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  4. Selbstbau und Reparatur Technik

Geeignete Stromversorgungslösung?

  • rcz
  • 20. August 2006 um 14:43
  • rcz
    Beiträge
    275
    • 20. August 2006 um 14:43
    • #1

    Hallo,

    nach einer Woche Urlaub habe ich mir vorgenommen, ein neues Projekt anzugehen. Dieses mal soll es ein USB-gesteuerter Phasenanschnittdimmer werden.

    Allerdings kommen bei der Planung der Stromversorgung des Geräts einige Probleme auf. Da eine 24-Kanal-Lösung geplant ist und jeder Kanal mit bis zu 16A belastbar sein soll, wird natürlich auch eine geeignete Versorgung benötigt.

    Optimal wäre natürlich ein 32A- oder 63A-5-Pol-CEE-Stecker. Doch da fängt das Problem an - nicht überall steht ein solcher Anschluss zur Verfügung und manchmal mangelt es schon an einer 16A-CEE-Anschlussbuchse.

    Aus diesem Grund sollte der Dimmer auf jeden Fall auch über einen normalen Schukoanschluss versorgbar sein.

    Deshalb habe ich mir überlegt, den Dimmer über drei unabhängige, seperate 32A-3-Pol-CEE-Eingänge zu versorgen. (*Skizze des geplanten Aufbaus*)

    Nun stellen sich folgende Fragen:

    1) Ist es zulässig, ein Gerät über mehrere, seperate und unabhängige Netzspannungseingänge zu versorgen? Eigentlich dachte ich, dass dies nicht zulässig ist, jedoch trifft man zum Beispiel bei Blindern und Fluterrampen auch zahlreiche Geräte an, welche über mehrere Schukoanschlüsse verfügen.

    2) Sofern ersteres zulässig ist, würde das ganze natürlich nur zusammen mit einem Adapter von einem Schukostecker auf eine 3-polige CEE-Buchse Sinn machen. In dem speziellem Anwendungsfall würde dies natürlich keinerlei Probleme bereiten. Jedoch frage ich mich, ob dies generell Zulässig ist, da es sich hierbei ja um einen Adapter von einer nicht polungssicheren auf eine polungssichere Verbindung handelt, wodurch dies nicht mehr gewährleistet ist.

    Sollte einer der beiden Punkte nicht zulässig sein, so wäre ich auch gerne für alternative "Versorgungsvorschläge" offen. ;)


    Gruß Marcel

  • Hitower
    Verifiziert
    Beiträge
    1.457
    • 20. August 2006 um 19:27
    • #2

    Hi

    Warum nicht baulich so trennen, das du mit 32A CEE eine Sektion von 8 Kanäle hast?

    Oder geht es dir um die Kanalanzahl?

    Gruß
    Daniel

    Fachkraft in Hamburg...

  • rcz
    Beiträge
    275
    • 20. August 2006 um 19:54
    • #3

    Ja, genau so war es ja auch gedacht. Jeder 32A-Anschluss sollte für 8 Kanäle zuständig sein und dann jeweils auch auf eine seperate 16-Pol-Hartingbuchse führen.

    Allerdings ist eine gewisse Verbindung zwischen den einzelnen Kreisen unumgänglich, da diese natürlich über den selben Mikrocontroller angesteuert werden sollen, da es schon aus zeitlichen und finanziellen Gründen keinen Sinn macht, die gesamte Ansteuerung mehrfach aufzubauen. Das macht leider einen vollkommen getrennten Aufbau unmöglich. Da die entsprechende Steuersoftware, welche sich schon seit einiger Zeit in Entwicklung befindet, auch auf 24 Kanäle ausgelegt ist würde ich auf jeden Fall eine entsprechende Lösung anstreben.


    Gruß Marcel

  • Michael D
    Beiträge
    721
    • 20. August 2006 um 20:12
    • #4

    Es wäre aber wesentlich ausfallsicherer, wenn jede Steuerung separat ist. Ausserdem musst du doch sowiso fast alles drei mal bauen, an 5€ für zwei zusätzliche Controller wirds doch nit hängen, zumal ein Controller für alle Kanäle ja auch schon n bischen grösser sein müsste, muss ja mind. 3 IRQ Eingänge haben usw...

    http://www.digital-enlightenment.de/
    USB DMX Interface, Mediensteuerung, Demultiplexer, Multiplexer, Dimmer, Relaisboard, Art-Net

  • dani cee
    Beiträge
    87
    • 20. August 2006 um 20:22
    • #5

    du wirst warscheinlich für jede Phase die Nullduchgangskennung bauen müssen weil du nie ein gleiches Drehfeld Garantieren kannst

    über eine VDE 0100 Teil 610 Prüfung kann man mit mir nicht streiten

  • rcz
    Beiträge
    275
    • 20. August 2006 um 22:07
    • #6

    Ersteinmal Danke für die Antworten.
    Dass das am Preis des Mikrocontrollers nicht hängen wird ist klar. Allerdings ist es ja nicht nur der Controller alleine (Netzteil, Überspannungsschutz, Schnittstellenbauteile, Sensor für Temperaturüberwachung und ggf. Lüfterregelung, LED-Anzeigeelemente, Speicherbausteine zum Hinterlegen der Einstellungen ... und natürlich die ganze Platinenherstellung kostet natürlich auch ihr Geld ;) ).
    3 IRQ-Eingäge sind ja heute glücklicherweise keine Seltenheit mehr.

