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Hat hier schon jemand seine Lichtanlage auf LEDs umgestellt?

  • Mix4Munich
  • 13. Dezember 2006 um 21:30
  • Mix4Munich
    Beiträge
    788
    • 13. Dezember 2006 um 21:30
    • #1

    Aloha, Gemeinde!

    Ich überlege die Anschaffung einer kleinen Lichtanlage, 16 PAR64 und ein Pult dazu. Ich habe im Geschäft PAR64 mit LEDs gesehen. Vorteile:
    1. Man kann jede Farbe mischen
    2. Man braucht keine Dimmerpacks
    3. Niedriger Strombedarf (statt 500W nur 30W - in Worten dreissig!) bei vergleichbarer Lichtausbeute

    Hat die schon jemand im Praxiseinsatz? Gibt es Erfahrungen?

    Viele Grüße
    Jo

    Mix4Munich
    Johannes Komarek
    http://www.mix4munich.de

  • fietje
    Beiträge
    134
    • 13. Dezember 2006 um 22:23
    • #2

    Hi,

    die LED Technik ist meiner Meinung nach (noch) nicht ausgereift genug, die Lichtausbeute und der Strombedarf klingen zwar verlockend, allerdings sind die Farbmischungen eher mittelmäßig (je nach Modell und in diesem Fall auch nach Marke bzw. Preis) und ein gutes weiß bzw. warmes weiß, wie du es von den 64er Kannen kennst, wirst du wohl kaum erzeugen können, mit den derzeitig erschwinglichen Produkten, weiß ja nicht, mit welchem Budget du an die Sache rangehst.

    Mein Fazit: Die PAR 64 werden auch weiterhin sich nicht verdrängen lassen, die gehören einfach dazu, egal ob sie Stromfresser sind, aber bisher ist halt nichts wirklich vergleichbares auf dem Markt, was den gleichen Effekt mit weniger Strombedarf erbringt und gleichzeitig günstig zu erwerben ist. Die LED Technik hat zwar Farbwechselfunktionen, ist dafür aber nicht so hell bzw. eine Mischung zur Farbe weiß ist schwierig.

    Gruß
    Fietje

  • tufkacaho
    Beiträge
    418
    • 13. Dezember 2006 um 22:27
    • #3

    ich stehe par-leds als vollwertiger ersatz für brennerbestückte par-lampen kritisch. habe selbst einige par 36 leds, voll dmx und auch standalone fähig.

    vorteile wie du beschrieben hast.

    nachteile: du hast keinen reflektor (bzw gibt es inzwischen was in der richtung?) und du hast viele kleine einzelne, direktstrahlende leuchtmittel. führt zu folgenden problem:
    am rand kann man "auswaschungen" bzw ausfransungen bekommen, weil bestimmte (zb rote) leds im äussersten kranz sitzen und im randbereich keine optimale farbmischung mehr gegeben ist.
    anderes problem: led sind helligkeitsmässig unterschiedlich von farbe zu farbe. meine kannen können kraftvolles blau und rot, das grün sowie die mischfarben sind etwas schwächer, genauso bestimmte mischfarben. weiss aus solchen kannen kann man aus diesem grund optisch vergessen. solang man nicht ne exakte farbe braucht, also weiss oder irgendwelche korrekturfarben mag das egal sein.

    fazit: nette ergänzung als spot, aber kein vollwertiger ersatz für filterbare, gute alte par-kannen.

    mfg carlo

  • kaiser
    Beiträge
    467
    • 14. Dezember 2006 um 00:14
    • #4

    Das Problem ist wohl auch, dass die vernünftigen Produkte zu sehr hohen Preisen gehandelt werden. Eine relativ günstige Ausnahme ist hierbei der VaryLed von JB Lighting. 84 * 3 Watt LED für ganz grob 3k € ist schon ok. Und der ist auch ordentlich hell. Auch die Gewichtsersparnis im Rigg sollte man nicht verachten. Ausserdem der Platzbedarf im Truck ...

