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Dimensionierung und Aufstellung der PA

  • moritz sengpiel
  • 1. März 2007 um 21:37
  • moritz sengpiel
    Beiträge
    116
    • 1. März 2007 um 21:37
    • #1

    Hallo,


    ich bin neu hier und möchte aber als erste sagen, dass ich hier schon lange mitlese und mir viele Informationen hier geholt habe.

    Das Forum ist echt eine schöne Sache, nun habe ich auch mal eine Frage.


    Und zwar habe ich wie hier gezeichnet eine Veranstaltung zu beschallen.


    Ich besitze 4 Seeburg K2 und 6 Seeburg TSE Subs.
    Nun will ich wie auf dem Bild je Seite ein Stack je 3 TSE Subs und 1 K2 Top aufstellen.

    Es werden ca. 1000 Leute da sein und es wird Disco Musik gespielt mit Party Tanz-Pegel.


    Nun die Frage reichen da zwei K2 aus oder, wären da 4 besser?

    Sollte man bei einer K2 pro Seite die Tops einwenig nach innen drehen?

    Wo soll ich die anderen 2 K2 aufbauen, falls ihr der Meinung seid das man noch 2 zusätzliche benötigt? Fliegen geht bei der Lokation leider nicht.


    Zu mir:

    Ich bin nun schon seid guten 10 Jahren als DJ unterwegs. Immer mit meinem eigenen Musik- und Lichtequiqment.


    Vielen dank für eure Vorschläge!

    Moritz

    Einmal editiert, zuletzt von moritz sengpiel (1. März 2007 um 23:06)

  • timotimo
    Profi
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    2.252
    • 1. März 2007 um 22:48
    • #2

    Hallo,

    willkommen im Forum. 2 Tops je Seite wären gut, da die zu beschallende Fläche ja sehr breit ist. Die Tops nebeneinander stellen und anwinkeln. Auch bei nur einem Top je Seite drehe ich sie gerne nach innen, also "über Kreuz".

  • moritz sengpiel
    Beiträge
    116
    • 1. März 2007 um 23:22
    • #3

    Hi,


    daran habe ich natürlich auch gedacht, nur da gibt es nun leider das Problem das ich nur 3 Bässe je Seite habe und somit nur ein Stack pro Seite aufbauen kann und da dann auch nur ein Top drauf Platz hat. Zwei Tops übereinander machen doch kein sinn, oder?

    Also wo hin mit den anderen Beiden, wie gesagt fliegen geht bedingt durch die Halle nicht.

    MFG Moritz

  • wora
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    • 2. März 2007 um 00:51
    • #4
    Zitat von "Moritz Sengpiel"

    ...Zwei Tops übereinander machen doch kein sinn, oder?...


    wieso nicht?

    das ist wegen den interferenzerscheinungen beim nebeneinanderstellen meist sogar besser. man denke an die linienstrahler...
    nur hoch genug müssen sie dann halt sein, oft sieht man potente speaker, die in ohrhöhe aufgebaut sind. das sollte man tunlichst vermeiden!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Seven
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    • 2. März 2007 um 02:40
    • #5

    Ich würde entweder die Tops ein wenig eindrehen oder noch besser ein paar Infills aufstellen. 3 TSE Subs auf eine K2 passt von der Relation eigentlich ganz gut und auch die Stackinghöhe ist ganz angenehm.
    Wenn du noch zwei K2 hinzunehmen möchtest, würde ich aber auch noch sechs TSE Subs dazupacken.
    Die zu beschallende Distanz ist für die K2 auf jeden Fall zu machen, Probleme gibts eben eher dahingehend, dass du im Nahbereich vor der Bühne wenig Mittelhochton bekommen wirst, daher --> Infill (oder auch Nearfill; je nach örtlichen Gegebenheiten)

    Für die 1000 Pax würde ich aber eigentlich für zwei weitere komplette Stacks plädieren. Falls das für dich umsetzbar ist. Du wirst aber, wenn du sagst, dass du 10 Jahre Erfahrung hast, schon wissen was "Dein" Publikum gerne an Pegel hat und wenn du bisher 500 Pax mit dem Equipment gut beschallt hast, dann solltest du vielleicht doch überlegen ein wenig mehr aufzufahren. Wenn du aber schon desöfteren solche Dinger gemacht hast, dann sollte das passen.

