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Gema + gebrannte CD#s

  • dj-mossel
  • 3. September 2006 um 18:41
  • DJ_Uwe
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    791
    • 14. September 2006 um 10:05
    • #21

    Hallo!

    Ich lege mal ein veto ein...

    ein dj der er schafft das das publikum gut feiert und umsatz macht und dazu bei der nächsten va sich schon im vorverkauf um die eintrittskarten kloppt sollte besser bezahlt werden wie einer der "nur" die tanzfläche füllt oder die crowd mit klangereignissen versorgt....

    wei er es macht sollte dabei egal sein solange es in das gesamtkonzept der va passt.

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  • f8274
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    • 14. September 2006 um 11:18
    • #22

    @detto: Ich unterscheide Originaltonträger (auch zu Hause, aber nachweislich) und Kopien. Du könntest damit ja bei der gema Dein Veto einlegen, und beweisen, dass Du zu allen Eigenkopien die entsprechenden Originale hast.

    uwe: Hier geht es erstmal um Gemagebühren, lassen wir also die erfolgreiche oder weniger erfolgreiche Musikauswahl außen vor. Wenn zwei DJs, die die Gäste gleichermaßen gut erreichen, einmal mit Originaltontträger und einmal mit Kopien (ohne die Originale zu besitzen Detto :wink: ) arbeiten, bedeutet dies für den Veranstalter unterschiedliche Folgekosten, die er dem Kopien-DJ auch durchreichen sollte.

    Unsere Interessenten weise ich u.a. darauf hin, dass wir mit Originalen arbeiten, und bei Billigangeboten von Läppi-Dischis der 30%ige Gemazuschlag zu addieren ist. Hatte bspw. einen Kunden, der 16.000 EUR Gemagebühr zu bezahlen hatte. Bei einem MP3/Rohling-DJ wäre die Rechnung also 4.800 EUR höher ausgefallen. Und schon sind die Einsteiger ohne eigenes Originalarchiv aus dem Rennen. Daher meine Aussage, billige Djs können den VAern teuer zu stehen kommen.

  • DJ_Uwe
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    791
    • 14. September 2006 um 12:47
    • #23
    Zitat von "f8274"


    uwe: Hier geht es erstmal um Gemagebühren, lassen wir also die erfolgreiche oder weniger erfolgreiche Musikauswahl außen vor. Wenn zwei DJs, die die Gäste gleichermaßen gut erreichen, einmal mit Originaltontträger und einmal mit Kopien (ohne die Originale zu besitzen Detto :wink: ) arbeiten, bedeutet dies für den Veranstalter unterschiedliche Folgekosten, die er dem Kopien-DJ auch durchreichen sollte.

    Unsere Interessenten weise ich u.a. darauf hin, dass wir mit Originalen arbeiten, und bei Billigangeboten von Läppi-Dischis der 30%ige Gemazuschlag zu addieren ist. Hatte bspw. einen Kunden, der 16.000 EUR Gemagebühr zu bezahlen hatte. Bei einem MP3/Rohling-DJ wäre die Rechnung also 4.800 EUR höher ausgefallen. Und schon sind die Einsteiger ohne eigenes Originalarchiv aus dem Rennen. Daher meine Aussage, billige Djs können den VAern teuer zu stehen kommen.

    Ähm.... diese 30 % gelten nur für Discotheken u.s.w. bei normalen einmaligen va´s gilt ein aufschlag von 50% ... bin nur gerade zu faul den thread rauszusuchen... habe da aber gerade die tage was zu geschrieben incl. links zur gema heimseite...
    Irgendwie glaube ich das hier noch einige der meinung sind das der aufschlag nicht zustande kommt wenn die originale vorhanden sind... völliger irrglaube... die gema interessiert es nur welche tonträger zum einsatz kommen und nicht von wo die her sind oder ob die originale auch da sind... das interessiert nur die IFPI (oder wie schimpft sich der verein der Plattenfirmen?)

    zurück zum eigentlichen thema: natürlich wäre es schön wenn die Veranstalter mal auf so was achten würden, aber die meisten denken da nicht dran und wo sind schon kopierte tonträger wirklich angemeldet?

