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Theater die erste

  • Basti_B
  • 15. April 2008 um 08:33
  • Basti_B
    Beiträge
    345
    • 15. April 2008 um 08:33
    • #1

    Ich habe die Anfrage bekommen ob ich ein Theaterstück einer Schulklasse abnehmen kann. Die Bühne ist ca 6m breit und 4 m tief. Aufbau ist eigentlich klar. Werde die Mirkofone an der Bühnenvorderkante von oben her abhängen und schrägstellen, evtl noch 2 Mikros an der vorderkante auf Stative und schräg nach oben richten. Jetzt kommt der knifflige Teil.

    Und zwar hab ich folgendes Material zur Verfügung.

    2x Rode NT5
    2x Rode Nt55
    2x audio technica Mb 4k
    2x beyerdynamic MCE 930
    1x audio technica AT4050

    Die anderen Sachen sind alle ordentlich 1x LA Audio EQ, 2x dbx Eq, A&H GL2200. Zur Not noch ein Alesis EQ. Der mit 2x31 Band auf einer HE.

    Die Lautsprecher sind geflogen und zwar Bühnenvorderkante links und rechtes von der Bühne. sind 2 Bell Boxen. k.A. welche genau.

    Mein größtes Problem ist jetzt die Aufstellung der Mikros. Dachte daran 6 Mikro (Rode und beyer im aubstand von ca 1m abzuhängen und anzuwinkeln). Aber in welcher Reihenfolge?

    Macht es Sinn die Rode mikros da diese ja eher zu koppeln anfangen sollen neben bzw unter die Lautsprecher zu hängen da der Hochton ja doch sehr gerichtet abstrahlt? Oder die beyerdynamic an die Außenpositionen und die Rode dazwischen verteilen? Soll ich evtl entweder das Audio Technica noch vorne in die Mitte stellen und leicht nach oben richten? oder die mbk? Oder bin ich komplett auf dem Holzweg.

    Mein größtes Problem ist insgesamt das ich die Mikros zwar einzeln alle ein bisschen kenne aber nicht gut und nicht im Vergleich. Und Zeitdruck hab ich auch noch, wie immer.

    Vielen dank für die Bemühungen schon mal im Voraus

    Headsets sowie Vorschläge zum weiterreichen von Mikrofonen scheiden aus diversen Gründen bereits aus.

    Noch was. Die Kinder sind Grundschulalter und das ganze soll noch auf Video aufgezeichnet werden. Dafür soll dann auch der gemischte TOn verwendet werden.

  • Peerless
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    • 15. April 2008 um 09:00
    • #2

    Also,

    ich gehe mal davon aus, dass die Kindersprach verstärkt werden soll und das nicht in Rockkonzertlautstärke ?

    meines erachtens reichts da 3-4mics mittig über der bühne zu fliegen (hier tut auch behringer ecm8000) und vielleicht noch 2 auf stativ von rechts und links vorne auf die bühne zu richten

    ganz gefuchste legen vielleicht noch ne grenzfläche vorne auf die bühne (aber nich das die kinder da reinlatschen)

    die kritischen mics vorne machste erstmal laut auf die pa und ziehst das was stört raus.... rest wird mit den gehangenen mics nachgeregelt


    und wie immer geht hier probieren über studieren :)

    http://www.ae-rental.de

  • Basti_B
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    345
    • 18. April 2008 um 12:29
    • #3

    So ich hab jetzt gestern und heute die ersten Proben hinter mich gebracht.

    Katastrophe!!!!

    Hab 3xNt55 und 2xNt5 geflogen.

    Vor der Bühne noch 2x Beyerdynamic MCE930 und 1x Audiotechnica 4050

    Als Pult GL2200 und Eqs 2mal dbx 1x LA Audio und einmal Alesis. Boxen waren geflogene bell tops. Hier ein Bild von dem Saal. links zu sehen die Bühne unter einer Galerie.

    http://www.erzbistum-muenchen.de/archiv/iMA038/iMA03810420.PDF

    In dem Saal hallt es ohne ende. Und unter der Galerie hört man alles einwandfrei und laut.
    Hatte deswegen nur probleme. Rückkopplungen auf alle Mikros. Egal ob ich jedes Mik mit nem 31 Bänder abgegangen bin oder nicht. die einzelnen Miks gingen noch aber sobald dann 2 oder drei an waren wars vorbei. Hab versucht per summerneq was hinzubigen aber keine Chance. Ich hab alles rausgezogen was irgendwie gepfiffen hat. Dann hab öich mir den Eq nochmal angeschaut dann konnt ich gleich den Pegel runterdrehen. Furchtbar!!!!

