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Grafikequalizer von ART Pro Audio - Erfahrungen?

  • Audiowerk
  • 9. September 2006 um 21:19
  • Audiowerk
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    2.757
    • 9. September 2006 um 21:19
    • #1

    Liebe Kollegen,

    ich muss langsam aber sicher bestimmtes Material aus meinen Sideracks herauskriegen. Das Ohr wird zunehmend zum Imageproblem.

    Konkret geht's mir gerade um die graphischen Equalizer. Wir alle kennen den Platzhirschen von Altair mit dem genialen Feedbackfindersystem. So etwas scheint ja immer noch sehr seltenes Feature zu sein.

    Eigentlich nur aus Versehen bin ich vor ein paar Tagen auf Equalizer von ART Pro Audio gestoßen. Die Firma bietet einiges an Audioequipment an, u. a. mehrere Graphikequalizer (15er wie 31er). Drei Modelle gibt es mit FDC - dem Feedback Detection Circuit. Ich will dieses Feature demnächst in allen Equalizern - FOH wie in allen sechs Monitorwegen... ohne mache ich nichts mehr. Ich habe so oft einem Kollegen bei der Arbeit mit den Altairs (leider preislich außerhalb jeder Reichweite für mich bei der benötigten Anzahl) zugeschaut - das ist ganz entspanntes Arbeiten!

    Naja, und das will ich eben auch. Es gibt den HQ231, den HQ31 und den HQ15. Der erste ist zweiwegig, aber mit kurzen Fadern. Kaufe ich nicht mehr - habe ich Erfahrung genug mit. Die Fader müssen lang sein. Letzterer hat nur 15 Bänder - nein, ich will eine Terzbandmaschine. Ist viel genaueres, kontrollierteres Arbeiten. Also bleibt der HQ31.

    Eine Webseite haben die natürlich auch.

    Mein Anliegen: wer hat Erfahrung mit diesen Geräten? Wie ist das Zeug aus diesem Stall allgemein (evtl. auch Erfahrungen mit anderen Geräten aus diesem Hause)? Kann wer konkret etwas zu diesem Detectionsystem sagen? Wie zuverlässig arbeitet das, wie genau?

    Das Material ist schon fast pervers billig - deshalb frage ich! Wenn nichts Konkretes bekannt ist, kaufe ich mir das Zeug zum Ausprobieren... bei dem Preis kann man nicht viel falsch machen. So oder so - wer was weiß, möge hier posten... danke schon mal!

  • Herbie
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    387
    • 10. September 2006 um 00:43
    • #2

    Hallo,
    ich habe mir 1999 zwei ART 351 aus Nashville mitgebracht, wovon einer nach drei jahren mit netzteilschaden ausgefallen ist,....der andere funktioniert bis heute zuverlässig und problemlos.

    Gruss Herbie

    flugfähig bedeutet: "fenster auf und raus damit"... :)

  • rockline
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    • 10. September 2006 um 13:16
    • #3

    Hallo Philipp,

    wenn die Geräte von der Feedbackerkennung so gut arbeiten wie die Altair EQ230 ist es top!
    Ist das eine Funktion ala Behringer oder DAP - dann gehts nicht.

    Bei den mir bekannten Plagiaten funktionieren die FeedbackLEDs nicht richtig, bei anliegendem Musikpegel flackert alles munter auf und ab - und da wo es piepst wird es etwas heller!
    Das ist nicht nur ein oberpeinliches Geblinke, sondern auch vollkommen unüberschaubar.
    Altair; da leuchtet nur ein Licht - und das für gut 4 Sekunden, was für eine exakte Ablesung hervorragend funktioniert!

    Die ART können wir über Tascam beziehen - Try and Error geht leider nicht, sowas mit zurücksenden geht nur bei den üblichen Musikalienhändlern! Von den EQ Funktionen sehe ich die ART Geräte als funktionierend an, einzig dieses Feedbackfeature sollte wirklich like Altair gehen - sonst ist es echt wertlos.
    Stefan

  • derautor
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    • 10. September 2006 um 18:14
    • #4

    Hmmm, 16 HE Rackspace für 8 Audiowege EQ durch die Gegend karren? Das wäre nicht so mein Fall.