    Drei seperate Nulldurchgangsdetektoren sind auf alle Fälle zwingend notwendig und geplant (siehe oben verlinkte Skizze), da nicht einmal sicher gestellt ist, dass das ganze über einen einzelnen Drehstrom-Anschluss versorgt wird, womit wir auch schon wieder bei dem eigentlichem Stromproblem wären.

    Natürlich wären seperate Systeme von der Ausfallsicherheit her sinnvoller, allerdings bedeutet das natürlich auch neben obigen Nachteilen einen deutlich höheren Arbeitsaufwand, da gerade Dinge wie die Controller-Platine und die "Gehäusebearbeitung" wohl zu den zeitintensivsten Dingen gehören.
    Da ich mich dann zusätzlich auch noch softwaremäßig um das Ansprechen von drei oder eventuell noch mehr Dimmern kümmern müsste, wäre mir deswegen eigentlich schon die 24-Kanal-Lösung am liebsten - wenn da nicht dieses Stromversorgungsproblem wäre. ;)


    Gruß Marcel

  • Markus Verza
    Verifiziert
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.756
    • 21. August 2006 um 11:37
    • #7

    Das ist eindeutig ein kein Strom Thema und in Selbstbau besser aufgehoben.

    Ich hoffe euch ist in eurer Technik verliebtheit nicht entgangen das es Dimmer (mit DMX) gibt. DMX ist eine RS485 Schnittstelle. Natürlich gibt es auch USB -> RS485 umsetzer (http://www.wut.de) bzw DMX Karten für Laptop oder PC (z.B.) Soundlight.

  • rcz
    Beiträge
    275
    • 21. August 2006 um 12:56
    • #8

    Das stimmt, das ganze triftet auch eigentlich langsam von dem eigentlichem Thema immer mehr ab. ;)
    Eigentlich geht es hauptsächlich immernoch um das Stromversorgungsthema und ob dies in obiger Form zulässig ist. ;)

    Dass es entsprechende DMX-Steuerkarten/Adapter für den PC gibt ist mir natürlich klar. Allerdings hatte ich schon immer eine Abneigung gegenüber DMX - Aber das ist wieder ein anderes Thema.
    Da das ganze aber sowieso ein Selbstbauprojekt wird, vermeide ich den Anschluss aber gleich von Anfang an. ;)


    Gruß Marcel

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 21. August 2006 um 13:00
    • #9

    Da die 3 Gruppen mit ihrem CEE32 keine Verbindung zueinander haben kann man sie als eigenständige Verbraucher betrachten, somit ist es selbstverständlich auch zulässig, das mit 3 Netzsteckern zu versorgen.
    In jedem Falle unzulässig ist jede Lösung mit mehreren Netzsteckern die eine elektrische Verbindung untereinander haben (ich meine nicht PE)
    Einsprüche bitte an mich :wink:

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Michael D
    Beiträge
    721
    • 21. August 2006 um 15:51
    • #10

    Warum machste nicht einfach nen 32er CEE dran und wenn du nur 16CEE oder Schuko hast nimmste nen Adapter.

    http://www.digital-enlightenment.de/
    USB DMX Interface, Mediensteuerung, Demultiplexer, Multiplexer, Dimmer, Relaisboard, Art-Net

  • rcz
    Beiträge
    275
    • 21. August 2006 um 20:32
    • #11
    Zitat von "Michael D"

    Warum machste nicht einfach nen 32er CEE dran und wenn du nur 16CEE oder Schuko hast nimmste nen Adapter.


    Das führt wieder zu dem Problem, dass es ich das ganze auch privat einsetzen möchte und es da nun einmal den ein oder anderen Einsatzort gibt, an dem nicht einmal ein 16A-CEE-Anschluss vorhanden ist.

    Und wie hier im Forum auch schon öfters diskutiert wurde, gibt es da leider keine Möglichkeit einen entsprechenden Adapter von Shuko auf CEE auf einfache Art und Weise zu realisieren. Zumindest nicht für mehrere Phasen und für eine Phase auch nur dann, wenn der oben gennante 2. Punkt zulässig ist.


    Rein der Logik nach würde ich eigentlich auch wie Manuela und dazu tendieren, dass dies zulässig ist, da die einzelnen Eingänge keinerlei elektrische Verbindung untereinander haben.

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