    Entweder is hab das einpfeifen schlagartig verlernt oder der Saal ist mit Rückkopplung gebaut worden. Mikropositionen bin ich auch durchgegangen udn hab probiert. ohne erfolg. Immer der gleiche scheiß. Bin mit meinem Latein am Ende. Wir jetzt vermutllich mit Headste oder handhelds gemacht. Ich weiß nicht ob jemand mit mehr Erfahrung mehr aus dem Saal machen kann aber ich habe in dem Ding bis jetzt meinen Meister gefunden. total deprimmierend.

  • tufkadib
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    2.687
    • 18. April 2008 um 14:45
    • #4

    Hallo,

    Zitat von "KaosKing"

    So ich hab jetzt gestern und heute die ersten Proben hinter mich gebracht.

    Katastrophe!!!!

    total deprimmierend.

    auch für Kinderaufführungen gilt der Fundamentalsatz der Elektroakustik: Was nicht ins Mikrofon reingeht, kann auch nicht aus dem Lautsprecher herauskommen.

    Bei derartigen Sachen läßt sich kein Pegel rausholen, egal ob jeder Mikrofonweg einen 31- oder 131-Band-Equalizer hat.
    Hier ist völliges Umdenken gefragt: Lautsprecher leise, dafür mehrere. Wenn es nicht zu laut wird, brauchst Du die nichtmal verzögern.
    Mit zwei geflogenen Boxen gehst Du dort baden.

    Und, ganz wichtig: ran mit dem Mikrofon an die Schallquelle! Das mit dem Abhängen kann man für reine Aufzeichnungen machen.
    Davon abgesehen wird sich der für die BEschallung abgemischte Ton auf einer Aufzeichnung eher seltsam anhören.

    MfG

    DirkB

  • ljbigfish
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    • 18. April 2008 um 17:15
    • #5

    Hallo,

    mit Kindermusical-Aufführungen in Kirchen bin ich groß geworden. Das wichtigste ist, dass du den Kindern beibringst, laut zu reden und gut mit dem Mikro umgehen zu können. Nah genug ran, aber nicht das Mikro auffressen. Und auch nicht reinbrüllen, aber laut reden. Das funktioniert ab besten, wenn dich die Kinder mögen. Und dass schafft du nur mit Freundlichkeit und Motivation.
    In der Regel brauchst du kaum Lautsprecher. Ich bin für 300 Leute locker mit 2 Party-Boxen ausgekommen. Und das war gut verständlich. Außerdem hab ich wohl max 20Watt für 300Leute gebraucht. Die Lautsprecher stelle ich grundsätzlich in die 3. oder 4. Sitzreihe. Also, du solltest mindestens 5 Meter zw. Mikros und Lautsprecher haben. Ab 8 Meter wird das Ergebniss brauchbar.
    Die Kinder müssen eben so laut reden, dass die ersten Reihen das auch ohne Verstärkung höhren.

    Praktisch ist es wirklich, wenn die Hauptrollen Headsetz bekommen. Die können sich neben dem Text und dem schauspielen nicht ganz so gut auf die Mikrofonie konzentrieren.


    Des weiteren brauchst du ein extrem feines Gehör und flinke Finger. Damit du das Feedback hörst, bevor es entsteht :grin:
    10 Finger auf den Fadern sind pflicht. Wenn sich ein Feedback anbahnt kannst du so schnell die Mikros leiser machen.
    Du solltest aber eigentlich nie alle Mikros komplett ausmachen. Dann passierts ganz schnell, dass jemand sich an das Mikro stellt und erwartet, dass es an ist. Dann bist du praktisch schuld. Zumindest bei den Eltern. Die sind wohl der schlimmste Faktor bei solchen Geschichten. :evil:

    Und wenn mal was nicht ganz so gut klappt: Ist ja egal. Mehr als Zaubern kannst du nicht. Und das machst du schon, wenn du überhaupt auf der VA auftauchst ;)

    Und Kommunikation ist ganz wichtig. Sowohl mit dem Betreuer, als auch mit den Kindern. Wenn du es selber nicht schaffst, das nötige Interesse bei den Kindern zu wecken, dann wende dich an den Gruppenleiter. Der hat jede menge Erfahrung mit Kindern und mit Pädagogik.
    Für die Kinder ist es auch besser, wenn ihnen manchmal 2 Leute sagen, so nicht. Aber so schon.