    Es gibt hier doch regional auch Unterschiede was die Leute an Pegel gewohnt sind, wollen, ertragen oder fordern. Und das jüngeres Publikum es gerne richtig laut möchte dürfte auch bekannt sein.

    gruß
    Jan

  • moritz sengpiel
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    • 2. März 2007 um 08:24
    • #6
    Zitat von "wora"


    wieso nicht?

    das ist wegen den interferenzerscheinungen beim nebeneinanderstellen meist sogar besser. man denke an die linienstrahler...
    nur hoch genug müssen sie dann halt sein, oft sieht man potente speaker, die in ohrhöhe aufgebaut sind. das sollte man tunlichst vermeiden!


    Hatte die Aussage darauf bezogen, dass ich dann nicht mehr Fläche abdenken würde.
    Allerdings sind bei zwei übereinander natürlich mehr Leistung auf der gleichen Fläche als bei nur einer K2.

    Bei einem Stack mit 3 TSE Subs wäre die erste K2 auf 2,10m, dass ist eine gute Höhe.

  • wora
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    • 2. März 2007 um 08:48
    • #7
    Zitat von "Moritz Sengpiel"


    Hatte die Aussage darauf bezogen, dass ich dann nicht mehr Fläche abdenken würde.
    Allerdings sind bei zwei übereinander natürlich mehr Leistung auf der gleichen Fläche als bei nur einer K2.

    Bei einem Stack mit 3 TSE Subs wäre die erste K2 auf 2,10m, dass ist eine gute Höhe.

    man kann die tops aufeinanderstehend gegeneinander verdrehen. dann kann man den abstrahlwinkel "stufenlos" verstellen. ich mache sowas recht oft und das funktioniert auch ganz gut. die teile müssen dann aber natürlich mit nem ratschengurt verspannt werden.

    2,1m unterkante top?
    es kommt auf die pegel an, die man da fahren will. schliesslich willst du fast 30m weit kommen. es gibt ja in D ein paar lautstärkerichtlinien, wenn man die korrekt einhalten wollte wär das nicht praktikabel, vor allem wenns richtig party-laut sein soll. aber es ist schonmal besser als nix.

    ich kenne die anlage zwar nicht, aber es hört sich durchaus schlüssig an was seven meinte, das man bei verwendung mehrerer tops auch entsprechend mehr bässe nehmen darf...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkamar
    Gast
    • 2. März 2007 um 09:51
    • #8

    Alternativ - Podest auf 1.20m, 3 Bässe nebeneinander und die beiden K2 oben drauf, evtl. hinten noch mit einem "Klangholz" (Dachlatte) unterlegt...

    Code
    +--++--+
    !K2!!K2!
    !  !!  !
    +--++--+
    +--++--++--+
    !SW!!SW!!SW!
    !  !!  !!  !
    +--++--++--+

    Oder Postest auf 1,20, 2 Bässe gelegt (Gummifüsse zueinander, drückt ein bisserl besser), ein Bass oben drauf, 1 K2 auf den oberen Bass (Far + Outfill), 1 K2 auf den "Single"-Bass für In- und Nearfill - sieht evtl. ein bisserl komisch aus, funktioniert aber sehr gut.

    Code
    +--+
    !K2!
    !  !
    +--+  +--+
    +----+!K2!
    ! Sub!!  !
    +----++--+
    +----++----+
    ! Sub!!buS !
    +----++----+
  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 2. März 2007 um 11:49
    • #9
    Zitat von "wora"

    wieso nicht?

    das ist wegen den interferenzerscheinungen beim nebeneinanderstellen meist sogar besser. man denke an die linienstrahler...


