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Der Digitale Standard ?!?

  • MIKE
  • 27. Dezember 2006 um 17:44
  • MIKE
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    • 27. Dezember 2006 um 17:44
    • #1

    Ich denke das die Innovason etwas offtopic geht, also hier der thread, was der Standart seien wird.

    Oder auch ist.

    :roll:

    Ich persönlich denke auch drüber nach was grösseres zu kaufen.

    M7 ist mit 3500 Einheiten ja schon gut dabei. Aber was ist denn mit dem Venue, oder der I Live oder halt der Innovason ?

    Ich Persönlich denke das A&H da etwas über das Ziel schiesst denn 60.000 € ist für den Standart A&H user doch um Faktor 3 zu hoch, da ist Yamaha doch eher im Bulls Eye.

    Wie gesagt ist Yamaha nur so gut im Marketing oder wieso haben alle die Kisten ?

    Anfragen bitte an MIKERAUCHFLEISCH@gmx.de

    Einmal editiert, zuletzt von MIKE (30. Dezember 2006 um 14:48)

  • Steffen
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    • 27. Dezember 2006 um 18:13
    • #2

    Warts mal ab - die A&H spricht halt den "stinknormalen" A&H User nicht wirklich an - sondern ne ganz andere Clientel. Hab das Pult letzte Woche zusammen mit nem anderen Tech in den Händen gehabt und wir waren beide der Meinung, daß das die erste Digitalkiste ist, die wir sofort jeder analogen vorziehen würden - und ich hab bis auf Innovason mittlerweile alles Amtliche in den Händen gehabt (Yammi bis PM1, Digidesign Venue, D5)

    Einmal editiert, zuletzt von Steffen (27. Dezember 2006 um 18:17)

  • mirkot
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    • 27. Dezember 2006 um 18:14
    • #3

    Thema iLive:
    Die Kiste ist "quasi" frei skalierbar - was die Größe der Pultoberfläche, die Zahl der In-und Outputs und die Verbindungen zwischen Stage-Rack und Pult betrifft.

    Die kleinste sinnvolle und "multicorefreie" Lösung liegt weit unter 60000€...sondern preislich im Rahmen einer M7.

    Thema M7:
    Irgendjemand hat hier im Forum mal bestimmte Geräte mit Essen von McDonalds verglichen...man weiß das man es runter bekommt bevor man verhungert und in bestimmten Situationen isst man´s auch gerne...
    Ich fühl mich mit ner M7 nicht unwohl - aber zuhause fühle ich mich auch nicht - an der o.g. iLive dachte ich nach ein paar Minuten "Das Pult möchte ich nächstes Jahr dabeihaben"...

    Zur Frage nach dem Standart:
    Es muss ja nicht eine Marke zur Norm werden - sondern wie man es vom Analogen her kennt, muss man auf allen Pulten bestimmte Funktionen an ähnlichen Stellen finden...ich glaube der Trend geht eher hin zu einer Normung der Pulte, als zum Yamaha-Monopol...

    Besitzer einer 10-kanaligen DMX-Kaffeemaschine mit stufenloser RGB-Farbmischung und Remote-Brühvorgangsauslösung.

  • tufkaklto
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    • 27. Dezember 2006 um 19:01
    • #4

    Tagchen.

    Die Frage nach dem Digitalen Standard wird vermutlich nicht nur entschieden, wie gut manche von uns die Pulte finden, sondern auch nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten und Akzeptanz im Internationalen Business.
    Und da haben die Yammis einfach die Nase vorne.
    Systemabstürze kenn ich von diversen Konsolen, außer eben die Yammis.

    Wenn ein Ami oder Engländer kommt, und da steht ein PM5D, da hast Du im regelfall mal keinen Streß.
    Innovason ist frei Konfigurierbar, aber man muß es halt auch machen. :D
    Digidesign hat nach eigenen Angaben bis jetz ca 300 St verkauft.
    Das Pult klingt super find ich, aber so hinstellen und man weiß wies geht, ist halt auch nur bedingt.
    Das Digico ist relativ vielseitig, man muß sich aber auch damit beschäftigen.
    Mackie ( nie gehört, kenn ich nicht :oops: :oops: :D:D )
    Das Soundcraft Vi6 hat mich persönlich mal ziemlich überzeugt, auch mit den features zwischen Local und Stagerack. ( Um den (Listen) Preis hat man ein Muco dabei.
    Das A&H hat auch ganz gut ausgeschaut.