    Bin bekennender Altair-User und kenne die ART-Geräte leider nicht.

    Zitat

    wenn die Geräte von der Feedbackerkennung so gut arbeiten wie die Altair EQ230 ist es top!
    Ist das eine Funktion ala Behringer oder DAP - dann gehts nicht.

    Zustimmung!


    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • Audiowerk
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    • 10. September 2006 um 19:40
    • #5
    Zitat von "rockline"

    Ist das eine Funktion ala Behringer oder DAP - dann gehts nicht.

    Stefan, wir hatten ja gesprochen... und genau um diese Problematik geht es mir. Wenn das nur einigermaßen so gut wie bei Altair funktioniert, werden alle Einheiten sofort ausgetauscht. Bei Murks allerdings spare ich mir das. Und um das klarzukriegen, habe ich hier mal um Erfahrungen angefragt. Wenn's keine gibt, besorgst du mir irgendwann mal einfach so ein Teil bei Tascam, und wir testen es selbst. Ist der Kram unbrauchbar, geht er zu Ebay, da kriege ich das Geld dann schon wieder heraus.

    Aber vielleicht gibt's ja doch wen, der hier was sagen kann. Eile mit Weile :)

  • Oliver Derks
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    • 10. September 2006 um 20:32
    • #6

    Mal ganz krätzerisch gefragt: Braucht man eigentlich unbedingt diese Feedback Funktion?
    Diese scheint ja bei den Altairs – wie Stefan schrieb, ganz gut zu funktionieren. Nun stellt sich mir aber die Frage, ob man diese denn nun auf Gedeih & Verderb diese Funktion braucht.
    Ich komme seit langer Zeit ohne aus. Ein guter Monitor EQ am Besten in “Constant Q“ Filtertechnik. Vor dem Gig gescheit einpfeifen und das spielt ohne Probleme.

  • rockline
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    • 10. September 2006 um 20:49
    • #7

    Die Frage nach dem Sinn der Feedbackanzeige beantworte ich mit einem ganz klaren JA!

    Es gibt überhaupt nichts besseres. Dieses sogenannte "einpfeifen" ersparen wir uns übrigens komplett! Die Wedges werden erst mal nahezu Flat genutzt, typische Erfahrungswerte zum Sound der verwendeten Kisten hat man ja - also kommen nur grundsätzliche, minimale Korrekturen in Frage.

    Beim bedienen mit Monitorsignal gibts AUX soviel der Musiker will! Sollte es wieder erwarten dann lospiepsen sehe ich mit einem Blick haargenau welcher Fader gemeint ist!
    Und in jeder Beschallungssituation, wo es während des Gigs plötzlich mal hupt, erkenne ich das ebenfalls zu 100%.
    Bei separatem Monitormix mit 8 Wegen wird in der Regel schon vorab eingestellt (eingepfiffen....was ein Wort..), aber auch da ist ein Blick auf die Altairs im Fall der Fälle unbezahlbar wertvoll!

    Nach tausenden Gigs und 25 Jahren Livebaustelle sage ich einfach mal: meine Bequemlichkeit siegt....ich habe keine Lust zu schätzen "war das nun 2k, oder doch 2,5K"?
    Ich maße mir auch nicht an immer exakt zu wissen welche Frequenz das ist, und jedes mal mit Analyzer oder Smaart anzutanzen ist auch nicht mehr mein Ding. Mit so feinen Lichtern wie beim Altair bin ich ohnehin der Gewinner - niemand macht es so genau wie dieser EQ!
    Stefan

  • Seven
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    • 10. September 2006 um 21:53
    • #8

    Recht hatter. Der Kollege.
    Es geht sicher auch ohne. Aber im Zweifelsfall lieber mit. :wink:

  • JS-Sound
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    • 10. September 2006 um 22:11
    • #9

    Hallo,
    also ich habe mit den EQs mal gearbeitet - die LEDs gehen schon an, Feedbackerkennung aber eher negativ - dafür reagieren sie (haben sie jedenfalls nicht...) nicht gut genug - es ist eher so wie es Rockline beschrieben hat, alles flackert und ein Feedback ist nicht erkennbar. Sorry wenn ich dich enttäuschen muss... ;)

    Gruß Jürgen

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