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Eure Meinung zur Peavey CS 4000 Endstufe

  • lemmi
  • 20. Juli 2006 um 18:42
  • lemmi
    Beiträge
    2
    • 20. Juli 2006 um 18:42
    • #1

    Hallo ! Bei der Suche nach weiteren Endstufen für meine PA bin ich im Internet auf die Peavey CS 4000 gestoßen.

    Wer hat Erfahrungen mit dieser Endustufe?

    Der Preis, das Gewicht und die Leistungsangaben (angebl. auch 2 Ohm fähig) des Herstellers machen diesen Amp für mich sehr interessant!
    Zudem hat die Endstufe NUR 2 HE !!! :)

    Zur Zeit benutze ich LAB 4000, LAB 1600 und LAB 1000 Amps für die Livebeschallung.
    Diese Endstufen sind zwar meiner Meinung saugeil - jedoch etwas zu teuer in der Anschaffung. :-/

    Freue mich über Eure Meinungen/Mitteilungen ! 8)

    Gruß,

    L E M M I

  • xyz
    Beiträge
    236
    • 23. Juli 2006 um 16:44
    • #2

    das gibs doch garnicht, genau die frage stell ich mir auch schon länger - und obwohl diese Frage schon mehrmals da war wiedermal keine Antworten...

    wie kommts ?

    Irgendwie hat so garkeiner eine Ahnung ob und was die Amps taugen...echt schade!!!!

    Gruß,
    Tim

  • Kracky
    Profi
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    12.055
    • 23. Juli 2006 um 19:22
    • #3

    Anscheinend ist das Gerät nicht weit verbreitet und wenn keiner das Gerät hat oder schonmal damit gearbeitet hat kann man auch nichts dazu sagen.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • lemmi
    Beiträge
    2
    • 24. Juli 2006 um 12:34
    • #4

    Naja, vielleicht entpuppt sich die Peavey ja als kleiner Geheimtipp...(ähnlich wie der DCX 2496 Controller von Behringer :) )
    Ich werde mir die CS 4000 zulegen und dann mal ausgiebig testen.
    Mal hören, wie sie sich so an 2x18" pro Seite verhält...
    Und der "2 Ohm-Test" wird natürlich auch sehr interessant!

    Gruß

    Lemmi

  • databass.ch
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.197
    • 24. Juli 2006 um 13:09
    • #5

    Alternative wäre der Crest CC 4000. http://www.crestaudio.com/products/brows…n/0/CC+4000.cfm

    Soll ja laut Aussage von Usern hier im Forum baugleich sein, sieht nur etwas besser aus (ich mag das Peavey-Signet einfach nicht ;) ) Wenn ich mal etwas Geld überig hab, werd ich mir auch so einen zum Testen zulegen.

  • xyz
    Beiträge
    236
    • 24. Juli 2006 um 13:35
    • #6

    lemmi & databass.ch:
    finde ich klasse das ihr euch dazu bereiterklärt, das teil mal zu testen !!! freue mich schon wenns dann soweit is........wann isses soweit ? :D

    zum thema crest: sollte die cc 4000 mit der cs 4000 von peavey baugleich sein, hat die peavey aber einen gewaltigen preisvorteil. Die Peavey kostet nämlcih ca. 400€ weniger als die Crest...

    Gruß,
    Tim

  • daywalker2806
    Beiträge
    15
    • 22. Dezember 2006 um 00:08
    • #7

    hi,

    da wir auch gerade auf der Suche nach einem neuen Bass-Amp sind..... und uns auch die Peavey CS4000 bzw. die CS4080HZ aufgefallen ist...

    Gibt es schon einen Erfahrungsbericht?

    Danke
    Christian

  • bossjan
    Verifiziert
    Beiträge
    329
    • 22. Dezember 2006 um 12:09
    • #8

    Hi Kollegen,

    also die Peavey CS4080HZ hatte ich schon mal in den Händen gehabt und konnte sie testen... Bei Interesse maile ich mal, was ich geschrieben habe (muss leider erst einmal etwas suchen...)

    Lieben Gruß
    Jan

    jrp-Veranstaltungstechnik :: Ton Licht Bühnen Service - Ihr Erfolg ist unser Erfolg!
    http://www.jrp-veranstaltungstechnik.de

  • bossjan
    Verifiziert
    Beiträge
    329
    • 24. Dezember 2006 um 10:54
    • #9

    Hi Kollegen,

    auf Nachfrage hin, habe ich mal etwas gesucht und tatsächlich meine Berichte auch wieder gefunden... :D

    Ich konnte die Peavey CS4080HZ im Vergleich mit einer T.Amp 3200 und einer Kind XT-4000 (also von ultra low-budget bis amtlich) testen...