    Aber bei den Neuen Pulten is halt auch mal warten wie sie spielen.
    Ich will ja nicht Betatester werden :?

    Aber wie gesagt, von den Yammis sind einfach so Viele so lang schon am Markt, die funktionieren auch.
    Deswegen wird halt gern mal damit verglichen.

    Und von einer Normung der Pulte konnte ich noch nichts feststellen.
    Ich hab eher den Eindruck, das jede Company ihre eigene "Norm" entwickelt.

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  • MIKE
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    • 27. Dezember 2006 um 23:04
    • #5

    Ich gehe ja auch nicht von einer Normung aus das alle Digipulte so aufgebaut werden wie die Analog Pulte der letzten 20 Jahre.

    Oder zeigt dieses Bild von der HP meines vorschreibers das wirkliche Verhältnis auf dem Markt ?

    http://www.soundworx.at/images/dsc01780.jpg

    Das mit den Stückzahlen ist schon so eine Sache.

    Angeblich hat sich die I Tech weltweit 15000 Mal verkauft.

    Das Yammi M7 soll sich schon 3500 mal verkauft haben.

    Da die Venue macher ja trotz netter Features ja immer noch keinen richtigen Pro Audio Vertrieb gefunden haben ( sorry Thomann Pro und an die Kollegen für den Norden )

    Ich denke das sich solche Zahlen immer in Relation zum Marketing und den Power der Firma stellen.

    Die Qualität stellt sich ja erst später ein.

    Die Yammis sind die ersten die ein Pult in einer Klasse gebracht haben die für viele bezahlbar ist.

    Sorry an die A&H Kollegen aber der Preis ist ja zuerst zu lesen gewesen in der PP.

    Ich denke mit dem Konzept und allem anderen muss man sich noch auseinander setzen.

    Und ja die Yammis sind die mit viel Erfahrung da die das auch schon lange machen.

    Ich will nur wissen ob die Yammis wirklich der Weisheit letzter Schluss sind oder geht da noch was ?

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  • guessi
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    • 27. Dezember 2006 um 23:45
    • #6

    1. BITTE LESEN: http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=53995
    DANKE!

    2. ich hoffe nicht, das die derzeitigen Yamaha-Oberflächen / -Philosophien das Ende der Entwicklung sind, die kleine Venue-Profile-Oberfläche zeigt m.E. den schöneren Weg.

    3. das Allen-Heath-Pult habe ich auf der TMT wieder gesehen, 5min nachdem mir das Vi6 erläutert wurde. Sorry, aber ich bin einfach weitergegangen...

  • utzr
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    • 28. Dezember 2006 um 00:52
    • #7

    MIKE
    Das Bild ist super: 3 PM5 auf einem Fleck, dieselbe Anwendung.
    Da fragt man sich schon weshalb die Pulte eigentlich so einen Schnickschnack wie Speicher und USB Anschluß haben ... :)
    Dazu dann 3 Snakesätze , 3 Mikrosätze etc.

  • tufkaklto
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    • 28. Dezember 2006 um 06:37
    • #8

    Ja, ganz ehrlich, das haben wir uns vor ort auch gefragt.
    Einzige für mich einigermaßen Verständliche Erklärung :
    " Wir haben eigenes In Ear mit " = Der Verleiher will ja auch was verdienen. :oops:
    Sonst fällt ja das Argument weg, das man eigene Pulte mitnimmt.
    Im Konkreten auf die Bilder:
    Das Yammi ist dort das 2.Jahr als Hauptmonitorpult im Einsatz .
    Im ersten Jahr haben noch manchee unglücklich geschaut. Aber man hat nix gesagt. Ist ja was amtliches :D
    Heuer wurde es auch von Bands definitiv gefordert.
    Und es kamen auch einige mit Ihren eigenen Files.
    Kurzes Inputpatching und fertig.
    Ich wollte das ( Am Anfang Experiment ) so auch machen und hab mich Digital auf einem Festival ans Monitorbrett gestellt.
    Es kommen immer noch genügend Bands <50% ohne eigenen Monitorteci und man kann so lernen, schnell zu arbeiten.
    Drum vertrete ich ja so oft die Meinung, das es geht.
    Aber die Akzeptanz hätt ich dort mit kaum einem anderen DigiPult zur Zeit
    Beim M7 würden Viele motzen ( außerdem zu wenig Auxe )
    Beim D5 würden sich ev ein paar ganz wenige freuen.
    Und sonst? Wer würd da noch mit eigenen Files kommen ?