    Viele andere Herstelller verbauen auch immnoch 1 Watt LED's obwohl es doch schon 3 Watt, 5 Watt und fast schon 10 Watt gibt.

    Dass man mit nem 80€ LED Lämpchen nicht glücklich wird ist kein Wunder... vernünftige LED's und die entsprechende stromgeregelte! Steuerung kosten nun mal einiges an Geld...

  • Rene
    Beiträge
    267
    • 14. Dezember 2006 um 10:43
    • #5

    Hallo,

    kennt Ihr den Hersteller schon?

    RTS-Lichttechnik GmbH

    Geräte P223 22x 3Watt

    und P163 16x 3 Watt

    die Verbauen ausshließlich 3 Watt Luxeon LED bzw K2
    Der Preis ist erschwinglich und ein Scheinwerfer mit 174 3 watt Led mit wechsellinsensystem ist in Arbeit.

    Rechtschreibfehler sind gewollt und dienen lediglich der allgemeinen Belustigung!

  • kaiser
    Beiträge
    467
    • 14. Dezember 2006 um 11:05
    • #6

    Das geht ja schon in eine brauchbare Richtung, allerdings finde ich 700 bis 1000 € Endkundenpreis für gerade mal 16*3Watt alles andere als erschwinglich. Bei so wenig LED's hat der Hersteller doch keine hohen Bauteilkosten. Vermutlich ist auch nur nen einfacher PWM Dimmer verbaut, so dass der hohe Preis eigentlich nicht ok ist.

    300 bis 400 € wäre angemessen...


    174* 3Watt klingt spannend, und dann noch mit Wechsellinsen...

    Gibts ne Hersteller Homepage?

  • test
    Profi
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    4
    • 14. Dezember 2006 um 11:40
    • #7

    ich habe hier studio pars mit 24*1w led und dlp60. im kv geht hier nur noch krypton (600 kleine leds) raus. im kv hat sich das mat sehr bewährt. für industrie reichen die led studio pars allemal. es sind halt keine linsen und sicher auch dunkler als cp60. aber für hintergrund beleuchtung als floor ersatz gut.

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • lorien
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    285
    • 14. Dezember 2006 um 14:02
    • #8

    ... hab alle meine PAR 56 gegen die aktuellen Eurolite LED-PARs (PAR64 Gehäuse mit 168 10mm LEDs) ausgetauscht. Und ich bin begeistert.

    Allerdings sind sie als Frontlicht nicht geeignet (wie oben schon beschrieben) aber für den Rest ... super :D

  • Rene
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    267
    • 14. Dezember 2006 um 16:35
    • #9

    kaiser
    nein im Gegenteil der PWM Dimmer ist alles andere als einfach und 16 x 3 watt ist schon verdammt hell wozu 30 x 1 Watt eibauen wenns auch anders und besser geht.
    700 Euro für einen Schenwerfer ist zu teuer? dann vergleich mal mit Palco oder Griven und die Verbauen Teilweise auch nur 1 watt LEDs ... usw. Mit den China dingern brauchst Du die teile nicht zu vergleichen den Unterschied siehst Du wenn Du mal direkt vergleichst.
    (selektierte LEDs, Schaltnetzteil, spezielle Kühlung, Fertigung in Deutschland...)

    Scheinwerfer mit 22 x 3 Watt LED ist auch nochmal
    hier zu sehen http://www.rts-lichttechnik.de

    Rechtschreibfehler sind gewollt und dienen lediglich der allgemeinen Belustigung!

  • kaiser
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    467
    • 14. Dezember 2006 um 17:01
    • #10

    Naja PWM Dimmer haben meines Wissens nach den Nachteil, dass man z.B. bei Kameraaufnahmen ein deutliches Flimmern sieht... das hab ich aber auch nur gelesen, habs selber noch nicht ausprobiert.

    Bezgl. Preis ist es zwar aus Sicht des Hersteller (deiner Sicht?) sinnvoll das höchstmögliche zu nehmen.
    Aus Kunden Sicht (meiner ;) ) ist es natürlich besser nachzuvollziehen wenn ein Produckt nur etwas mehr als die Bauteil Kosten kostet.

