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Subwoofer bridged mono an 4 Ohm?

  • uwu
  • 23. Januar 2007 um 15:38
  • uwu
    Beiträge
    9
    • 23. Januar 2007 um 15:38
    • #1

    Hallo!

    Ich habe eine Martin Audio Endstufe (MA1400) mit 2 x 425W@8 Ohm. Für die Subwoofer Martin S18 (500 Watt AES) ist sie daher eigentlich zu schwach. Die Endstufe kann aber bridged an 4 Ohm 2100W liefern.

    Was haltet ihr davon, wenn man nun die Subwoofer mono an 2100W@4 Ohm bridged fährt? Wir das häufig gemacht, oder gibt es einen Grund dies nicht zu tun? Gibt es klangliche Unterschiede?

    Danke für eure Antworten!

    Gruss Ueli

  • yamaha4711
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    3.664
    • 23. Januar 2007 um 16:07
    • #2

    Tacho tacho!

    Also ich versteh dein Problem nicht ganz. Hab gerade mal nach der Stufe gegoogelt und finde dabei folgende Spezifikationen:

    8 PER CHANNEL 700 W
    4 PER CHANNEL 1050 W
    2 PER CHANNEL 1400 W
    8 BRIDGED 2100 W

    Damit wäre der Woofer doch gut bedient, denn die Stufe kann ja 200W mehr. Die 2x425 beziehen sich auf EIA AT 1kHz AND 1% THD 425 W.
    Willst du den Woofer bei 1kHz betreiben???

    Im Brückenbetrieb steht sicher mehr Leistung zur Verfügung und das wohl auch schneller (höhere Slewrate) und damit knackiger, doch bei der Leistung wirst du wohl auch Gefahr laufen den Woofer abzuschießen. Schon den Woofer und versuch das erst mal so. Sofern die Stufe nicht einknickt oder verzerrt und genügend Headroom hat reicht das.
    Falls es zuwenig Baß ist würde ich an deiner Stelle einen zweiten Woofer dazustellen.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • uwu
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    9
    • 23. Januar 2007 um 16:20
    • #3

    yamaha4711: Die von dir genannten Daten stimmen leider nicht. Wäre zu schön...

    Die tatsächlichen Daten laut offiziellem Datenblatt sind wie folgt:

    8 PER CHANNEL 425 W
    4 PER CHANNEL 700 W
    2 PER CHANNEL 1050 W
    8 BRIDGED 1400 W
    4 BRIDGED 2100 W

    Ich habe bereits 2 Bässe. Deshalb die Frage nach dem 4 Ohm bridged Modus.

    Und noch was verstehe ich nicht in deinem Post: Können die Woofer trotz richtig eingestelltem Limiter im Controller kaputt gehen?

    Gruss Ueli

  • ragi
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    158
    • 23. Januar 2007 um 16:41
    • #4

    Hi,

    da bleibt ja nur die Beiden Subs gebrückt anzuschließen. Damit die vernünftige Leistung bekommen. Aber ein Limiter ist da schon sehr wichtig.

    Natürlich können Lautsprecher auch mit einem vorgeschaltetem Limiter ins Nirvana übertretten.

  • cookie
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    122
    • 23. Januar 2007 um 18:07
    • #5

    Vorweg - die MA1400 ist ein OEM von LAB´s IP2100. Uwu´s Daten sind also korrekt. Die Sache mit dem Limiter verhält sich folgendermaßen:
    deine S18 haben eine wesentlich höhere Impulsleistung als die angegebenen 500W. Der Amp sollte das im Bridge-Mode also schaffen (und die Speaker nicht grillen). Der Limiter der Endstufe dient in erster Linie dazu, ein Clipping und die damit verbundene Abgabe einer Gleichspannung an die Speaker zu verhindern. Ein Limiter im Systemcontroller dient hingegen dazu, die Leistungsabgabe der Endstufen quasi "im Zaum zu halten", wobei durch die Regelzeiten des Limiters oder eine "Overshot"-Funktion kurze (!) Impulse durchgelassen und damit von einer entsprechend dimensionierten Endstufe auch sauber übertragen werden können. Der Speaker kann diesen Impuls auch ab. Gefahr besteht lediglich bei einem knapp eingestellten Threshold und/oder dem permanenten Betrieb des Speakers an der "Kotzgrenze".

  • uwu
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    9
    • 23. Januar 2007 um 18:14
    • #6

    Herzlichen Dank für die informativen Antworten!

    Zurück zu einer meiner Ursprungsfragen:

    Gibt es einen klanglichen Unterschied, ob ich 2 Subwoofer parallel an einer Endstufe bridged betreibe (4 Ohm), oder ob ich sie an zwei separaten Kanälen betreibe (8 Ohm)?

  • Thomas
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    • 23. Januar 2007 um 18:46
    • #7

    natürlich.

    4 ohm bridge ist für die endstufe das gleiche wie stereo 2 ohm betrieb.
    deswegen auch die deutlich höhere leistungausbeute.
    wenn der amp für 2 ohm betrieb ausgelegt ist klappt dies meistens gut. (ich fahre solche setups jedes wochenende)

  • treibsand
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    • 24. Januar 2007 um 00:32
    • #8
    Zitat von "uwu"

    Gibt es einen klanglichen Unterschied, ob ich 2 Subwoofer parallel an einer Endstufe bridged betreibe (4 Ohm), oder ob ich sie an zwei separaten Kanälen betreibe (8 Ohm)?


    Der erste, auffälligere Unterschied: dir fehlt der Stereo-Modus. Das kann je nach Ausgangsmaterial und Venue unterschiedlich auffallen. Während man Live nicht unbedingt Stereo fährt und ggf auch SUBs mittig clustert, können in Konservenmusik auch im Subbereich komische akustische Phänomene auftreten (vorzugsweise Auslöschungen).

