versuchs mal mit Knoblauch-Dragees ! Das hilft.
Zur Qualität von Billig-Mics (oder: Behringer vs. Haun)
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Zitat von "Kracky"
Problematisch sei, soviel ich noch nachvollziehen kann das verhalten in Hochtonbereich aber bitte nagelt mich darauf nicht fest.
manfred habe ich natürlich auch schon genervt.
üblicherweise sei bei den "günstigen" mics der hochtonbereich nicht so fehlerfrei - das vorliegende mic beweist das gegenteil.wie macht man das gehäuse eigentlich auf? unten sind zwei kleine schlitzschrauben... damit löse ich wahrscheinlich die xlr-buchse.
wie ist die kapsel fixiert? ich will nix kaputt machen :? ! -
Zitat von "F.A.Bi.A.N."
ansonsten sind die alten vorurteile wie: "serienstreuung", "schlechter f-gang" etc. scheinbar ziemlich weit hergeholt!
Die Serienstreuung in der Empfindlichkeit eher nicht. Ich habe da mal 'nen Karton Behringer durchgemessen, zwischem dem unempfindlichsten und dem empfindlichsten waren das schon mehr als 3 dB.
Bei einer Schallpegelmessung wird jedoch ohnehin vorher kalibriert, somit isses dafür egal.
Am Rande: Teure Messmikros haben für manche Zwecke schon ihre Berechtigung, beispielsweise Pegel unter 50 dB oder Pegel über 130 dB.
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Zitat von "ADMIN"
Ich habe da mal 'nen Karton Behringer durchgemessen, zwischem dem unempfindlichsten und dem empfindlichsten waren das schon mehr als 3 dB.
das dürfte bei den noblen Marken auch nicht anders sein wenn man sie nicht ausdrücklich als matched pair gekauft hat.
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Zitat von "ADMIN"
Die Serienstreuung in der Empfindlichkeit eher nicht. Ich habe da mal 'nen Karton Behringer durchgemessen, zwischem dem unempfindlichsten und dem empfindlichsten waren das schon mehr als 3 dB.
die empfindlichkeit wird auch bei den haun-mics seperat auf dem messschrieb vermerkt... und als wirkliches kriterium empfinde ich es auch nicht, wenn es sich nicht an grenzwerte, so dass es z.b. nicht mehr "benutzbar" ist, nähert....aber wie gesagt: ich erwarte ganz einfach, dass ein "handgefertigtes" 450€-mic aus deutschland nicht das GLEICHE macht wie das aus der chinesischen massenfertigung.
konsensfähig soweit? -
Zitat von "F.A.Bi.A.N."
aber wie gesagt: ich erwarte ganz einfach, dass ein "handgefertigtes" 450€-mic aus deutschland nicht das GLEICHE macht wie das aus der chinesischen massenfertigung.
konsensfähig soweit?Was Du getan hast, ist in etwas der Vergleich eines Smart mit einem Porsche in der Tempo-30-Zone...
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Zitat von "ADMIN"
Was Du getan hast, ist in etwas der Vergleich eines Smart mit einem Porsche in der Tempo-30-Zone...
mit autovergleichen habe ich immer so mein problem deswegen gebe ich jetzt keine antwort die sich dieser metaphorik bedient.wenn ich, bei meist schönem wetter im garten stehend und bei moderaten leistungen (wenn ich mal laut messe, dann sind das vllt 10...20w leistung die abgegeben werden) weichen abstimme, ist es doch eher unwichtig, ob mein mikro >130db schalldruck verarbeiten kann.
selbst für die mehrzahl aller veranstaltungen ist es egal, wenn ich im mittel nur 99db/a abgeben darf (impulse werden wohl kaum mehr als 30db darüberliegen).
daher ist die erwartungshaltung primär die an einen linearen frequenzgang... (oder nicht?). -
p.s.:
das ohringer-mic scheint statistisch alles andere als "glatt" zu sein.
kurze statistik:quelle und vieles mehr:
http://www.hifi-selbstbau.de/text.php?id=121&s=read
http://www.hifi-selbstbau.de/text.php?id=70&s=read -
... ich hatte mal vor einigen Jahren einige preiswerte Mess-Mikrofone durchgemessen und festgestellt, daß einige bereits ab 4 ... 5 kHz erhebliche Abweichungen hinlegen ... einige auch erst ab 8 ... 10 kHz.
