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Geräteverfolgung mittels RFID

  • tamaris-pa / mts
  • 15. Februar 2007 um 15:58
  • tamaris-pa / mts
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    • 15. Februar 2007 um 15:58
    • #1

    http://de.wikipedia.org/wiki/RFID

    Man hört ja viel von geklauten Geräten, usw. da ist das genannte System doch eigl. das passende. Das genannte System ist ein Vorreiter des Verfolgungssystems, komme aber im Moment leider nicht drauf wie das eigentliche System heisst.
    Technologie ähnlich einen Handy, nur das man die Sendung damit auch verfolgen darf.
    Wie ist da die Rechtlage im VA-Bereich, kann man das machen, usw.?
    Hat sich damit schonmal jemand auseinander gesetzt?

  • TheStranger
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    • 15. Februar 2007 um 17:14
    • #2

    Meinst du RFID als Basis für die Verfolgung von abhanden gekommenem Equipment nutzen?
    Das ist doch aufgrund der Reichweite eher unsinnig. Und aktive Ortungssysteme mit entsprechender Reichweite sind
    a) teuer
    b) relativ groß (und somit demontierbar)

    Oder hab ich deine Absichten da falsch verstanden?

    ERROR, no keyboard -> Press F1 to continue

  • tamaris-pa / mts
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    • 15. Februar 2007 um 17:21
    • #3

    Die Absichten stimmen soweit, es gibt ein ähnliches System wie RFID, habe ich vor einigen Tagen auf Arte gesehen, weiß aber leider den Namen nicht mehr, das ganze ist äußerst klein, kann also auch in Geräten verbaut werden, die Preise liegen im Rahmen(Es gab mal ein Projekt, das ganze in jeder Palette zu verbauen, so das man diese egal wo sie grade ist verfolgen kann)

  • Eliminator
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    • 15. Februar 2007 um 18:01
    • #4

    ... und der athmosphärische Müll wächst immer weiter... Wie viele Millionen Paletten sind ständig im Umlauf? Stell Dir mal vor, die würden alle noch in der Gegend herumfunken.

    Es gibt ein System zu kaufen, was über GPS seine Position ortet und über GSM seine Daten zu einem Provider sendet, auf dessen Homepage man dann sehen kann, wo sich das Teil (bzw. der Gegenstand oder das Fahrzeug, an dem man es angebracht hat) gerade befindet.

    Es müßte so ein Teil geben, was bei Bewegung (z.B. wenn jemand das Rack entfernt) ausgelöst wird und dann seine GPS-Position per SMS an ein beliebiges Handy mailt.

    RFID selbst funktioniert nur auf einige Meter.

    Gruß,

    Klaus

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • manuela
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    • 15. Februar 2007 um 18:10
    • #5

    da haben schon viele dran gegrübelt, baus ein - es wird gefunden. Und teuer ist es auchnoch !

    Die einzigste sinnvolle Lösung ist die Personalisierung der Hardware deren Änderung nur der Vertrieb durchführen kann (Gerätchen zeigt beim Start stets an wem es gehört ). Das ärgert aber wieder viele Kunden die das als Hemmnis sehen was den Wiederverkauf anbelangt. Wird somit alles so bleiben wie es ist. :wink:

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • stefan_mir
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    • 15. Februar 2007 um 19:21
    • #6

    Diese RFID-Sendung bei Arte war eine Mischung aus Realität und Zukunft (Fiktion!). Die Technik gibt es zwar schon, jedoch war ein Großteil der dort vorgestellten Möglichkeiten Zukunftsmusik mit all ihren Möglichkeiten und Folgen. Ich denke Du solltest von dem Gedanken, Dein Material orten zu können, vorerst Abstand nehmen. Sicherlich machbar aber unverhältnismäßig teuer.

    Die Paketverfolgung bei Sendungen (ich denke Du meinst da zum beispiel ein Päckchen bei der Post oder eben auch ne Palette) wird ja nur Etappenweise gemacht. Da werden die Barcodes in den Verteilerzentren, die ein Päcken ja durchlaufen muss, gescannt und in einen Zentralcomputer gegeben. Der kann dann den letzten Standort angeben - mehr nicht. Da funkt kein Päckchen rund um die Uhr seine Position.

    Und ich hoffe, soweit wird es auch vorerst nicht kommen. So viel Datenmüll und die Möglichkeit der totalen Überwachung machen mir Angst....

    Gruß an die Welt

    der_Stefan

  • tamaris-pa / mts
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    • 15. Februar 2007 um 19:26
    • #7

    hast du eine payback oder bankkarte?
    dann dürftest du an die verfolgung ja gewöhnt sein, jeder einkauf/abhebung, usw. wird registriert. payback ist nur eine andere form der marktforschung.

  • stefan_mir
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    56
    • 15. Februar 2007 um 19:54
    • #8

    Jetzt wirst Du aber kleinlich :lol: (nicht böse gemeint)

    Payback meide ich seit der Markteinführung - ne Bankkarte braucht leider jeder. Und über die Folgen brauchste mich auch nicht aufklären.