    Und zur Motivation gehören auch mal Süßigkeiten oder Kuchen und Apfelsaft. Aber da wird sich sicher der Erzieher drumm kümmern.
    Und das lob hinterher nicht vergessen. Kannst aber auch sagen, was du nicht so toll findest.

    Und das Wichtigste: Keine Ironie gegenüber den Kindern! Und immer ehrlich seien. Aber nicht sagen, wenn es total schlecht war. nur: Das nächste mal kannst du das schon besser.


    Uff. Geschafft. Ps: wer hat denn das scheiß Telefon erfunden :roll:

    Achso, je mehr Mikros du aufstellst, umso weniger wissen die Kinder, welches sie nehmen sollen. 5 Kondensator von vorne war das max, mit dem mann gut arbeitern konnte.

    Und gieb auch nicht zu viele Handfunken aus, sonst kanst du da keinen überblick behalten, wer gerade welche Funke hat :grin:

    Gruß Simon

  • Basti_B
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    345
    • 19. April 2008 um 06:38
    • #6

    Naja die meisten Iddeen scheiden aus diversen Gründen aus. Aber ich werds hinkriegen. Mal schauen wie. Aber irgendwie klappt des. mein Vorteil is das ich es in dem Fall fast ehrenamtliche mache. Umsonst gibts natürlich nix aber ein bisschen billiger. Dadurch is die Erwartung auch geringer. Im Prinzip mach ich es ja weil sie sich keinen "Profi" leisten können.

    Danke für die ganzen Tips. Des eine oder andere kann ich sicher noch brauchen.

  • tufkadib
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    • 19. April 2008 um 10:53
    • #7
    Zitat von "KaosKing"

    mein Vorteil is das ich es in dem Fall fast ehrenamtliche mache. Umsonst gibts natürlich nix aber ein bisschen billiger. Dadurch is die Erwartung auch geringer. Im Prinzip mach ich es ja weil sie sich keinen "Profi" leisten können.


    Die Dresche die Du bekommst, wenn es nicht funktioniert; wird durch ehrenamtliche Tätigkeit i.d.R. nicht weniger.

    MfG

    DirkB

  • hell&dunkel
    Moderator
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    • 19. April 2008 um 11:03
    • #8

    Genau ist es.
    Ob er jetzt 400,-€ oder 50,-€ Tagessatz abrechnet oder gar ehrenamtlich arbeitet ist egal.
    Wenn etwas nicht klappt kommt die Nölung.

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • Basti_B
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    • 19. April 2008 um 17:34
    • #9

    Naja ganz so schlimm is nicht. Die waren schon froh das ich überhaupt probiert hab. Hab auch mit dem Verleiher bei dem ich mir das Zeug dafür geliehen hab schon ausgehandelt das ich einen Freischuß habe. Das heißt die erste Probe da hab ich das Zeug umsonst bekommen beim Rest wird gezahlt. So hab ich das Risiko schön in Grenzen gehalten. ich hab den Verantwortlichen von Anfang an gesagt das es nicht leicht wird.

    Einschränkungen von deren Seite waren unter anderem: Keine weiteren Lautsprecher, keine Headsets, keine Mikrofone zum weitergeben, keine festen Punkte an denen die Kinder stehen müssen, und Mikrofone nicht wirklich zu sehen (abhängen war noch okay), und das schwerste. Nur 2 Wochen und 2 Proben Zeit und das Theaterstück steht schon. Das heißt Bewegungsabläufe sind schon drin und können nicht mehr mikrofonfreundlich geändert werden.

