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Problem mit Phantomspeisung an Mixer Ausgang

  • thommes
  • 25. Juli 2006 um 12:01
  • thommes
    Beiträge
    5
    • 25. Juli 2006 um 12:01
    • #1

    Hi

    jetzt hab ich mal einen Grund gefunden mich nach langem mitlesen auch mal anzumelden :)

    Zu meinem Problem:
    Ich bin selber Keyboarder und nutze den Kopfhörerverstärker meines Submixers für meine In-ears. Wenn aber an meinem Mischpult Ausgang (XLR) die Phantomspannung anliegt, kommt ab und zu vor bei kleineren Veranstaltungen mit einem FOH Pult mit globalem Schalter für die Speisung, dann hab ich auf den inears nur ein knacken und brummen.

    Ich habe mir überlegt, dass man das beheben könnte, indem man einen Kondensator hinter den Ausgang hängt, der die Gleichspannung abschirmt.
    Dieser müsste natürlich entsprechend dimensioniert sein (ich denke so 6-8µF) um keine klanglichen Auswirken zu haben (besonders im Bass).

    Funktioniert das ganze so, oder muss ich dabei noch mit anderen (klanglichen oder technischen) Problemen rechen?

    Danke schonmal für die Antworten

    Thommes

  • rlp
    Beiträge
    341
    • 25. Juli 2006 um 12:06
    • #2

    ... bei uns kommen Sub-Pulte nur via Line-Box an das FOH-Pult. Damit sollte das Problemm erledigt sein.

    Saludos,
    Rainer

  • montesuma
    Beiträge
    948
    • 25. Juli 2006 um 12:34
    • #3

    Du meinst eine normale DI Box, oder?

  • mathias k.
    Verifiziert
    Reaktionen
    3
    Beiträge
    377
    • 25. Juli 2006 um 13:42
    • #4
    Zitat von "Montesuma"

    Du meinst eine normale DI Box, oder?

    Vielleicht meint er auch wirklich einen Line-Übertrager, also quasi eine 1:1 DI-Box.

  • rlp
    Beiträge
    341
    • 25. Juli 2006 um 15:37
    • #5

    ... so ist es. Eine Line-Box ist eine 1:1-D.I.-Box. Ich verwende die von Palmer http://www.adamhall.com/de/index.php?cccpage=x3shop_27&set_product_id=1172&set_katnav=130 (Vertrieb Adam Hall). Kommt z. B. immer dann zum Einsatz wenn zusätzlich zur Band ein DJ im Programm ist. Das DJ Pult kommt dann via Line-Box an das FOH-Pult. So hab' ich Kontrolle über die Jungs ... :wink:

    Saludos,
    Rainer

  • bemi
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    64
    Beiträge
    1.755
    • 25. Juli 2006 um 16:18
    • #6

    Kondensatoren/Elkos funktionieren aber tatsaechlich auch ... Mittels Eingangsimpedanz deines FOH-Pultes kannst du dir auch die untere Grenzfrequenz ausrechnen ...

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • thommes
    Beiträge
    5
    • 25. Juli 2006 um 16:55
    • #7

    Danke für die schnellen Antworten!


    @bemi:Das hab ich mir ja auch gedacht, wenn ich z.B. von einem Kondensator 6µF und einer Eingangsimpedanz von 2,5kOhm ausgehe, komme ich auf eine Grenzfrequenz von ca. 10Hz, über der das Signal nicht beeinflusst wird (zumindest in der Theorie), je größer man die Kapazität wählt desto geringer wird die Grenzfrequenz.
    Aber so sieht nur die Theorie aus, funktioniert das ganze genauso in der Praxis, also ohne klangliche Auswirkungen oder anders gefragt: hat es schonmal jemand ausprobiert?

    rlp: ich glaube die Line-Box ist mir als Student etwas teuer :), aber das ganze würde doch dann auch mit einer DI Box funktionieren (Palmer PAN04)?
    oder gibt es da Unterschiede??

    Thommes

  • nojunk
    Profi
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    • 25. Juli 2006 um 17:48
    • #8
    Zitat von "Thommes"

    Danke für die schnellen Antworten!
    ... aber das ganze würde doch dann auch mit einer DI Box funktionieren (Palmer PAN04)?
    oder gibt es da Unterschiede??


    ohne weiteres...

    cu klaus ( info@nojunk.de )

    thommes bin wieder ab donnerstag im lande, melde mich dann bei dir...

    No, it's not too loud. You're just too old!
    winners have parties - and loosers have meetings
    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

    vu.gif

  • rlp
    Beiträge
    341
    • 26. Juli 2006 um 07:51
    • #9

    thommes

    ... im Prinzip geht auch jede D.I.-Box. Es gibt nur u. U. Probleme mit den Pegeln, da in D.I.-Boxen meistens 1:10-Übertrager eingebaut sind. Müsste man dann mit den schaltbaren Abschwächern in der D.I.-Box wieder anpassen.

    Saludos,
    Rainer

  • thommes
    Beiträge
    5
    • 29. Juli 2006 um 17:07
    • #10

    Nochmal kurz, rein aus Interesse, funktioniert das mit den Kondensatoren wie in der Theorie?
    hat das noch niemand ausprobiert?

    Thommes

  • DJheini
    Moderator
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    • 29. Juli 2006 um 18:21
    • #11
    Zitat von "Thommes"

    Nochmal kurz, rein aus Interesse, funktioniert das mit den Kondensatoren wie in der Theorie?
    hat das noch niemand ausprobiert?

    Das funktioniert, nur inweit sich das auf den Klang auswirkt, vermag
    ich von hier aus nicht sagen. Kaputt geht dabei nichts. Habe vor vielen
    Jahren mal einen Mixer selbstgebaut, der hatte in den Ein- und Ausgängen
    auch Kond., waren 1µF Folienkond. Probier es einfach aus.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • travelrec.
    Beiträge
    26
    • 16. August 2006 um 09:15
    • #12

    Hallo,

    bei mir haben sich WIMA-Folienkondensatoren (63V-), die roten, länglichen Würfel zu 4,7µF bewährt. Klanglich ist da kein Unterschied zum Original erkennbar, sofern die nachgeschaltete Impedanz hoch genug ist (>10k). Die Dinger gibt´s bei Reichelt für recht günstiges Geld für den Zweck.

    Gruß,
    TravelRec.

  • DJheini
    Moderator
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    • 16. August 2006 um 14:08
    • #13
    Zitat von "TravelRec."

    Die Dinger gibt´s bei Reichelt für recht günstiges Geld für den Zweck.

    Gruß,
    TravelRec.

    Häufig auch in alten Compputernetzteilen. Vielleicht mit höherer
    Spannungsfestigkeit, aber das ist ja egal.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

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