    Vergleich Peavey ./. T.Amp 3200

    Nach dem Auspacken macht die Peavey einen sehr guten Eindruck. Trotz ihres Gewichts von knapp 23kg bei einer Leistung von 2x2040W an 4 Ohm ist sie wunderbar zu handeln, da sie sehr ausgeglichen aufgebaut ist.

    Die Verarbeitung ist für den Preis schon fast zu gut (stabiles Gehäuse, "Tragegriffe" vorne zum leichteren Rackein-/ausbau).

    Der Aufbau der Peavey ist auch in Ordnung, sehr sauber, durchdacht und sinnvolle Anordnung der Kühlkörper.

    Weitere Vorteile:
    + 5 Jahre Garantie von Peavey ist möglich (und auch empfehlenswert, obwohl dann die Endstufe eingeschickt werden muss)
    + macht einen satten Sound (T.Amp klingt "schwammig")

    Nachteil:
    - blaue Signal-LED: sie ist ziemlich hell und kann einen in den Wahnsinn treiben
    - kommt erst ab so ca. 100-115 Hz richtig auf Touren (subjektive Meinung -> siehe Vergleich mit Kind; im Gegensatz zur T.Amp aber deutlich potenter!)
    - bei Volllast gibt sie deutlich wärme ab und benötigt daher ausreichende frische Luft


    Vergleich Peavey ./. Kind XT-4000

    Die Kind ist zwar mit ihren rund 32kg nicht gerade ein Leichtgewicht unter den Amps und mit ihren 3HE muss man auch schon etwas mehr Platz im Rack einkalkulieren. Dafür ist sie modular-artig aufgebaut und hat zwei getrennte Trafos mit ordentlich Reserve nach oben.

    Klanglich ist die Kind um längen besser als die T.Amp oder auch die Peavey. Der Bass kann sich im gesamten Bereich gut und klar durchsetzen ohne aufdringlich zu wirken. Die Peavey kam leider erst ab ca. 115Hz so richtig auf Touren (subjektive Meinung!).

    Die Lüfter laufen bei beiden Amps recht ruhig (Kind ist etwas leiser), also auch ideal um Galas oder kleinere Sachen mit zu betreiben. Die Abluft wurde bei der Kind nach knapp 30 minütiger Volllast kaum richtig warm, wobei die Peavey deutlich mehr Wärme von sich gab.

    Fazit:
    Im Endeffekt erzielt der Peavey-Amp ein super Preis-/Leistungsverhältnis (mir ist kein besserer Amp zu diesem Preis bekannt). Wer einen guten und potenten Bass-Amp benötigt (auch gerade als Verleihgerät), sollte mal bei Peavey schauen, denn da könnt ihr sicher gehen, dass die Amps ihre Arbeit tun.

    Bei weiteren Fragen stehe ich gern zur Verfügung.

    Lieben und weihnachtlichen Gruß
    Jan

    jrp-Veranstaltungstechnik :: Ton Licht Bühnen Service - Ihr Erfolg ist unser Erfolg!
    http://www.jrp-veranstaltungstechnik.de

  • TechnoFan
    Beiträge
    923
    Marktplatz Einträge
    3
    • 24. Dezember 2006 um 12:31
    • #10

    Ein Vergleich mit der DAP Vision 3500 wäre vielleicht noch interessant....

    Wobei die Peavey nur halb so schwer ist, wie die DAP, was ich ihr schonmal als großen Vorteil anrechnen muss...

  • 00Schneider
    Beiträge
    612
    • 24. Dezember 2006 um 13:55
    • #11
    Zitat von "bossjan"

    Bei weiteren Fragen stehe ich gern zur Verfügung.


    Wie hast du verglichen bzw. umgeschaltet? Waren die Amps gleich eingepegelt (akustisch), also hatte jeder auch dieselbe Last (selber Schalldruck -> selbe Last)?

    Lautsprecher verstärken die Stimme, aber nicht die Argumente.

  • daywalker2806
    Beiträge
    15
    • 25. Dezember 2006 um 23:15
    • #12

    hi,

    also erst mal herzlichen Dank für den Testbericht.