    Du hast doch scheinbar den "Film" bei Arte gesehen. RFID ist einer extremen Form angewandt würde viel mehr mit sich bringen.

    Dennoch - ich denke momentan ist es einfach nicht wirklich finanzierbar und selbst wenn, sind die Sender immer noch erkennbar, wenn sie größere Reichweiten haben sollen. Das macht die Sache unsinnig, weil sie entfernt werden können...

    Gruß an die Welt

    der_Stefan

  • mringhoff
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    • 15. Februar 2007 um 20:43
    • #9

    der klassische (passive) RFID Chip muss ja erst angeregt werden, damit er sendet. Das passiert eben nur in den entsprechenden Zonen. Z.B. im Kassenbereich.

    Für Materialausgabe/rücknahme kann man sich das gut vorstellen, man schiebt das Case durch ein RFID-Tor und schwups zeigt der Computer mir an, was alles drin ist bzw. was noch fehlt...

    Ohne Anregung ist der RFID-Chip passiv, es passiert nichts.
    Dann gibts ja noch die aktiven RFID-Chips mit eingebauter Batterie, diese sollen so eine Reichweite von max. 30m haben, würde also für ein länderweites Ortungssystem auch nicht reichen.

    Ein Ortungssystem braucht mehr Energie, um zu senden. Vergleiche es einfach mit einem Handy. In dieser Größenordnung vielleicht etwas kleiner kann ich mir so ein Modell vorstellen.
    So etwas kann man dann aber nicht einfach irgendwie ins Innere eines jeden CD-Players, Mischpults etc. kleben, sondern eher mal so in ein Amprack.

    Wenn aber jemand so ein präpariertes Rack gemopst hat, wird er es möglichst bald mal inspizieren, was er denn da so ergaunert hat, meist wird er das Amprack zerlegen, damit er das Material einzeln verkaufen kann. Spätestens da wird jeder den Sender entdecken...

    Zitat von "Manuela"

    Die einzigste sinnvolle Lösung ist die Personalisierung der Hardware deren Änderung nur der Vertrieb durchführen kann :


    Dumm nur, daß der Dieb das erst dann bemerkt, wenn er das Teil schon gemopst hat. Zurückgeben wird er es mir deswegen wohl auch nicht :)
    Als Eigentümer bringt mir dieser Schutzmechanismus auch nicht mehr viel. Ist vielleicht sogar eher ein Nachteil, denn das Gerät taucht evtl. gar nicht mehr als Hehlerware bei einschlägigen Autionshäusern auf...

    Macht also nur Sinn, wenn jeder diese "abschreckende" Massnahme mitbekommt, z.B. beim Hochfahren eines Videobeamers vor versammelter Schulklasse...

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  • Eliminator
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    • 16. Februar 2007 um 09:06
    • #10

    guggst Du hier...

    http://www.gps-vertrieb.com/garmin/fahrzeu…e0f7c33e2103122

    Zwar noch teuer, aber schon technisch möglich.

    Gruß,

    Klaus

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • mringhoff
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    • 16. Februar 2007 um 09:42
    • #11

    ja, das ist bekannt, kommt ja aus der Speditionsbranche, aber für unsere Zwecke nicht anwendbar, da erstens relativ groß, mit eigener Antenne und separatem Netzanschluss. Schwierig, das in jedem Ampcase unterzubringen :)
    Und teuer ist das ja auch noch (incl. laufender Betriebskosten)...

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  • manuela
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    • 16. Februar 2007 um 10:22
    • #12
    Zitat von "mringhoff"

    Dumm nur, daß der Dieb das erst dann bemerkt, wenn er das Teil schon gemopst hat. Zurückgeben wird er es mir deswegen wohl auch nicht :)

    deswegen schreibt man es auf die Frontplatte. Diebe sind oft schlau und erkennen die Wertlosigkeit. Bei Alarmanlagen und Autoradios ist es nicht anders. :wink: Das wär schon gut so.

    zu RFID: innerhalb geschlossener Metallgehäuse funktioniert es überhauptnicht.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • mringhoff
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    • 16. Februar 2007 um 10:41
    • #13
    Zitat von "Manuela"

    deswegen schreibt man es auf die Frontplatte. Diebe sind oft schlau und erkennen die Wertlosigkeit.


    Da hab ich wohl dann das falsche Equipment dazu. Meine Frontplatten div. 19"-Geräte sind voller Knöpfe und Drehregler, ein paar Controller haben Displays, aber da stehen dann meist aktuelle Werte und kein Warnhinweis drauf.
    Es bräuchte wohl einen international bekannten Warnaufkleber, den jeder kennt (wie die "BIO"-Plakette im Supermarkt), damit der Dieb von außen sofort erkennt, was ihm dann erwartet. (Bei Autoradios hat sich das ja inzwischen rumgesprochen, was aber deren Attraktivität beim Diebstahl dennoch nicht auf Null zurückgehen ließ)

    Üblicherweise werden Geräte auch weniger während des laufenden Betriebs entwendet, sondern beim Auf- oder nach dem Abbau, beim Einbruch im Lager oder Laster etc. oder die Geräte werden im Dryhire unterschlagen usw. und da sind die Geräte eigentlich ausgeschaltet...

