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Kleinsat-Systeme welche Philosophie zwecks Komponentenkombi

  • ikli
  • 29. Januar 2007 um 10:48
  • ikli
    Beiträge
    1.185
    • 29. Januar 2007 um 10:48
    • #1

    So wie fange ich am Besten an??

    Nach der Durchforstung nach geeigneten Kleissat-Systeme für meine Kundschaft, bin ich mir noch nicht so ganz im Klaren welche Voraussetzungen, oder besser gesagt nach welcher Philosophie baut Herteller XY ein soches System. Bezüglich Komponentengröße in den Tops und in den Bässen, und diese dann miteinander kombiniert!?

    Z.B. von mir bekannte Systeme

    KS-MKII Bass 18" Tops 10"/1"
    Fohhn easysat Mini Bass 15" Tops 8"/1"
    ACL TS-Mini Bass 12" Tops 8"/1"
    Fohhn XP II Bass 12" Tops 10"/1"
    syrincs Bass 10" und Tops 8"/1"

    usw.

    Ich weiß das man bei den Bässen über die Bauweise sich in klaren sein muß!! Bandpass/Bassreflex/Direkstrahler usw.
    Aber primär ging es mir eher über die Frequenzenverteilung! Wieso entscheidet man sich im Falle von KS MKII auf ein 18" Sub und auf 10"/1" Tops. Man muss doch tiefer trennen, und die Tops müssen dafür tiefer spielen und das mit nen 10 Zöller in den Mids??
    Bei Fohhn XP II werden die 10er Tops mit nen 12er im Bass unterstützt??
    Ok da gibt es auch viele andere Combos, wie bei HK 6er Tops und 10er Bässe,usw.
    Aber bleiben wir bei den Systemen die für nen Alleinunterhalter mit klaren Ambitionen. Kleinsat bis 80 People und etwas Wumms in den Bässen.
    Tja ich hoffe ich konnte mich soweit verständlich machen mit meinen Gedankengang.

    Greetz and Thanx

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  • f8274
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    • 29. Januar 2007 um 11:47
    • #2

    Habe ich Dich richtig verstanden, dass Du gerne wüsstest, welche Philosphie die verschiedenen Hersteller bei ihren Mini-PA´s verfolgen?
    Ich denke grundsätzlich: Kompakt, leicht, gut klingend und dennoch durchsetzungsfähig und das zu einem bestimmten Preis, der zu den übrigen Produkten des jeweiligen Hauses passt. Manche erreichen dabei ihre Ziele eben exakter als andere. M.E. reicht ein 10"/1"CD-Top für die von Dir beschriebene Aufgabe vollkommen aus, ebenso 12"-Subs.

    Im übrigen gibt es keine Easysat-Systeme mehr von Fohhn. Auch hat Fohhn kein 8/1er Top, die RT2 ist ja ein Doppel-8er+1er. Die XT1 (6,1+1) halte ich als Hauptbox für zu schwach, daher besser zur 10/1er (XT2) greifen.

    Für Alleinunterhalter sind die Größe und das Gewicht wohl i.d.R. ausschlaggebend.

  • ikli
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    • 29. Januar 2007 um 12:01
    • #3

    Hallo

    :shock: :shock:
    Natürlich hat Fohhn keine 8"/1" mehr im Sortiment aber sie haben noch im letzten Jahr noch welche gebaut FH08!! Aber was hat denn das mit dem Thread zu tun?? Es sollte nur als Vergelich dienen!! Systeme die ich kenne und benutzt habe!

    So und zum eigentlichen Thema, nein was interessiert mich was Alleinunterhalter schleppen wollen oder nicht liegt im Ermessen des Kunden was er will oder nicht!! Es geht um´die Hersteller!! Was ja unmissverständlich aus dem Thread raus zu lesen ist!!

    Wieso stellt ein Hersteller wie KS eine MKII her?? Trotzdem Danke.
    Ich denke das die Kombi 10er Top und 12er Bass das Beste für die One Man Show ist.

