jo aber wie gesagt kann nicht jeder duspol und falls er es doch kann, man es aber nicht weiss kann dies schnell zu doofen situationen führen wenn auf einmal der FI vom ganzen zelt draußen ist.
deshalb mein nachtrag
jo aber wie gesagt kann nicht jeder duspol und falls er es doch kann, man es aber nicht weiss kann dies schnell zu doofen situationen führen wenn auf einmal der FI vom ganzen zelt draußen ist.
deshalb mein nachtrag
Zitat von "sydon"
je nach duspolmodel:
wenn du N gegen PE misst weil du ausversehen die falsche Buchse erwischt und du dann den Knopf am Duspol drückst dann fliegt der FI raus !
Das passiert doch wenn man L gegen PE misst, nicht bei N gegen PE? Und z.B. bei meinem Unitest-Duspol von beha braucht man keinen Knopf dafür drücken.
Gruß
Michael
Zitat von "Bastler"
Das passiert doch wenn man L gegen PE misst, nicht bei N gegen PE? Und z.B. bei meinem Unitest-Duspol von beha braucht man keinen Knopf dafür drücken.
Wenn eine Spannung zwischen N und PE anliegt, ist irgend etwas sehr falsch.
Richtig wäre, dass man den RCD zwischen L und PE auslösen kann.
Die meisten aktuellen Duspols (mit LED-Spannungsanzeige) haben, wie jemand schon geschrieben hat, eine Lastzuschaltung über zwei Taster. Wenn die Taster nicht gedrückt sind, fliessen etwa 3 bis 4 mA, das sollte also normalerweise keinen RCD auslösen. Mit Lastzuschaltung fliessen bis zu 200 mA, dann löst ein RCD normalerweise aus.
Sydon schrieb:
Zitat Anfang
Aber nun zum eigentlichen Knackpunkt:
Mit dem Multimeter kannst du auch Strom messen d.h. wie viel Strom dein Verbraucher zieht! Strom in Ampere.
Diese Strommessung machst du allerdings in reihe und nicht parallel wie bei einer Spannungsmessung!
Um mit einem Multi eine Strommessung durchführen zu können musst du eine Messspitze am Gerät umstecken!
Solltest du dann aber im umgesteckten zustand Spannungen messen wollen gibt’s nen riesen Schlag und das Ding ist hinüber und vlt erleidest du oder deine Verteilung auch nen schlag.
Zitat Ende
Von der oben beschriebenen Strommessung mit einem Multimeter ist dringend abzuraten! Lebensgefahr!
Begründung: schaltet man das Multimeter auf Strommessung und steckt die Meßstrippen in die Ampere-Buchsen, dann stehen beide Meßspitzen unter Spannung, sobald die erste Meßspitze in die Steckdose gesteckt wird. Da die Meßspitze normalerweise keinen Berührschutz hat, ist das sehr gefährlich.
Für solche Messungen gibt es spezielle Adapter, die die Sicherheit gewährleisten. Der Nachteil, daß die Last aufgetrennt werden muß, d.h. kurzzeitig ausgeschaltet ist, bleibt aber bestehen.
Sinnvoller ist hier die Verwendung einer Stromzange, einfach mal googlen.
Wenn man es komfortabel machen will, dann gibt es Meßstationen, die Spannung, Strom und Leistung anzeigen, je nach Preislage Verbrauch speichern usw.
Gruß
Elektrikus
hi!
Beides geht:
L-PE Messen mit Lastzuschaltung -> RCD löst aus.
N-PE Messen mit Lastzuschaltung -> RCD löst aus, weil Strom den der RCD auf dem N erwartet über den PE an ihm vorbeifließt. Er löst aus.
Passiert auch schon mal bei Renovieren, wenn man zwar die Lichtstromkreise ausgeschaltet hat und beim Lampen abhängen N und PE sich berühren...
Gruß Maxit
Ich glaub die Moderatoren löschen den kompletten Blöd / Wahnsinn hier ![]()
Damit nicht wieder alle sagen ich motze nur.
master schrieb
ZitatDamit kann ich dann doch die einzelnen Phasen messen? Ich habe schon so oft davon gehört, dass Geräte abgeraucht sind weil wohl irgendeine Phase falsch oder anders geklemmt war (meistens auf Dörfern) welche Phase ist das und wie kann ich das feststellen?
Lass es sein oder mache eine Fortbildung! z.B.:
Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten
Du tust Dir wirklich was gutes - alles andere hat keinen Sinn
ZitatVon der oben beschriebenen Strommessung mit einem Multimeter ist dringend abzuraten! Lebensgefahr!
Begründung: schaltet man das Multimeter auf Strommessung und steckt die Meßstrippen in die Ampere-Buchsen, dann stehen beide Meßspitzen unter Spannung, sobald die erste Meßspitze in die Steckdose gesteckt wird. Da die Meßspitze normalerweise keinen Berührschutz hat, ist das sehr gefährlich.