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  • oton
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    • 28. Dezember 2006 um 10:15
    • #9

    Die Frage ist doch auch noch, ob man EINEN Standart braucht, ich finde es machen durchaus verschiedene Konzepte für verschiedene Anwendungen & Benutzer Sinn.

    - Der "quasi" Yamaha Standart macht Sinn, wenn ich als Mixer irgenswohin komme und schnell ein Konzert mischen soll (Festival etc.), ich kenne das Pult, brauche keinen Sitter und habe im Zweifelsfall sogar schon ein File dabei. Ich denke, auf Kurz oder Lang werden sich einige Hersteller zusammentun, um sich auf einen internen Standart zu einigen, das man die Files austauschen kann.
    Hier finde ich es auch nicht nachteielig, das man Stagerack etc. nicht absetzen kann, es gibt die ganze analogen Multicore ja noch, und einfach wegwerfen ist doch auch schade ...
    Das Bedienkonzept mit selektiertem Kanal & dedizierter Bedieneinheit (EQ, Compressor, Routing etc.) in der Mitte hat sich ja ehe schon bei 95% der Pulte durchgesetzt, ich finde Konzepte wie das Soundcraft zwar interessant, glaube aber nicht das es sich durchsetzen wird.


    - Ein extrem flexibles Pultkonzept wie z.B. Innovason, mit dem sich jeder "sein" persönliches Digitalpult stricken kann, für feste Tourneen, Clubs etc. Braucht mehr Einarbeitungszeit, ist aber halt "individueller".

    - eine eher "Studiozwitter" Konzept für Spielkinder a la Digidesign Venue, mit Plug-Ins / HD Recording Möglichkeiten. Gefällt mir z.B. mit Abstand am besten, ist vielen "Normalmischern" aber wahrscheinlich eher suspekt und braucht ebenfalls wieder mehr Einarbeitung.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

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  • MIKE
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    • 28. Dezember 2006 um 10:50
    • #10

    Ich habe das Bild ja auch nur genommen weil vorne ja ein Innovason 80 steht und dahinter dann die Yammis.

    Das man natürlich auf der ganzen welt darauf trifft und dann files einspilet ist doch schön.

    Mir geht es in der Frage um viele Sachen.

    Aber generell darum ob es noch anderes gibt da draussen ausser Yammi was überhaupt eine Chance hat.

    Denn nix gegen die Ingerneurs Leistung von den Jungs und Mädchen, nur eine Monokultur hat noch nie gut getan.

    Deswegen die Frage was geht.

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  • Steffen
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    • 28. Dezember 2006 um 18:13
    • #11

    Nun ja, laut Aussagen des Vertriebes sind nicht gerade wenige der angesagten deutschen Acts mit der SY80 auf Tour... Was wiederum o-tons These des schönen Tourpultes entsprechen würde...

    Für mich wäre wichtig, mich auf ner Digitalen ähnlich heimisch zu fühlen wie auf ner analogen - das tu ich bei den Yammis def. nicht, bei der A&H dagegen schon. Das Pult sollte man IMHO nicht (wie einer der Kollegen meinte) links liegen lassen... Meine ursprüngliche Frage (mittlerweile anderer Thread) ging ja in Richtung SY48/80

  • MIKE
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    • 28. Dezember 2006 um 21:21
    • #12

    Deswegen eröffnete ich ja auch diesen hier. Und hinter Innovason steht ja auch Ethersound, die haben die Company gekauft und managen die jetzt.

    Also kompetenz satt.

