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Äußerst interessantes Phänomen

  • maxphil
  • 21. September 2006 um 18:18
  • maxphil
    Beiträge
    87
    • 21. September 2006 um 18:18
    • #1

    Hallo

    Habe mir letzte Woche ein kleines Tapco Mischpult ("by Mackie") gekauft, da wir für DJ Sachen ungern unser Yamaha MG32 mitnehmen wollen. Kaum bekommen schon ausgepackt und probiert. Doppel CD Player, Mics - alles kein Problem. Danach kam mein Laptop an die Reihe. Wie wahrscheinlich weit bekannt ist der Ausgangspegel der Soundkarte äußerst dürftig, weshalb sich dafür natürlich der PAD Schalter anbietet. ABER, und jetzt wirds unheimlich, nach etwa 15 Minuten fangen plötzlich Verzerrungen an, die immer stärker werden. Mischpult war keineswegs übersteuert, Kanal Regler zwar auf rechts aber Summe um die 0 dB herum, also alles bestens! Die Verzerrungen gehen soweit das praktisch nichts mehr zu hören ist. Ich habe dann den Kanal Fader auf etwa 12 Uhr gestellt (sind Drehpotis) und plötzlich alles perfekt - zurück auf Rechtsanschlag wieder nichts. Äußerst interessant ists wenn man den Klinken Stecker mal aus dem Laptop zieht und gleich wieder ansteckt - es geht dann wieder für etwa 10 Minuten perfekt. Ebenfalls gehts perfekt wenn der PAD Schalter nicht gedrückt ist!

    Tja jeder würde jetzt natürlich sagen das Mischpult ist defekt, aber das komische ist, dass ich dieses Phänomen bereits von meinem alten Behringer Mischpult kenne (UB1832), bei dem genau die gleiche Szenarie herrschte, die jeweils nur mit meinem Laptop und gedrücktem PAD Schalter zu Tage trat. Damals dachte ich vielleicht eine Behringer Eigenheit aber dass das bei dem ganz neuen Tapco Mischer auch so ist verwundert mich!

    Habt ihr irgendwelche Theorien was sich das zwischen den beiden Geräten abspielt, weshalb es diese "Einwirkungsdauer" gibt und die Verzerrungen nicht sofort hörbar werden, warum nach kurzem abstecken wieder alles bestens ist und warum der PAD Schalter scheinbar eine wichtige Rolle spielt!?

    Grüße Philipp

  • Campfire
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    1.356
    • 21. September 2006 um 18:44
    • #2

    Meine Theorie ist: du benutzt vom Laptop vermutlich den Kopfhörerausgang....
    Hört sich für mich nach einem Anpassingsproblem an..
    je mehr Saft der Liefern muss desto stärker geht ihm die Puste aus, da er für das Liefern von Linepegel nicht ausgelegt ist sondern auf das ansteuern von Kopfhörern..

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • N-Dee
    Beiträge
    932
    • 21. September 2006 um 22:12
    • #3

    ? Line-Pegel erfordert mehr Strom als Kopfhörerbetrieb? ~10kOhm vs. zB 70 Ohm (HD-25)? Besagter Kopfhörer verträgt übrigens 0,2W, was zurückgerechnet 13,68 dBu bzw. ca. 53mA. An 10kOhm wärens bei der Spannung dann 0,3mA.
    Kann aber auch sein, dass ich da irgendwo einen Denkfehler hab.

    Ist nicht üblicherweise von einem erwärmungsbedingten Problem auszugehen, wenn etwas erst nach einer gewissen Zeit passiert? Die selbe (fehleranfällige) Schaltung in beiden Geräten? Ich bin ja an sich kein Elektrotechniker....

    Greets,
    N-Dee

    There are only 10 types of people in the world: Those who understand binary, and those who don't

  • databass.ch
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    1.197
    • 21. September 2006 um 22:22
    • #4

    Also die Theorie mit dem Problem mit der Eingangs-Impedanz des Mischpultes find' ich auch etwas unlogisch.
    Ich hatte ähnliche Effekte schon, wenn phantompower an den inputs ausgegeben wird. Allerdings geht das normalerweise nicht weg, wenn man den Levelregler zurückdreht.

