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  4. Selbstbau und Reparatur Technik

Chevin A6000 Schematics?

  • roelli
  • 8. Februar 2007 um 18:47
  • roelli
    Beiträge
    141
    • 8. Februar 2007 um 18:47
    • #1

    Hallöle.

    Hat zufällig jemand nen Schaltplan von ner alten Chevin A 6000?

    Welche Stärke haben eigentlich normalerweise die Sicherungen die von Außen zugänglich sind? Bei mir ist 20A drin, der Sicherungshalter darf aber eigentlich nur 16A?

    Gruß,
    Roelli.

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 8. Februar 2007 um 19:51
    • #2

    was fehlt ihm denn ?

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • lotronic
    Beiträge
    268
    • 8. Februar 2007 um 23:50
    • #3

    Ich hab meine leider alle verkauft. Hab nur mehr die A1000er

    Auf der Chevin homepage steht nur "5,3 kVA per channel" was zumindest 20A sein sollte.
    http://www.chevin-research.com/products_line_series.php

    Früher hatte ich gar mal selber mit dem Entwickler (Martin Clinch) zu tun, der hätte das sicher beantworten können. Aber ich glaube dass der Service in England auch ganz fit is. Zumindest liefern sie Ersatzteile direkt(zB die EXICON MOSFets) recht schnell und günstig.

    Aber es gibt jetzt einen neuen distributor für D(Ö/CH), vielleicht können die das auch beantworten (falls die so ein "Monster" lagernd haben- einfach nachschauen lassen) http://www.hhc-audio.de/

    MFG
    LÖTI

    Im PA-Vermietpark: KS P-Line, C-Line, FirMod2, KS Triaks, KS Solo4, KS Standart, CPA12, CPA10, CPASub, CPA2, CPA1, CL208, CM215, CM112, CM410, TSub, TA4U, CA4U, TA2D,...

  • roelli
    Beiträge
    141
    • 10. Februar 2007 um 19:08
    • #4

    War eigentlich nur der Sicherungshalter defekt. Irgendwie habe ich das Gefühl das es garkeine 20A Sicherungshalter in dieser Bauform gibt.

    Ansonsten hätte ich nur rein interessehalber mal nen Blick in den Schaltplan geworfen. Das Teil gefällt mir nämlich sehr gut so mit dem selbstgebastelten Kühlblech mit Unterlagscheiben :D Und ich hab noch nie ne Endstufe gebaut, vielleicht kann man den Kasten ja irgendwie klonen. Deswegen wäre es cool mal nen Blick auf den Schaltplan werfen zu können, um ein paar Infos über verwendeten Transen und den Trafos zu bekommen.

    Gruß,
    Roelli.

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 10. Februar 2007 um 19:21
    • #5
    Zitat von "Roelli"

    Und ich hab noch nie ne Endstufe gebaut, vielleicht kann man den Kasten ja irgendwie klonen.


    ... und genau deswegen ist es auch nicht ganz easy, den Schaltplan zu bekommen. :wink:

    Du schreibst du hast nochnie eine Endstufe gebaut. Mein guter Rat sei, fang mit einer einfacheren an und lerne daraus wie man große macht. Sonst schafft man Dinge die man nicht versteht und auch nicht unter Kontrolle kriegt. Und achte stets die Arbeit der anderen !

    lG Manu

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • lotronic
    Beiträge
    268
    • 10. Februar 2007 um 23:32
    • #6

    Sei froh dass keine MOS-Fets zu tauschen waren. :(

    Ich hatte vor kurzem das Vergnügen:
    War eine Interessanter Halbtagsjob. Vor allem der Zusammenbau :D

    Hatte dann eine Schachtel voll mit Beilagscheiben (ca 150 Stück, jede Menge lange M8er Schrauben, Sicherungsmuttern, jede Menge Blechteile).
    Gar nicht zu glauben dass so viel Metall in einen Amp passt!
    Und das alles nur wegen eines "diskret aufgebauten" Kühlkörpers.

    Aber trotzdem sehr übersichtlich und schön aufgebaut.
    ...und das Geheimnis (Schaltnetzteil) steckt unter einer kleinen Aluschachtel.

    Prädikat "sehenswert"

    Schöne Grüsse
    lotronic

    PS: Die kleinen Chevins sind schneller repariert.

    Im PA-Vermietpark: KS P-Line, C-Line, FirMod2, KS Triaks, KS Solo4, KS Standart, CPA12, CPA10, CPASub, CPA2, CPA1, CL208, CM215, CM112, CM410, TSub, TA4U, CA4U, TA2D,...

  • roelli
    Beiträge
    141
    • 11. Februar 2007 um 13:57
    • #7
    Zitat von "Manuela"

    fang mit einer einfacheren an und lerne daraus wie man große macht.


