Hi,ich hab mal eine Frage ,kennt jemand ein Pult mit möglichst vielen Ausgängen.Die Band die ich oft betreue ist komplet auf In Ear umgestiegen.Die Überlegung ist die Signale passiv zusplitten und dann auf ein Pult mit 12 oder 16 Eingängen zulegen.Wir brauchten aber 18 Ausgänge(Aux Wege) wenn es Stereo sein soll .Also Frage kennt einer so ein Pult ?!
Pult mit vielen Ausgängen
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Tag auch.
Ich wage mal zu bezweifeln, das 9 Stereo Wege unbedingt sinn machen.
Haben sich das die Musiker ausgedacht ? :shock:
Ganz ehrlich, ich würd mal mit 9 nMonowegen versuchen.Aber sonst, ja klar, es gibt Pulte mit min 18 Ausgängen:
Midas Heritage 3000
Yamaha Pm5D
Yamaha Pm1D
Soundcraft Vi6
Innovason div. SYIhr müßt Euch nur klarwerden, ob 9 Stereo Wege die Anchaffung in dieser Preisklasse rechtfertigen


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Geht doch aber auch günstiger. Analoge Monitorkonsolen wie z.B.
ALLEN&HEATH GL2800M-24 oder Soundcraft SM20.
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Es gibt aber 2 schöne kompakte Alternativen:
Crest XRM mit 12 Aux-Wegen und integriertem Splitter
oder
APB Dynasonics ProRack-Monitor mit 8 Stereo Mixen und 2 Mono Mixen und integriertem Splitter.
Preislich liegen die beide soweit ich mich erinnere bei knapp unter 3000 Euro.
Witzigerweise sind die Gründer von APB Dynasonics ehemalige Crest Mitarbeiter und haben dort auch den XRM designed...
Gruß
Marcus -
Hm,
Der Crest hat ja nur 12 Auxen, er braucht ja 18
Der A&H2800M -24 hat ja auch nur 16 Aux bei 24 Inputs.
Und der SM20 ist min ein 40er Input.
Aber bei 9 Stereowegen ist wohl der ADB wirklich eine Alternative.
Wenn man mehr outputs wie Inputs braucht :roll:
Aber ich kann am Prospekt nicht erkennen, das man in der Monitorversion dann noch einen Stereo Mix für PA machen kann.Wie gesagt, es sieht nicht unbedingt nach einer Oberliga Profi Band aus, da würd ich den Ansatz eher in der Notwendigkeit eines Stereo In Ears suchen.
Haben die Musiker Stereo schon Probiert ????
Oder war das nur eine Idee.??
An Stereo muß man sich nämlich auch gewöhnen. -
Stereo ist aber auf Grund des räumlichen Gesamt-Eindrucks wesentlich angenehmer, als Mono.
Vielleicht sollten sie In-Ear- und PA -Signal trennen (Splitter) und über einen separaten Monitor-Mixer nachdenken. So kann sich auch jeder seinen eigenen Mix erstellen.
Aber 18 Auxwege..., das wird nicht billig.
Ev. 2 kleinere digit. Konsolen kaskadieren, oder erweitern. -
Das mit räumlichen usw ist von der Grundidee richtig.
Aber wenn man anfängt, richtig mit Panoramas zu arbeiten, kommen viele Musiker wieder damit nicht klar, weil dieses " aus der Mitte" total fehlt.Ich mach bei einigen "Stereo" In ear und die Erfahrung zeigt, das fast alle tatsächlich in einem Mono Mix enden. Keyboarder oft ausgenommen
Das meinte ich auch mit dem überlegen von wegen Mono.Und ich würd wirklich das mit Stereo erst probieren und vergleichen ob das sowohl gewollt als auch notwendig ist.
Und wenn wir jetz von einem Pult mit 9 Stereo Auxen bzw 18 Auxen reden, dann haben wir uns immer noch keine Gedanken zum Thema Effekte gemacht . :oops:
Die dann auch für In Ear Sinn machen wenn wir schon bei Stereo bleiben wollen sollte das auch rein.
Also: wie viele Effektwege ??Denn jetz kommen wir bei 9 Monowegen und ev 3 x FX schon mal ganz schnell auf 12 Aux.
Und auch da wirds schon enger mit der Auswahl der Pulte. -
Hi,
wenn ijr es schafft ein oder zwei musiker zu mono zu überreden geht auch diese kiste noch: -
Also mit Effekten sollte man bekanntlich vorsichtig umgehen. Denn was nützt es, wenn der Sänger mit dem schönen In-Ear-Effekt ( Delay und Reverb) spielt und am FOH nur noch Mist ankommt.
Ein leichter räumlicher Hall auf die Voc´s ist Ok und angenehm, aber mehr sollte es nicht sein (ausgenommen Gates etc. für Drums).Und zum Stereo, komischerweise sind viele (jedenfalls mir bekannte Bands), die zum Test von Mono auf Stereo umgestellt haben, bei Stereo geblieben. Die Angst bzw. das Vorurteil, dass man mit L und R im Bühnenalltag durcheinanderkommt, ist sehr schnell verflogen.
Gerade für Satzgesänge ist ein Stereobild der einzelnen Voc´s sehr vorteilhaft. In die "Mitte" sollte man sich immer selbst legen und die anderen Voc´s, so ungefähr wie sie auf der Bühne stehen.Auch würde ich beim In-Ear zum digital Pult raten, denn hier kann man seine Einstellungen speichern. Sehr Vorteilhaft, wenn man hin und wieder mit anderen Bands über das selbe Monitoring spielt.
