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was tun bei anschlag?

  • brickwalker
  • 14. Juni 2006 um 23:08
  • doclike
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    67
    • 15. Juni 2006 um 22:03
    • #21

    Bislang hab ich bei unseren gigs auch noch keine Eqs in den Monitorwegen eingesetzt. Allerdings hab ich bisland auch nur mit guten Musikern gearbeitet, die auch etwas von der Technischen Seite verstehen.

    Es erleichtert die Sache ungemein, wenn der Sänger auch mit Volumen singt und nicht nur flüstert.
    Beim Drumset das gleiche. Wenn man das Set nur streichelt und ungemein "dynamisch" spielt ;) ;) bekommt man einfach kein sauberes Signal.

    Bei den geliebten Gitarristen tauschen diese Probleme eigentlich nur auf, wenn der Lead Channel im Vergleich zum Cleanen Channel ne Anhebung von +10db hat :P

    gruss doc

  • wikinger
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    Beiträge
    517
    • 15. Juni 2006 um 23:09
    • #22

    Ich denke bei IEM überwiegen die Vorteile. Wer sich mal daran gewöhnt hat möchte nichts anderes mehr. So erlebe ich das bei Musikern.

    Gruss

    können Sie nicht ein bisschen leiser machen...???

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 16. Juni 2006 um 09:43
    • #23
    Zitat von "Wikinger"

    Ich denke bei IEM überwiegen die Vorteile. Wer sich mal daran gewöhnt hat möchte nichts anderes mehr. So erlebe ich das bei Musikern.


    ... durch die fehlende Ortbarkeit (keinen Cocktailparty-Effekt) hat IEM auch Nachteile ... ich hatte das hier im Forum aber schon mal erläutert.

    Ich kenne Musiker, die mit IEM arbeiten ... aber auch einige, die nach jahrelangen IEM-Betrieb wieder auf "konventionell" umgestiegen sind ... zwei davon wegen Hörschäden (einmal davon Hörsturz) aufgrund zu hoher Hörpegel.

    Ich will nicht abstreiten, daß bei Krawallbands IEM (RICHTIG eingestellt !!!) vielleicht eine Chance für eine bessere (Gesangs-) Kontrolle eröffnen kann. Ich habe aber auch häufig erlebt, daß mehrstimmiger Chorgesang (trotz oder gerade wegen IEM ?) z.T. richtig "schief" klingt ... oder die Sänger sehr zaghaft/zurückhaltend singen (kein Druck/Volumen in der Stimme).
    An dieser Stelle werden einige sagen: "Alles Übungssache - laß die mal einige Monate damit arbeiten ..." - nur: Ich kenne Bands, die nach Jahren mit IEM hier keinerlei Fortschritte gemacht haben.

    IEM ist irgendwie auch eine unnatürliche Art des "Hörens" und käme für mich auf der Bühne überhaupt nicht in Frage. Vielleicht ist IEM dann auch der Notnagel bei Bands, die (aus Ignoranz oder Unfähigkeit ...) nicht diszipliniert spielen können.
    Wenn IEM angeschafft wird, weil der Schlagzeuger nur knüppeln kann ... oder der Gitarrist aufgrund einer Profilneurose nicht leise spielen kann, sollten erst die naheliegenden Probleme in der Band gelöst werden.

    Ich persönlich favorisiere eine Bühnenaufstellung, wo jeder den anderen (in angemessener Lautstärke !) gut hört - d.h. Git.- und Bassamps strahlen nicht ins Publikum, sondern auch in Richtung der Mitmusiker ... schließlich gibt es fürs Publikum ja noch die PA ... :wink:

  • wikinger
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    517
    • 16. Juni 2006 um 11:11
    • #24

    Ganz klar hat IEM auch Nachteile und Gefahren. Ich predige den Musikern, immer mit nur mit beiden Kapseln im Ohr zu arbeiten. Die Problematik bei nur einer Kapsel, der Nutzer reisst dann den Pegel hoch. Kann jeder selber versuchen. Mal bei einem Kopfhörer nur eine Seite Aufsetzen, Für sich Pegeln bis man es als angenehm empfindet, dann den noch den anderen Hörer aufsetzen... Jetzt merkt man erst das es viel zu laut im System ist!. Leider sieht man das sehr oft das Musiker mit nur einer Kapsel im Ohr auf der Bühne arbeiten und das hat auf Dauer natürlich entsprechende Auswirkungen. Aber richtig angewendet hat IEM viele Vorteile. Ein befreundeter Techniker betreut viele bekannte Bands in der Schweiz. Einige davon arbeiten Komplett mit IEM. Er selber hat sich ein DM1000 für seine fixen Jobs angeschaft. Salopp gesagt, einmal eingestellt immer gut! Vorallem das Monitorsignal ist so immer gleich.
    Er entzerrt noch die PA, 5 Min. Soundcheck und die Sache läuft. Das "Live-Feeling" für die Musiker geht da aber schon ein bisschen verloren.

    Bei IEM interessiert es mich auch nicht ob da ein Komp. oder ein FX drauf ist. Man hat deswegen nie ein grösseres Feedback-Problem.

    Wenn keine Monitore auf der Bühne stehen die auch noch in die Mikros brüllen hat man auch viel weniger Interferenzen und man kann vorne raus viel cleaner arbeiten. Ich merke, vorallem in kleineren Locations, dass der Sound viel transparenter rüberkommt.

    Allerdings habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass Musiker die sich IEM gewohnt sind, sich sehr schwer tun wenn dann wieder mal konventionell mit Monitoren gearbeitet wird. Sie sind einfach zu verwöhnt was denn Sound angeht.

