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Hilfe!!!!!!!!! Sehr großes Problem mit 2" er !!!!!WICHT

  • monty
  • 11. August 2006 um 00:24
  • monty
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    • 11. August 2006 um 00:24
    • #1

    Hallo,
    ich habe ein Problem mit einem JBL 2445j 16ohm.
    Die Teile liefen über viele Jahre echt gut und ohne jede Probleme.
    Nun ist in einem Top der HT defekt, hab direkt eine neue Original Membran bestellt. Hab mir gedacht ok kann mal passieren war ja auch nicht mehr der aller neuste.
    Also ging es weiter, zwei VAs mit der neuen Membran gemacht (wurden nicht getreten) und dann wieder kaputt. :twisted: Und das war genau der gleiche Treiber. Dies machte sich bemerkbar, da der (neue/defekte) viel viel leiser ist als der alte noch heile und nur 0,6... :shock: Ohm mist.
    Ich kann mir das ganze echt nicht erklären und bin echt stark am verzweifeln.
    Das Problem ist, dass ich einfach nicht weiß waran es liegt und bebenken habe das wenn ich jetzt wieder eine neue Membran bestelle, sie wieder kaputt geht.
    Ich hoffe irgendwer kennt dieses Problem oder weiß was zutun ist da ich echt ziemlich ratlos bin.
    Bin über jede Hilfe SEHR SEHR dankbar.

    Gruß Monty

  • skyper
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    • 11. August 2006 um 01:15
    • #2

    Mögliche Ursachen (Ferndiagnose ohne weitere Kenntnisse des Systems und der PA):
    a) Gleichspannung am Ampausgang - macht aber nur was, wenn keine Passivweiche vor den Treiber geschaltet ist, sonst sollte der erste Kondensator da bereits DC-seitig die Bremse ziehen
    b) undichte Verbindung Horn-Treiber - dann knüppelt der durch die Basschassis erzeugte Luftdruck auf die Membran des HT, evtl. verkantet er dann und reibt sich im Magnetspalt auf -> Kurzschluß
    c) irgendwas im Amp defekt -> HF-Anteile, die den Treiber grillen, ohne dass man was hört. Entweder mit dem Oszi mal rangehen und nachmessen, oder prophylaktisch einen kleinen Kondensator (als Tiefpaß mit 6dB) parallel zum Treiber hängen, der eben ab beispielsweise 12kHz anfängt, die höheren Frequenzanteile dezent auszublenden. (Dimensionierung für eine 6dB-Weiche sollte im Netz zu finden sein) Ist sicher Klang- und Phasenverlaufstechnisch nicht perfekt, aber vielleicht erstmal besser als noch ein paar Spareparts zu finanzieren...

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • ADMIN
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    • 11. August 2006 um 01:19
    • #3

    Vielleicht auch: Neue Membran nicht sauber zentriert, hat sich aufgerieben, Kurzschluss...

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • outliner
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    • 11. August 2006 um 01:28
    • #4

    welches "schadbild" hatte denn das originale defekte diaphragma?

    Wenn keiner weiß, worum es geht, dann geht es hundertprozentig um Geld.

  • UweLam
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    • 11. August 2006 um 01:50
    • #5
    Zitat von "ADMIN"

    Vielleicht auch: Neue Membran nicht sauber zentriert, hat sich aufgerieben, Kurzschluss...

    Das halte ich auch für wahrscheinlich. Der Treiber hat keine Zentrietbolzen oder eine Passung. Da kann die Spule schnell schief sitzen. Ich habe die Spulen bei JBL Treibern immer mit laufendem Tongenerator festgeschraubt.
    Vielleicht war auch Dreck von der letzten Spule im Magnetspalt. Der kann schnell die Lackschicht der neuen Spule beschädigen.

    mfG

    Uwe

  • SMPTE
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    • 11. August 2006 um 07:04
    • #6

    ganz blöde frage:
    war die apssiv getrennt ?
    wenn ja: vielleicht nen frequenzweichen Elko dahin ?
    hatte ich mal
    dan fetz den treiber auch wenn die weiche and er trennferquenz auf einmal +6 db mehr ausgebit (und das muss man noch nicht mal hören !)