    Unter den Bedingungen hab ich von Anfang an gesagt kann ich es nur einfach ausprobieren und schaun was rauskommt. Jetzt weiß ich das es nicht geht. Bin also um eine Erfahrung reicher. (Aus Fehlern lernt man,) und die Verantwortlichen waren dabei und haben gesehen das es nicht geht. (Auf jeden Fall nciht mit den Einschränkungen und mit dem Budget.) Ich hab gesagt das ich das alles als Hobby mache und das ein Profi evtl mehr rausholen könnte, allerdings auch zu anderem Preis.

    Dann haben sie sich halt dafür entschieden das ich es weiterhin machen soll nur mit normalen Mikrofonen. Ich denke das ist ja eigentlich ein Punkt für mich. (Und mit normalen Mikrofonen hab ich mehr Erfahrung und krieg des glaub ich hin.) Da hatte ich es auch schon mit nuschenlden Politiker, Sabernden Sängern, möchtegern Bauchrednern, fettkrassen MCs und kleinen Kinder zu tun. Da sind die Chancen das es was wird denk ich um einiges höher.

  • Peerless
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    • 19. April 2008 um 22:08
    • #10

    da stell ich doch mal die frage ob du ggf. richtrohre als mce86 leihen kannst ?

    http://www.ae-rental.de

  • tufkadib
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    • 20. April 2008 um 14:44
    • #11
    Zitat von "KaosKing"

    Hab auch mit dem Verleiher bei dem ich mir das Zeug dafür geliehen hab schon ausgehandelt das ich einen Freischuß habe. Das heißt die erste Probe da hab ich das Zeug umsonst bekommen beim Rest wird gezahlt.


    Sehr weise.

    Zitat von "KaosKing"

    Einschränkungen von deren Seite waren unter anderem: Keine weiteren Lautsprecher, keine Headsets, keine Mikrofone zum weitergeben, keine festen Punkte an denen die Kinder stehen müssen, und Mikrofone nicht wirklich zu sehen


    Zu Beschallung gehören nun man Schallempfänger, gemeinhin als Mikrofone bekannt und auch Schallstrahler, der Volksmund sagt Lautsprecher dazu. Keine Mikros, keine Lautsprecher -> keine Beschallung. Ich hätte denen nur einen einzelnen Verstärker hingestellt, sollen sehen, wie sie damit klarkommen... :roll:

    Zitat von "KaosKing"

    Jetzt weiß ich das es nicht geht. Bin also um eine Erfahrung reicher. (Aus Fehlern lernt man,) und die Verantwortlichen waren dabei und haben gesehen das es nicht geht. ... Ich hab gesagt das ich das alles als Hobby mache und das ein Profi evtl mehr rausholen könnte, allerdings auch zu anderem Preis.


    Nein, auch ein Profi ist auf Mikrofone, Lautsprecher und die Gesetze der Physik angewiesen.

    Zitat von "KaosKing"

    Dann haben sie sich halt dafür entschieden das ich es weiterhin machen soll nur mit normalen Mikrofonen.


    Was verstehst Du unter "normalen Mikrofonen"? Die Probleme bleiben identisch: zu wenige Lautsprecher zu weit vom Publikum weg (dafür zu nahe an den Mikros) und zu geringe Lautstärke der Kinder.

    Mein (vielleicht pessimistischer, aber ernster) Rat: sein lassen.
    Von den Zuschauern interessiert es niemanden, ob der Raum hallig oder die Sprechabstände zu groß sind. Bei denen bleibt nur Dein Gesicht hängen und daß es Probleme gab.

    MfG

    DB

    P.S.: für genau solche Sachen hatten wir Tonsäulen für Innenräume, etwa 1m lang und ca.15-20cm breit. Die konnte man besser stellen als irgendwelche 12/2 oder ähnliche Klumpen.

  • ljbigfish
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    • 20. April 2008 um 15:23
    • #12
    Zitat

    Mein (vielleicht pessimistischer, aber ernster) Rat: sein lassen.