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  • maccaldres
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    • 16. Februar 2007 um 10:51
    • #14

    RFID ist ein passives identifikationssystem kein verfolgungssystem, das heißt es sendet nicht selbst daten daten, sondern nur

    wenn du mit dem entsprechenden lesegerät, dessen reichweite begrenzt ist, welches die richtigen wellen aussendet in die nähe des RFIDchip kommst, dann sendet er schwache signale

    dies kann man nutzen wenn man ein gerät eindeutig identifizieren will, also evtl nutzbar wenn das ALLE machen und man bei jedem gerät welches man kauft vorher den "code" liest und in einer datenbank schaut ob es geklaut wurde. aber um zu wissen "wo" deine geräte sind, geht das nicht.

    Meister für Veranstaltungstechnik

    AUDIODEMON - Audioengineering & Tourservice

  • mringhoff
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    • 16. Februar 2007 um 10:52
    • #15

    Weil wir hier gerade so am fantasieren sind:

    Man könnte ja im Dryhire zwielichtigen Kunden eine sog. "Einverständniserklärung" unterschreiben lassen:

    Unsere Geräte haben aus Sicherheitsgründen versteckt eingebaute Mini-Positions-Sender, die uns ermöglichen, unsere Geräte laufend auf wenige Meter genau lokalisieren zu lassen. Hierbei besteht natürlich die Möglichkeit, daß Ihre persönlichen Wege und Aufenthaltsorte nachvollzogen werden können, was gemäß § sowieso Abs. x Datenschutzgesetz nur mit Erlaubnis gestattet ist.
    Mit der Entgegennahme der Mietsache gestatte ich es dem Vermieter, o.g. Positionsbestimmungen zu speichern. ...Datum --- (extra) Unterschrift...


    80% der Kunden dürften dies für bare Münze nehmen, die anderen sind dann wohl eher Techniker und Kollegen :)

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  • tamaris-pa / mts
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    • 16. Februar 2007 um 11:01
    • #16
    Zitat von "stefan_mir"

    Du hast doch scheinbar den "Film" bei Arte gesehen. RFID ist einer extremen Form angewandt würde viel mehr mit sich bringen.

    genau, den habe ich gesehen.....

    Zitat von "mringhoff"

    Weil wir hier gerade so am fantasieren sind:

    Man könnte ja im Dryhire zwielichtigen Kunden eine sog. "Einverständniserklärung" unterschreiben lassen:

    Unsere Geräte haben aus Sicherheitsgründen versteckt eingebaute Mini-Positions-Sender, die uns ermöglichen, unsere Geräte laufend auf wenige Meter genau lokalisieren zu lassen. Hierbei besteht natürlich die Möglichkeit, daß Ihre persönlichen Wege und Aufenthaltsorte nachvollzogen werden können, was gemäß § sowieso Abs. x Datenschutzgesetz nur mit Erlaubnis gestattet ist.
    Mit der Entgegennahme der Mietsache gestatte ich es dem Vermieter, o.g. Positionsbestimmungen zu speichern. ...Datum --- (extra) Unterschrift...


    80% der Kunden dürften dies für bare Münze nehmen, die anderen sind dann wohl eher Techniker und Kollegen :)

    eine sehr gute idee, irgendwie zumindest :D

  • manuela
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    • 16. Februar 2007 um 11:13
    • #17

    das wäre nach einem halben Jahr genauso altbekannt wie die Tatsache daß das Blinke-Ührchen im Auto keine Alarmanlage ist :)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • tamaris-pa / mts
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    • 16. Februar 2007 um 11:16
    • #18
    Zitat von "Manuela"

    das wäre nach einem halben Jahr genauso altbekannt wie die Tatsache daß das Blinke-Ührchen im Auto keine Alarmanlage ist :)

    Abschrecken tun sie trotzdem, da man es von außen ja nicht genau erkennen kann.

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    • 16. Februar 2007 um 13:36
    • #19

    Ich würde einfach sämtliche Markenlabels mit einem "H*******d"-Label kaschieren. Dann bleibt das Zeug sicher auch an Ort und Stelle.

    Gruß,

    Klaus

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • marcoboy
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    • 16. Februar 2007 um 15:01
    • #20

    diese chips werden schon lage im Großhandel eingesetzt Metro macht das schon lange. Zur Sicherung von Eigentum wäre diese Dinger sicherlich nutzbar. Wenn du wissen willst ob dein Material beim Mitbewerber steht :D Oder ob du alles im LKW hast, ewt was vergessen :D.

    so teuer sind diese Aufkleber garnicht :wink:

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