    Greetz

    Verkaufe: http://www.paforum.de/phpBB/market.php?mode=showarticle&zoneid=6&itemid=5928

  • ikli
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    • 29. Januar 2007 um 12:28
    • #4

    Und Sorry ich muß mich korrigieren.
    Fohhn hat die EasyPort Serie mit 8" LS

    Verkaufe: http://www.paforum.de/phpBB/market.php?mode=showarticle&zoneid=6&itemid=5928

  • Thomas
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    • 29. Januar 2007 um 12:59
    • #5

    Ganz einfach, weil die Kunden sowas haben wollen.
    und was spricht gegen 10"/1" top über 18" bass.
    das geht hervorragend, wenn die speaker passen.
    ein 10" kann problemlos bis knapp 100 hz spielen und dabei vernünftige mitten liefern.
    und bis 100 hz kommt nen 18" auch. pegelmäßig passt es auch...

  • bemi
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    • 29. Januar 2007 um 13:25
    • #6

    Hi,

    imo stellt KS eine MKII her (du meinst wahrscheinlich CB118 MkII), weil sie Kunden dafuer haben (u.a. mich). Fuer die von dir geplante Groesse wuerde ich jedoch eine Kombination aus CPA08 oder CPA1 und CB210 verwenden ...


    ciao
    bemi

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • f8274
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    • 29. Januar 2007 um 13:54
    • #7
    Zitat von "ikli"

    Hallo

    :shock: :shock:
    Natürlich hat Fohhn keine 8"/1" mehr im Sortiment aber sie haben noch im letzten Jahr noch welche gebaut FH08!! Aber was hat denn das mit dem Thread zu tun?? Es sollte nur als Vergelich dienen!! Systeme die ich kenne und benutzt habe!

    So und zum eigentlichen Thema, nein was interessiert mich was Alleinunterhalter schleppen wollen oder nicht liegt im Ermessen des Kunden was er will oder nicht!! Es geht um´die Hersteller!! Was ja unmissverständlich aus dem Thread raus zu lesen ist!!

    Wieso stellt ein Hersteller wie KS eine MKII her?? Trotzdem Danke.
    Ich denke das die Kombi 10er Top und 12er Bass das Beste für die One Man Show ist.

    Greetz

    Hallo Ikli,

    ich bin mir noch nicht sicher, ob ich Dein Anliegen verstanden habe. Ist Deine Frage, warum diese Boxenhersteller überarbeitete Versionen entwickeln?

    Da sich die Philosphie eines Boxenherstellers, wenn er Erfolg haben will, an den Erwartungen seiner Kunden orientieren sollte, ist es wohl keineswegs unerheblich, was der Kunde will oder nicht will.

    In MKII-Versionen fließen grundsätzlich Neuerungen, die der Hersteller freiwillig oder unfreiwillig für sein Produkt übernimmt. Das können andere (leichtere Neodym-) Bestückungen, stärkere Aktivmodule, (mehr) Einsatz von Digitaltechnik und/oder eine klangliche Optimierung sein. Oder das Gehäuse wurde gefälliger designt bzw. mit modernerem Zubehör kombinierbar gemacht; Stichworte: Technischer Fortschritt & Abstand zum Wettbwerb.

    Was gefällt Dir daran eigentlich nicht?

    Anm.: Das mit der 8"-Easyport (besitzt nicht mal ein 1"CD-HT) mit ihren 60W meinst Du aber jetzt nicht ernst für Tanzveranstaltungen, gelle!!!

  • ikli
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    • 29. Januar 2007 um 14:26
    • #8

    Oli
    Ne absolut kein Interesse Die EasyPorts an Tanzmucker zu verkaufen!!
    Volle Kanne daneben wäre das! :P:P

    Nein es stört mich nicht im Entferntesten das es Hersteller gibt (Wie KS)
    Die absolut gegen den Strom schwimmen, gegenüber der Tendenz kleinere Packmasse herzustellen.
    Das ein 10er Top 100Hz schafft kein Problem aber in welchen Bereich bei -6db??
    Was ist bei 0db?? da klafft doch ein kleines Loch und man muß wieder EQ`s nutzen um da kleine Korrekturen vorzunehmen. Denn genau das war der Eindruck der mich sich bot. (Nach mehrmaligen nachfragen meines Kunden hin).

