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Vier-Wege-System: Sinn oder Unsinn?

  • spaceman
  • 20. Dezember 2006 um 22:58
  • spaceman
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    40
    • 20. Dezember 2006 um 22:58
    • #1

    Hi,

    habe mal wieder schlecht geträumt und bin mit einer Frage aufgewacht:

    In den unterschiedlichsten Threads liest man immer wieder Dinge wie etwa, der 18er kickt nicht richtig, der 12er kommt nicht weit genug runter, der 12er kann keinen Mittelton, für eine tiefere Grenzfrequenz ist das Horn zu klein etc. etc.

    Könnte man diese Probleme nicht durch einen vierten Weg in den Griff bekommen?

    Z.B.: 1x18"(30-100Hz), 1x15"(100-800Hz), 1x2"CD(800-3500Hz), 1x1"CD(3,5-16KHz)
    oder 1x18"(30-100Hz), 1X15"(100-400Hz), 1x10"(400-3000Hz), 1x1"CD (3-16KHz)

    Manche Hersteller bauen ja auch sowas. Löst das nun Probleme oder schafft es nur welche?

    Bin sehr gespannt auf eure Meinungen
    greetz
    Horst

    geht es so nicht, geht es anders

  • SRAM
    Profi
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    5.548
    • 20. Dezember 2006 um 23:34
    • #2

    Das was wiederzugeben ist sind etwa 10 Oktaven, bei nicht so hohen Ansprüchen 8.

    OHNE Kompromisse kann mann einen Wandler etwa für zwei bis maximal drei Oktaven dimensionieren.

    Ein kompromißloses System müßte also 4 bis 5 Wege haben, ab 3 Wegen MUSS man mit Kompromissen leben.

    Deine Aufteilung ist übrigens nicht optimal, da nicht oktaven-weise.

    Das setzt jedoch einigen Aufwand bei den Weichen und der Abstimmung voraus.

    Ideal für die obersten drei Wege fände ich eine Kombination von BMS 1.5" coax auf den hier:

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • binson
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    • 20. Dezember 2006 um 23:46
    • #3

    Es löst und schafft Probleme. :D

    + gut konzipiert und eingestellt besserer Klang
    - mehr Gewicht und teurer

    Ich werfe mal ins Rennen:
    2x18 / 15 / 10 / 2(alternativ 1,5)

    --- I've been mad for fucking years, absolutely years, been over the edge for yonks, been working me buns off for bands. ---
    (Chris Adamson)

    Blog: Optinal Mittelgrund

  • Campfire
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    • 20. Dezember 2006 um 23:58
    • #4

    das beste was ich bisher gehört habe: Xx15"/2x10"/2"/1"

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 21. Dezember 2006 um 06:47
    • #5

    da muss ich an dieser stelle mal eine lanze für die PA von toni (aka. userkiller) brechen; konzeptionell sowie klanglich finde ich das sehr gut gelöst.
    - 15" basshorn (kein bandpass....), sauberes/schnelles ausschwingen bis 200hz hoch
    - 2x 10" lowmid-treiber im horn (und wie wir festgestellt haben, auch die potentesten chassis am markt!)
    - 2"/1" coaxial - tiefe trennung dank großen horn, sehr gute abstrahlung... dank dem kleinen 1" auch noch "zisch" nach oben raus, bis über meine hörgrenze hinaus...
    --> dem 4590 kann man allenfalls seine k2-neigungen ankreiden. sonst.... ?

  • spaceman
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    • 21. Dezember 2006 um 09:08
    • #6

    SRAM

    sollte man sich bei der Auftelung der Frequenzen nicht besser daran orientieren, was die Treiber optimal wiedergeben können und nicht an starren Oktav-Grenzen?

    geht es so nicht, geht es anders

  • spaceman
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    • 21. Dezember 2006 um 09:11
    • #7

    Fabian & Campfire

    hört sich fast so an, als sprecht ihr vom gleichen System. Könntet ihr bitte ein paar technische Details posten? Vor allem welche Trennfrequenzen, welche Treiber, wie geampt? Evtl. noch wie die Gehäuse bzw. Hörner ausgelegt und dimensioniert sind.

    THX

    geht es so nicht, geht es anders

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 21. Dezember 2006 um 10:52
    • #8
    Zitat von "spaceman"

    Fabian & Campfire

    hört sich fast so an, als sprecht ihr vom gleichen System.


    weiß nicht?
    ich glaube aber die dirty details sind nicht meine sache - der mitteltonteil für 2x10" wurde seinerzeit von SRAM entworfen.
    vllt komme ich über die feiertage mal dazu, unter repräsentativen bedingungen daten abstrahlverhalten zu sammeln.

    der rest der PA:
    http://www.vtb2b.de/rental_detail.aspx?id=991

  • Campfire
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    • 21. Dezember 2006 um 11:14
    • #9

    wir reden fast über die gleiche...
    ich rede von der von Meon/Hellmich, konzeptionell recht gleich, anderer MT, glaube etwas anderes Mitteltonhorn, leicht anderes Basshorn, zumindest nach meinen Infos...

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • wasserkocher
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    477
    • 21. Dezember 2006 um 12:12
    • #10

    Ist mal wieder so eine typische Selbstbauerfrage.

    Wenn man sich einfach mal die auf dem Markt befindlichen Hochleistungs-PA Systeme anschaut, und versucht, die konstruktiven Hintergründe nachzuvollziehen, hat man eigentlich schon alle Antworten.

    vier Wege sind eigentlich Pflicht, häufig immer noch fünf.

    Ob man unbedingt einen 1" im Hochton-Bereich braucht, hängt ab davon, ob man mehr in Disco oder in den Live-Bereich zielt.

