ZitatP.S. So weh es auch tut, ich schätze ca. 99% aller Besucher einer normalen Disco/Rave etc. Veranstaltung sind so mit Feiern, Drogen & Alkoholkonsum und Kontaktaufname mit dem anderen Geschlecht beschäftigt, das sie die hier diskutierten Feinheiten der reinen Beschallungslehre wohl kaum mitbekommen ... jedenfalls das was ich immer so beobachte wenn ich mich so umsehe ...
Und trotzdem gibt es unter 100 Leuten dann doch mind. einen, der mich direkt blöd anschaut, weil plötzlich nur noch bassmulm mit BD aus der Anlage zu hören ist, woran man aber auch nichts mehr ändern kann. Und von "Feinheiten" spreche ich dabei schon lange nicht mehr.
ZitatÜber solche Geräte wird ja auch ca. 95% der Musik konsumiert ... ich finde daraus kann man der Industrie wirklich keinen Vorwurf machen.
Doch. Weil es zum berühmt-berüchtigten Teufelskreis führt: Wenn Musik auf allen Anlagen beschissen klingt, ist den Menschen auch egal mit was sie hören.
(P.S.: Juli scheint ja auch mit Autoradio besch... zu klingen (pers. kenn ich das Lied nicht))
Übrigens scheint nach meinen bisherigen Beobachtungen solch stark komprimierte und unausgeglichen klingende Musik auch zu Konsum mit stark erhöhter Durchschnittslautstärke zu führen, was widerum ein gesundheitliches Thema darstellt.
Für meine Ohren ist es jedenfalls ein wesentlicher Unterschied, ob ich 5 Stunden Punkrock in einem 150PAX-Saal mische oder mich nur 1,5 Stunden auf eine Party mit gleichen Spitzenpegeln stelle. Im ersten Fall habe ich je nach Schlagzeuger ein etwas dumpfes Gefühl auf den Ohren (Becken), im zweiten eher den Eindruck gar nichts mehr zu hören.