    Greetz

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  • Thomas
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    • 29. Januar 2007 um 15:18
    • #9

    nö das kommt nur auf den speaker an.
    mal abgesehen davon, dass moderne aktivlautsprecher meist amp module mit dsp drinn besitzen...

  • Marcel
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    • 30. Januar 2007 um 16:50
    • #10

    Wenn ich das richtig verstanden habe, will ikli in erster Linie auf die Zusammenstellungen der Hersteller hinaus. Ich habe damals auch mal einen Thread gestartet, allerdings gings dabei um eine feste Größe (Raum, pax etc.) und was der Hersteller dafür hinstellt. Dabei kamen auch sehr unterschiedliche Sachen bzw. Systeme heraus.

    Hier ist das sehr ähnlich. Warum kombiniert ein Hersteller ein 10/2er Top mit einem 12" Bass und ein Anderer mit einem 18" Bass? Ich denke mal das ist der gesuchte Knackpunkt. Wobei ich die Kombi von 10/2er Top auf 12" Sub auch nicht so ganz nachvollziehen kann. Für Tagungskram etc. ok, aber sobald mal ein wenig Bass gefordert ist, stöhnt der eine 12" doch aus dem letzten Loch wenn es sich um halbwegs ordentliche Tops mit gutem Wirkungsgrad handelt.

    ikli:
    Beispiel:
    10er Top
    82Hz - 19kHz
    +-3dB
    mit dezentem EQing und Low Cut wohl auch bis 70Hz gut zu gebrauchen: K&F CA 1001

  • ikli
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    • 30. Januar 2007 um 18:59
    • #11

    Marcel my man.....
    Ich könnte dich küssen :D:D Oder doch einen ausgeben!!
    Das ist der springende Punkt. Meistens Trennt man bei einen 12er Bass höher. Und meistens wird ja angepriesen " Plug an Play"!? Aber wenn ich bei einen System wie die KS MK einen EQ und sonstige Peripherie als Alleinmucker mit mir mitschleppen muss dann Gute Nacht!! Dann ist es ein Widerspruch!! Entert Keybord passiven Mixer und Anlage das wars!! Anstöpseln unt fertisch!!!
    Was ist deiner Meinung nach die Beste Kombi??

    Greetz

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  • Campfire
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    • 30. Januar 2007 um 20:47
    • #12

    Die Hersteller machen eben die Kompromisse an unterschiedlichen Stellen......

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • Hami
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    • 31. Januar 2007 um 09:57
    • #13

    Gerade bei KS kommt man aber bei den S-Systemen meist ohne EQ hin...

  • wora
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    • 31. Januar 2007 um 14:19
    • #14

    die frage, warum man z.b. 10"er mit 18"ern oder 12"ern kombiniert hat mehrere gründe.
    zum einen muss der hersteller erstmal festlegen für welchen zweck er sowas entwickeln will. also soll der kompromiss eher in richtung laut oder eher in richtung feiner sound gehen. wenn man beides schafft ist es natürlich ideal, aber auch sehr sehr schwer das hinzubekommen.

    dann muss man festlegen welche speaker benutzt werden sollen. ein 18"er ist ja nicht gleich ein 18"er. die einen spielen besser im tiefbassbereich, die anderen besser etwas weiter oben. dann kommts noch auf die abstimmung an.
    beim 10"er ist das genauso, soll er möglichst tief runter muss das chassis das auch können und hat dann meist nicht so viel dampf in den mitten. und soll es die mitten laut können kanns halt weniger bass, dann muss der tieftöner wiederum höher laufen können...

    lautsprecherbau ist eben immer ein kompromiss.

