Hallo,
ich bin auf der Suche nach einer Übersicht welche Frquenzbereiche (bänder) die verschiedenen Instrumente haben.
z.B. von Trompeten, Hörner usw.
Gibt es sowas überhaupt, oder kann man das nicht so allgemein festlegen.
Hallo,
ich bin auf der Suche nach einer Übersicht welche Frquenzbereiche (bänder) die verschiedenen Instrumente haben.
z.B. von Trompeten, Hörner usw.
Gibt es sowas überhaupt, oder kann man das nicht so allgemein festlegen.
der typische Klang eines Instrumentes entsteht aus seinem Grundton und den Obertönen die bis in die höchsten Höhen reichen. Somit belegt quasi jedes Instrument den gesammten hörbaren Tonbereich, der reicht etwa von 40 - 17.000Hz. Blasinstrumente wie zB flöten beginnen etwas höher da sie keine Bässe haben. Es macht jedoch keinen erkennbaren sinn, Bereiche zu bilden da man so keine Instrumenten voneinander separiert bekommt.
Pawera "Mikrofonpraxis"
Grüsse
Zitat von "Manuela"... Somit belegt quasi jedes Instrument den gesammten hörbaren Tonbereich, ...
Nun ja, so stimmt das aber nicht. Es gibt jede Menge Instrumente (vor allem akustische) bei denen sich unter 150-200Hz überhaupt nichts tut. FÜr den sinnvollen EInsatz eines Lowcuts sollte man darüber schon Bescheid wissen.
Weiter sollte man sich auch im klaren sein, welche Frequenzbänder sich bei ANhebung bzw. Absenkung auf den Klang eines bestimmten Instrumentes wie auswirken und warum Instrumente im Bandmix dann doch wieder anders gemixt werden als für den Solobetrieb.
Gruß FF
Mich würde interessieren wie das mit anderen Instrumenten ist. Spiele selber leider keins. E-Bass ist halbwegs klar bei Standart 105er Saite bis 42Hz bei 130er bis ca. 30Hz. Stimmt das? Wie siehts mit unterschiedlichen Kickdrums, Snare, Toms usw. aus?
ZitatE-Bass ist halbwegs klar bei Standart 105er Saite bis 42Hz bei 130er bis ca. 30Hz
Dein Wissen in allen Ehren, aber es ist doch einfacher, wenn du die Bass-Saiten beim Namen nennst und nicht bei der Saitenstärke - zumal es verschiedene Stärken für jede Saite gibt :wink:
Gruß FF
Vielleicht hift das weiter: Kochrezepte
und auch die Instrumentenseite Kochrezepte 2
Danke! Genau so etwas habe ich gesucht. ![]()
Zitat von "ukw"Vielleicht hift das weiter: Kochrezepte
und auch die Instrumentenseite Kochrezepte 2
Das darf aber auch teilweise angezweifelt werden oder?
Es ist eine interessante Arbeitsgrundlage. Jeder wird seine persönliche Note hinzufügen.
@ Kracky: Du darfst "teilweise anzweifeln"
Wo liegen - Deiner Meinung nach - die angezweifelten Teile? Hast Du Instrumentenaufnahmen schon mal abgemischt? (nicht zur Wiedergabe über eine PA abgemischt, sondern nur versucht den "instrumententypischen Klang einzufangen" )
Wenn du das so siehst, nein ich bin kein Studiomischer sondern ausschließlich Live und genau da habe ich meine Probleme wenn ich sehe das hier z.B. auf einer Bassdrum irgendwelche Hochfrequenten Anteile sogar noch angehoben werden sollen. Ich bevorzuge es inzwischen eigentlich Instrumente auf ihren Frequenzbereich ein zu grenzen, um Platz für die anderen zu schaffen und ein höchstmögliches Mass an Gain bevor Feedback zu realisieren. Im Studio mag das was anderes sein, ist mir bewußt, aber ich denke es verleitet Anfänger die solche Kochrezepte doch gerne annehmen zu Fehlern.
Also ich finde diese "kochrezeote auch eine sehr gute "basis" anhand dessen man starten kann.
Man sieht ungefähr wo man anfangen muß zu suchen, und wird so evtl. schneller brauchbare ergebnisse bekommen.
Kracky: ich finde gerade bei einer schönen metal kick darf das hochfrequente nicht fehlen, selbst mit einer grenzfläche hebe ich meistens noch die höhen etwas an, oder bearbeite sie mit einem transient designer.
auf diese weise setzt ist die Bassdrum auch leise schön gut zu hören.
Kracky hat ja Bedenken, wegen der uns allen gut bekannten Spezies Mensch, die nichts eigenständig regeln kann, sondern immer eine Vorlage, eine Vorschrift, eine Voreinstellung oder eine möglichst genaue Vorgabe braucht, oder das fortführt, was der Vorgänger vorgeführt hat. Ihr alle kennt diese Fragen nach "welcher Amp zu welchen Bässen?", "Controllersettings für xXx" oder "Was kann ich dafür verlangen", "bin ich zu teuer?" bis hin zu "was ist dieses Material noch wert" .
Selbst nach-denken fällt einigen Menschen schwerer, als eine Frage in einem Internetforum zu stellen.
Was vielen jungen Menschen ( in der heutigen Zeit) fehlt, ist die Fähigkeit selbstständig zu arbeiten und eigenen Stil oder "Persönlichkeit" zu entwickeln oder der eigenen Urteilskraft zu vertrauen. .
Ich schließe mich der M-Nutte (Karel) an und finde es nicht nachteilig diese "Kochrezepte" als Orientierungspunkt weiter zu geben. Könner, Macher und starke Persönlichkeiten werden diese Rezepte sinvoll nutzen und für sich weiterentwickeln.
Schwächere Naturen werden immerhin ein Preset bekommen, das nicht ganz verkehrt ist. Falls außergewöhnliche Umstände außergewöhnliche Einstellungen bzw. Maßnahmen fordern, trennt sich halt die Spreu vom Weizen. Ein Veranstalter oder eine Band, der ein Tech bucht, sollte beurteilen können, wen er engagiert.
Jeder ist seines Glückes Schmied. ![]()
ich finde die seiten von herrn Sengpiel ebenfalls hilfreich.
als ich angefangen habe live zu mischen, hatte ich auch erstmal keinen plan von frequenzverteilungen und habe mir dann halt viele bücher angeschafft. das internet war damals noch kein thema.
sogar heute nutze ich ab und an noch solche tabellen wenn ich z.b. mal wieder lange zeit ein bestimmtes instrument nicht mehr vor der nase hatte.
mit der zeit bekommt man dann schon raus, was nützlich ist und was nicht. und es kommt ja auch immer ein bisschen auf das instrument sowie den musiker an, welche einstellungen am besten greifen.
natürlich muss man live zum teil ein bisschen anders arbeiten, aber solch eine wissensgrundlage kann auf keinen fall schaden - sondern regt eher zum experimentieren an wie ich finde.