    Der nächste Unterschied ist der ämpfungsfaktor, welcher im 2 Ohm (=4Ohm Bridge)-Betrieb deutlich niedriger liegt, als bei 8 Ohm.
    Auch das kann zu Klangveränderungen führen - beides muss aber nicht zwingend auftreten.


    Achso. Bei Bridge und 4 Ohm solltest du vermutlich auch die Leitungsquerschnitte deutlich grösser dimensionieren.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Kracky
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    • 24. Januar 2007 um 11:54
    • #9

    Um jetzt hier kein Vodoo draus zu machen, dein vorhaben zwei Bässe im monosetup an 4 Ohm Brücke zu fahren ist der normale Alltage. Von Stereoeffekten im Bassbereich zu reden ist immer so eine Sache, da Bässe ja wenn entsprechend tief genug getrennt eigentlich garnicht ortbar sind, wie will also Stereo großartig zu tragen kommen. Wird das Signal im Controller bzw. über die Endstufenelektronik in ein sauberes Monosignal gewandelt ist klanglich so gut wie sicher mit keiner einbuße zu rechenen. Wichtig zu beachten bei alle dem ist wie hier schon gesagt ein höherer Kabelquerschnitt um die Verlußte möglichst klein zu halten. Ansonten gibt es keinerlei Bedenken.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
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  • ben gunn
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    • 24. Januar 2007 um 12:00
    • #10

    Kracky
    aber 2 x 4mm2 Kabel sollten doch dafür noch funzen, oder ?

    Gruss Ben Gunn

  • Schalldruck
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    • 24. Januar 2007 um 12:33
    • #11

    Hola!

    wir fahren Baesse immer Mono, im Controller werden die beiden Kanaele nach dem Tiefpass gemixed. Ausloschungen gibt's meines Erachtens genauso wenn die Basse stereo gefahren werden, sollten da Phasenschweinereien im Bass zwischen links u. rechts sein. Mann koennte sich ja spassehalber die Korrelation von Konservenmaterial in einem Freq.bereich von 40 -120Hz anschauen.

    Kabel: Ich hab in den dicken Endstufenracks einen Abgang mit 4 * Speakon fuer Bass. Pro 4 Ohm immer 4*4qmm: 1+ u. 2+ / 1- u. 2- sind in Amp-Patchfeld und in den Boxen verbunden.

    Die Intelligenz eines Autors steht meist in umgekehrt proportionalem Verhältnis zur Anzahl der verwendeten Ausrufezeichen.

  • Kracky
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    • 24. Januar 2007 um 12:57
    • #12
    Zitat von "Ben Gunn"

    Kracky
    aber 2 x 4mm2 Kabel sollten doch dafür noch funzen, oder ?

    Gruss Ben Gunn

    4mm² sind ok, trotzdem würde ich damit keine langen Wege fahren, 6mm² wären natürlich besser.

    Da wir eine besondere Systemverkabelung fahren haben wir je 2mal 4x2,5mm² zusammengefaßt und fahren somit zumindest bis kurz hinter die Lautsprecher mit 10mm² und greifen dort dann mit 4mm² ab. Wobei wir nun seit kurzem zwar Mono aber ohne Endstufenbrückung fahren und es dann ehr übertrieben ist.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
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  • treibsand
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    • 24. Januar 2007 um 13:39
    • #13
    Zitat von "Kracky"

    Um jetzt hier kein Vodoo draus zu machen, dein vorhaben zwei Bässe im monosetup an 4 Ohm Brücke zu fahren ist der normale Alltag. Von Stereoeffekten im Bassbereich zu reden ist immer so eine Sache, da Bässe ja wenn entsprechend tief genug getrennt eigentlich garnicht ortbar sind, wie will also Stereo großartig zu tragen kommen.


    Das Ganze kann man sicherlich tagelang ergebnislos ausdiskutieren... :wink:
    Gab ja auch schon genügen Threads dazu.
    Je nach Gesamtkonzept der Anlage (welcher Controlleur/F-Weiche, wie wird das Monosignal erzeugt, wie sind die Subs aufgestellt) kann das schon ins Gewicht fallen. Natürlich muss es nicht zwingend, meisstens bemerkt man solche Unterschiede ja dann auch tatsächlich nur im A/B Vergleich.

    Grundsätzlich habe ich jedoch lieber einen Stereo-Aufbau, den ich Mono anfahren kann(ggf. auch erst ab Controller), als einen Mono-Aufbau, wo feststeht, dass dann kein Stereo mehr rauskommt.

    Im übrigen ist eine Stereoendstufe einfach redundanter, als ein Monoblock...
    ..dafür eben teurer.

    uwu: Es gibt für beide Seiten Argumente, probier doch einfach mal aus, ob der Bridge-Modus für deine Anwendungen funktioniert. Der "Umbau" darauf kostet ja nix.
    Eine passendere oder zweite baugleiche Endstufe kann man ja immernoch nachkaufen.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Kracky
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    • 24. Januar 2007 um 23:34
    • #14

    Wir haben ja, wie gesagt nun seit einem Monat eine MC² E-45 was es uns problemlos ermöglicht Stereo oder auch Monobässe zu fahren, würde keien Unterschied machen da ich hierzu nur meinem Controller sagen müßte das ich dieses möchte. Probiert haben wir es und für mich machte es eigentlich keinen Unterschied und doch war Stereo irgendwie nicht so schön. Wir bleiben auf jedenfall bei Mono. Das hat sich bewährt und machte bisher die wenigsten Probleme.

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