    Die horngeladene Doppel-10" Nummer wird heutzutage eher nicht mehr verwendet, weil man damit selten unter 200Hz kommt, das macht Probleme beim Fliegen, wenn man eh nur stellt, ist das sicher ein interessantes Konzept.

    Grüsse

    solange Fragen nix kostet, sind Antworten nix wert

  • Thomas
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    • 21. Dezember 2006 um 12:52
    • #11

    man kommt schon unter 200 hz.
    die hörner dürfen nur nicht zu klein sein...
    die meisten kaufbaren hörner sinds aber leider.

  • unknown_artist
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    • 21. Dezember 2006 um 14:38
    • #12

    Ich persönlich halte einen Weg wie EAW es bei der Kf750 vorgezeigt hat für sinnvoll. Die volle Pegelfestigkeit untenrum kommt erst zu tragen wenn man mehr als ein Stück hinstellt.
    Ansonsten wird eine 10er Top das unter 180Hz steigen soll schon verdammt groß - sowas wollte ich nicht durch die Gegend schleppen. Das SRAM Horn repräsentiert für mich genau das was sinnvoll ist. Für den Flugbetrieb kann man auch mal einen Bass mitfliegen der halt in einem nach unten hinten begrenzten F-Band spielt....

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • Thomas
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    10.847
    • 21. Dezember 2006 um 14:43
    • #13

    Das AZ P 208 H spielt mit 2x8" bis etwa 180 Hz.
    Ist zwar auch nicht mehr klein, aber noch transportabel.
    Weiter runter macht dann allerdings wirklich keinen Sinn mehr.
    Wollte damit auch nur sagen, dass das durchaus möglich ist.

  • test
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    • 21. Dezember 2006 um 15:59
    • #14

    ich trennte immer gerne: 35-80, 70-160, 160-1000, 1000-6800, 6800- offen. wobei der obere an den mittleren passiv angekoppelt war.
    da hier mittlerweile viel aktiv gefahren wird, ist es vorbei mit dem darüber nachdenken :D

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • tamaris-pa / mts
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    • 22. Dezember 2006 um 17:13
    • #15

    Ein System was mir sehr zusagt ist folgendes:

    2 Stacks jeweils:
    4 15er Kurzhörner 60-160Hz
    1 Horntop doppel 10er (160Hz-840Hz) + BMS 4590 (840Hz - Ende)

    Mittig:
    2 Doppel 18er Infras 25-65Hz


    Anderenfalls kann man die Kurzhörner auch durch Audio Zenit PW410H und das Horntop durch das P208HF ersätzen, 2 Hörner kicken schön, ab 4 geht es dann auch nen gutes Stück tief.


    Weiterhin ein sehr nettes System:
    Doppel 15er Hörner mit etwas längerem Horn(MTS EP-MKH-215)
    Doppel 10er + 2er(MTS EP-MHT-210)
    Der Einzige Nachteil die Größe, ist also nur für VA´s interesant, bei dennen man mit dem Elektrostapler abladen kann und wenigstens mit dem Hubwagen die Boxen verfahren kann, anderenfalls eine ziemliche Schlepperei)
    Das Topteil ist noch in der Entwicklung, der Bass steht soweit.

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 22. Dezember 2006 um 17:26
    • #16
    Zitat von "Tamaris-PA / MTS"

    Doppel 15er Hörner mit etwas längerem Horn(MTS EP-MKH-215).... 108db/1w/1m [lt. homepage, d.a.]


    gibt es davon messungen?
    wie man 108db aus 2x15" bekommt, würde ich gerne sehen.

  • tamaris-pa / mts
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    • 22. Dezember 2006 um 17:45
    • #17

    Der LS hat 100db, durch das Horn + 5db und durch den 2. LS + 3db, tada 108db.
    Messungen existieren keine, und ich werde auch keine posten, durch meine schlechtes Messystem + Messumgebung, kann ich keine representativen Messungen erstellen, also lasse ich lieber das posten derselben.

  • wasserkocher
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    • 22. Dezember 2006 um 17:52
    • #18

    Jaja,
    jetzt kommt wieder der übliche Unsinn mit dem Katalog-Wirkungsgrad,
    bei den besseren Herstellern steht meistens genauer, auf welchen Frequenzbereich sich dieser Wirkungsgrad bezieht, also mal genau hinkucken.

    Grüsse

    solange Fragen nix kostet, sind Antworten nix wert

  • tamaris-pa / mts
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    • 22. Dezember 2006 um 17:57
    • #19

    Ich bevorzuge es ehrlich gesagt, wenn Kunden sich die Lautsprechersysteme anhören bzw, mit einem ihnen bekannten System anrücken, das ganze im Vergleich hören und sich dann ihre eigene Meinung bilden, anstatt Lautsprecher anhand von angegebenen Wirkungsgrad bzw. Datenblatt/Messung auswählen. Das System muss sich in der Praxis bewähren und nicht auf dem Papier schön aussehen.

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 22. Dezember 2006 um 18:16
    • #20

    das sehe ich ähnlich. ich würde deshalb keine erfundenen technischen daten veröffentlichen, wenn ich sie nicht nach besten wissen belegen und vertreten könnte, sondern nur solche, die für den kunden neben dem höreindruck wichtig wären (bestückung, größe, gewicht etc.).
    ich hoffe ihr versteht was ich meine.

    wasserkocher:
    was hersteller wie z.b. deh&beh auf ihren datenblättern zur verfügung stellen interessiert mich nicht die bohne, ich nehme es aber durchaus amüsiert zur kenntnis.

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