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Kabeldicke Speaker-Terminal Verlust?

  • futurdisco
  • 18. Juli 2007 um 19:41
  • futurdisco
    Beiträge
    56
    • 18. Juli 2007 um 19:41
    • #1

    Hi

    Ich will die Tage einen ARLS zusammen bauen. Soweit ist ALLES klar nur bin ich am schauen ob ich vom Terminal bis zum Lautsprecher 1,5mm² oder 2,5mm² Kabel nehmen soll?

    Das 1,5er lässt sich meiner Meinung nach eben leichter am Speaker (Kappa 15 LF) und Terminal verlöten weil es nicht ganz so dick ist.

    Das Kabel ist allerdings auch unter 1m lang und daher denke ich das man von 2,5mm² auf 1,5mm² vielleicht kaum Verlust hat oder merkt man das irgendwie auch bei dem kurzen Stück Kabel?

    bye

  • erik
    Beiträge
    1.408
    • 18. Juli 2007 um 19:46
    • #2

    das 2,5² ist doch auch nicht soo schwer zu löten, ansonsten üben oder jemanden fragen, ders gut kann.

  • outliner
    Reaktionen
    3
    Beiträge
    3.031
    • 18. Juli 2007 um 19:55
    • #3

    aber aufpassen-das kabel schon gut vorwärmen und verzinnen bevor du es ans terminal lötest-sonst lötest du unter umständen die litze von lautsprecher aus wenn du zu lange wärme reinbringst.

    Wenn keiner weiß, worum es geht, dann geht es hundertprozentig um Geld.

  • hias.h
    Beiträge
    1.192
    • 18. Juli 2007 um 20:15
    • #4

    dies hier sollte deine frage beantworten:
    R= ρ * l / A
    ρ von CU ist 0,0178 Ω · mm2 / m

    d.h. bei 0,5m länge und 1,5qmm ( bei 20°) ergibt das einen widerstand von 0,006 ohm

    bei 2,5 qmm: 0,0036 ohm

    unter belastung siehts dann ein bisschen anders aus:
    wenn der 1,5 er 50° erreicht hat hat er 0,044 ohm, der 2,5er 0,026

    ich hoffe diese physikalische betrachtung ist aussagekräftig genug um dir zu helfen......

  • Mnyut
    Beiträge
    2.329
    • 18. Juli 2007 um 20:18
    • #5

    hias.h, dass wollte ich auch grad schreiben, aber du denkst an den Hin- UND Rückweg ;)

  • hias.h
    Beiträge
    1.192
    • 18. Juli 2007 um 20:24
    • #6

    .... mist! hab ich doch tatsächlich vergessen. (außer natürlich du kommst mit 2x 25cm aus)

  • Mnyut
    Beiträge
    2.329
    • 18. Juli 2007 um 20:25
    • #7
    Zitat von "hias.h"

    (außer natürlich du kommst mit 2x 25cm aus)

    Halt ich für ein Gerücht :grin:

  • hias.h
    Beiträge
    1.192
    • 18. Juli 2007 um 20:28
    • #8

    war auch so gemeint 8)

  • futurdisco
    Beiträge
    56
    • 18. Juli 2007 um 22:02
    • #9

    Hi

    OK das ist ja alles schön und gut aber ob man den Unterschied nun merkt weis ich so immer noch nicht.

    Was nehmen denn die meisten da an Kabel? 1,5mm² oder 2,5mm² ?

    Ich frage mich eben auch ob man das bei dem kurzen Stück überhaupt hören kann oder ob man da spürbar verlust hätte?

    Das mit dem vorwärmen kenn ich schon. Es ist nicht der 1. Lautsprecher den ich anlöten will.
    (Als Lötkolben habe ich so einen 30Watt ERSA, ich denke mal der ist für sowas schon ok.)


    Mich hätte da mehr interessiert ob man den Unterschied überhaupt hörbar merken kann?