    ZUr Praktischen seite: wenn ich irgendwo einen gig zusammen mit einer band mache und ich in meine bühnenanweisung reinschreiben würde " ich benötige ca 20qm stellfläche für meine cd´s und mein mischpult würde mich wahrscheinlich jeder veranstalter blöd angucken.... der einsatz von kopien anstatt originalen hat bei mir tradition seitdem der erste brenner unter 2000 DM (HP 4020i 4-fach lesen. 2-fach schreiben)verfügbar war und das aus 3. gründen:

    1. Mein rücken... habe keine lust so viele koffer zu schleppen

    2. das platzangebot in den meisten locations... wirte meinen doch das wir DJ´s mit 5 qm klar kommen müssen....

    3. die übersichtlichkeit der cd-sammlung. wenn ich 4000-5000 tonträger mit mir rumschleppe mus ich sehr viel zeit dafür verwenden die nächste cd zu suchen die ich besser dafür verwenden kann dem publikum etwas aufmerksamkeit zu schenken.

    Wenn ein auftraggeber es wünscht reise ich gerne mit originalen an. Aber entweder er muss mir ganz viel platz geben oder mit einem stark eingeschränkten Archiv leben...

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  • MichaT.
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    • 14. September 2006 um 21:13
    • #24

    DJ_Uwe: Danke für dieses Statement - ich hätte es nicht treffender formulieren können. Jeder DJ der zu einer Veranstaltung in einer 1.5 x 2m Ecke "abgestellt" wurde, kann Dir da auch nur zustimmen.

    Immer gut aufgelegt - nicht nur als DJ !

  • outliner
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    • 14. September 2006 um 23:35
    • #25
    Zitat von "MichaT."

    DJ_Uwe: Danke für dieses Statement - ich hätte es nicht treffender formulieren können. Jeder DJ der zu einer Veranstaltung in einer 1.5 x 2m Ecke "abgestellt" wurde, kann Dir da auch nur zustimmen.

    macht er :!:
    letztens meinte eine wirtin:"diese braunen kisten dort müssen weg!die stören das ambiente!am besten,sie stellen die dinger dort unter die treppe...!"es ging um ein ampcase mit daraufgestelltem blechtisch fürs läppi und ein dj-rack... :evil:
    stative stellen für die boxen war auch verboten,die boxen mussten auf den boden.und das licht sollte ich an irgendeinen nagel hängen,wo ich mich aber weigerte.unter die kleine treppe links im bild sollte ich mich stellen,damit der durchgang zur "tanzfläche" breiter wurde.die cd-tasche liegt auf den amps :shock:
    das bild zeigt einen ehemaligen pferdestall mit meinem kleinen zeug,noch nicht ganz fertig aufgebaut:

    so,und jetzt mal die verwöhnten originaltonträgerfreaks... :roll:

    Wenn keiner weiß, worum es geht, dann geht es hundertprozentig um Geld.

  • DJ Detto
    Profi
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    • 15. September 2006 um 13:15
    • #26

    @ outliner

    Also es gibt Dinge, da kann man mit einem Wirt drüber reden, Da oder dort aufzubauen. Aber wenn der Wirt meinte ich sollte im Nebenraum aufbauen oder so - da ist dann schluß.

    Was Du da beschreibst hätte ich wie folgt erledigt:
    1. Ich hätte Ihn gefragt ob das sein ernst sei?
    2. Wer ist mein Kunde der Wirt oder der Gastgeber?
    3. Wenn er auf so einen Blödsinn bestehe, solle er dem Kunden (gehe mal von angemieteter Location aus) dann bitte auch erklären, warum der DJ seine Sachen gepackt hat und unter solchen Bedingungen nicht auflegt.

    Ich (wir) sind wahrscheinlich die halbe Miete auf einer VA, aber einige Wirte meinen noch, wir wären das letzte Glied in der Nahrungskette.
    So z.B. die, die um 24 Uhr sagen mach die Mucke auf Zimmerlautstärke, währen 60 Leute auf der Tanzfläche zappeln.......
    Ne is ja klar, der Wirt hat sein Geld gemacht mit Buffet und Wein und so.....der Rest ist eher arbeit für Ihn.