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Ich kann mich nur wiederholen.
Ich kann mir schwer vorstellen, das der Tredstarter ein Pult in der Liga kaufen will, mit dem man 9 Stereo Wege fahren kann.
Ich habe bei ZB 3 Fx auch nicht 3 x FX für In ear gemeint, sondern gesamt.
Selbst bei nur 2 x FX ist man schon bei 20 Auxen.
Und da reden wir schon echt über viel Geld.
Aber wenn ihr meint, das stereo die wahre Lösung ist.
Bitte, es darf jeder wie er meint.
Ich muß niemanden bekehren. Ich hab als Monitormann halt so meine Erfahrungen gemacht, und das durchaus mit internationalen Bands.
Lustigerweise zeigt die Erfahrung, das speziell viele top40 Bands oft mit immensem Aufwand "anfahren" um dadurch zu kompensieren.
Der Spruch " keep it simple" hat schon seine Berechtigung.
Ich lass Euch jetzt einfach alleine weiterüberlegen, was man für so eine Produktion so brauchen könnte. -
Es gibt mindestens ein duzend Konzepte wie man Inearmixe erzeugen kann. Davon ist das "jedem seinen eigenen Stereomix" - konzept das teuerste, mühseeligste, und wahrscheinlich unnötigste, wie klauston bereits sagte.
Ich will jetzt nicht alle Konzepte aufrollen, aber hier ein einfacher Vorschlag:
1. Für alle Bandmitglieder Inearsysteme besorgen. ( für die sicheren Kandidaten kaufen, für die wackeligen leihen, für die Beratungsresistenten bleiben lassen ).
2. in einer Probesitzung alle mit einem einzigen, gleichen FOH-Stereo-rough-mix inkl. Effekten versorgen. Dann passiert folgendes: ein Teil wird damit zufrieden sein ( braucht also keine Auxe )
3. Ein weiterer Teil findet es ganz o.k., möchte sich selbst aber lauter. Dann wird je nach Möglichkeiten entweder am Empfänger oder inearamp/inearmixer des Musikers oder über eine Pultmatrix das eigene Signal oder eine entsprechende Gruppe ( Drums, Keys ) zugemischt. Das braucht also nur einen Kanalsplit, einen Monoaux oder eine Stereomatrixsumme.
4. Nur der verbleibende unzufriedene Rest ( möglicherweise null ) braucht tatsächlich einen individuellen Auxmix, der nicht unbedingt Stereo sein muß.
Alles Klar ?
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Ich denke es ist alles gesagt:
9 Stereo Auxe sind eine Kategorie in der es RICHTIG ans Geld geht.
Da kommts noch billiger n ordentlichen Split zu nehmen und für IEM 2 Pulte zu fahren, muss halt eben alles in FOH/1. IEM Pult /2. IEM Pult gesplittet werden. Dann 2 x 01V96 genommen entsprechende Wandler dazu und man kommt auch hin. Aber auch diese Lösung ist nicht wirklich billig, im Vergleich zu analogen Tischen mit 18 Auxen auch digitalen Schiffen mit 18 Auxen allerdings ein Klacks. -
Vielleicht noch ein kleiner Nachsatz als Denkanstoss, da die Band ja gerade erst umsteigt (zumindest noch die "klassische" Monitoringsituation im Kopf hat):
Wieviele (klassische) Wege mit wieviel Wedges hatte die Band und kann man evtl. was zusammenlegen? (Bläsersätze, Teile der Rhythmusgruppe etc.)
Macht es Sinn, dass jeder seine (und die anderen) Position im Stereobild erkennt (Häufige Positionswechsel z.B. bei MCs machen den Monimix zur Katasrophe)
Erlauben die "Standardaufträge" den zeitlichen und finanziellen Aufwand?12-16 Inputs bei 9 Musikern ist ja nicht wirklich viel, was für eine Musikrichtung/Besetzung ist`s denn?
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Schau dir doch mal das Avion System an.
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wie immer wäre es nett, wenn der Threadstarter sich auch mal wieder äussern würde ...
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Zitat von "Markus Verza"
Schau dir doch mal das Avion System an.
:roll: ... ich kenne Avon, Avignon und Aviom .... :roll:
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Es sind schlechte Zeiten, da müssen alle Sparen und wenn es an den Beinchen eines Buchstaben ist.
Wenn du es kennst taucht es als Lösung ?
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ich kenne das Aviom und habe es mehrmals für unsere streichersätze benutzt.
jeder musiker konnte seinen eigenen mix erstellen.
bei uns war alles mono.in zukunft wollen sie nie mehr was anderes... ohne scheiss!

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gibt es eigentlich bei aviom etwas zum thema wireless? das wäre ja noch ein punkt wo es hapert, oder eben an jedem "musikerplatz" muß direkt der sender stehen, oder es braucht eine menge zusätzlicher kabel.
aber grundsätzlich ist die aviom geschichte sehr genial. -
das Aviom System haben wir lange schon im Einsatz, speziell bei Anspruchsvollen Jobs wie z.B. der WDR - Bigband. Bei Musikern und Monitormann ist das System gleichermaßen beliebt.
Für die Bigband nutzen wir übrigens ein DM 2000 mit 3 AD 8 HR - Wandlern. In Verbindung mit dem Aviom (mit dem wir auch aktive Wedges ansteuern) reichen die 12 Auxe aus.
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