    und ne MKII version kommt meistens auf den markt wenn es mittlerweile viel bessere chassis gibt oder eines der verwendeten chassis plötzlich nicht mehr produziert wird. das trifft vor allem kleinere hersteller häufiger.

    ich hab z.b. eine 10" / 15" kombination im einsatz.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • daniel.huber
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    • 31. Januar 2007 um 16:16
    • #15

    Also ich habe seit Jahren die Seeburg TS MINI+ im Einsatz, also 1x12er Bass mit 2 x 8er tops, kann ich nur empfehlen, hat druck und power und reicht z.B. einem Alleinunterhalter meist aus. HAbe schon 300 Personen beschallt damit und bekam nur positive Rückmeldungen.
    Klar, dass nicht 300 Personen in Tekkno-Party gehen.

  • karlchen
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    • 31. Januar 2007 um 19:27
    • #16

    Hy

    also ich habe schon viele Frequenzgänge von HeimStereoanlagen Lautsprecher gesehen, die wesentlich kleiner als 10" sind und da ging es immer linear bei 0 db bis runter zu ca. 80 hz. Ich bin kein Spezialist - ist das denn alles schamlos gelogen?
    Demnach müßte eine 8 oder 10" Pa Speaker das können.
    Ich preferiere die RCF Kombi mit 2x 10" ART310 und dem 15er Bass
    Da kann man bei kleinen Mucken auch m,al nur die aktiven Satellitten nehmen. und evtl auf 2 15er erweitern.
    Die Seeburg Accousticline finde ich auch gut - aber eben nicht so flexibel und nur 8 plus 12 Zoll

    liebe Grüße
    Karlchen

  • Marcel
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    • 31. Januar 2007 um 20:15
    • #17
    Zitat von "Karlchen"

    Hy

    also ich habe schon viele Frequenzgänge von HeimStereoanlagen Lautsprecher gesehen, die wesentlich kleiner als 10" sind und da ging es immer linear bei 0 db bis runter zu ca. 80 hz. Ich bin kein Spezialist - ist das denn alles schamlos gelogen?

    Nein, gelogen ist das nicht, aber du kannst Hifi- nicht so einfach mit PA-Chassis vergleichen. Ein 8" ist bei Hifi normalerweise schon ein Bass, schwach im Wirkungsgrad (gegenüber PA) und mit größerem Hub. Geht in einer Standbox ohne Probleme bis 40Hz. Aber das können Andere viel besser erklären.

    ikli: Danke für die Blumen, aber du bist da in einer Art auch an den falschen Mann geraten. Ich lese seit zig Jahren hier mit, bin auf Forentreffen und Konzerten, allerdings nicht selbst im PA-Bereich aktiv (noch nicht, oder leider noch nicht - wie auch immer...). Was ich jedenfalls aus dem bisher gehörten Material und meinem Halbwissen zusammenschustern würde wäre auch woras Kombi aus 10"/1" Top und 15" Sub(s). Das Top kann notfalls auch mal alleine (zumindest so eines wie die K&F), und man kann es leicht mit einem oder mehreren 15"n ergänzen je nach Anforderung und kann so schon, natürlich in gewissen Grenzen, ganz gut Alarm machen. Schon erstaunlich was aus so kleinen Kisten rauskommt. Den 15" Bass finde ich als Universalgerät am besten - goldene Mitte zwischen 12" & 18" :D . Er ist noch recht handlich um ihn mal in einer Ecke zu verstecken und er geht auch in größeren Mengen gut. Dazu kommt, dass ich generell nicht so der Fan von 18"n und Blub bin. Am besten gefällt mir ja ein viel diskutiertes und bekanntes 4x10" Horn, aber da muss man ja schon fast stacken um etwas Tiefgang zu haben, also nicht praxisgerecht bei einer Kleinanlage. Zu 8" Tops würde ich übrigens immernoch den 15" Sub nehmen und erst bei 6,5ern auf wohl auf einen 12" wechseln. Wobei je nach Einsatzgebiet man selbst hier noch den 15" einsetzen könnte. Wenn ich mir die Frequenzgänge der ganz kleinen Böxchen so ansehe, so kommen selbst die teils schon auf 100Hz ohne Pegeleinbrüche.