    Aber bei so einem Satz wie: "Dann können Sie dem Brautpaar ja erklären, warum der DJ eingepackt hat" oder "ich gehe jetzt, das Brautpaar kann mich ja anrufen"

    Da wird dem ein oder anderen Wirt schon mal blass um die Nase.
    Ich hatte auch mal einen Chaoten, der meinte ich solle nach oben auf die Galerie und als ich Ihm dann das passende gesagt habe ist er abgedackelt. Seit dem verstehen wir uns prima (ungelogen!!!)

    Ich bin zwar ein DJ und brauche nur gute 2 x 2 Meter - aber der letzte Srsch bin ich auch nciht. Ich stehe da nicht zum Vergnügen, denn auch ich arbeite an dem abend (gut meistens eher nicht - aber anstrengend ist es schon).

    Das was Du beschreibst ist eine Frechheit und mit dem Licht an dem Haken oder Boxen auf dem Boden - da brauchen wir wohl kein wort drüber verlieren.
    Detto

    Erfolg hat nur,
    wer das eigentliche Problem wirklich löst!!!

  • hawkeye
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    • 15. September 2006 um 13:56
    • #27

    @ Outliner: mein Beileid

    @ DJ_Uwe: *kopfnickendzustimm *

    Hinzufügen kann ich da noch: Ich bekomme viele Bemusterungen und Promos heuer als MP3's. Auch diese wollen gebrannt und dem Publikum vorgespielt werden. Die Labes wünschen sich das so, und die GEMA freut sich.

    Ich hör Musik nur, wenn sie laut ist. (H.Grönemeyer)

  • f8274
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    • 15. September 2006 um 15:27
    • #28

    Da wir grundsätzlich alle Veranstaltungsorte vorab besichtigen, und dabei auch die Themen Platz, Tische, Stromversorgung abhandeln, erkennt man solche Probleme im Vorfeld, und zwar beim gemeinsamen Gespräch mit Locationbetreiber und Veranstalter. Ich erläutere die benötigten Freiflächen für die Technik etc. und mache auch Kompromisse. Jedoch nicht grenzenlos. Man kommt dann auch schon mal an den Punkt, wo man dem Veranstalter klar sagen muss, dass der Locationvermieter falsch beraten hat, wenn er mein, 250 Leute plus DJ-Platz plus Dancefloor in sein Hüttchen unterbringen zu können. Der Kunde hat dann 2 Möglichkeiten: Er sucht sich eine andere location oder einen anderen Dienstleister.

    Um sich nicht mit dem Hotelier streiten zu müssen, würde ich meine Spielvoraussetzungen meinem Kunden mitteilen, die er selbst mit dem Hotel absprechen soll ("bitte stellen sie sicher, dass...").

    Eigentlich kommen doch diese minimalen Platzverhältnisse für den DJ hauptsächlich bei kleinen Privatfeiern vor, während man seine (Raum-)Interessen bei Firmenevents besser durchsetzen kann.

    Und wenn sich der Veranstalter zwischen 50% Gemazuschlag und 2 zusätzliche Tische entscheiden müsste, wäre ich als Originaltonträger-DJ jedenfalls optimistisch :wink:

  • mringhoff
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    • 16. September 2006 um 11:22
    • #29

    Frage: Welcher DJ hier in der Gemeinde spielt AUSSCHLIESSLICH Orginal-Tonträger?
    Ich schätze, daß solche DJs sehr stark in der Minderheit und eher noch in der Vinylfraktion zu finden sind.

    Fakt ist also, daß sich im Vergleich zu früher, wo noch keiner CDs selbst brennen konnte, die Gema-Einnahmen in diesen Bereich um diese 30-50% erhöht haben.

    Wenn einer eine Veranstaltung anmeldet und das Kreuzchen bei "DJ spielt auch selbstgebrannte CDs" nicht macht, kann er doch davon ausgehen, daß einer von der Truppe vorbeikommt und in die CD-Kiste sieht...

    Die Abrechnung ist einfach nicht mehr zeitgemäss. Heutzutage kann jeder ganz legal Musiktitel als mp3 im Internet käuflich erwerben und downloaden. In diesem Kaufpreis sollte doch schon dieselben Abgaben enthalten sein, als wenn ich einen Tonträger im Laden kaufe.

    Wozu dann bei den öffentlichen Aufführungen wieder einen Sonderzuschlag verlangen?