    Vermutlich die vernünftigste Lösung. :wink:
    Aber sone Crown etc. sieht auch nicht wesentlich unaufwändiger aus. Und die sind auch meistens direkt in stereo aufgebaut. Praktisch an der Chevin finde ich die dual mono Konstruktion. Wenn man schonmal vorher vorsondieren könnte was da für Transistoren drin sind könnte man schonmal grob schätzen ob das Sinn macht. Ich hatte auch irgendwie das Gefühl ziemlich viel losschrauben zu müssen um einen Blick auf den Transistortyp werden zu können. Laut lotronic scheint das auch ne gute Idee gewesen zu sein NICHT nachzuschauen. 8)
    Lotronic: Du hattest doch die Fets getauscht? Welche sind denn da im original drin? Gibts die noch? Oder Ersatztypen? BUZ, Sanken, Hitachi?

    Bin immer noch begeistert vom DIY Kühlkörper 8)

    Wie siehts denn so im Endstufen-clon-Sektor aus? Wer hat denn da schonmal was gebastelt?

  • lotronic
    Beiträge
    268
    • 11. Februar 2007 um 14:54
    • #8

    Es sind EXICON 20N20 und 20P20 (MOS-Fets)
    Vertrieben ZB durch http://www.profusionplc.co.uk
    Diese MOS-fet Serie ersetzt auch manch andere (ältere nichtmehr erhältliche TO3) MOS-Fets anderer Hersteller
    und gibts auchnoch ne Nummer kleiner 10N20 / 10P20 wie sie zB in den kleineren Chevin Amps zum Einsatz kommen.

    @Selberbauen:
    Du wirst wohl am Schaltnetztiel scheitern (Trafo).
    Und durch ein konventionelles erstzen? weis nicht wies dann im "ernstfall" ausschaut (Schutzschaltungen?). Denn ich glaub dass das SNT einfach den Strom begrentzt wenn Überlast oder Kurzschluss am Ausgang.
    Sonst gibts wohl Knall und Rauch. :D

    Im PA-Vermietpark: KS P-Line, C-Line, FirMod2, KS Triaks, KS Solo4, KS Standart, CPA12, CPA10, CPASub, CPA2, CPA1, CL208, CM215, CM112, CM410, TSub, TA4U, CA4U, TA2D,...

  • roelli
    Beiträge
    141
    • 11. Februar 2007 um 15:18
    • #9

    Aha! Supi! Danke für die Info! 250W - nicht schlecht!

    Trafo fürs SNT machen wäre das kleinere Problem. (hab ne Wickelmaschine@home). Schwieriger ist es an die Wickeldaten zu kommen. Da wäre ein defekter Trafo zum reverse engineeren goldwert. Weis jemand was da so im SNT schlummert? Halbbrücken Gegentaktwandler?

    Also... falls jemand zufällig nen alten/defekten Trafo von ner A6000 in der Bastelkiste liegen hat... bescheid geben! :wink:

    Roelli.

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 11. Februar 2007 um 19:46
    • #10

    du hast Mut :D

    kannste von Hand wickeln, sind nur wenige Windungen. Vielfach gelitzt, meist CuL, Enden pieksauber verlötet, extrem kurze Leiterführung, Low ESR Caps, wenns müffelt hast du die Leiterbahnführung nicht 1/10mm genau abgekupfert, zuwenig gekühlt oder die Scheitelspannung auf der Primärseite war höher als die höchstzulässige DS vom Fettie.
    Fall die Gleichrichtung brennt keine Panik, schnellere einbauen.
    Der kleine Trafo zum begrenzen hat ne halbe Windung primär und 56 sekundär. Das TL431 darf nicht gefaket sein, also no Reichelt. Epcosfilter vorn rein, alles abschirmen. Viel Spaß :D

    p.s. HF verursacht keine Stromschläge, man brennt.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 11. Februar 2007 um 21:52
    • #11

    Nur mal so meine unmaßgebliche Meinung: ein Schaltnetzteil, was

    - wirklich ordentlich Leistung bringen soll
    - guten Wirkungsgrad hat
    - unter allen Umständen betriebssicher arbeitet
    - nicht das eigene Gerät und die Umgebung mit HF zumüllt

    ist kein Anfängerprojekt. Sich hier einzuarbeiten ist zumeist mit vielen abgerauchten Bauteilen verbunden. Ich wüßte auf Anhieb auch keine Literatur, in denen SNT wirklich gut beschrieben sind.