    Nein!! Das ist der größte Fehler, den man machen kann.
    Bei einer VA, die extrem anspruchsvoll ist und man nicht gleich gefoltert wird / seinen Ruf verliert, wenn es nicht so gut klappt, kann man am meißten lernen. Und wenn es kein / kaum Geld dafür gibt, dann kann man das auch gut gegenüber seinem Gewissen verantworten, wenn der Sound scheiße ist :!:
    Mann muss natürrlich motiviert seien, und sich alle Mühe geben, einne perfekte Sprachverständlichkeit zu schrauben.

    Wie gesagt. Solche VAs sind anspruchsvoll. Wenn man diese gut gemeistert bekommt, stellt man sich auch bei chaotischen Rock Konzerten gemütlich hinters Pult und lässt sich nicht stressen.


    Gruß Simon

  • Everell
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    • 20. April 2008 um 17:43
    • #13

    Auch hier gilt: Shit in = Shit out... Deswegen kam der wichtigste Tipp schon: Die Kinder müssen aufgefordert werden, Lautstärke zu bringen.

    Dann muss das Anforderungsprofil eindeutig verändert werden: Mindestens 2 Delaylautsprecher (kleine 8 Zöller wie die TS-Mini) schaffen Abhilfe, wenn man sie etwas vor der Hälfte des Saales aufstellt. Das stört nun wirklich weder optisch noch vom Platz.
    Nun kannst du den Pegel vorne stark reduzieren und mit der Delayline für die entfernteren Zuschauer ausreichend Lautstärke bringen, ohne stärkere Probleme mit dem Koppeln zu haben.

    Veni, vidi, desperavi

  • tufkadib
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    • 20. April 2008 um 19:18
    • #14
    Zitat von "LJbigFISH"

    Nein!! Das ist der größte Fehler, den man machen kann.
    Bei einer VA, die extrem anspruchsvoll ist ...

    Nein, sind sie eigentlich nicht (womit ich aber nicht abstreiten will, daß sie manchem Partyteam deutlich ihre Grenzen aufzeigen können). Nur maßlos nervenzehrend und zumeist auch undankbar.

    Du hast doch von den Einschränkungen gelesen. Maximal zwei Lautsprecher, möglichst keine Mikrofone und schon gar nicht sichtbar, weil ja möglichst gevideofilmt werden soll und die guten Leutchen keine störenden Mikros, dafür aber den Blechtrommelklang ihrer Kameramikros sowie das Publikumsgeräusch aufnehmen wollen.
    Keine Beschallungstechnik - keine Beschallung. So einfach ist das. Einfach realistisch sein und das Ding sein lassen.

    MfG

    DirkB

  • Basti_B
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    • 20. April 2008 um 20:10
    • #15
    Zitat von "DirkB"

    Genau das ist auch der Fall Filmaufnahme für den Schulverband. Jetzt wird die Einschränkung mit den mikrofonen gelockert. Werde nun vermutlich Funk Headsets für die Hauptrollen und entweder 1-2 Funk Mikrofone bzw an festen Stellen auf der Bühne an denen immer wieder dialoge stattfinden ein zwei Mikros auf Stativen aufstellen.

    Dann sollte das shcon kappen. Sein lassen werd ich das auf keinen Fall. Ihr Idee war es nämlich wenn ich es nciht gemacht hätte einige Richtmikrofone oder Mikros für weiten aufnahmen von einem großen Elektro usw Händler zu kaufen. An ein Mischpult hat garkeiner gedacht.

  • morethanmusic
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    • 20. April 2008 um 21:30
    • #16

    Ich würde wirklich mal andere Mikrofone ausprobieren. Ich hab im Theaterbereich diverse Mikros durchprobiert, unter anderem auch die von dir genannten Rode-Typen. Die haben bei mir ganz schlecht abgeschnitten, sie nehmen Schallquellen aus einer Entfernung >1m nur noch sehr geschwächt ab und neigen sehr schnell zum koppeln.
    Mein Favorit ist das AKG C1000, für Theater verwende ich nichts anderes mehr. Vielleicht probierst du das mal aus, dein Verleiher hat sicher welche im Lager :wink:

  • tufkadib
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    • 21. April 2008 um 10:12
    • #17
    Zitat von "KaosKing"

    Genau das ist auch der Fall Filmaufnahme für den Schulverband. Jetzt wird die Einschränkung mit den mikrofonen gelockert. Werde nun vermutlich Funk Headsets für die Hauptrollen und entweder 1-2 Funk Mikrofone bzw an festen Stellen auf der Bühne an denen immer wieder dialoge stattfinden ein zwei Mikros auf Stativen aufstellen.