    Das mit den 100% Aufschlag bei nicht angemeldeten Veranstaltungen verstehe ich dafür schon eher. Es ist halt eine ganz normale Strafe. Der Schwarzfahrer in der U-Bahn zahlt ja auch nicht nur den Fahrpreis nach...
    Wenn das "Nachmelden" genauso teuer - oder sagen wir mal um 20,- EUR teurer - wäre, dann würde doch fast jeder das Risiko eingehen, nichts anzumelden...

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  • DJ Detto
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    • 17. September 2006 um 22:14
    • #30

    @ f8274

    Wir schauen uns nur "gewerbliche VAs" vorher an. Da ist der Besuch auch mit kalkuliert! Wenn ich für jeden Job in jeden KGV fahren würde prost Mahlzeit, zumal ich bestimmt den Großteil der "Locations" in und um Duisburg kenne.

    Im unserem Vertrag ist ziemlich genau geregelt, wie der DJ Platz aussehen soll, Größe, Stromversorgung, KEINE Tische usw usw.

    Wie oft kommen wir aber hin und es stehen Tische da, wie oft ruft der Veranstalter an wann wir aufbauen kommen (steht alles im Vertrag).

    Meine bedeutend bessere Hälfte meinte letztens, ich solle mal reinschreiben "ALLE Gäste (unter 60 Anmerk.d. Autors) sollen ab Mitternacht NACKT tanzen"
    Sie würde eine Wette abschließen, das nicht mal 50% wegen des Passuses anrufen würden. Wie war das noch "Papier ist geduldig"

    Detto

    Erfolg hat nur,
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  • hawkeye
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    • 18. September 2006 um 04:40
    • #31
    Zitat von "mringhoff"


    Die Abrechnung ist einfach nicht mehr zeitgemäss. Heutzutage kann jeder ganz legal Musiktitel als mp3 im Internet käuflich erwerben und downloaden. In diesem Kaufpreis sollte doch schon dieselben Abgaben enthalten sein, als wenn ich einen Tonträger im Laden kaufe.

    Ja. Von den legalen Download-Portalen werden schon entsprechende Tantiemen an die Verwertungsgesellschaften abgeführt.
    Aber es geht ja noch weiter. Mit jedem Rohling werden dementsprechende Gebühren gezahlt. Mit jedem Brenner, und, und, und.
    Also doppelte und dreifache 'abzocke' der Mafia. Und keiner wehrt sich. Wie auch?
    Und da wundern sich GEMA und MI, das der Bürger od. DJ oder Veranstalter irgendwann nicht mehr alles bezahlen will.

    Ich hör Musik nur, wenn sie laut ist. (H.Grönemeyer)

  • mringhoff
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    • 18. September 2006 um 09:32
    • #32

    Unter anderem meckert auch keiner, weil keiner genau weiß, welche Beträge jetzt wohin fliessen.
    Unter dem Strich ist es einfach günstiger geworden, Musik (legal) zu erwerben. Früher kostete eine CD-Single 5,- EUR, heute im Download viel weniger, der Rohling fast nichts und die Brenner werden auch immer besser und billiger.
    Gut - es wird viel für die Herstellung und den Vertrieb einer Original-CD incl. Booklet und Jewelcase ausgegeben, der Handelsgewinn des Einzelhändlers, der Verkaufsfläche und Vorhörstation etc vorhält muss ja auch noch drauf - das spart sich alles der Ottonormalanwender beim Download. Da fragt keiner mehr nach den Abgaben an die Gema...
    leider...

    Wäre auch mal interessant, wieviel der Gema-Gesamteinnahmen an die Künstler abfliesst und wieviel % an "Verwaltungskosten" hängen bleibt...

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  • f8274
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    • 18. September 2006 um 11:03
    • #33

    Single-Downloads sint interessant, im ITMS bspw. für 0,99 EUR/Song.
    Sobald man ein komplettes Album will, ist das preislich mit 10 - 13 EUR zzgl. Rohling zzgl. Labelung zzgl. Beschriftungszeit nicht mehr so interessant im Vgl. zum Amazon-Preis für eine komplette Original-CD, die häufig nur 2-3 EUR mehr kostet.