  • phil sauber
    Beiträge
    230
    • 18. Juli 2007 um 22:06
    • #10

    Hi

    Ich würde das 2,5mm² nehmen, damit bist du einfach auf der sicheren Seite.

    Im Punkto ob man es hört ja oder nein, würde ich einfach sagen, das es bei so " Low Budget" Böxlis einfach nicht hörbar ist ob man nun ein 1,5mm² nimmt oder ein 2,5mm² Kabel.

    Du wirst mit dem 2,5mm² Kabel auf jeden Fall weniger Verluste haben ;)

    Rein Pysikalisch wurde es ja auch oben schön erklärt =)

    Schönen Gruß Philipp

    Elektrofachkraft | Nebenberuflich: "VAler"/Tontechniker

  • sörn
    Beiträge
    1.188
    • 18. Juli 2007 um 22:08
    • #11

    Wirste nicht merken.
    Wenn Du die 1,5er Leitung noch liegen hast, nimm die ruhig.
    Löten müsste bei der 2,5er auch gehen, wenn dein Lötkolben mindestens mit 15Watt heizt. Die Litze vorher schön verzinnen, danach nicht kalt werden lassen und direkt dranbraten ;D

  • deep-house
    Verifiziert
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    Marktplatz Einträge
    3
    • 18. Juli 2007 um 22:55
    • #12

    mal vergleichsweise einen Verstärkerdeckel aufgeschraubt, und siehe da: die Innenverdrahtung vom Netzteil zur Platine ist nur geschätzte 1,5qmm, bei ca. 700Watt :shock: aber es reicht...
    für den Kappa 15 reichts auch, aber das Gewissen...es ruft..

    gruß UweS.

    Gruß UweS.

  • audio-pip
    Beiträge
    1.412
    • 18. Juli 2007 um 23:48
    • #13
    Zitat von "deep-house"

    mal vergleichsweise einen Verstärkerdeckel aufgeschraubt, und siehe da: die Innenverdrahtung vom Netzteil zur Platine ist nur geschätzte 1,5qmm, bei ca. 700Watt :shock:

    :shock: AUA mir bluten die Augen wenn ich sowas lese!

    Ein blick ins Tabellenbuch sollte doch eigentlich genügen um die Grenzbelastungen von Kupferleitungen zu ergründen...

    Tip: miss mal nach wieviele cm es vom Netzteil zur Platine sind... :wink:

  • phil sauber
    Beiträge
    230
    • 19. Juli 2007 um 00:46
    • #14

    Omg.


    Die Hersteller elektronischer Geräte dieser Art sollten doch wirklich nicht an den falschen Stellen sparen :shock:


    Schönen Gruß Philipp

    Elektrofachkraft | Nebenberuflich: "VAler"/Tontechniker

  • Jobsti
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    7.942
    • 19. Juli 2007 um 01:00
    • #15

    bei 1,5m² und 2x 50cm Leitung haste immernoch ne Dämpfung von 250 und 0.011 Ohm....

    Wenns wärmer wird schauts bissel anders aus, aber das sollte eigentlich auch noch für deinen 1kW Subwoofer locker reichen!

    Da habt ihr ne wesentlich kleinere Dämpfung und mehr Leitungswiderstand wenn ihr 10m 2x 2,5² Speakon nutzt (Dämpfung 56 und 0.134 Ohm)

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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  • Mechwerkandi
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    • 19. Juli 2007 um 08:13
    • #16

    Beim 2,5er hätt' ich schon Bedenken, das Kabelstück zwischendrin abfangen zu müssen, sonst reisst es mir beim Transport irgendwann das Terminal ab...

  • sheepsound
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    • 19. Juli 2007 um 08:45
    • #17

    Bitte den Einfluss von 50cm Kabel nicht überbewerten.

    Wenn überhaupt dann würden mir hier die ganzen Übergangswiederstände viel mehr Bauchschmerzen bereiten.