    MfG

    DirkB

  • roelli
    Beiträge
    141
    • 11. Februar 2007 um 22:18
    • #12

    Nix über die juute Reichelt Qualität :D

    Da bekommt man immer prima Überraschungseier. 8) Mal ist bei den Tantals der Strich=Plus, bei der nächsten Bestellung wars Minus. Wenn ich Wima Folien bestelle kommen irgendwelche unbeschrifteten Teile.. da machen die sich noch nichtmal die Mühe. :wink: Am coolsten sind aber immer noch die Lötspitzen wo im Katalog "Weller" neben steht. Hält bei mir locker ne Woche. :twisted: :roll:
    Aber für NF-Spielereien klappt das eigentlich immer ganz gut den Reichelt Klamotten. You get what you pay for :wink:

    Manuela/DirkB:
    Jajaaa... :D Schon verstanden. :wink:
    Aber ich will ja nix neu erfinden, nur mal ein Teil nachfriemeln. Ob ich mir das wirklich antun sollte weis ich ja auch noch nicht. Ich glaube auch nicht wirklich das ich nen Trafo/Wickeldaten in die Finger bekomme. Endstufen nachbauen hat sich ja auch irgendwie noch nie wirklich gelohnt, oder?

    Hat zufällig jemand ein Foto vom Crest9001 Innenleben? Mit 50Kg riecht das nach konventioneller Technik.

  • Wurst Werner
    Profi
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    626
    Beiträge
    4.615
    • 12. Februar 2007 um 07:32
    • #13

    Hallo Roelli,

    um die Ecke steht eine defekte 9001, kannst ja mal rein sehen und direkt reparieren :D

    Grüße
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • roelli
    Beiträge
    141
    • 12. Februar 2007 um 18:39
    • #14
    Zitat von "Wurst Werner"

    Hallo Roelli,

    um die Ecke steht eine defekte 9001, kannst ja mal rein sehen und direkt reparieren :D

    Grüße
    WW

    Tach Scheff,

    mach ich gern. Wo steht die Kiste denn genau?

  • rockline
    Profi
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    198
    Beiträge
    4.440
    • 16. Februar 2007 um 17:40
    • #15

    Die alten Chevin waren noch mit Hitachi MosFets bestückt. Die Treiberschaltung ist superprimitiv.
    Das Schaltnetzteil ist eigentlich auch nicht kompliziert, ist aber interessant von der Konstruktion her: Der Trafo hat sekundär einen Mittelabgriff an dem der Lautsprecher hängt. Die Wicklungsenden werden über Dioden gleichgerichtet und an die Mosfets gelegt, dass andere Ende der Mosfets liegt direkt auf Masse. Bei Aufsteuerung mit NF Signal belastet der Takt den Trafo, und als Differenzsignal fällt das Signal für den Lautsprecher ab. Die Schutzschaltung besteht aus einer einfachen LDR Anordnung die das Eingangssignal überwacht!
    Zum Nachbau ist das alles aber zu teuer, allein die Preise für die MosFets machen das Teil unspannend. Sonst aber eigentlich sehr einfach!
    Stefan

    Einmal editiert, zuletzt von rockline (13. Dezember 2009 um 13:39)

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 16. Februar 2007 um 18:08
    • #16
    Zitat von "Roelli"

    Manuela/DirkB:
    Jajaaa... :D Schon verstanden. :wink:
    Aber ich will ja nix neu erfinden, nur mal ein Teil nachfriemeln. Ob ich mir das wirklich antun sollte weis ich ja auch noch nicht. Ich glaube auch nicht wirklich das ich nen Trafo/Wickeldaten in die Finger bekomme. Endstufen nachbauen hat sich ja auch irgendwie noch nie wirklich gelohnt, oder?

    Na und ob, man wird richtig reich dabei :D (an Erfahrungen)
    Leider gilt das auch für die Kommentatoren dieses Forums, dewegen sind die Wickeldaten ziemlich knapp geworden in der Selbstbauecke. Man könnte aber mal ein par Windungen eingraben und gut gießen, bald ist Frühling und du weist ja .... :wink:

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • roelli
    Beiträge
    141
    • 27. Februar 2007 um 21:09
    • #17
    Zitat von "Manuela"

    Jenau - im Frühling sprießen die Funken. :D

    Hat keiner ein wenig "gearporn" von fertigen DIY Endstufen zum anspornen? :?::?::?:

  • M.B.
    Beiträge
    903
    • 2. November 2009 um 17:21
    • #18

    Hallo zusammen
    Könnte mir jemand das Schema zur Chevin A2000 zukommen lassen?
    Email: toi[ät]gmx.ch
    Vielen Dank schon mal im Voraus.

    Gruss Manuel

  • kf audio
    Verifiziert
    Beiträge
    64
    • 17. Januar 2010 um 14:01
    • #19

    mmmh - versucht mal Euer Glück bei Soundworx in Schwerte. Dipl. Ing. Rüdiger Hayk. Der macht glaube ich den Service für Chevin und kann vor allem auch die richtigen Teile liefern.
    LG aus Dülmen, Karsten

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