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  • guma
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    • 28. Dezember 2006 um 22:07
    • #13

    Und nun auch noch von mir ein Komentar zum Bild:

    1. Die Veranstaltung sieht beim Blick von der Bühne nach draussen nicht gerade monstergroß aus. Haben da die Gäste 200 € Eintritt bezahlt um diesen Pultbergschwachsinn zu bezahlen ? :D

    2. Schön, daß es so wenige Leute gibt, die sich in den tieferen Ebenen dieser Pulte wirklich auskennen, um intern die Pulte zügig "software" umzupatchen. :D:D

    oder wenn das nicht zutrifft, schön dass es so wenig Firmen gibt, die eine geeignete Kabellogistik vorhalten, um die inearoutschränke hardwaremäßig umzupatchen. :D:D:D

    oder wenn das nicht zutrifft, schön das es so viele "gute Eventmanager" gibt, die einen solchen Schwachsinn durch vernünftige Absprachen verhindern. :D:D:D:D

  • oton
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    • 29. Dezember 2006 um 00:58
    • #14
    Zitat von &quot;MIKE&quot;

    Deswegen eröffnete ich ja auch diesen hier. Und hinter Innovason steht ja auch Ethersound, die haben die Company gekauft und managen die jetzt.Also kompetenz satt.

    tja ob das ausreicht ... Innovason gibt es ja schon wirklich lange, durchsetzen können haben sie sich aber nicht wirklich. Aber sie bauen ja auch Pulte für eine eher kleinere Kundschaft.

    Die Frage ist doch eher, warum alle Firmen ausser Yamaha den Trend zu Digitalpulten so gnadenlos verschlafen haben? Gerade die grossen traditionellen Pulthersteller ziehen doch jetzt langsam nach, während Yamaha den 17ten Clone herausbringt. Im Hochpreissegment gibt es vielleicht Lücken, aber für den OttoNormalverleiher sind M7CL und PM5D doch eigentlich Pflicht. Da Yamaha einfach ein (und der einzige) Standart IST. Ob man das jetzt toll findet oder nicht ....

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  • tufkaklto
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    • 29. Dezember 2006 um 08:27
    • #15

    zu guma.
    Ja, es mar die "kleine " Bühne auf einem 40000er Festival.
    War nicht ganz so klein wie auf dem Foto ausschaut.

    Was Yamaha geschickt macht, die haben den Markt vom 01V bis Pm1D abgedeckt.
    Der 01V User wird am großen Pult ähnliche bekannt Strukturen vorfinden, und sich schneller heimisch fühlen.
    Bei den meisten anderen Anbietern gibts halt fast nur die Großen Pulte.

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  • guma
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    • 29. Dezember 2006 um 10:11
    • #16
    Zitat von &quot;oTon&quot;

    Die Frage ist doch eher, warum alle Firmen ausser Yamaha den Trend zu Digitalpulten so gnadenlos verschlafen haben? Gerade die grossen traditionellen Pulthersteller ziehen doch jetzt langsam nach, während Yamaha den 17ten Clone herausbringt. Im Hochpreissegment gibt es vielleicht Lücken, aber für den OttoNormalverleiher sind M7CL und PM5D doch eigentlich Pflicht. Da Yamaha einfach ein (und der einzige) Standart IST. Ob man das jetzt toll findet oder nicht ....

    Jawoll, das ist genau der Punkt !!! ( ist Standart wirklich die neue Schreibweise von Standard ??? )

    @ klauston

    nimms mir nicht übel, aber das Photo ist einfach zu bizarr um nicht ein bisschen Sarkasmus darüber zu streuen.

  • Volker Holtmeyer
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    • 29. Dezember 2006 um 12:33
    • #17

    (Nein Guma, Standard schreibt man nach wie vor mit "d" am Ende. Mike, kannst Du das bitte wenigstens im Titel ändern? Ich zucke jedes Mal zusammen, wenn ich das lese.)