    Ein Veranstalter kann da natürlich auch ein haufen Geld sparen wenn er nicht noch ein Monitoring mieten muss. Und die Differenz ist nicht unerheblich. Für mich als Vermieter natürlich nicht so gut! :wink:

    Die Bands die ich betreue und die noch mit Monitoren arbeiten musste ich ganz einfach erziehen. In kleinen Clubs wird mit einer moderaten Bühnenlautstärke gespielt und dann wird man praktisch nie Probleme mit Monitoren haben... aber wehe man arbeitet mit einer nicht routinierten Band! Man redet sich den Mund fusslig, Man kriegt zur Antwort "Das machen wir immer so" oder "dass muss so klingen oder so laut sein"
    und es endet in einem undefinierten Brei... LE400 am Anschlag und "man" hört sich immer noch nicht!

    Und dann noch ein Sänger ohne Stimme... oje oje! Da ist guter Ratschlag teuer! Ganz nach dem "Shit in, Shit out" Prinzip! :D:D:D


    Gruss

    können Sie nicht ein bisschen leiser machen...???

    2 Mal editiert, zuletzt von wikinger (16. Juni 2006 um 11:22)

  • Peerless
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    4.334
    • 16. Juni 2006 um 11:16
    • #25

    öh, war hier nicht die rede von einer newcomerband ? ich meine, will man die 5 min vorm gig nochmal in die schule schicken ? wer solche veranstaltungen macht hat meistens keinen ps15 park im lager stehen und man ist schon froh nicht mit dem schulmaterial arbeiten zu müssen.... eq ist also mehr als sinnvoll (mit sicherheit auch bei ps15, auch wenn man ihn nicht benutzt) und man kann versuchen den sänger über die subgruppe + direkt auf den master zu schicken, gibt mind. 3 db mehr und erhöht nicht wesentlich das feedback von der front... zudem klingt es auch nicht so "gedrückt". die geschichte mit dem nicht all zu lauten monitor hab ich auch schon oft erlebt, wenn die mir zu leise gesungen haben, monitor minimal runter geregelt :)

    http://www.ae-rental.de

  • Campfire
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    1.356
    • 16. Juni 2006 um 11:27
    • #26

    Zum Inear: ich denke das hier die Problematik "Feedback über die Front" eher verschärft wir, da die Sänger tendenziell eher leiser damit singen....

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • wikinger
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    517
    • 16. Juni 2006 um 11:29
    • #27

    Ich habe einen Gesangs-Preamp. Auch hier kann man viel holen. Der Gesang ist viel presenter ohne mehr Pegel auf dem Kanal.

    Monitor ohne EQ ist bei mir eh nicht akzeptiert. Da bringe ich die EQ`s lieber selbst mit.

    Gruss

    können Sie nicht ein bisschen leiser machen...???

  • MIG
    Verifiziert
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    151
    • 16. Juni 2006 um 14:02
    • #28
    Zitat von "Peerless"

    .....man kann versuchen den sänger über die subgruppe + direkt auf den master zu schicken, gibt mind. 3 db mehr und erhöht nicht wesentlich das feedback von der front...

    Kannst du mir dieses "Phänomen" mal erklären?
    3dB mehr bei Doppelroutining direkt und über die Subgruppen auf dem Master verstehe ich - aber was hat das mit der Feedbackempfindlichkeit zu tun?

    Gruß,
    Michael

  • Telly
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    511
    • 16. Juni 2006 um 14:27
    • #29
    Zitat von "MIG"


    Kannst du mir dieses "Phänomen" mal erklären?
    3dB mehr bei Doppelroutining direkt und über die Subgruppen auf dem Master verstehe ich - aber was hat das mit der Feedbackempfindlichkeit zu tun?

    Genau das habe ich auch gerade überlegt.
    Die Aktion macht eigentlich nur Sinn, wenn der Kompressor in der Gruppe steckt. Durch die Zumischung das unkomprimierten Signals und dem damit verbunden Pegelgewinn, könnte das Feedbackrisiko etwas sinken.

  • brickwalker
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    5
    • 16. Juni 2006 um 14:55
    • #30

    das doppelrouting hab ich auch gemacht. hörbarer unterschied aber nicht genug.

  • Peerless
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    • 16. Juni 2006 um 17:17
    • #31
    Zitat von "Telly"

    Genau das habe ich auch gerade überlegt.
    Die Aktion macht eigentlich nur Sinn, wenn der Kompressor in der Gruppe steckt. Durch die Zumischung das unkomprimierten Signals und dem damit verbunden Pegelgewinn, könnte das Feedbackrisiko etwas sinken.

    mitgedacht hat was gebracht ;)

    http://www.ae-rental.de

  • Telly
    Beiträge
    511
    • 17. Juni 2006 um 10:29
    • #32

    Peerless: Danke, ich hab das nur mal schnell auf ein allgemeinverständliches Niveau übersetzt :wink:
    Ich finde es aber Grundsätzlich gut, die Leserschaft etwas zum mitdenken anzuregen.

    Ich für meinen Teil würde diese Doppelrouting-Geschichte nicht machen, sondern einfach am Kompressor Ratio oder Threshold etwas zurüchnehmen und den Fader um ein paar dB nach oben bewegen. Der Effekt sollte sollte der gleiche sein 8)

  • Peerless
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    4.334
    • 17. Juni 2006 um 12:26
    • #33

    nur wenn man einen guten kompressor hat, bei mäßigen geräten hat man durchaus eine soundverbesserung

    http://www.ae-rental.de

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