    Haste ma Gaffa?
    Haste ma n Leatherman?

  • treibsand
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    • 11. August 2006 um 09:33
    • #7
    Zitat von "UweLam"

    Vielleicht war auch Dreck von der letzten Spule im Magnetspalt. Der kann schnell die Lackschicht der neuen Spule beschädigen.


    Hattest du denn überhaupt den Spalt gereinigt? Ist mir beim ersten mal auch passiert, dass da Dreck drin war und schwupps: einmal neu bitte.
    Die Tipps reichen von Terpentin bis Bremsenreiniger, von Löschpapier bis Toilettenrolle. Hauptsache eine spülende (nicht rosterzeugende) und eine putzende Komponente.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • manuela
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    • 11. August 2006 um 09:56
    • #8

    falls der passiv getrennt ist, also einen Kondensator hat, bitte mal die spannungsfestigkeit davon in Relation zum angeklemmten Verstärker begutachten, falls das zu dicht aneinander liegt, einen C mit einer extrem hohen Spannungsfestigkeit einbauen. Das kann man auch vorsorglich machen, es ist sehr billig und verändert garantiert nichts am Sound.

    Falls das aktiv ist (eigener Kanal): ist der Amp eventuell etwas klein dimensioniert und zerrt ? Clippen zerstört Hochtöner schnell und gründlich. Selbiges gilt für passiv getrennte Geschichten, unbedingt rotes Licht vermeiden.

    Nach wie vor ist clippen die häufigste Sterbeursache von HT, gefolgt von Überlastung, gefolgt von defekten Kondensatoren in der passiven Weiche, gefolgt von heftigem Feedbacken auf der Bühne, gefolgt von Flöten (die belasten extrem)

    Eine Maßnahme gegen HT Überlastung (schützt auch gegen DC) ist der Einbau einer Sofittenlampe (zB in Dynacords üblich)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Clyde
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    • 11. August 2006 um 10:08
    • #9
    Zitat von "Manuela"


    Eine Maßnahme gegen HT Überlastung (schützt auch gegen DC) ist der Einbau einer Sofittenlampe (zB in Dynacords üblich)

    Das musst Du mir aber jetzt mal erklären, wie eine Glühlampe die Gleichspannung vom HT fern hält...

  • ADMIN
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    • 11. August 2006 um 11:43
    • #10
    Zitat von "Clyde"

    Das musst Du mir aber jetzt mal erklären, wie eine Glühlampe die Gleichspannung vom HT fern hält...

    Tut sie gar nicht, aber bei entsprechender Dimensionierung könnte sie schneller durch sein als die Schwingspule.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Clyde
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    • 11. August 2006 um 11:49
    • #11
    Zitat von "ADMIN"

    Tut sie gar nicht, aber bei entsprechender Dimensionierung könnte sie schneller durch sein als die Schwingspule.

    Eben, deswegen meine Frage, da mich Ihre Aussage verwundert.
    Der Rest ist ja bekannt...

  • monty
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    • 11. August 2006 um 12:08
    • #12

    Hey das sind ja schon einige Fehlerquellen.
    So, die HT ist aktiv getrennt und wird mit ner Camco DL 1000 angesteuert als genügend saft.
    Nein, ich hab den Treiber vorher nicht gereinigt :oops:
    Ein bekannter von mir vermutet das es vielleicht am Treiber liegen könnte, kannich mir aber irgendwie nicht wirklich vorstellen, wüsste halt nicht warum. Das mit dem Bass fällt weg.
    Hab mir jetzt schon Kondensatoren besorgt.

  • Mechwerkandi
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    • 11. August 2006 um 12:33
    • #13

    Noch 'n interessanter Fall:
    Rückkopplung im Ultraschallbereich.

    Ein empfindliches Kondensatormikro, und plötzlich geht der HT Weg auf Vollast, aus.

    War nix zu hören, hat aber bis zur Lösung einiges gekostet.