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • tufkaklto
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    • 29. Dezember 2006 um 13:15
    • #18

    @ guma

    Ne, nehm ich nicht übel, da wir selber ähnliche Gedanken hatten und der Gedanke war so , ist das der Sinn eines Digitalen Standards, das dann jeder erst recht wieder eigens ( sowieso schon vorhandenes ) Pult mitnimmt ??? :?:

    Aber wie gesagt, der Tourbetreuende Verleiher will ja auch verdienen :D

    Ich habe ähnliche Fotos von Anderen Festivals.
    Am Monitorplatz sieht man fast ausschließlich mehr die PM5D, selten mal ein Innovason, und noch seltener ein D5 ( hallo Rene )

    Auf der anderen Bühne bei unseren Festivals hatte der Kollege lustigerweise fast gar kein Digitales Fremdpult, nur Analog. Aber das ist eine andere Geschichte.

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  • Seven
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    • 29. Dezember 2006 um 14:38
    • #19

    Ein Standard in "unserem" Bereich heißt ja meistens, dass hier eine Auswahl von Modellen dazugehört (SM 58 mal ausgenommen). Es gibt ja nicht "den" Amp und nicht "das" LA.
    PM5D sieht man auf "mittleren" Bühnen wohl als Monitorpult zunehmend. Trotzdem schrecken einige eher mittlere bis kleinere Firmen vor einem Kauf zurück, weil viele der Meinung sind:
    - zu wenige Fader für ein Pult in der Größen/Preisordnung
    - wenn PM5D, dann mit HR und dann wirds halt richtig teuer
    PM5D, bzw Konkurrenten und Nachfolger werden hier die XL-200 Klasse beerben. Wobei sich hier noch kein Pult soweit hervorgetan hat, welches schon dabei wäre diese Stellung einzunehmen. Hier wird erst die nächste Generation soweit sein.

    Ein M7CL kann sich schon eher zu einer Art Standard entwickeln, wobei dies nur bis zu einer gewissen Klasse, weil dann irgendwann die Nase gerümpft wird, wenn "nur" ein M7CL dort steht. Ich setze einfach mal in den Raum, dass die M7CL-Klasse mittelfristig die K2-Klasse ersetzt oder den analogen in dem Bereich mehr das Wasser abgräbt.

    Zahlenmäßig dürfte es kaum überraschen, dass wohl das LS9 ähnlich Verbreitung finden wird, wie vor geraumer Zeit die Venice von Midas. Zumindest in einigen Dialogen mit Kollegen kam durch, dass hier sehr viele eine LS9-32 bestellen werden, weil eben die meisten Jobs von Mittelständlern mit dieser Konsole "erschlagen" werden können. Das LS-9 ist ein wenig schwieriger einzuordnen, es wird sicherlich die Venice Klasse bereichern, aber aus bekannten Gründen auch in der nächsthöheren Klasse wildern.

    Es sieht momentan nicht so, als würde ein wirklich ernsthaftes Konkurrenzprodukt zu der Yamahapalette (M7CL und unterhalb) auf den Markt kommen. Denn sonst würde die Marketingmaschinerie der Hersteller aktiver sein, um zu verhindern dass viele LS-9 abgesetzt werden und die potentiellen Kunden auf ein anderes Produkt warten.

    Ich rechne, wie gesagt mit einer schnellen und hohen Verbreitung des LS-9 und zunehmenden Verkaufszahlen des M7CL. Andere Hersteller werden es mittelfristig schwer haben ihre Pulte zu etablieren, da:
    - solche Investments meist nur einmal getätigt werden
    - die Yamaha Pulte bei den Technikern in Ermangelung von Konkurrenz bekannt sind und die meisten damit arbeiten können

    Ähnlich sieht es ja bei Line Arrays aus. Mittlerweile hat jede Firma eins, aber wirklich anerkannt und verbreitet sind eben nicht allzuviele. Was sicherlich nicht nur daran liegt, dass Konkurrenzprodukte schlechter sind.
    V-Dosc & Vertec sind eben bekannt.

    my 2 cents

  • guma
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    • 29. Dezember 2006 um 18:57
    • #20

    Ich werds mir mit dem Großpultgedöns einfach machen:

    Ich werde, wenns denn soweit ist, einen PM7D oder ( PM3D ? ) mit touchscreen und einer weitergehend frei konfigurierbaren Oberfläche kaufen.

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