Dann dürfte auch niemand mehr einen Duspol benutzen, weil bei dem auch an der anderen Spitze Spannung anliegt, ein eine Spitze mit einer Phase verbunden ist.
Ich errinnere mich da an den Elektriker, der eine Spitze in der Steckdose hat und sich mit der anderen nachenklich am Kopf kratzte...
Zitat von "Maxit"
N-PE Messen mit Lastzuschaltung -> RCD löst aus, weil Strom den der RCD auf dem N erwartet über den PE an ihm vorbeifließt. Er löst aus.
Könnte das vielleicht mal einer der Elektro-Profis kommentieren ob das richtig ist. Mir kommt das sehr spanisch vorn N und PE sollten sich doch eigentlich auf gleichem Potential befinden, wie soll da ein Strom fließen. Wo keine Spannung da auch kein Strom.
Das hört sich doch eher an wie L und N falsch rum angeklemmt.
Gruß
Michael
Hi Bastler,
das ist völlig korrekt. Der FI ist wie eine Kindergärtnerin. Die zählt wieviel Strommänchen reinlaufen, und wie viele wieder (über N) rauslaufen.
Wenn da eine Differenz ist, dann schaltet sie ab, weil dann irgendwo Strommännchen verloren gehen.
Das macht sie auch, wenn sich einige über den Umweg PE zurückschleichen. Funzt aber nur, wenn ein gewisser Laststrom fließt. Ist zum Suchen recht lecker, wenn man es als Fehler hat.
Tomy
also die Erklärung mit der Kindergärtnerin muss ich mir merken! ![]()
ZitatHilfe, wir haben ein Elektron verloren!
Hi,
für mich bleiben noch die Frage offen, wie ein FI auf einen unsymetrisch überlagerten Gleichstrom reagiert, der ja bei einer Niederohmmessung recht hoch sein kann.
Auch hätte ich bei einer Widerstandsmessung ohne Freischaltung meine Bedenken.
Tomy
Zitat von "Bastler"Könnte das vielleicht mal einer der Elektro-Profis kommentieren ob das richtig ist. Mir kommt das sehr spanisch vorn N und PE sollten sich doch eigentlich auf gleichem Potential befinden, wie soll da ein Strom fließen. Wo keine Spannung da auch kein Strom.
Das hört sich doch eher an wie L und N falsch rum angeklemmt.
Gruß
Michael
Ein RCD löst ab etwa 20mA Fehlerstrom aus (ab 30mA muss er sicher auslösen). Der Widerstand vonn N zur PE-N-Verbindung beträgt bei einer ordentlichen Installation vielleicht 0,3 Ohm. Damit da ein Strom von 20mA "davonkrauchen" kann, benötigt es im Kurzschlussfall (N->PE) einen Spannungsabfall von mehr als 9 mV, das hat man fast immer.
Mit dem Duspol habe ich etwa 3k75 (Duspol analog 15 k), um darüber 20 mA abzuzweigen, brauche ich einen Spannungsfall von 75V, das habe ich so gut wie nie. Wenn ich über die Verbindung N-> PE und Duspol-Lastzuschaltung einen RCD auslöse, dann habe ich schon vorher einen ganz erheblichen Fehlerstrom.
Hi,
nur macht eine so hochohmig Messung zwischen N und PE Sinn, wo ich mich doch im Bereich < 10 Ohm bewegen sollte?
Mein Installtionstester macht die Netzimpedanzmessung mit 10A Impulsen, und auch die Messgeräte für niedrige Widerstände die ich kenne, arbeiten eigentlich alle mit Mesströmen > 0.1A
Tomy
Wenn ich das jetzt richtig verstanden hab brauchts um mit einer N-PE Messung den RCD auszulösen auf jeden Fall eine Last. Wenn im N kein Strom fließt hab ich keinen Spannugsabfall und somit auch keine Potentialdifferenz zwischen N und PE, ergo auch keinen (Fehler-)Strom, richtig?
Wenn ich jetzt z.B. einen Anschluss überprüfe mache ich das ja meistens bevor ich irgendeine Last anschließe, sprich den Fall, dass ich mit einer N-PE-Messung den RCD auslöse kann ich dann nie haben, oder?
Gruß
Michael
Aber mal ne Frage.
Wie messe ich richtig mit einer Strommesszange. Einfach mit der Zange um das Anschlusskabel gehen bringts ja nicht wirklich, weil dann hab ich lauter "sparsame" Geräte :lol:
Ich hab mir da mal einen Adapter gebaut, mit nem Schukostecker und Dose, und zwei Kabeln dazwischen, wobei L und N jeweils über ein Kabel laufen (natürlich meine ich mit Kabel keine Einzeladern).
Wie macht ihr das?
Gruß Soon5