    Schon viel besser.

    Zitat von "KaosKing"

    Ihr Idee war es nämlich wenn ich es nciht gemacht hätte einige Richtmikrofone oder Mikros für weiten aufnahmen von einem großen Elektro usw Händler zu kaufen. An ein Mischpult hat garkeiner gedacht.


    Manchmal ist es für Leute auch ganz heilsam, sie zuerst selber auf die Nase fallen zu lassen.
    Probiere verschiedene Mikrofone aus, das genannte C1000 beispielsweise (das kann man umrüsten von Niere auf Superniere). Richtrohre würd ich mir verkneifen.

    MfG

    DirkB

  • Basti_B
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    • 11. Juni 2008 um 17:26
    • #18

    Nachdem ich gerade gesehen habe das ein neuer Theater Thread aufgemacht wurde hab ich gedacht das ich mal schriebe wie meine Sache ausgegangen ist.

    Ich hab dann 4 AKG Headsets mit Doppelempfängern und dazu noch 3 Handfunken verwendet. Neben der Bühn waren noch 3 SM58 mit Kabel für Notfälle.

    Die hauptrollen mit Headsets bestückt und die anderen Kids haben die Mikros durchgegeben. Hat nach 2 Proben einwandfrei funktioniert. War überrascht wie gut die Kids das gemacht haben.

    Größtes Problem war eigentlich die Handfunken aus 10m Entfernung zu unterscheiden, und das war dank Tape auch kein Problem. Einfach regler hoch wenn das Mikro auf die Bühne kommt und danach wieder runter. Dazwischen eigentlich nur ein bisschen am Eq geschraubt und die Lautstärken angepasst.

    Alle waren zufrieden einschlieslich der Mamis und Papis. Und zum filmen wurde einfach ein Camcorder am FOH aufgestellt. Zusätzlich noch eine Cam mit der aus verschiedenen Positionen gefilmt wurde.

    So wurden dann 2 Aufführungen für insgesamt 250€ gemacht. Meine Arbeitszeit nicht gerechnet.

  • MRspeaker
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    5.030
    • 12. Juni 2008 um 19:33
    • #19

    Du musst die Funkstrecken garnicht unterscheiden,
    es gibt entsprechende Tricks....

    Einer wäre, sich das Theaterdrehbuch zu schnappen und die Headsetnummern an die Texte zu schreiben....

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • LC2412
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    1.186
    • 12. Juni 2008 um 22:24
    • #20

    Meine Meinung: Erst mal Lob! Schön, wenn sich einer auf sowas einlässt. Habe jahrelang TEN-SING Gruppen und Schulmusicals gemischt - da lernt man echt fürs Leben.
    Ich kam mit C1000S gut hin, habe neulich die NT5 verwendet und finde die deutlich besser (kommt natürlich auf Abstand und Pegel der Gruppe an).
    Dann noch ein paar dynamische (Funk-)Mikros und den Leuten direkt gezeigt, wie man da reinspricht. Mikros nehmen, die nicht handgeräuschempfindlich sind und den Leuten klarmachen, dass ich keine Lust habe, dauernd Fader runterzutun, nur weil einer das Mikro "ablegt" (hindonnert passt oft besser).
    Dann natürlich trotzdem die Augen offen halten für die Mikros. Tape verwenden (lieber 1-4 Kringel Krepp an die Kabel als bunte Isos - bei roter oder grüner Beleuchtung erkennst Du nichts mehr und der Lichtler will sicher nicht nur weiß).
    Das mit dem Motivieren und ehrlich sein, stimmt auch. Und als ironischer Mensch habe ich auch gelernt, dass Kids das nicht verstehen.
    Dann klappts.
    Weiter so, noch ein wenig Abstand, Boxen kann man auch durch davor gestellte Bäumchen verstecken und ein Mikro mit Stativ sieht nicht schlechter aus, als ein Direktor mit schlechter Krawatte oder dickem Bauch. Also darf man das auch sehen.
    Meine Meinung,
    Carsten

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