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Antennenkombinierer oder zwei Antennen?

  • eisfux
  • 18. Januar 2007 um 14:00
  • eisfux
    Beiträge
    79
    • 18. Januar 2007 um 14:00
    • #1

    Hallo,

    kann mir jemand bei der Frage helfen, ob es sinnvoller ist für zwei Sennheiser In-Ear-Strecken zwei Antennen zu verwenden oder lieber eine Antenne und einen Kombinierer. Wenn ein Antenne sinvoller ist, dann bitte ich um einen Tipp für einen günstigen und guten Kombinierer.

  • Volker Holtmeyer
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    • 19. Januar 2007 um 12:25
    • #2

    Grundsätzlich ist die Funktion mit einer Antenne nicht besser als mir zwei einzelnen Antennen (einen Richtantenne mit Verstärkung mal ausgenommen).

    Es kommt aber sehr darauf an, wie Du die Sender positionierst. Wenn Du sie ohne Case auf die Bühne stellst - mit Sichtkontakt zu den Empfängern -, ist das optimal. Wenn die Sender aber in einem Case sind, sieht es da schon etwas anders aus (weil die bei Sennheiser nicht nachgedacht haben, und die Antenne nach hinten gesetzt haben). Auf der Bühne geht das auch noch, aber wenn Du die Geräte am FOH hast wird es heikel. Indoor mag es evtl. funktionieren, aber outdoor müssen die Sendeantennen unbedingt über Kopfhöhe des Publikums sein.

    Daher wäre es hier vielleicht eleganter, die Antennen zu kombinieren und nur eine (Richt-)Antenne auf ein Stativ zu stellen. Es wäre aber auch problemlos möglich, die beiden originalen Antennen mit einem BNC-Kabel einfach zu verlängern.

    Ergo, bei wenigen Sendern (oder auch Emfängern) ist es nicht notwendig einen Antennen-Combiner zu verwenden - immer vorausgesetzt, man bekommt eine Sichtverbindung hin. Ich betreibe z.B. ein Rack mit 8 x AKG SR40 Flexx in einem 4HE-Rack ohne Antennen-Splitter (nicht sonderlich elegant, aber tut für low budget).

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • eisfux
    Beiträge
    79
    • 20. Januar 2007 um 12:37
    • #3

    Bei Funkmikros ist mir das ja alles klar! Aber bei In-Ears bin ich mir nicht so sicher. Ein Kombinierer ist doch was anderes als ein Splitter und eine Sendeantenne verhält sich anders als eine Empfangsantenne. Ich will einfach eine Antenne für die In-Ears auf der Bühne weiter nach oben bringen als die beiden In-Ear-Sender stehen.

  • rené monitor
    Profi
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    58
    • 24. Januar 2007 um 03:00
    • #4

    Hallo Eisfux,

    was der Volker da gesagt hat stimmt leider nicht. UHF Empfänger benutzen immer zwei Kanäle. An einem Combiner für Empfänger werden also auch wieder 2 Antennen angeschlossen. Darüber hinaus werden aber vom Combiner auch die Versorgungsspannung für Aktivantennen und ein Frequenzfilter realisiert. Mit diesem Filter werden systemanhängig Interferenzfrequenzen ausgefiltert.
    Bei EW 300, also In Ear ist das anders, weil die Teile nur mit einem Sendekanal laufen. Das hat auch mit dem möglichen Stereobetrieb zu tun.
    Deshalb nur eine Antenne. Mit dem Combiner werden die EW 300 auch mit Strom versort. Das ist viel besser, als für jedes Gerät ein Steckernetzteil im Case rumtrullert.

    Es gibt auch noch folgendes Problem:

    Je mehr Senderantennen auf engen Raum zusammen betrieben werden, umso mehr Störungen durch Interferenzen hat man.

    Ach so, noch einen Tip, auf der Sennheiser Seite gibt es ein PDF File in dem Grundwissen und Anwender Tips gegeben werden..

    Gruss René


    René Köpke

    Prenzlauer Berg 9
    10405 Bln.

    René Köpke

    Monitor - FOH - VDOSC

    Prenzlauer Berg 9
    10405 Berlin
    rkoepke@startplus.de

  • Volker Holtmeyer
    Profi
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    13
    • 24. Januar 2007 um 10:52
    • #5
    Zitat von "René Monitor"

    Hallo Eisfux,

    was der Volker da gesagt hat stimmt leider nicht. UHF Empfänger benutzen immer zwei Kanäle. .


    Nein, es gibt auch UHF-Anlagen mit nur einer Antenne (AKG SR Single z.B.). Andererseits gibt (gab) es natürlich auch VHF-Anlagen mit zwei Antennen. Ob Diversity oder nicht hat mit der Trägerfrequenz nun überhaupt nichts zu tun.

    Zitat von "René Monitor"


    Je mehr Senderantennen auf engen Raum zusammen betrieben werden, umso mehr Störungen durch Interferenzen hat man.


    Grundsätzlich richtig, aber zwei Sendeantennen sind noch völlig problemlos.

    Zitat von "René Monitor"

    Mit diesem Filter werden systemanhängig Interferenzfrequenzen ausgefiltert.
    Bei EW 300, also In Ear ist das anders, weil die Teile nur mit einem Sendekanal laufen. Das hat auch mit dem möglichen Stereobetrieb zu tun.
    Deshalb nur eine Antenne.


    :?: Dem kann ich nicht ganz folgen.

    (Und wieder ist man versucht, Dieter Nuhr zu zitieren ...)

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • wora
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    • 2. Februar 2007 um 18:36
    • #6

    pro InEar-weg eine sendeantenne.

    preisgünstige Kombiner werden in der regel passiv ausgeführt, das verursacht aber pegelverluste.

    es gibt von sennheiser nur eine sinnvolle lösung, den AC 3000-EU, ein aktiver antennencombiner für 8 sendestrecken.
    http://www.sennheiser.com/sennheiser/icm…onitoring_09424

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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