Zitat von "docjordan"Interessant finde ich noch das MM-1 von Beyerdynamic, da dies erheblich kleiner ist.
... das Mikro ist nicht frei- sonder diffusfeldentzerrt und sollte für einen halbwegs gleichmässigen Freifeldfrequenzverlauf um 90° gedreht werden (steht auch im Manual des Mikros !).
Für LS-Messungen wäre mir das MM-1 (etwa im Bereich oberhalb von 8 kHz) allerdings nicht genau genug (... ich hab sogar eins im Schrank liegen ! :wink: )Und wenn mir mal ein aktuelles Modell von einem Behringer-Mikro über "den Weg läuft", kann ich davon gerne mal eine Messung machen.
Problematisch bei Elektretkapseln ist der Betrieb in feuchter Umgebung (also z.B. draussen auf der Wiese ...), wo diese dann erheblich ihre Sensitivity ändern. Wenn man das gleiche Mikrofon dann nach wochenlanger Lagerung/Betrieb unter Wohnraumbedingungen wieder durchmisst, ist die Sensitivity (wenigstens teilweise) wieder in Richtung des ursprünglichen Wertes gewandert.
Es gibt Elektretkapseln, bei denen dieser Effekt sehr deutlich auftritt ... bei einigen besser gekapselten ist die Drift weniger ausgeprägt ... und bei "richtigen" (d.h. extern polarisierten ...) Kondensatormics hat man damit auch über Jahre keine Probleme.
Wenn ich mein GRAS 40AC mit dem Kalibrator messe, dann ist der Wert jedesmal identisch, egal ob ich damit drinnen oder draussen messe.Und wie unser ADMIN schon erwähnte, spielt das Klirrverhalten bei höheren Pegeln eine erhebliche Rolle: hochwertige extern polarisierte Messmikrofone können z.T. Pegel über 160 dB mit unter 1 % Klirr verkraften ... bei Elektretkapseln kann es schon bei Pegeln unter 130 dB ggf. zweistellig werden ...
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... nur mal zum Vergleich die Korrekturdaten:
GRASS Model: 40AC, extern polarisiert (mein Exemplar)
"Hz" "dB"
10.00, 0.0
100.00, 0.0
200.00, 0.0
500.00, 0.0
1000.00, 0.0
1430.00, 0.17
1670.00, 0.2
2000.00, 0.2
3000.00, 0.08
6000.00, 0.0
7000.00, 0.0
8000.00, 0.0
9000.00, 0.0
10000.00, 0.0
10820.00, 0.1
13900.00, 0.5
16300.00, 0.38
20000.00, 0.5
23018.00, 0.38
27630.00, 0.38
30000.00, 0.5
33965.00, 1.0
37808.00, 0.0
40000.00, -0.3beyerdynamic MM-1 (mein Exemplar)
"Hz" "dB"
200.00, 0.0
300.00, -0.2
500.00, -0.6
740.00, 0.0
1000.00, -0.5
1700.00, -1.0
2000.00, 0.0
3200.00, -0.8
4000.00, 0.2
5000.00, -0.2
6000.00, 0.3
7000.00, -0.2
8000.00, 0.2
9000.00, 0.0
10000.00, 2.0
12000.00, 1.1
15000.00, 2.0
20000.00, 3.8 -
und immer beachten, das die polarisationsspannung oder der bias des messystems die empfindlichkeit beeinflusst. Die mics die ich kenne haben einen spannungsbereich in dem sie sich einsetzen lassen. wobei ein probeweise angeklemmtes ecm-40 von monacor. ab ca. 9v funktionierte, aber für 48v phantom vorgesehen ist.
die versorgungspannung wird bestimmt auch das klirrverhalten beeinflussen, das habe ich aber nicht untersucht.
d.h. für eine absolut spl messung führt kein weg am kalibrator vorbei.gruß uweS.