    Das man die RTS Produkte nicht mit irgendwelchen billigen Chinaklamotten vergleichen kann denke ich auch.
    Und "Made in Germany" ist sowieso eine sehr löbliche Sache!

  • Michael D
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    • 15. Dezember 2006 um 01:50
    • #11
    Zitat

    nein im Gegenteil der PWM Dimmer ist alles andere als einfach


    Begründung? Jeder Dimmer is komplexer...

    Zitat

    Naja PWM Dimmer haben meines Wissens nach den Nachteil, dass man z.B. bei Kameraaufnahmen ein deutliches Flimmern sieht...


    Wieder mal ein schönes Beispiel wo ein ganzes technisches Prinzip für unbrauchbar erklärt wird, weil es möglicherweise ein paar Hersteller nicht auf die Reihe bekommen.
    PWM Dimmer machen im Fernsehen überhaupt keine Probleme wenn sie mit genügend hoher Frequenz arbeiten. Und noch was: 8 Bit Ausgabeauflösung reicht für eine schöne Dimmkurve nicht, 10 bis 12 Bit sollten es schon sein und dann muss der lineare DMX Wert exponentiell umgerechnet werden um das logarithmische Helligkeitsempfinden des Auges zu kompensieren.

    http://www.digital-enlightenment.de/
    USB DMX Interface, Mediensteuerung, Demultiplexer, Multiplexer, Dimmer, Relaisboard, Art-Net

  • test
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    • 15. Dezember 2006 um 11:03
    • #12

    fakt ist: für die meisten hier sind led pars mit 24*1w in china billig version mehr als ausreichend. als party gefunzel reichen sie aus. da geht es auch nicht um tv. das werden hier wohl eh nur 10% aller mitglieder mal gemacht haben.

    http://www.crystal-hannover.de
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  • tufkacaho
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    • 15. Dezember 2006 um 12:31
    • #13

    für background gefunzel ist der china kram à la "American DJ" und wie sie alle heissen vollkommen ok. als hauptelement im statischen licht muss das meiner meinung nicht sein, da die billigen nicht gut rüberkommen und die vernünftigeren einfach teurer sind als n halbwegs gescheites dimmerpack mit entsprechenden par eimern dran. ausserdem grade im weisslicht bereich geht es einfach nicht ohne par bzw linsen. anders siehts mit den varyled-washlights aus. die sind wirklich (bis auf ein paar farben abgesehn) sehr vernünftig einsetzbar, hab sie selbst schon innen fingern gehabt.


    mfg carlo

  • yamaha4711
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    • 15. Dezember 2006 um 21:09
    • #14

    Tacho tacho,

    wollte auch noch was loswerden weil ich's nicht mehr recht halten kann....

    Solange ich bei diesen LED-Teilen einzelne Lichtquellen ausmachen kann, solange werde ich mich weigern so etwas einzusetzen. Wie sieht das denn aus, wenn in der Backtruss so ein paar Funzeln hängen und man rote, blaue und grüne Punkte sieht. Da kann ich ja gleich eine Lupe vor meinen Fernseher hängen und hab denselben Effekt.
    Praktisch läßt sich das nur durch entsprechend viele kleine Punktquellen (Prinzip des Fernsehers) oder eben durch eine einzige Quelle lösen. Durch Streufilter oder Linsen wird ein Teil der eh nicht reichlich vorhandenen Lichtausbeute geschluckt und das ist ja auch nicht Sinn der Sache.