    Ein (im schlimmsten Falle sogar schlechter) Steckkontakt oder eine (i.s.F.s. schlecht ausgeführte) Lötstelle sorgen für wesentlich mehr Ärger/Wiederstand als die Frage ob nun 1.5 oder 2.5 auf 50cm Länge.

    Das ganze Dämpfungsverlust-/Leistungsverlustszenario hat sich spätestens bei der 1 Spule einer passiven Frequenzweiche sowieso erledigt !

    Da erscheinen Wiederstände von 0.003 zu 0.005 Ohm gerade zu marginal.

    Hinzu kommen die diversen Kabel-/Steckerübergänge vom Anschlussterminal zum Lautsprecher.

    Was hätten wir denn da:

    1.) SpeakOn Stecker auf SpeakOn Buchse
    2.) SpeakOn Buchse auf Stecker / Lötzinn
    3.) Stecker / Lötzinn auf Kabel
    4.) Kabel auf Stecker / Lötzinn
    5.) Stecker / Lötzinn auf Anschlusstermial des Chassis ...

    Vielleicht hat das ja mal jemand nachgemessen was sich da so addiert ?

    Bevor nun ein Aufschrei durch das Forum geht:

    Dies soll nicht bedeuten das die Kabeldicke/Länge unbedeutend wäre, sondern vielmehr aufzeigen wo wirklich Schwachpunkte in der Kette lauern.

    Hochwertiges Lötzinn, hochwertige Stecker und qualitativ hochwertige Kabel sind ein Muss !

    Billiges Baumarkt Lötzinn, billige Stecker und schlechte Kabel versauen mehr als die Frage ob nun 1.5 oder 2.5mm² auf 50cm / 5m / 10m.

    Sheep

    http://www.SheepSound.de

  • Jobsti
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    • 19. Juli 2007 um 09:35
    • #18

    Deswegen nutz ich gescheites Zinn, Stecker und Kabel direkt von Elektron Berlin.
    Aber das Lötzinn kannste denke ich streichen, bzw is nur marginal, denn normal liegt die Leitung ja direkt auf dem Metall, wieviel µm Zinn sind da wohl dazwischen, und auch nich überall...

    Aber es interessiert mich gerade. evtl messe ich heute oder die Tage den Kram mal nach...

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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  • sheepsound
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    • 19. Juli 2007 um 09:44
    • #19
    Zitat von "Jobsti84"


    Aber das Lötzinn kannste denke ich streichen, bzw is nur marginal, denn normal liegt die Leitung ja direkt auf dem Metall, wieviel µm Zinn sind da wohl dazwischen, und auch nich überall...

    Nuja,

    1.) ist es die Summe aus vielen kleinen Dingen und 2.) umschließt das Lötzinn das Kabel bzw. die einzelnen Litzen im günstigsten Falle doch eher komplett und es ist nicht die Dicke der Lötschicht entscheident sondern der Übergang zwischen der einzelnen Materialien.

    Ich wollte nur darauf hinweisen das bei dieser Betrachtung viel mehr Faktoren eine Rolle spielen / spielen können.

    Gerne werden ja auch Flachstecker zum Quetschen verwendet... hier sollte man sich mal Gedanken machen welche Wiederstände sich bei eintretender Kupferoxidation einstellen... das gleiche gilt dann auch für vermeintlich hochwertige Schraubterminals an Lautsprechern... da ziehe ich einfache Lötanschlüsse 1000mal vor.

    Ich bin mal gespannt was deine Messung ergibt !

    Sheep

    http://www.SheepSound.de

  • Jobsti
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    • 19. Juli 2007 um 09:59
    • #20
    Zitat

    Ich wollte nur darauf hinweisen das bei dieser Betrachtung viel mehr Faktoren eine Rolle spielen / spielen können.

    Haste vollkommen recht!

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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