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Selbstbau eines Blinders

  • MartinH
  • 20. März 2008 um 16:19
  • MartinH
    Beiträge
    88
    • 20. März 2008 um 16:19
    • #1

    Hi @all.

    :!: Ich bin am überlegen, ob es sinnvoll ist, einen Blinder selber zu bauen (klar, Spass und Lerneffekt sprechen immer dafür). Wenn ich mir verschiede Produkte in diversen Kataloge anschaut, fallen 2 Dinge besonders auf.
    1. Sie verbrauchen mir zu viel Strom.
    2. Sie brauchen unständliche Leuchtmittel.

    :idea: Daher meine Überlegung, einen kleinen Blinder selber zu bauen. Als Leuchtmittel wollte ich 12V Deckenstrahler nehmen (gibt es in verschiedenen Watt Ausführungen zB. 35W oder 50W, etwas größeren Abstrahlwinkel >25°, Typ MR16).

    Idee ist folgende:
    Alle Leuchtmittel in Reihe schalten und direkt an 230V betreiben. Dann wäre dimmen auch kein Problem.

    Kleine Rechnungsgrundlage:
    230V : 12V = 19,16 Leuchtmittel.
    Nun ist 19 so eine ungerade Zahl (Primzahl :shock: ), daher die Überlegung mit 20 Leuchtmittel. Gegenrechnung:
    230V : 20 Leuchtmittel = 11,5 V pro Leuchtmittel.
    Noch zwei Rechnungen:
    20 * 35W = 700W (gut)
    20 * 50W = 1000W (besser)

    Mechanischer Aufbau:
    2 Wannen mit 2x5 Leuchtmittel oder 3 Wannen zwei mit 3x2 und eine mit 4x2 Leuchtmittel.
    Entweder Aufbau mit langen Verbindungskabel zwischen den Wannen (3x1,5) oder zwischen den Wannen mit Stecker und Buchse (kein Schuko, da Verwechlungsgefahr).
    PE jeweils auf das Metallgehäuse.
    Belüfung wahrscheinlich auf der Rückseite.
    Extra Splitterschutz vor die Lampen anbringen.
    Hier eine grobe Zeichnung (aus Word :D :(

    .

    Nach dem Aufbau Abnahme durch Elektriker.

    Soweit die Gedanken.

    Was haltet ihr von der Idee?
    Machbar? Verträglich? Sicher?

    Martin

    PS. Bevor Aussagen kommen wie 'mit Strom spielt man nicht, macht schwarz und hässlich' -> ich weis was ich tue.

    PPS. Oder gibt es andere Leuchmittel mit ähnlicher Wattzahl aber mit höheren Voltzahlen?

    nosce te ipsum - erkenne dich selbst

  • jan klewin
    Beiträge
    223
    • 20. März 2008 um 17:23
    • #2

    Wattzahl->Leistung(-saufnahme)
    Voltzahl->Spannung

  • pierre strubelt
    Beiträge
    1.357
    • 20. März 2008 um 19:15
    • #3

    He!
    Also ich finde die Idee nicht schlecht! Was denkst du auf was für Materialkosten du kommst? Was meinst du genau mit "Wannen"?

    Dresden ROCKT! Washroom, Showboxx!

  • MartinH
    Beiträge
    88
    • 20. März 2008 um 20:09
    • #4

    Hmmm... Materialkosten...

    Ich versuche Kosten zu minimieren indem ich altes oder vorhandenes Material einsetze. Zum Einsatz sollen die Deckeneinbaustahler kommen, die ich schon hier habe. Dann noch 2 größere Gehäuse, wonach ich gerade schaue. Ansonsten bleibt noch ein bisschen Kabel übrig.

    Bei Conrad gerade nachgeschaut:
    DECKENEINBAUL. STANDARD, MR 16, WEIß für bisschen über 3 EUR.
    mit Mengenrabatt bei 20 Stück knapp 60 EUR.