    Die Dinger sind zu dunkel und vor allem zu teuer. Für denselben Preis bekomme ich wesentlich hellere und vor allem vernüftiger einsatzbare Geräte mit einer wesentlich besseren Farbtemperatur und damit besserem Farbverhalten.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • test
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    • 16. Dezember 2006 um 13:44
    • #15

    dann lege ich mal die 60er an die wand und dann kommst du. wir werden sehen, wer die schöneren farverläufe hinbekommt, geschweige die wechsel. ansonsten habe ich schon die ersten 800 mann partys komplett mit china lampen gemacht. das verkabeln mit dmx ist zwar etwas aufwendiger, aber keine lästigen bars, farbfolien, dimmer und strom ist eh egal. außerdem ist das thema ersatzbrenner auch ein fremdwort.

    keiner wird bei dem derzeitigen stand ernsthaft auf einer vorstandstagung versuchen den redner mit led im moment auszuleuchten. klar ist aber der unaufhaltsame vormarsch, wobei ich auch auf größeren baustellen, wo keine specials gebraucht werden, schon klar den led im wash bereich nur noch sehe. schneller, kleiner, leichter, ...

    http://www.crystal-hannover.de
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  • tufkacaho
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    418
    • 16. Dezember 2006 um 17:12
    • #16

    trotzdem ist und bleibt es unumstößlich, dass ein varyled physikalisch bedingt weniger kann als ein mac 500. und so lang dass so ist, und solang sie noch funktionieren, fahren die mac 500 mit auf die baustelle. momentan würde ich eher normale washs kaufen als led-washs. ist zwar schön dass sich technisch was tut, aber meiner meinung nach ist es noch zu früh um komplett auf dieses pferd zu setzen.

    mfg carlo

  • Soon5
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    153
    • 16. Dezember 2006 um 20:30
    • #17

    Hallo,

    Wie bereits erwähnt, denke ich das es die Kombination macht. Sowohl LED Geräte als auch die Konventionellen haben ihre Stärken und Schwächen. Und wenn man beides Entsprechend einsetzt, dann sind die LED Teile ne tolle Ergänzung zu den Normalen. Aber, ich würde net komplett auf die vertrauen, also nur noch mit denen arbeiten und die "alten" einmotten.

    Gruß Soon5

    DMXControl Light is nothing without Control

  • stami
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    481
    • 16. Dezember 2006 um 22:08
    • #18

    Also, man muß bei Power-LED's unterscheiden, ob
    1. wirkliche RGB Power-Led's verwendet werden,
    wie z.B. Aculed wo vor der Kollimatorlinse der Farbmix stattfindet

    oder

    2.einzelne Led's für die jeweilige Farbe verwendet und der Farbmix nach der Kollimatorlinse erfolgt .
    Bei letzter Variante kommt es zu den Schatteneffekten im Randbereich und daß der Farbmix sich erst in einiger Entfernung einstellt.

    Jedoch bin ich der festen Überzeugung, daß in den nächsten Jahren die LED's die konventionellen Lampen sehr verdrängen werden.

    Hier noch ein Link zu einer Firma die schon Straßenbeleuchtungen mit LEDs anbietet.

    Man sollte sich diese Seite wirklich ganz ansehen.
    Dann kann man sich denken was da noch auf uns zukommt.
    Und nein, ich werde nicht von denen gesponsort.

    http://www.neopac-lighting.com

    http://ledsmagazine.com/press/12960


    Luxeon zeigte wo's lang geht.
    Andere schlafen aber nicht.

  • marcoboy
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    3
    • 17. Dezember 2006 um 14:16
    • #19

    also ich hab mit den http://www.colorkinetics.com/ls/rgb/colorblast12/
    etwas rumgespielt :D sehr nett die Lichtleistung ist beindruckend.
    Aber die Farbmischung ist nicht 100% perfekt nicht bei dem spot.

    Für Außenbeleuchtung besser als die cityclolors. Wenn man bedenkt das die LED 50000 Stunden halten.

  • Bertram Schall
    Beiträge
    117
    • 17. Dezember 2006 um 16:35
    • #20

    Ich bin der Meinung das LED Geräte zur Zeit noch viel zu teuer verkauft werden. Klar - jeder Hersteller stellt das als "Neuheit" vor und will dementsprechend abkassieren. Vernünftige Stromregelungen & Co kosten ein paar Cent, ist heute eh schon alles in einem 5x5mm ChipGehäuse Drinnen. Vielleicht noch 3 FETs und die Sache is gegessen...
    Aber klar solange man Verdient und die Leute kaufen wird der Preis sicher nicht so schnell runter gehen.

    http://www.ton-fasching.com

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