    Wir sind bei unserer Suche nach einem neuen Bassverstärker auch auf die DAP Vision 3500 gekommen - dürfte lt. Forum auch sehr brauchbar sein.
    Wobei im Vergleich zur Peavey 4080HZ für uns nicht unbedingt das Gewicht das Problem wäre, sondern die anscheinend "fehlende" Power bis 115Hz. Wir trennen unsere Basshörner bereits bei 124 Hz ab und da ist dann nicht mehr viel Platz für die Peavey - oder liege ich da falsch?

    Heist fehlende Power - "kein" Druck - oder nur um eine Spur weniger als bei der Kind? Und hat ev. jemand einen Vergleich mit einer DAP Vision 3500?

    lg
    Christian

  • apollo-soundsystems
    Beiträge
    228
    • 26. Dezember 2006 um 02:09
    • #13

    naja, man weiß ja bzgl. der Peavey nicht wie getestet wurde, welche subs dran hingen, rein bei 4Ohm oder 8Ohm, mit welchem Kabeldurchmesser. Subjektive Meinungen sind immer so ne Sache. Der CS-Serie wurde bis jetzt jedenfalls von allen die sie haben eine gute Baßstärke attestiert. Ich werde mir glaub ich mal 2x 4000er zulegen. Peavey hat an sich ne schlechte Amps gebaut, aber ich werde es selbst mal testen an 4 Oberton Subs.

    http://www.apollo-soundshop.de

  • bossjan
    Verifiziert
    Beiträge
    329
    • 26. Dezember 2006 um 09:30
    • #14

    Hi Kollegen,

    sicherlich ist der Test sehr subjektiv ausgefallen, da ich nicht die Zeit und Lust hatte, sämtliche Messinstrumente zu nutzen. Aber bevor gleich auf mich eingedroschen wird :D , beim Test war ein seit knapp 15 Jahren tätiger Studio-Techniker/Betreiber anwesend und war derselben Meinung wie ich - also von daher ist vielleicht doch etwas Bestätigung dran...

    Zum Test selbst:
    An den Amps hingen pro Seite jeweils 2 B1801 von Seeburg. Es wurde ein Kabel mit einem Querschnitt von 4mm² (also auch nichts schlechtes!). Alle Amps wurden gleich eingepegelt und dann wurde gemessen. T.Amp gnadenlos weit hinten, Peavey gutes (für mich sogar überraschend sehr gutes Ergebnis), Kind unschlagbar (im Vergleich mit den anderen Amps)...

    Sicherlich ist der Peavey zu gebrauchen und auch zu empfehlen (keine Frage), aber im Vergleich zu einer Kind etc. kann er nicht ganz mithalten. Gut, für einen Amp, der fast das 2,5 einer Peavey kostet, kann ich auch etwas mehr erwarten...

    daywalker2806

    Fehlende Power heißt einfach gesagt, dass nicht so viel Druck (im Vergleich zur Kind!) da war; aber der Druck war noch deutlich spürbarer als bei der T.Amp... :D


    apollo-soundsystems

    Stimmt, für den Preis sind Peavey-Amps unschlagbar, wie bereits unten beschrieben. Ich würde mir immer wieder die Amps zu legen, da sie ihren Job zuverlässig mit der nötigen Power verrichten...

    Nur mal darf doch auch mal sagen/schreiben, dass die Kind ein stückchen besser ist (aber leider auch viel mehr kostet!)...

    Sorry, dass ich nicht die Testbedingungen geschrieben habe (hatte ich wohl vergessen...).

    Lieben Gruß
    Jan

    jrp-Veranstaltungstechnik :: Ton Licht Bühnen Service - Ihr Erfolg ist unser Erfolg!
    http://www.jrp-veranstaltungstechnik.de

  • 00Schneider
    Beiträge
    612
    • 26. Dezember 2006 um 14:29
    • #15
    Zitat von "bossjan"

    Alle Amps wurden gleich eingepegelt und dann wurde gemessen.


    Wie wurde eingepegelt, und was und wie gemessen?

    Ein Pegelunterschied bei Direktvergleichen von nur 0,5 dB wird schon als anderes Klangbild gedeutet. Wenn also nicht der gleiche Pegel aus den Lautsprechern rauskommt, ist der Test bezüglich "Klang" wertlos.

    Lautsprecher verstärken die Stimme, aber nicht die Argumente.

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