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Lab.gruppen unter 2 Ohm?

  • timo giercke
  • 7. November 2006 um 20:03
  • wora
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    • 9. November 2006 um 18:17
    • #21

    also ich weiss nicht... 1,33 Ohm ?
    und dann auch noch "nominell", d.h. der tiefste wechselspannungswiderstand (bei der resonanzfrequenz) ist noch deutlich niedriger.

    das kann doch gar nicht mehr richtig funktionieren, weil der dämfungsfaktor völlig in die knie geht. als ergebnis erhält man dann klanglich unpräzise bässe, weil der amp sie mangels gegenkraft gar nicht mehr richtig bremsen kann.

    also ich würde sowas nicht machen, lieber mehr amps die für sich alleine nicht so große leistungen bringen müssen.
    was ist, wenn das ding mal zu heiss wird und während des höhepunktes der show plötzlich aussteigt?
    das wär mir echt zu riskant...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkawila
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    • 9. November 2006 um 18:51
    • #22

    Was den Sound angeht Stimme ich den Leuten hier zu. Bei solch tiefen Impedanzen geht der Dämpfungsfaktor völlig in die Knie. Was aber der Betriebssicherheit der Endstufen angeht, kann ich ohne zu zögern sagen das der Amp sogar bis fast zum Kurzschluss sauber arbeitet. Bei kritischer Situation wird einfach der Strom, bzw. die Leistung stufenweise runtergedrosselt bis normale Werte wieder erreicht werden.
    Hatte früher selber mal 6 LAB 4000, die ich in Notfällen mit ruhigem Gewissen schon den ganzen Abend an 1 Ohm laufen liess. Das war sogar eine Technoveranstaltung, wo ich 4 doppel 15" an einem Kanal angeschlossen hatte. Irgendwann ging dann die Temperaturanzeige an und die Leistung wurde gedrosselt, war jedenfalls hörbar. Als dann der nächste DJ auflegte und die Mucke ein wenig sanfter wurde, ging die Temperaturanzeige wieder aus und die Leistung steigerte sich wieder in kleinen Schritten.
    Das soll jetzt nicht heissen das man das immer machen soll !!!!
    Die FP 6400 soll ja noch besser sein als die die Alte 4000.
    Ich kann die Amps nur empfehlen, einfach genial. :wink:

  • wora
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    • 9. November 2006 um 19:30
    • #23

    na ja, die alte 4000er hatte im bass aber deutliche schwächen in punkto dynamik. ob das bei der neuen besser ist weiss ich nicht, da fehlen mir die erfahrungswerte...
    was die betriebssicherheit und die qualität der limiter angeht sind die LABs aber sicher ganz vorne mit dabei. dafür kosten sie ja auch ein bisschen geld. 8)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Seven
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    • 9. November 2006 um 21:59
    • #24
    Zitat von "wora"

    na ja, die alte 4000er hatte im bass aber deutliche schwächen in punkto dynamik. ob das bei der neuen besser ist weiss ich nicht, da fehlen mir die erfahrungswerte...
    was die betriebssicherheit und die qualität der limiter angeht sind die LABs aber sicher ganz vorne mit dabei. dafür kosten sie ja auch ein bisschen geld. 8)

    Die fp 6400 ist da deutlich besser (subjektiver gefestigter Eindruck). Betriebssicherheit ist sicher da. Aber ich habe auch schon Lab 1600 am nach 1,5 Stunden am Limit (nicht darüber) dicht machen sehen/hören. War etwas überraschend und ich habs mit demselben Equipment nicht reproduzieren können, daher will ich das mal nicht so hoch bewerten.
    Die 1600er lief auf 2 Ohm und hat pro Kanal 4 x 8"er beschossen.

  • wora
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    • 10. November 2006 um 01:56
    • #25

    ja, die 1600er hab ich an 4x8" auch schon zum abschalten gekriegt ;)
    das kann passieren, wenn der kunde mal wieder falsche maße und zuschauerzahlen vorgibt...
    generell mag ich nicht nur aus diesem grund keinen 2 ohm betrieb, auch die erwähnte dynamische ungenauigkeit durch zu geringen dämpfungsfaktor spielt eine rolle.

    also ich würde wirklich empfehlen, statt eines einzelnen, sauteuren amps, lieber mehrere günstigere zu nehmen. auch wenns unter dem strich dann doch etwas teurer sein sollte, safety first.
    odda?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 10. November 2006 um 07:49
    • #26

    Dazu müßte der DF unter 20 fallen sonst ist das vernachlässigbar.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Arsch mit Ohren °( , )°
    Profi
    Beiträge
    112
    • 13. November 2006 um 03:01
    • #27
    Zitat von "Manuela"

    Dazu müßte der DF unter 20 fallen sonst ist das vernachlässigbar.


    Kann man das so pauschal sagen?

    Bei dem o.g. bsp. mit 20m 2,5^2 kabel bleiben vom DF des amp noch ca. 3% ! (bei 2ohm betrieb) übrig - wenn ich nicht irre. :wink:

    "keep the level high"
    . Ruppert Neve

  • linearray
    Gast
    • 14. November 2006 um 10:58
    • #28
    Zitat von "Seven"

    Die fp 6400 ist da deutlich besser (subjektiver gefestigter Eindruck)


    und doch kommt die 6400 schon im 1-kanaligen 2Ohm Betrieb bei weitem nicht an eine Crown MA5000 heran an den Bässen und dies trotz klar grösserer Leistungsangabe (3200W/2Ohm für die LAB gegen 2500W/2Ohm für die Crown).

    Bei Einzelimpulsen mag das mit der LAB ganz gut gehen aber eine schnelle Doppelpauke und eienn fetter Basslauf dazu und die 6400 geht kräftig in die Knie.

    Gruss, Andi

  • timo giercke
    Beiträge
    90
    • 21. Dezember 2006 um 08:56
    • #29

    Nun ja, dann danke ich Euch erstmal für diesen aufschlussreichen Thread.

    Die Wahl eines weitern Amps fällt mir theoretisch gesehen nicht schwer.

    Betriebssicherheit muß auf jedenfall erhalten bleiben (ohne Zittern) trotz guter Limiter.

    Und Sound....jaja: Sound is nothing without control
    und wenn der flöten geht bei niedrigen Impedanzen, dann brauch ich das restliche Geraffel beim nächsten Mal nicht mehr hinzustellen
    :lol: :D

    Greetz Timo

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