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Sennheiser Evolution Antennenkabel - welche Eigenschaften?

  • montesuma
  • 1. August 2006 um 00:11
  • montesuma
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    948
    • 1. August 2006 um 00:11
    • #1

    Hallo,

    ich habe seit ich zwei RG-58 Kabel zwischen Antennen und dem Empfänger verwende auf einmal einen leicht schwächeren Empfang. Der gleich wieder stärker wird, wenn ich die Antenne direkt an den Empfänger anstecke. Kann es sein, daß ich ein RG-59 Kabel benötige?

    Oder was für ein Kabel würdet Ihr für einen Empfang von ca 750-800MHz empfehlen?

  • wora
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    • 1. August 2006 um 01:04
    • #2

    servus.

    das RG59 hat für diese anwendung den falschen wellenwiderstand (75Ohm), was dir dann im extremfall das signal richtig in den keller ziehen kann (auslöschungen durch stehwellen im kabel).
    also niemals RG59 verwenden, das ist ein kabel für die videotechnik!

    die HF dämpfung des RG58 ist bei der frequenz schon relativ stark.
    das heisst, man sollte da möglichst nicht über 10m kabellänge gehen.

    ein sehr gutes kabel mit dem richtigen wellenwiderstand (50Ohm) ist für grössere kabellängen das RG214.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • montesuma
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    948
    • 1. August 2006 um 07:00
    • #3

    OK, danke Dir, ich werde es mal ausprobiren...

  • *christoph*
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    • 1. August 2006 um 08:20
    • #4

    Wora, hat absolut Recht!

    Mit 75Ohm hast du eine so genannte „Fehlanpassung“.
    Benutze einfach ein Kabel mit 50Ohm Wellenwiderstand.

    Viele Grüße
    Christoph

  • Sven H
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    • 1. August 2006 um 09:56
    • #5

    Wir verwenden bei größeren Drahtlosanlagen grundsätzlich Booster + Paddels / Aktive Antennen! Booster wären beispielsweise der Sennheiser AB1 oder der Shure UA830

    Kabeltechnisch haben wir auch RG58 (bis 10m + Booster) und RG214

  • m.reitz
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    • 1. August 2006 um 10:48
    • #6

    ...

    Einmal editiert, zuletzt von m.reitz (12. April 2008 um 22:51)

  • mathias k.
    Verifiziert
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    • 1. August 2006 um 11:01
    • #7
    Zitat von "m.reitz"

    Grundsätzlich ist es so, das Du die mitgelieferten kleinen Stabantennen der EVO-Serie (genauso wie die der 3000'er Serie) nicht absetzen kannst, da sie eine Masseverbindung zum Empfänger benötigen. Die Masseverbindung bekommst Du nicht mit dem Kabel.

    Kannst Du das bitte mal genauer erläutern?
    Ein normales Koax-Kabel "überträgt" doch die Masseverbindung über den Schirm.
    Oder ist da noch etwas völlig anderes zu berücksichtigen?

    Grüße

    Mathias

  • montesuma
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    • 1. August 2006 um 11:46
    • #8

    was m. meint ist vermutlich die Masse unter der Antenne, die man sum senden benötigt. Beim Empfang sollte die Abschirmung reichen bzw. nur gegen Einstreuungen schützen.

    Aber m. hat mich auf eine Idee gebracht. Ich habe die Paddels auch, und da hatte ich den gleichen Effekt. Jedoch hatte ich die Booster auch dazwischen und noch den 4-Fach Verteiler auch dran - und das bei jeweils nur 5m RG58 Kabel. Ich werde die Bootster mal weg lassen. Ich habe den Versuchsaufbau mit den Stabantennen nur gemacht um ihn so einfach wie möglich zu machen und alle anderen Komponenten auszuschliessen. Blöder weise verhielten sich die Stabantennen sich genau so, wie mit Paddels, Booster und 4-Fach Verteiler.

    Oder der Grund ist, weil ich G2 Sender/Empfänger habe, und die Booster und der Verteiler ist vom alten G1 Satz übernommen!?! Die Frequenzen stimmten jedoch überein...

  • m.reitz
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    • 1. August 2006 um 11:53
    • #9

    ...

    Einmal editiert, zuletzt von m.reitz (12. April 2008 um 22:52)

  • m.reitz
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    346
    • 1. August 2006 um 11:57
    • #10

    ...