    Wanne ist nur eine andere Bezeichnung für Gehäuse.

    Martin

    nosce te ipsum - erkenne dich selbst

  • c h
    Beiträge
    291
    • 20. März 2008 um 20:25
    • #5

    Hallo, es gibt solche Spots ja auch als 230V Variante, da bist du flexibler mit der Anzahl der Lampen und kannst jede Wanne einzeln verwenden. Gibts soweit ich weiß mit 35 und 50Watt.

    Die Frage ist natürlich ob nicht diese "Baumarktfluter" bei gleichem Leistungsbedarf im Endeffekt genauso hell sind.

    Grüße, Christian

  • pierre strubelt
    Beiträge
    1.357
    • 21. März 2008 um 10:46
    • #6

    Ja, also es wäre schon praktisch wenn mal bei jedem Blinder auf 230 V kommt! Sodass man sie unabhängig voneinander steuern kann. Aber wenn es 230 V Varianten der Spots gibt, kein Problem! Die Teile an einen Dimmer, und fertig! Geile idee.. ich glaube ich werde mal nächste woche parallel mitbasteln! :D

    Die Zicke Edit sagt:
    Ich schau grad mal nach. Viell. bekommt man die bei einem Schwedischen Möbelhaus günstiger!

    Dresden ROCKT! Washroom, Showboxx!

  • heinzerl2000
    Verifiziert
    Beiträge
    733
    • 21. März 2008 um 12:18
    • #7

    Die 230 V ( GU10 oder GZ10 ) Version hat 3 klare Nachteile, werden min .30% heisser, Brenndauer max 1000 Std. und kosten 3 x soviel wie 12V Kaltlichtspiegel. Die Fassungen sind teurer und die Leuchtmittel empfindlicher, brechen gerne mal an den Bajonettanschlüssen ab.

    1000 Std. klingt erstmal viel, 12 V machen allerdings 2500 - 4000 Std.
    ausserdem gibt es da mittlerweile eine Xenon Variante, d.h. das Füllgas ist Xenon statt Halogen, deswegen kälter und längere Brenndauer

    Nichts ist so schlecht, dass es nicht noch als abschreckendes Beispiel dienen kann!

  • matthias bronko
    Beiträge
    489
    • 21. März 2008 um 12:55
    • #8

    die 12V sprechen zwar mit ihren vorteilen für sich, ABER ist eine in der Reihenschaltung kaptt: geht gar nix mehr und man sucht sich bei 20stk so ziemlich nen wolf, mit schnell mal leuchtmittel wechseln ists da nicht getan.
    bei den 230ern: bajonett ist mir noch nicht abgebrochen, lebensdauer finde ich ist stark herstellerabhängig.
    bei meiner spiegelkonsole im bad sind mir jetzt 2 mal welche durchgebrannt und haben dabei jedes mal den B16 rausgeschmissen, was man als beleuchter wohl nicht so gerne hat.

    die 12V variante ist eben nicht schlecht, aber auch dort isolationen und abstände beachten, da bei einem defekten leuchtmittel an der fassung 230V anliegen.
    ansonsten 20x50W "blindet" sicher ganz gut, ich kenne da noch diese 8x50W Lichterorgeln, was da raus kommt ist schon auch nicht schlecht.

  • DJheini
    Moderator
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    4
    • 21. März 2008 um 12:58
    • #9
    Zitat von "Matthias Bronko"

    die 12V sprechen zwar mit ihren vorteilen für sich, ABER ist eine in der Reihenschaltung kaptt: geht gar nix mehr und man sucht sich bei 20stk so ziemlich nen wolf, mit schnell mal leuchtmittel wechseln ists da nicht getan.

    Parallel zu jedem 12V Leuchtmittel eine Glimmlampe mit Vorwiderstand
    und schon wird dir die defekte angezeigt. Machen die in den käuflichen
    Blinderbars genauso.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • audionrg
    Beiträge
    1.648
    • 21. März 2008 um 13:46
    • #10

    Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen dass man an die helligkeit eines richtigen blinders herankommt.