    Ich empfinde die Downloadpreise daher alles andere als billig. Bei dem Einsparpotential sollte ein Album max. 5 EUR kosten, ein Song 0,5 EUR.

  • Johnny
    Verifiziert
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    474
    • 18. September 2006 um 12:30
    • #34
    Zitat von "f8274"

    Sobald man ein komplettes Album will, ist das preislich mit 10 - 13 EUR zzgl. Rohling zzgl. Labelung zzgl. Beschriftungszeit nicht mehr so interessant im Vgl. zum Amazon-Preis für eine komplette Original-CD, die häufig nur 2-3 EUR mehr kostet.

    Wobei sich die Anschaffung eines vollständigen Album eines einzelnen Interpreten (Madonna, RW und Konsorten mal außen vorgelassen) in der Regel ohnehin kaum rechnet und für den gewerblichen Bedarf wohl kaum einer Diskussion bedarf. Sampler hingegen wie Bravo / JTB schlagen seit Jahren stabil mit 16 Euro brutto zu Buche und sind bei dem Kurs mit > 40 Tracks als Alternative zu Download oder Einzelkauf ebenfalls noch denkbar (selbst wenn die Ausschuss-Quote mittlerweile über 50% liegt). Natürlich gilt es gerade hier, die richtige Balance zwischen notwendiger Einzelanschaffung und Erscheinungsdatum des Samplers zu finden, aber das Thema ist ja wiederum weitreichend bekannt.

    Johnny
    just enjoy it! - meet Johnny B. & friends at the DJFactory
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    2 Mal editiert, zuletzt von Johnny (18. September 2006 um 12:32)

  • DJ Detto
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    • 18. September 2006 um 20:54
    • #35

    Hi

    noch etwas ist nicht ganz OHNE:

    Ich hatte da mal überschlägig eine Rechnung aufgestellt,
    die die Dauerdownloader betrifft:

    Also PC 24 Std. an mit 300 Watt Leistung (kann man recht einfach rechnen)

    macht also 24h x 0,3 kW/h = 8 kWh pro Tag
    bei 300 Tagen im Jahr, man macht ja mal Urlaub und so weiter macht das

    300 Tage x 8 kWh/Tag = 2400 kWh

    rechnen wir mal 10% runter (für alle Kritiker)
    bleiben noch 2400 – 240 = 2160 kWh übrig

    mit 13 Ct. pro kWh macht das mal eben 280 Euro Stromkosten p.a.

    Sollte man mal drüber nachdenken!!!

    Nicht berücksichtigt sind die Brennkosten und die Druckkosten.

    Also ich schmunzel langsam bei DJs die sich alles saugen, weil es ja soooooo billig ist.

    Detto

    Erfolg hat nur,
    wer das eigentliche Problem wirklich löst!!!

  • skorpi
    Gast
    • 18. September 2006 um 23:36
    • #36

    Hi
    Nach dieser netten Aufstellung der Kosten habe ich auch mal was lustiges für euch:

    Sie wollen Urlaub ? !

    Ist Ihnen denn gar nichts peinlich?
    Wissen Sie überhaupt,wie wenig Sie arbeiten? Ich rechne es Ihnen mal vor.

    Das Jahr hat meist 365 Tage. Davon schlafen Sie täglich etwa 8 Stunden, sind zusammen 122 Tage.

    Täglich haben Sie 8 Stunden frei, sind ebenfals 122 Tage - verbleiben noch 121 Tage.

    Sonntags wird nicht gearbeitet, 52 mal im Jahr - bleiben 69 Tage übrig.

    Samstag Nachmittag arbeiten Sie wahrscheinlich auch nicht. macht nochmal 52 halbe oder 26 ganze Tage.

    Es bleiben noch 43 Tage.

    Aber wir sind ja noch nicht fertig.

    Sie haben täglich 2 Stunden Pause, also insgesamt 30 Tage. Was bleibt? Ein Rest von 13 Tagen.

    Das Jahr hat 12 Feiertage - und da bleibt? Richtig: 1 Tag!!

    Und das ist der 1. Mai - und an dem wird bekanntlich auch nichts getan !

    Und da wollen Sie noch U R L A U B ??!!

