausgehe, dass du deine frequenzweiche in DIESEN "signalweg" hängst und wir den leistungswiderstand (den robe) ja schon haben, brauchen wir nur noch eine Spule, in diesem fall ne massiv überdimensioniete Entstördrossel(ggf. n ganzes Rudel, falls die Induktivität zu gering ist bzw du VIEL strom brauchst).

    Berechnung ist mir jetzt (gleich fängt fussball an + wärme + zu tun) zu aufwändig ... meld dich, wenn ich dir weiterhelfen soll.

    PS: nein, bin kein ausgebildeter Elektriker, bin angehender Dipl Ing Mechatronik

  • SMPTE
    Profi
    Beiträge
    430
    • 22. Juni 2006 um 01:22
    • #22

    kiki
    ja auf so ne ähnliche idee bin ich auch schon gekommen hatte es aber für eine spinnerei gehalten :roll:

    die frage ist: wie baut man so was "amtlich"
    PS: ich habe ne Efachkraft also könnte zur not das teil auch abnehmen

    Haste ma Gaffa?
    Haste ma n Leatherman?

  • kiki
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    670
    • 22. Juni 2006 um 11:22
    • #23

    hm .... n ordendliches Gehäuse mit Pe auf gehäuse, ner leiterplatte mit den Drosseln und ner Steckdose... auf nem schiff ggf mit IP 66 oder so ... und gut.

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 22. Juni 2006 um 13:40
    • #24

    Hallo,

    Zitat von "KiKi"

    da der generator n kurzschluss-käfigläufer(asynchonmaschine - was anderes gibts meiner meinung nach nicht in der größenordnung für standartzwecke) ist, kann es schonmal nicht die bürsten sein, er hat nämlich keine 8) .

    wie soll denn ein Asynchrongenerator Strom erzeugen?

    MfG

    DirkB

    P.S.: es heißt Standard

  • Michael D
    Beiträge
    721
    • 22. Juni 2006 um 14:07
    • #25
    Zitat

    wie soll denn ein Asynchrongenerator Strom erzeugen?


    Indem man ihn runddreht...

    Aber wär ein Synchrongenerator nicht wahrscheinlicher? Warum sollte man son Asynchronding benutzten...

    http://www.digital-enlightenment.de/
    USB DMX Interface, Mediensteuerung, Demultiplexer, Multiplexer, Dimmer, Relaisboard, Art-Net

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 22. Juni 2006 um 14:17
    • #26

    Elektrische Energie mittels Bewegungsinduktion wird erzeugt, indem ich einen Magneten in einer Leiterschleife rotieren lasse (oder umgekehrt). Ein Asynchrongenerator hat aber keinerlei Magneten, sondern den genannten Kurzschlußläufer (Alukäfig). Was soll es bringen, einen nichtmagnetischen Alukäfig in einer Spule rotieren zu lassen?

    Eine Asynchronmaschine braucht zwingend ein speisendes Netz.
    Wird sie durch dieses Netz mitgezogen und entnimmt dabei Energie, die an der Welle als mechanische Energie abgenommen werden kann arbeitet sie als Asynchronmotor.
    Schiebt sie das speisende Netz, indem ihr mechanische Energie zugeführt wird, speist sie elektrische Energie ein und arbeitet als Asynchrongenerator.
    So funktionieren übrigens auch die Windmühlen. Ohne speisendes Netz sähe es da zappenduster aus.

    MfG

    DirkB

  • chrisbern
    Beiträge
    104
    • 22. Juni 2006 um 14:45
    • #27

    man kann die Asynchronmaschiene auch mit einer Kondensatorschaltung erregen, die den benötigten Blindstrom liefert. Aber auf Schiffen (und stromerzeugern) hat man normalerweise Synchronmaschienen. Asynchronmaschienen sind meisten in kleinen billig BHKW's verbaut oder in Wasserkraftwerken. Weil man die Asynchronmaschiene nicht Synchronesieren muss und einfacher zu regeln sind.
    Eine Synchronmaschiene hat eine Erregerwicklung, die mit Gleichstrom versorgt werden muss. Und die wird entweder durch schleifringe übertragen, oder in den neueren Generatoren durch auf der Welle angebrachte und mitrotierende Dioden gleichgerichtet.
    Die Generatrospannung ist im Inselbetrieb von der Spannung mit der die Erregerwicklung betrieben wird abhängig. Die Frequenz von der Drehzahl. bei einem 4-Pol Generatro hat man dann ca. 1500 U/min. beide Parameter weden normalerweise durch eine Elektronik reguliert und zusammen mit vielen weiteren Paramtetern überwacht.

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 22. Juni 2006 um 14:59
    • #28

    mein Lösungsvorschlag:

    Einbau einer schweren Duplexdrossel, die schluckt den Amplitudenmüll runter.
    Literatur dazu: http://www.schild.net/duplexdrossel/1

    lG Manuela

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Michael D
    Beiträge
    721
    • 22. Juni 2006 um 19:53
    • #29

    DirkB: Jaja, die Theoretiker... ;)
    Statt dem langen Text hättest du auch einfach mal googlen können. Erster Treffer bei "asynchrongenerator".... ;)

    http://www.digital-enlightenment.de/
    USB DMX Interface, Mediensteuerung, Demultiplexer, Multiplexer, Dimmer, Relaisboard, Art-Net

  • cerwin-vega!
    Beiträge
    14
    • 29. Juni 2006 um 20:58
    • #30

    Das sieht nach einem sehr großen E-Motor mit Freuquenzumrichter aus... Die verursachen gerne Hochfrequente Störungen...
    Wird das Schiffe evtl. durch E-Motor betrieben (auch Bugstrahlruder, Ankerwinde, große Kühlaggregate etc.)
    Abhilfe könnte hier der Wechsel auf einen anderen Generator (Schiff hat oft mehrere) oder eben eine oben beschrieben USV, evtl. auch ein passender Netzfilter (der sollte allerdings angepasst werden) abhilfe schaffen...

    Gruß Manuel

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