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Weiche: Dynacord PowerMax 230 - Frage!

  • Schlawack
  • 10. November 2006 um 08:31
  • sebastian
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    • 24. September 2008 um 17:55
    • #21

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei der Entwicklung dieser Weiche der Fokus auf ein "Linearmachen" der Beschallungsanlage gelegt worden ist. Die Funktionalität spricht dagegen. Eher wollte man, und auf dem Standpunkt stehe ich Heute noch, den Zeitgeist des Hörgeschmacks treffen. Das bedeutet KEINE linear abgestimmte Beschallungsanlage.

  • Mechwerkandi
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    • 24. September 2008 um 18:02
    • #22
    Zitat von "Jens Droessler"


    Und um es nochmal zu sagen: Eine lineare klingende Box ist bei Live-Einsätzen IN JEDEM FALL vorzuziehen!

    Ach was.
    Und ich dache immer, eine linear abgestimmte Box klingt nach gar nix...

  • elbiz0
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    • 24. September 2008 um 22:07
    • #23

    ich schliesse mich an.

    ein box soll sich gut anhören,ob die einstellung linear ist oder nicht ist doch unwichtig.

    ich habe auch zeitlang mit der powermax gearbeitet,ging wunderbar.
    zum testen hatte ich ein driverack mit genommen und alles auf null gestellt,klang beschissen.
    ich kann mir vorstellen wenn man den driverack richtig einstellt das es auch gut klingt,wenn manns aber nicht drauf hat dann doch ein powermax der vielleicht nicht linear ist,und?

    ist ja nicht so dass man da garnichts einstellen kann.
    zb. finde ich die 50hz anhebung sehr nützlich.

  • Online
    FF
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    • 24. September 2008 um 22:48
    • #24
    Zitat

    ich schliesse mich an.

    Ich glaube, dass Mechwerkandi etwas anderes meint als du :wink:

    Zitat

    ein driverack mit genommen und alles auf null gestellt,klang beschissen.

    [Ironie] Schon praktisch, dass die Lautsprecher automatisch linear werden, wenn man alle EQs auf 0 stellt :roll: [/Ironie]

    Sounding oder lineare Wiedergabe - das bleibt wohl eine ewige Diskussion. Zumindest, solange nicht mal klar ist, um was für eine Beschallung es geht: Live, Konserve,...

    Gruß FF

  • Jens Droessler
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    • 25. September 2008 um 20:38
    • #25
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Ach was.
    Und ich dache immer, eine linear abgestimmte Box klingt nach gar nix...

    Richtig, deswegen geben Studiobesitzer 5- bis 6stellige Summen aus, um lineare Monitorboxen zu installieren, ganz logisch.
    Boxen mit Sound sind vllt. was für eine Discoparty, aber live möchte ICH den Sound bestimmen, anstatt ihn von einer Box bestimmen zu lassen. Und dafür möchte ich, dass die Box linear rausgibt, was ich reingebe. WAS ich reingebe, bzw. wie ich das mit EQs bearbeite, ist wieder eine andere Frage.
    Dazu noch: Einer linearen Box kann ich, per EQ oder Controller, jedes "Sounding" verpassen, das ich haben möchte. Eine "vor-gesoundete" Box muss vorher grade gebogen werden bzw. man muss beachten, was da "ab Werk" schon gebogen ist.

    Sicher, Boxen mit günstigen Komponenten MUSS man per Passivweiche schon ein EQing verpassen, damit z.B. der Hochtöner die Zuhörer nichtg taub macht, weil er ab halbem Pegel klingt wie ein Freddies Klauen auf der Tafel. Aber ob die paar Eingriffsmöglichkeiten der PowerMax bei solchen Problemen helfen?

    Fakt ist für mich, dass eine linear klingende Box die richtige Wahl für Profis ist. Wenn ich so eine Box an die PowerMax hänge, alles auf 12 Uhr stelle, dann habe ich mit Sicherheit einen schönen Discoklang (wenn denn die Trennmöglichkeiten gut mit der PA harmonieren!).

  • schütty
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    • 25. September 2008 um 23:35
    • #26

    Ich hatte mal ein DBX Digicont.. Der hatte u.A. vorprogrammierte Einstellung für JBL Boxen, Crownamps etc.. Erstaunlicherweise war hier die Flankensteilheit für manche Systheme auch nur 12db, obwohl der Controller mehr gekonnt hätte. Auch einige Absenkungen waren vorprogrammiert. Wieso soll man also nicht solche Voreinstellung als Ausgangspunkt nutzen ? Bei einem PC nutze ich doch auch fertige Programme und schreibe kein Neues, nur weil ich der Meinung bin, daß ich alles besser kann.

    Mein Material ist einigermaßen linear. Aber grade in kleinen Lokalitäten muß teilweise mehr am Summen-EQ getan werden als einem lieb ist.