  • hawkeye
    Beiträge
    135
    • 19. September 2006 um 22:07
    • #37

    @ DJ Detto:
    Deine Berechnung haut aber nur hin, wenn der Rechner nur wegen des Downloadens an wäre.
    Da man aber mit nem PC noch so einiges mehr anstellen kann, wozu er dann ja auch eingeschaltet sein muß, haut deine Rechnung nicht so ganz hin.

    Ich hör Musik nur, wenn sie laut ist. (H.Grönemeyer)

  • DJ Detto
    Profi
    Beiträge
    2.178
    • 19. September 2006 um 23:03
    • #38
    Zitat von "Hawkeye"

    @ DJ Detto:
    Deine Berechnung haut aber nur hin, wenn der Rechner nur wegen des Downloadens an wäre.
    Da man aber mit nem PC noch so einiges mehr anstellen kann, wozu er dann ja auch eingeschaltet sein muß, haut deine Rechnung nicht so ganz hin.

    Tjaaaaa.......

    das Ganze war unter der Annahme (aus eigener Erfahrung erlebt) das der HKS mal nebenbei so ganz normal arbeiten geht also locker 10std außer Haus ist und so 7 Std. schläft macht also schon mal 17 von 24 Stunden an denen der Rechner "nur saugt".

    Ich erhebe auch keinen Anspruch auf vollständige Richtigkeit, es ging darum mal aufzuizeigen, welche versteckten Kosten noch überall lauern.
    Selbst "kostenloses saugen" ist eben nicht KOSTENLOS!!

    Detto

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  • rbp-duo
    Beiträge
    247
    • 27. September 2006 um 18:01
    • #39

    Also, eigentlich geht es beim Kopieren von CDs doch nur darum, dass man weniger Schlepperei hat, auch Tonträger einsetzen kann, wie Vinylplatten...
    Gibt es denn nicht eine Möglichkeit, dass man den Kopien den rechtlichen Status von Originalen verleihen kann und dafür dann eine Pauschale an die GEMA zahlt?
    Ich meine, nur weil die Musikindustrie sich weigert, die Musik platzsparend auf MP3 CDs anzubieten, haben wir das Problem, dass der Veranstalter mehr GEMA zahlen muss, wenn der DJ mit einer riesigen Musikauswahl aufwarten will.
    Ist sowieso komisch, das Urheberrecht.
    Die Urheber werden Tod unglücklich, wenn man eine kopiergeschützte CD unter Nutzung irgendeiner Knacksoftware kopiert, aber sind glücklich, wenn das Kopieren analog erfolgt.
    Die Urheber verarmen, wenn jemand jeweils 10 CDs auf je eine kopiert und die Original CD zu Hause lässt, fühlen sich aber richtig gut, wenn man als DJ Schlepperei hat und irgendwann auf bestimmte Musik verzichten muss, weil die Originale verkratzt sind.
    Und wenn bei einem Benefiz jeder auf sein Geld verzichtet, die Urheber nicht.
    Naja, und dann noch GEMA pro Abrechnung, da merkt man, dass die Leute, die in der GEMA was zu sagen haben, nicht auf eigene Auftritte angewiesen sind.
    Urheberecht ist schon seltsam, jemand sagte mal ernsthaft, dass Alleinunterhalterimmer die Originale der MIDI-File-Disketten mithaben sollen - wieso dann nicht auch noch die Kaufquittungen der verwendeten Geräte, denn diese könnten ja auch geklaut sein? :x

  • DJ Detto
    Profi
    Beiträge
    2.178
    • 27. September 2006 um 20:13
    • #40

    Was mir übrigens die Ganze Zeit im Hinterkopf herumschwirrt ist die Frage:

    Warum macht man da eigentlich jetzt so ein geschiss???????

    Als ich jung war, so vor 15 -20 Jahren, haben wir auch alles aus dem Radio kopiert und mit einem großen Nakamischi Tape ud einer TANDBERG Tonbandmaschine hat man damals auch keine Unterschiede gehört (ich zumindest).

    Also ganze Sendung kopiert und dann zusammengeschnitten. Mit den Tapes die ersten Kellerparties gemacht. Hat da die GEMA so einen terz gemacht??? NEEEE also warum heute - wegen digitalem Kopieren????

    War nur so ein gedanke

    Detto

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