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Da wir gerade beim Vergleichen von Mics sind...
Ich habe hier noch die Kalibrierungsmessung von einem MM1.
Dies sieht erheblich besser als die Daten von SK.docjordan[/img]
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Zitat von "docjordan"
Ich habe hier noch die Kalibrierungsmessung von einem MM1.
Dies sieht erheblich besser als die Daten von SK.
... axial oder um 90° gedreht gemessen ?Hier ist meins (axial):
... bis ca. 9 kHz hab ich scheinbar mit meinem MM-1 die Nase vorn ...

... zum Vergleich mein GRAS 40AC:
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Ach meno, ich find 'meine' MM-1 Kurve nicht mehr 
Tomy
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Zitat von "TomyN"
Ach meno, ich find 'meine' MM-1 Kurve nicht mehr 
... hast du etwa den Karton weggeworfen ?
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Hi,
ich hab 1997 als ich das Mikro (damals nagelneu auf dem Markt) gekauft habe, die Mikrokurve ob der nicht vorhandenen sinnvollen Einsatzmöglichkeit, an einem sicheren Platz aufbewahrt
und leider fällt mir der Platz nicht mehr ein.Tomy
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Ich habe meine 2 Stück ECM8000 mal gegen ein (gebraucht gekauftes) Neumann KM83 (ebenfalls Kugelcharakteristik) nicht gemessen, sondern nur mal unter dem Kopfhörer vergleichgehört. Akustisch für meine Ohren keinerlei Unterschied wahrnehmbar, lediglich das Rauschen war bei den Behringers etwas lauter (geschätzte 2-3 dB). Bei der Rauschanhörung war der Raum, in dem die Mikros standen, natürlich ohne Musikeinspielung...
Die Behringers nehme ich sehr gerne beim aufnehmen im Studio als Raum-Mikros (z.B. bei Drums oder lauten Gitarrenamps), ich finde, dass die einen fantastischen Job machen. Und für den Preis erst recht.
Dass die gegen Schoeps nicht ganz mithalten können, weiß ich allerdings auch...
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Zitat von "Georg_Koeln"
Ich habe meine 2 Stück ECM8000 mal gegen ein (gebraucht gekauftes) Neumann KM83 (ebenfalls Kugelcharakteristik) nicht gemessen, sondern nur mal unter dem Kopfhörer vergleichgehört. Akustisch für meine Ohren keinerlei Unterschied wahrnehmbar ...
... das KM-83 hat allerdings (auf Achse) keinen linearen Freifeldfrequenzverlauf und wäre für Messungen weniger geeignet (... Info von einem, der auch ein KM-83 hat ... :wink: ). -
mein behringer habe ich auch mal mit nem markenmess mikro gegenmessen lassen und war doch erstaunt. tat sich wie bei fabian nicht viel.
nun kommt das große aber:
die aktuellen behringer die zur zeit verkauft werden haben wohl zum teil produktionsfehler. ein bekannter hat seines 4 mal umgetauscht, da jedesmal obenraus 8 db fehlten...
sprich ist wie schon geschrieben wohl ne lotterie ob man nen vernünftiges bekommt oder nicht. -
Zitat von "Thomas"
mein behringer habe ich auch mal mit nem markenmess mikro gegenmessen lassen und war doch erstaunt. tat sich wie bei fabian nicht viel.
... man kann Glück haben, ein gutes Exemplar zu erwischen. Nachteilig bleiben die Drift (Änderung der Empfindlichkeit) und der begrenzte Maximalschalldruck (Klirr).Zitat von "Thomas"...nun kommt das große aber:
die aktuellen behringer die zur zeit verkauft werden haben wohl zum teil produktionsfehler. ein bekannter hat seines 4 mal umgetauscht, da jedesmal obenraus 8 db fehlten...
... vielleicht haben die gelegentliche Fertigungsprobleme mit den Elektretkapseln ... :wink: -