    Gruß, Jörg

  • Wolfgang
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    • 26. September 2008 um 00:04
    • #27

    ich würde mich da mal nicht zu sehr an den 12 db/oct aufhängen.

    gedacht ist die weiche ja für anlagen aus fullrangeboxen, die tendenziell zu tief getunt sind und daher auch unten herum etwas hubentlastung bekommen. so eine typische 15/2er oder meinetwegen 12/2er, die auf "zu frühen abfall" hin br-getunt sind, bringt man mit einer 12db/oct-trennung sicher nicht in verlegenheit.
    eine andere frage ist, ob man die resonanzeffekte herkömmlicher subwoofer genügend ausblenden kann...aber eigentlich kann mans mit einer supersteilen trennung ja auch nur unvollkommen (klirr)...

    ausserdem verbietet einem ja auch keiner, die regler nicht in die mittelrastung zu schieben, sondern wirklich auf "0 dB-stellung"...

    grundsätzlich finde ich aus meiner erfahrung heraus auch -4dB bei 4k etwas übertrieben, so man denn eine lineare box nimmt. für die konservenfälle komme ich eigentlich immer mit -2dB gut hin...

    andererseits habe ich viel mit der filterfunktion zwischen bass und top herumprobiert und mit dem hier verwendeten chebychev-ähnlichen design eigentlich immer ganz gute ergebnisse erzielt. allerdings kommt es hier schon zu einer massiven andickung im bereich der trennung, besonders in kleinen räumen ist mir das dann doch irgendwie etwas zu gut gemeint.

    gruss
    wolfganbg

    Gruss
    Wolfgang

  • Jens Droessler
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    • 26. September 2008 um 01:05
    • #28

    @ Schütty: Ich sage ja nur, dass die Flankensteilheit mit den Boxen harmonieren muss. Wenn das bei manchen JBL-Kombinationen so passt, warum nicht. Die Absenkungen, die da programmiert sind, dienen der Linearisierung des Systems, oder wenns PreSets für spezielle Anwendungen sind, dann um sie darauf anzupassen, z.B. zurückgenommene Mitten und "sanftere" Höhen für Hintergrundmusik. Zudem ist das GANZ was anderes als die festen Frequenzen, auf denen die PowerMax absenken kann...

  • lovat
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    • 26. September 2008 um 10:53
    • #29
    Zitat von "Jens Droessler"


    Dazu noch: Einer linearen Box kann ich, per EQ oder Controller, jedes "Sounding" verpassen, das ich haben möchte. Eine "vor-gesoundete" Box muss vorher grade gebogen werden bzw. man muss beachten, was da "ab Werk" schon gebogen ist.

    Insgesamt ein sehr guter Beitrag nur ist es nicht ganz richtig das man mit einer linearen Box jedes "sounding" verpassen bzw nachstellen kann.
    JBL 2402 & 2405 sind so ein Beispiel.
    Ob und wie oft oder ob man das überhaupt machen will steht natürlich auf einem komplett anderen Blatt... :wink:


    Zum Thema:
    Das sagt die Anleitung:

    Zitat von "Handbuch powermax 230"

    Mid-Eq Regler
    Normalerweise einfach auf Mittelrastung (-4dB) stellen.
    Mit diesem Regler wird die Lautstärke im Bereich um 4kHz verändert. Bei Rechtsanschlag wird die größte
    Reichweite der Anlage erzielt, bei Linksanschlag ergibt sich, auch in der Nähe der Boxen, ein komfortables
    Klangbild. Bei Rechtsanschlag wird der Frequenzgang bei 4kHz nicht verändert.

    Zitat von "Handbuch powermax 230"

    Hi-Eq Regler
    Normalerweise einfach auf Mittelrastung (4dB) stellen.
    Mit diesem Regler können die hohen Frequenzen des Musiksignals angehoben werden. Dadurch läßt
    sich auch bei Boxen mit vergleichsweise schwacher Höhenwiedergabe noch ein ausreichend durchsichtiges
    Klangbild einstellen. Bei Linksanschlag werden die Höhen nicht angehoben.

    "Would an RLA system measure up well on a scope? Probably not, but we werent measuring specs, we were dancing to MUSIC. And, Richard had an ear for what sounded good."

  • Jens Droessler
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    • 26. September 2008 um 13:50
    • #30

    Klar, Klirrprodukte und andere Verzerrungen von diversen Boxen kann man natürlich NICHT per EQ nachstellen... allerdings möchte ich auf die auch eher verzichten...

  • sebastian
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    • 26. September 2008 um 16:42
    • #31
    Zitat

    Richtig, deswegen geben Studiobesitzer 5- bis 6stellige Summen aus, um lineare Monitorboxen zu installieren, ganz logisch.

    Ist die Aussage ernst gemeint? Wenn ja, sollte nicht verschwiegen werden, dass noch größere Summen in die Raum(klang)optimierung fließen!

  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 26. September 2008 um 16:47
    • #32

    ........ 00410 --> datum, hier oktober 04

    Und was, wenn die datumzifern so lauten:

    03270 ??