  • Mechwerkandi
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    1
    Beiträge
    7.712
    • 21. März 2008 um 14:18
    • #11

    Ausgehend der Überlegung, das die 12V Funzeln alle 100% identisch sind, könnte das funktionieren.

    Allein, mir fehlt der Glauben... :wink:

    Wenn da nur eine aus der Reihe tanzt, und beim Durchbrennen nebenher einen netten Kurzschluss fabriziert, weil die Glühwendel nach unten in den Sockel fällt, dann hast Du ein sicherlich "blendendes" Ergebnis.

    Aber nur 1x... :grin:

  • ljbigfish
    Beiträge
    1.080
    • 21. März 2008 um 14:43
    • #12

    Tach,

    12Volt sind schön und gut. Aber lohnt sich der Aufwand für nen niedlichen 1kW Blinder??
    Ich würde da paar 500Watt Bauscheinwerfer bevorzugen. Leuchtmittel kosten auch nur 50cent bis 1 Euro. Und wenn man mal weniger braucht, kann man auch mal schwächere Brenner einbauen.
    Und 1000 Stunden Laufzeit reichen doch locker für nen Blinder. (Außer man nutzt den als Hintergrundbeleuchtung :grin: )

    Im PA-Forum hatte jemand mal Rahmen für 4 oder 8 Bauscheinwerfer gebaut. Das ganze war mit Flugöhsen versehen und gesteuert wurde die Konstruktion über ein Solid State Relais.

    Ist natürrlich etwas groß für Party-Licht. Und nicht ganz so Energiesparend. Dafür ausreichend hell.


    Für kleine Beleuchtung würde ich paar 150Watt Bauscheinwerfer empfehlen. Die kosten ja nur 1 Euro oder so. Und für 50 Mann Partys reicht das alle mal.


    Aber wie schon gesagt. Den Splitterschutz nicht vergessen!


    Gruß Simon

  • MartinH
    Beiträge
    88
    • 21. März 2008 um 15:37
    • #13

    Hi @all.

    Natürlich ist es ein Problem, wenn ein Leuchtmittel durch ist (ich gehe jetzt mal von richtig durch aus, also keine Reste am Fassungsboden) dann ist es erst einmal aus mit dem Blinder. Müsste doch aber bei den Professionellen dann auch so sein oder nicht (wenn dort mehrere Leuchtmittel hintereinander geschaltet werden)???

    Andi Einwand muß auch überlegt werden. Leuchtmittel sind nie 100% indentisch. Alle haben eine leicht unterschiedlichen Widerstand. Dadurch werden sie unterschiedlich 'beansprucht'. Auch hier frage ich mich, wie es in den professionellen Lösungen gehandhabt wird.

    Dadurch, das es 12V Leuchtmittel sind, dürfte doch der Glühdraht in dem Leuchtmittel sehr kurz sein. Das würde doch die Wahrscheinlichkeit senken, das es zu einem Kurzschlussfall kommt.

    Für den Probebau wird es keine Parallelschaltung von einer Glimmlampe (nach DJheini's Idee) bei mir geben. Das kann ja in eine zweiten Version ausgebaut werden.

    Um das nacheinander Durchbrennen aus Andis Fall zu nehmen, müsste doch nur die Spannung an einem Leuchtmittel dauerhaft gemessen werden, und wenn das über z.B. 14V steigt, müsste N und L abgeschaltet werden...

    Martin

    PS. Baumarktfluter schön und gut, aber die Lampen und Fassungen habe ja schon hier, daher die Überlegung. Außerdem kann ich die einzelnen Spots ja drehen und neigen und so die angestrahlte Fläche variieren, was ich bei einem oder zwei Baumarktstrahlern nicht habe.

    nosce te ipsum - erkenne dich selbst

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