  • monty
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    • 11. August 2006 um 14:23
    • #14

    Also den Fall mit dem Kondensatormic. kann ich ausschließen.

  • montesuma
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    • 11. August 2006 um 19:32
    • #15
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Noch 'n interessanter Fall:
    Rückkopplung im Ultraschallbereich.
    War nix zu hören, hat aber bis zur Lösung einiges gekostet.

    war der Mischermann blind? Ich mein ja blos, da gibt es so farbige Lämpchen...?

  • fks
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    • 11. August 2006 um 20:16
    • #16

    Unabhängig von der Ursache sollten die 2" Treiber (16 Ohm nominal) generell mit einem Überlastschutz versehen werden.
    Dieser könnte wie folgt aussehen: PTC 0,9 A (Spannungsfestigkeit 75 V) mit parallel geschalteten Widerstand 33 Ohm/20 W in Reihe zum 16 Ohm-Treiber - und danach zusätzlich bipolare Überspannungsschutzdiode 30 V/1500 W in Reihe mit Widerstand 6,8 Ohm/20 W parallel zum Treiber.
    Die Überspannungsschutzdiode reagiert innerhalb von wenigen Nanosekunden (!) und schützt den Treiber dadurch auch quasi unhörbar (ein/aus in Nanosek.) vor Überlastimpulsen - der Widerstand in Reihe zur Diode verhindert u.a einen Kurzschluß.
    Bei anhaltender Überlast reagiert PTC (wird hochohmig - dadurch gelang kaum noch Strom zum Treiber) - der parallel geschaltete Widerstand ermöglicht u.a. ein schnelleres Reset des PTC.

  • tufkawila
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    • 11. August 2006 um 20:36
    • #17

    Also ein Kollege fährt seid Jahren mit Martin F2 Systemen. Die Kisten laufen jedes WE und werden gnadenlos geprügelt. In den Tops befindet sich ebenfalls dieser JBL Treiber. Haben im Sommer mal die Kisten neu lackiert und natürlich vorher zerlegt.Die Kalotten sind noch nie ersetzt worden, 1988 !!!!! und laufen immer noch wie am ersten Tag :D
    Wie schon erwähnt, unzerstörbar !!! Ich schätze eher mal das dein Problem entweder am Amp liegt oder eben Verzerrung " Clipping ".
    8)

  • ADMIN
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    • 11. August 2006 um 23:06
    • #18
    Zitat von "willaudio"

    Also ein Kollege fährt seid Jahren mit Martin F2 Systemen...

    Da müsste man sich jetzt ein paar Sachen genauer ansehen, beispielsweise die Konfiguration des Systems, die Controllereinstellungen (Übernahmefrequenzen, Limiter-Einstellungen)...

    Auch in einem geprügelten System können einzelne Komponenten ganz entspannt laufen.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • bassauf
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    • 11. August 2006 um 23:41
    • #19

    Ja genau, da müsste man sich jetzt ein paar Sachen genauer ansehen - die kaputte Schwingspule nämlich. Wirklich 0.6 Ohm?

    Das kommt nicht von Dreck oder Durchscheuern, hier sind so gut wie alle Leiterbahnen gebrückt. Daß die Spule genau und gleichmäßig die Temperatur erreicht hat, daß der ganze Lack wegraucht aber nirgendwo der Draht aufgibt ist ganz schön unwahrscheinlich. Womöglich ist da irgenwo eine andere Brücke entstanden Zuleitungsdraht zu Spule o.ä.

    Erst Diagnose, dann behandeln.

    bassauf

  • tufkawila
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    • 12. August 2006 um 10:59
    • #20

    Die Konfiguration ist ganz einfach.Behringer Ultradrive, die wenigen Daten die ich von Martin bekommen habe und dazu ein gutes Gehör, und so entstanden meine eigenen Setups. Die Limiter sind auf Gefühl eingestellt. Trennfrequenz liegt bei 1.6 KHz, CA 9 von Crest, klingt super und geht ab wie die Luzie :D
    Ich benutze das System regelmässig da ich sehr oft mit dem Kollegen zusammen arbeite.
    Gruss an Marcel :D

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