    Wenn es ein Unterschied sein sollte - dies sind von einem Madras M18 und nicht von PM230. Aber auch die mittlere Zahlengruppe...
    danke - mfg ;)

  • wtfits
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    641
    • 28. September 2008 um 00:04
    • #33

    :D

    Einmal editiert, zuletzt von wtfits (27. Februar 2009 um 13:10)

  • waldschrad99
    Verifiziert
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    • 3. Oktober 2008 um 00:15
    • #34

    Wer was mit Delay und Programmen / Presets braucht, kann meine DSP-224 haben.
    Suche eher die PM 230, da ich zu den "bedien-faulen" Anwendern zähle (obwohl kein Musiker).

  • Jens Droessler
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    • 3. Oktober 2008 um 01:58
    • #35

    Äh, mal ne gaaanz dumme Frage: Was gibts denn bitte an einem einmal ordentlich konfigurierten Controller noch zu bedienen?

  • waldschrad99
    Verifiziert
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    • 3. Oktober 2008 um 02:41
    • #36
    Zitat von "Jens Droessler"

    Äh, mal ne gaaanz dumme Frage: Was gibts denn bitte an einem einmal ordentlich konfigurierten Controller noch zu bedienen?


    Mein 224 hat zwar ein Update März 2008 direkt bei D in Straubing bekommen, hab den aber nie mit eigenen Presets benutzt.
    Habe keine Boxen von D.
    Und da die Location, die Anwendung, die Beteiligten und die Lautsprecher-Auswahl von Job zu Job nie gleich ist, wüsst ich nicht was ich da vor-programmieren soll.
    Und trotz Anleitung auch nicht Wie, denn es fehlt die Test-Halle und die Zeit bei den Jobs direkt.
    Ist halt so, wenn gewisse Bands 90 min internen Sondcheck auf der Bühne brauchen :roll:

  • sebastian
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    • 3. Oktober 2008 um 10:11
    • #37
    Zitat

    Und da die Location, die Anwendung, die Beteiligten und die Lautsprecher-Auswahl von Job zu Job nie gleich ist, wüsst ich nicht was ich da vor-programmieren soll.

    Bei mir ändert sich "nur" die Location und damit der Materialbedarf des Systems. Hinzu kommt, dass es sich vielleicht um schwierige Beschallungssituationen handelt, aber unterm Strich würde alles unter "kleiner Veranstaltung" laufen.

    An den Controller- Gains bin ich jedesmal dran (Bassweg leiser/lauter). An den EQ's nach Raum- und Aufstellungsbedarf. Das ist meine Arbeitsweise, die ich für höchst effizient halte. Extra Summen- EQs habe ich nicht. Wofür auch?! Prinzipiell ist das eine ähnliche Arbeitsweise, die man mit der hier besprochenen Weiche hat, mit z.B. dem Unterschied, dass man störende Raumresonanzen mit der Powermax- Weiche nicht gezielt dämpfen kann.

  • wtfits
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    • 6. Oktober 2008 um 00:01
    • #38

    :D

    Einmal editiert, zuletzt von wtfits (27. Februar 2009 um 13:09)

  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 6. Oktober 2008 um 22:55
    • #39

    Bei uns - d.h. in Polen - gibt es noch einige, die ohne Controller bzw. Weiche spielen - Tops fullrange und die Baesse einfach dazu. Kenne sogar einige, die benutzen zusammen Cerwin Vega Direckstrahler mit Selbstbau Bandpass... und ein anderer Bekannter wundert sich dann, warum er mit nur einer Aktivkiste mehr Bassdruck bekommt, als die mit 4 :D
    Aber einige von solcher Sorte wuerde man wohl sicherlich auch in Westeuropa finden :D ;)
    PS. desto weniger ein Land entwickelt ist, desto teurer ist auch die Elektronik... Aber das weisst wohl jeder sehr gut. PAsachen kosten in Deutschland meistens ca. 10-30% weniger als in Polen. Hmm... und Amerika wieder ca. soviel billiger als bei Euch :D
    Geld ist aber nicht immer entscheidend - einige haben genug Geld - die arbeiten aber 30Jahre mit der gleichen schrot PA, weil die 1. keine Anung vom Sound haben.... oder 2. sind girig wie Schweine - Musik ist nur zum Geld machen - zum spass machen nicht.... :/
    Aber ich glaube nicht, dass es in anderen Laender anders sein sollte... :D
    mfg ;)

    2 Mal editiert, zuletzt von krzysztof schwierz (6. Oktober 2008 um 23:09)

  • lovat
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    354
    • 6. Oktober 2008 um 23:00
    • #40

    Ja solche gibt es bei uns auch.
    Aber die leben nur im Wald und tanzen auf LSD die ganze Nacht um Schwarzlicht Gebilde... :D :wink:

    "Would an RLA system measure up well on a scope? Probably not, but we werent measuring specs, we were dancing to MUSIC. And, Richard had an ear for what sounded good."

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