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Kompression subbass?

  • blamu
  • 19. April 2008 um 13:46
  • blamu
    Beiträge
    110
    • 19. April 2008 um 13:46
    • #1

    Hallo,
    mal ´ne blöde Frage: Aktiv getrennte 2xTop + 2x Sub PA. Jetzt neu einen Kompressor integriert (für Moderations-Mikrofon). Kompressor hat zwei Kanäle. Könnte jetzt den einen Mono-Kanal brach liegen lassen oder, so mein Gedanke, könnte das aus der Aktivweiche abgehende mono-low-cut Signal (alles von 25-120 Hz) für die Subwoofer durch den zweiten Kompressorkanal schicken und dann erst zur Endstufe (wäre dann so eine Art super-minimal-Multibandlimiting ;-)), Was haltet ihr davon??
    Grüße
    bmb.

  • Arno
    Verifiziert
    Beiträge
    902
    • 19. April 2008 um 13:59
    • #2

    Gegenfrage: Was erhoffst du dir von dieser Lösung? Einen "fetteren" Bass? Gleichmäßigen Bass-Pegel? Schutz der Subs vor Überlast?

    Bis dann... Arno!

  • Jürgen Klingel
    Reaktionen
    506
    Beiträge
    4.856
    • 19. April 2008 um 14:01
    • #3

    Hallo,
    bevor ich nen Controller hatte, nutzte ich auch schon einen alten Composer zum Komprimieren/Limitieren des Signals für die Endstufen, hat gut funktioniert.
    Kannste machen, wenn Du nur ne Aktivweiche hast (keinen Controller) und damit deine Endstufen/Boxen schützen willst...

    Gruß, Jürgen :)

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • blamu
    Beiträge
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    • 19. April 2008 um 14:17
    • #4

    @ Arno,

    ja, die Idee war tatsächlich einen etwas gleichmäßigeren, druckvolleren Subbass zu erhalten, hatte also vor Kompressor nicht als reinen Limiter einzustellen.
    Grüsse
    bmb.

  • Arno
    Verifiziert
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    902
    • 20. April 2008 um 12:00
    • #5

    Zum "Andicken" des Basses kann man das sicher machen. Für eine echte Limiterfunktion würde ich eher zu einem Controller raten. Aber im Grunde genommen gilt auch hier: Erlaubt ist was gefällt. Probier es einfach aus und spiele mit den Einstellungen. Wenn du nachher zufriedener bist wie vorher, dann hat es sich gelohnt. 8)

    Nur noch zwei Anmerkungen:

    1) Evt. ein wenig aufpassen bezüglich "Gain before Feedback" bei zu starker Kompression (und Anhebung des Signalpegels).

    2) Bei solchen "Hörtests" bescheißt man sich sehr gerne selbst. Nach spätestens 15 Minuten hat man sich psychoakustisch so an irgendetwas gewöhnt, dass man nichts mehr objektiv beurteilen kann. Das wird jeder kennen, der das ein paar mal gemacht hat: Am Abend ein geniales Setup zusammen gefriemelt und am nächsten Tag schüttelt man nur schockiert den Kopf bei dem Gequäke was aus den Boxen kommt. :shock:

    Bis dann... Arno!

  • Wulfson
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    • 20. April 2008 um 12:37
    • #6

    moderation...das klingt nach disko? imho wirkt eine weitere kompression eher gegenteilig, da modernes musikmaterial (cd oder mp3 <-- noch schlimmer) eh schon seht stark komprimiert wird. erreichen kann man maximal, das a- der amp schneller ans limit kommt, da kein crest übrig bleibt oder b- der sub gegrillt wird. beides nicht erwünscht. ;)

  • blamu
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    110
    • 20. April 2008 um 13:38
    • #7

    @ wulfson (hey, auch aus Sachsen, klasse ;-)),

    wir machen keine Disco, sondern Blasmusik. Die entsprechende Moderation, die dieser Musikstil verlangt kann sich, glaub ich, jeder etwa denken...und auch die Hörgewohnheiten des Zielpublikums. Neben Feld, Wald, Wiese (z.T. im wahrstén Sinne ;-)) wollen wir jetzt auch zunehmend in Richtung Konzert (Kapelle ist richtig gut) mit entsprechend Eintritt, Sponsoring etc., daher werden natürlich auch Erwartungen höher...auch an möglichst sehr gute Sprachverständlichkeit. Es handelt sich bei Moderation um eine Frauenstimme, die per Funkhandheld übertragen wird. Wäre natürlich (wenn´s der thread noch erlaubt ;-)) auch diesbezüglich für den ein oder anderen Tip für möglichst gute Einstellung dankbar... Jetzt kommt´s nämlich noch (und ich krieg bestimmt was von Euch auf die Ohren ;-)): Top´s sind Bell V3 (15"/1") ;-).
    Grüße
    Blamu

  • Wulfson
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    • 20. April 2008 um 13:42
    • #8

    oha...komprimieren würd ich die frauenstimme nich...das macht das top schon allein ;). den bass komprimieren??...würd ich sein lassen. wenn die frau nur moderiert, benötigt die keine kompression....lern der notfalls das reden am mic. wenn ihr die kesselpauke abnehmt, würd ich eher da ansetzen. evt die bläser zusammenfassen und als summe dezent komprimieren (als limiting sozusagen )

    alles imho und zum testen frei gegeben

  • blamu
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    • 20. April 2008 um 13:57
    • #9

    @ wulfson,

    okay...probier ich mal so aus. Wenn ich richtig verstanden habe, würdest Du die Bassdrum einzeln komprimieren und nicht das gesamte Subbass-Signal nach der Weiche? Hier wären ja auch Tuba-Anteile dabei...Noch kurzer Einschub zur Info: Bei uns wird jedes Instrument einzeln per clipmikro abgenommen...Variante a) wäre: Subbass komprimieren (etwas kräftiger) auf Kanal 1 und alles oberhalb 120 Hz auf Kanal 2 sehr dezent (dann als Mono-Summe); Variante b) wäre: nur die Bassdrum auf Kanal 1 und der Rest (als Mono-Summe) auf Kanal 2...wenn ich Dich richtig verstanden habe?
    Eine schöne angedickte Tuba untenrum bringt richtig Punkte...wobei ich aber (wie Du vielleicht auch) das Problem in der möglicherweise etwas abenteuerlich klingenden Dynamikentfaltung der Tuba insgesamt (Grundtöne immer etwa gleicher Dynamikumfang, Obertöne sehr viel stärker dynamisch) sehe??
    Grüße
    Blamu.

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