  • Georg_Koeln
    Profi
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    529
    • 22. September 2006 um 02:40
    • #5

    Ich würde mal auf irgendwas thermisches tippen, wenns immer nach dem runterregeln bzw. ausstecken für ne Weile weg ist. Kann eigentlich nix mit der Anpassung zu tun haben, sonst würd's ja dauernd zerren. Ansonsten stehe ich da ebenso vor einem Rätsel.

    We're on a mission from God. - Elwood Blues

  • wasserkocher
    Beiträge
    477
    • 22. September 2006 um 08:47
    • #6

    Stecke mal einen Übertrager in den Signalweg und schau,ob der Effekt dann verschwindet.

    Grüsse

    solange Fragen nix kostet, sind Antworten nix wert

  • Campfire
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    3
    Beiträge
    1.356
    • 22. September 2006 um 09:21
    • #7

    Nun ja, ich habe vor vielen Jahren mal normale LS am Kopfhörerausgang betrieben, am anfang ging das wirklich gut, später kamen dann die Verzerrungen...
    wenn man den Kopfhörerausgang überlastet (und das scheint zu passieren wenn er bei gedrücktem PAd das Mischpult vollausteuern muss) erwärmt sich der4 Verstärker dort und es kommt zu den Verzerrungen. Ohne gedrückten PAd muss er nicht so hohe Leistung liefern, verzerrt also nicht...
    Das mit der Phantopmspeisung ist aber auf jeden Fall auch eine sehr gute Idee, ev. ist ja sogar der "Pad" die Phantompower.......

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • Georg_Koeln
    Profi
    Beiträge
    529
    • 22. September 2006 um 13:14
    • #8

    Wundert mich ohnehin schon, dass er bei einem schwachen Eingangssignal den PAD drücken muss, normalerweise dient der ja gerade dazu, zu STARKE Signale im Pegel RUNTER zu bekommen. Irgendwo ist da was faul...

    Es sei denn, der Satz, dass der Ausgangspegel der Soundkarte äußerst dürftig ist, war ironisch gemeint... :?:

    We're on a mission from God. - Elwood Blues

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 22. September 2006 um 13:38
    • #9

    Normalerweise nimmt ein Mischpult überhaupt keine nennenswerte Leistung auf, so daß der KH-Ausgang nicht überlastet werden kann.
    Die Frage ist natürlich auch, wieso der Pad-Schalter noch zusätzlich gedrückt wird. Klingt irgendwie ungereimt.

    Komisch ist auch, daß es besser wurde, als der Kanalregler zurückgenommen wurde. Also übersteuert der Mixer evtl. intern. Oder aus dem krautigen Läptopfausgang kriecht HF raus, die dann im Mixer irgendwo Probleme macht.
    Summe um 0dB heißt auch nur, daß nach dem Summenregler alles in Butter ist -wie stand der denn? Was hat das Mäusekino gesagt, wenn es auf Vorhören gestellt war?

    MfG

    DirkB

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 22. September 2006 um 14:03
    • #10

    das riecht gewaltig nach Schwingen, sehr sehr hoch und unhörbar.
    Der Tip mit dem Übertrager war schon der richtige.
    Mit einer Impedanzveränderung (Serienwiderstand) oder Serien-HF-Drossel dürfte auch schon Besserung einkehren. Es gibt manchmal unglückliche Umstände die aus einer Schwingneigung eine Amplitude zaubern. Gottseidank läßt sich das ohne großartige kosten beheben.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • 00Schneider
    Beiträge
    612
    • 22. September 2006 um 14:22
    • #11

    Vielleicht ist auch der Kopfhörer-Verstärker ein Class-D-IC ohne Ausgangsfilter? Wäre auch jede Menge HF drauf.

    Oder da ist ein Kondensator kaputt, hatte schon mal einen ca. mittig gebrochenen SMD-C vor dem OP, das hatte dann auch schön geschwungen, allerdings immer sofort. (War aber kein Seriengerät, hatte da was umgebaut.)


    Die Frage ist aber schon, ist das ein spezifischer Fehler vom Laptop (d.h. was kaputt) oder tritt das in der ganzen Serie auf. Frag doch mal beim Hersteller nach.

    Lautsprecher verstärken die Stimme, aber nicht die Argumente.

  • druid314
    Beiträge
    902
    • 22. September 2006 um 18:37
    • #12

    Wegen Verwechslung gelöscht (sorry :oops: )

    Einmal editiert, zuletzt von druid314 (22. September 2006 um 19:01)

  • 00Schneider
    Beiträge
    612
    • 22. September 2006 um 18:58
    • #13
    Zitat von "druid314"

    Ähm.... Sowohl UB1832 als jedes Tapco haben KEINEN Pad-Schalter. Ich weiss nicht was du da drückst, nehme aber an, dass es sich um den HPF/ Cut etc. handelt.