    Wie dem auch sei... Da der Thread jetzt in die richtige Richtung läuft verziehe ich mich wieder in den Hintergrund :wink:

    Grüße
    Marcel

  • wora
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    • 31. Januar 2007 um 21:09
    • #18
    Zitat von "Karlchen"

    ...also ich habe schon viele Frequenzgänge von HeimStereoanlagen Lautsprecher gesehen, die wesentlich kleiner als 10" sind und da ging es immer linear bei 0 db bis runter zu ca. 80 hz. Ich bin kein Spezialist - ist das denn alles schamlos gelogen?
    Demnach müßte eine 8 oder 10" Pa Speaker das können...

    nein, HiFi speaker kann man nun wirklich nicht mit PA anforderungen vergleichen. ich will jetzt nicht alles ins kleinste schildern, das wär zu umfangreich. was PA boxen jedoch sehr von HiFi boxen unterscheidet ist die forderung nach hohen schallpegeln und möglichst sinnvollem abstrahlverhalten.
    kleines rechenbeispiel zum thema pegel.

    nehmen wir einen guten HiFi lautsprecher und geben ihm gnädigerweise eine empfindlichkeit von 85dB/W/m, was für HiFi-typen nicht mal so schlecht ist.
    und wir nehmen einen durchschnittlichen 8"/1" speaker mit sagen wir mal 93dB/W/m. das ist nix aussergewöhnliches für so ne beschallungsbox.

    wenn wir damit nun in 10m entfernung einen schallpegel von 95dB erzeugen wollen, benötigen wir für die PA-box eine leistung von ca.158W. wie wir alle wissen ist das kein grösseres problem für nen 8"er.
    wenn wir den selben pegel mit der HiFi-box hinbekommen wollen, müsste der amp diese bereits mit 1000W befeuern.
    ich glaube das es sowas nicht gibt, oder täusche ich mich da?

    so, die sache mit dem pegel wäre also geklärt.
    kommen wir zur leistungsfähigkeit im bassbereich.
    PA boxen mit 8" oder 10" laufen lässig bis 80Hz runter, wie HiFi boxen auch. aber wenn es dann darum geht diese frequenz mit hohem pegel hinzubekommen macht uns die physik einen strich durch die rechnung. dazu müssen wir nämlich schon richtig viel luft in bewegung bringen, und das ist mit so kleinen pappen und vertretbarem membranhub einfach nicht machbar.

    somit darf man HiFi- und PA-Chassis nicht direkt miteinander vergleichen.

    gelogen wird übrigens fast überall, ob das im HiFi oder im PA bereich ist.
    oder sagen wir lieber: geschönt wird fast überall.
    es gibt nur sehr wenige hersteller, die da wirklich ehrlich sind was die messergebnisse angeht. meist wird ja nicht mal angegeben, WIE gemessen wurde.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • karlchen
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    • 1. Februar 2007 um 13:24
    • #19

    Danke, das leuchtet ein

    Stellt sich nur die Frage ob die 10" oder 12" von RCF. Ist bei mir keine Preis - sondern Gewichtsfrage! die 10ner sind halt wesentlich leichter. Und mit subwoofer müßten die doch bis 100-120hz genug Dampf machen!?

    Karlchen

  • wora
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    • 1. Februar 2007 um 14:50
    • #20

    wenn das gewicht ein thema ist kannst du auf chassis mit neodym-magneten zurückgreifen. das bringt wirklich viel gewichtsersparnis.

    je nach verwendetem typ kann ein 10"er 100Hz auch mit hohem pegel wiedergeben. das ist unabhängig von der bassbox.
    es kommt dann darauf an, ob es ein bass-, ein tiefmittenchassis oder ein reiner mitteltöner ist. wie gesagt, das hängt davon ab was der hersteller erreichen möchte.
    mit den typenbezeichnungen kenn ich mich aber nicht so aus, das können andere kollegen hier besser.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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