    Einmal editiert, zuletzt von m.reitz (12. April 2008 um 22:52)

  • montesuma
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    • 1. August 2006 um 12:27
    • #11
    Zitat

    Die Sache mit Booster und kurzen Kabel ist, das Du die Empfänger im HF Überfährst. Vergleiche es mit einem Clippenten Pre Amp im Pult

    Daran dachte ich auch, jedoch habe ich festgestellt, daß der Empfang auf der Bühne noch seht klar und mit vollem Empfang ist. Sobald man 10m weg von der Bühne geht, die ersten Schwankungen in der Anzeige der Empfangsstärke kommen, bis es im Rauschen untergeht und der Squelsch endlich dicht macht. Deshalb gehe ich mal davon nicht aus, daß es übersteuert. Ich werde es auf jeden Fall mal ohne Booster probieren...

  • Online
    der onk
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    • 1. August 2006 um 17:58
    • #12
    Zitat von "m.reitz"

    Grundsätzlich ist es so, das Du die mitgelieferten kleinen Stabantennen der EVO-Serie (genauso wie die der 3000'er Serie) nicht absetzen kannst, da sie eine Masseverbindung zum Empfänger benötigen. Die Masseverbindung bekommst Du nicht mit dem Kabel.

    Wenn Du also die Antennen absetzten willst/musst, solltest Du dir Paddels anschaffen.

    Sorry, das kann ich weder nachvollziehen noch bestätigen.

    Diese unabdingbare Masseverbindung über die Verriegelung des BNC-Steckers würde ja die von Sennheiser angebotenen Kits zur Frontmontage der Antennen ad absurdum führen. Bei diesen Kits wird auch nur normales Koax-Kabel ohne separate Masseleitung verwendet.

    Ich verwende schon seit Jahren die kleinen Stabantennen abgesetzt über einen Splitter; die 50cm überbrücke ich mit RG58 und habe bei der kurzen Distanz keine Verluste gegenüber direkt montierten Stabantennen.

    @ Montesuma:
    Für längere Distanzen ohne Booster würde ich zu Aircel7 greifen.


    der onk

  • m.reitz
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    • 1. August 2006 um 18:15
    • #13

    ...

    Einmal editiert, zuletzt von m.reitz (12. April 2008 um 22:53)

  • wora
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    • 1. August 2006 um 21:35
    • #14

    eine einfache stabantenne (dipolantenne) benötigt am fusspunkt (da wo das Koax-Kabel angeschlossen wird) einen gegenpol. dieser kann eine geerdete metallplatte sein oder eben das geerdete gehäuse des 19"empfängers. wenn man die antenne vom gehäuse absetzt, sollte man sie dann an einer geerdeten metallfläche anbringen (z.b. auf einen geräteschrank). je größer der abstand zur erde wird, desto mehr verliert man wirkungsgrad.
    bei der "Ground Plane" antenne wird der "ground" durch die drei metallfüsschen erreicht, bei richtantennen wie z.b. der yagi-antenne ist das ein metallgitter.

    mit dem signal-ground bzw. beim koax-kabel mit der schirmung hat das aber nix zu tun.

    zumindest während meiner ausbildung zum "kommunikationselektroniker fachrichtung funktechnik" hatte ich das so verstanden.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • montesuma
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    • 1. August 2006 um 22:31
    • #15

    redest Du von einer Sendeantenne oder einer Empfangsantenne?

    Wenn von der Empfangsantenne: Wie sollte ich das dann bei den Paddels machen, ich denke die untere Hälfte ist bereits eine Massefläche...

  • wora
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    • 3. August 2006 um 01:43
    • #16

    die "paddels" haben (bei manchen typen sieht man es genau) eine aufgedruckte antennenstruktur die ähnlich wie bei einer yagi antenne funktioniert.
    da ist der "ground" bereits eingebaut.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • UweLam
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    • 3. August 2006 um 11:45
    • #17

    In der Sennheiser Revue (Seite 22) gibt es eine Tabelle mit Kabeltypen/Längen/Verlusten. Auch auf den Seiten davor gibt es nützliche Infos zu Antennen etc.
    http://www.sennheiser.com/sennheiser/sales.nsf/resources/revue_hf_systems.pdf/$File/revue_hf_systems.pdf (fast 10MB)

    mfG

    Uwe

  • Jim
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    • 14. August 2006 um 13:58
    • #18

    Welche Revue, HF Technik ? welcher Teil ?

    so long Jim

  • UweLam
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    • 14. August 2006 um 14:15
    • #19

    Als Print Version z.B. Revue Teil 3 (mit Planungsteil für HF Technik) Ausgabe 7/97 Seite 185.
    Oder auf der CD Revue Teil 3, Ausgabe 06/03, Seite 173.
    Oder der o.g. link Seite 22

    mfG

    Uwe

  • Jim
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    • 23. August 2006 um 13:42
    • #20

    Danke Uwe, habs im Heft Teil 3 Ausgabe 2/99 auf Seite 189 gefunden.

    so long Jim

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