    In den Stereo-Kanälen kann man zwischen +4 dBu (nicht gedrückt) und -10 dBV (gedrückt) umschalten. Seh ich das richtig, dass bei gedrücktem Schalter der Eingang empfindlicher ist, also genau entgegengesetzt einem PAD-Schalter?

    Lautsprecher verstärken die Stimme, aber nicht die Argumente.

  • maxphil
    Beiträge
    87
    • 22. September 2006 um 20:01
    • #14

    Also, gedrückter PAD bedeutet bei den beiden Mischern (behringer Ub1832 und Tapco Mix 120) eine höhere Empfindlichkeit des jeweiligen Eingangs. Wie gesagt ist der vom Laptop kommende pegel nicht gerade hoch, weshalb durch drücken des PAD schalters bei beiden Pulten ein schöner (NICHT Übersteuernder) Pegel entsteht, der beim hochziehen des Kanal und Summen Reglers einen Pegel über gut 0 dB bringt (also auch keine übersteuerung)

    Ad Phantompower: war nicht eingeschaltet (bei beiden Pulten)

    Ad Mäusekino: Hat nur das Behringer Pult ist aber völlig ok

    Ad Übertrager werde ich mal ausprobieren!

    Komisch ist auch das ich den Laptop normalerweise zu Hause an einem normalen Hifi Verstärker betreibe, der dann zwar recht laut aufgedreht werden muss aber sonst keine Probleme macht.

    Irgendwas muss dieser PAD Schalter bewirken, nur warum es zu dieser Zeitkonstante kommt kann ich nicht ganz verstehen. Einige von euch meinten eventuell ein thermischen Problem, aber auch ein extrem kurzes Abziehen des Mini Klinken Steckers aus dem Laptop genügt und es dauert wieder ne ganze Weile bis es anfängt. Und in einer Sekunde wird der IC oder was auch immer für die Verzerrungen verantwortlich ist doch kaum so stark abkühlen können.

    Fraglich ist ob ich das Tapco Mischpult wieder an Meister T schicken soll oder behalten, grundsätzlich benötige ich ja eher einen Doppel CD Player bzw. das Summen Signal des DJ Mixers.

    Grüße Philipp

  • wasserkocher
    Beiträge
    477
    • 23. September 2006 um 00:09
    • #15

    Du solltest mal deinen Sprachgebrauch umstellen,
    für die meisten hier bedeutet PAD eine Abschwächung des Signals

    Es hilft sehr bei der Verständigung, wenn man vom gleichen spricht

    Grüsse

    solange Fragen nix kostet, sind Antworten nix wert

  • wikinger
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    2
    Beiträge
    517
    • 23. September 2006 um 11:13
    • #16

    Die internen Labtop-Soundkarten sind ja meist eh scheisse und machen allerlei Probleme. Habe mir dann mal ne USB-Soundkarte angeschafft und hatte nie mehr Probleme! Wenn man rein Musik spielen will, reicht ne billige z.B. von Creativ! Ein DJ hatte mal so nen Trenntrafo von Monacor dabei, der eigentlich für Caraudio gedacht war. Hat auch wunderbar seinen Dienst getan. Billige und durchaus brauchbare Variante. Kommt halt drauf an für was man das braucht.

    Gruss WK

    können Sie nicht ein bisschen leiser machen...???

  • Maxit
    Beiträge
    115
    • 24. September 2006 um 01:46
    • #17

    hatte das phänomen auch mit laptop und soundblaster eytigy und behringer pult. Habs eigentlich auf nen wackelkontakt in der klinkenbuchse der xtigx geschoben....

    Mittlerweile habe ich eigetnlich immer so einen Car-Hifi Trenntrafo Ding zwischen pc um mischpult und seitdem keine Probleme mehr!


    Gru0 Maxiit

  • maxphil
    Beiträge
    87
    • 24. September 2006 um 20:53
    • #18

    OK, werd das bei Zeiten mal ausprobieren und schaun obs funkt!

    Also darf man die beiden Pulte (Behringer und Tapco Mix) nicht als kaputt bezeichnen?!

    Grüße Philipp

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