    Das ist wegen der Interferenserscheinungen äußerst schlecht. Wie kommst du darauf, dass zwei 40° vertikal machende Tops mit 0° Splaywinkel als Linienstrahler ohne Interferenzen funktioniert? Noch dazu bei dem enormen Abstand der akustischen Zentren!
    Horizontal stacken ist da sicherlich sinnvoller, wenn die Tops horizontal in passendem Winkel aufgestellt werden (passende Schräge ist bei der K2 vorhanden).
    :roll:

    Gruß
    Thomas

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 2. März 2007 um 12:27
    • #10

    Thomas, deine Fachkenntnis in Ehren aber wir beide sind lange genug in diesem Forum um es zu wissen: wenn der wora etwas zusammenstellt klappt das. Definitiv 8)
    In den Zeiten wo die Musik noch vernüftig war wurde es nur so gemacht, warum also nicht auch hier ? Würde das nicht funzen wär es auch nicht möglich 2 oder mehr Hörner in einer graden Schallwand zu montieren.

    lG Manu

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • moritz sengpiel
    Beiträge
    116
    • 2. März 2007 um 16:14
    • #11

    Hi Leute,


    danke für eure Antworten!

    Also könnte ich je Seite ein Stack mit 3 TSE Subs und 2 K2 aufbauen ohne Problem zuerwarten.

    Leider habe ich zurzeit noch keine weiteren Subs, sollen aber noch kommen. Aber zurzeit geht das Studium vor. :wink:

    Bräuchte ich bei der Variante dann trotzdem noch ein Nearfill?
    Soll ich die K2 leicht nach unten neigen?
    Werde sie wohl einwenig nach innen drehen.

    Also mit Spanngurten wird natürlich alles abgesichert und eine Absperrung, die vor fremd eingriff schützt, wird auch davor aufgebaut.

    MFG Moritz

  • tufkamar
    Gast
    • 2. März 2007 um 16:41
    • #12

    bei welcher Variante denn nun? Es gibt ja hier nun einige zur Auswahl...

  • moritz sengpiel
    Beiträge
    116
    • 2. März 2007 um 16:42
    • #13
    Zitat von "Moritz Sengpiel"

    Also könnte ich je Seite ein Stack mit 3 TSE Subs und 2 K2 aufbauen ohne Problem zuerwarten.

  • tufkamar
    Gast
    • 2. März 2007 um 16:50
    • #14

    ja klar.

    Und welche Vairante?

    alles übereinander, eine der, die ich skizziert habe, ...?

  • moritz sengpiel
    Beiträge
    116
    • 2. März 2007 um 17:06
    • #15

    Wegen dem vorhandenem Platzmangel denke ich, dass übereinander stellen wohl angebracht wäre.

    Darauf bezogen sich auch meine Fragen.

    Deine Ideen find ich auch ganz gut, besonders die erste. bei der zweiten denke ich das die K2 genau auf Kopfhohe ist und der 2" ist ganz schön laut.
    Ich gucke mir das da nochmal an ob ich da noch Podeste hinbekomme.

  • tufkamar
    Gast
    • 3. März 2007 um 19:45
    • #16

    ok, alles klar nun.

    bei "alles aufeinander" aber bitte sehr gut verratschen und absichern - das wird ein recht wackeliges Türmchen mit den 5 Kübeln... (und wie üblich sind die schweren auch immer noch ganz oben)

  • zegi
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    • 3. März 2007 um 21:01
    • #17

    Entschuldigt meinen langweiligen Beitrag, aber die K2 hat laut Hersteller neben vielen Flugpunkten auch einen Stativ-Aufnahmepunkt:

    http://www.acoustic-line.de/K2_Datenbl_dt.pdf


    Also wieso einen riesen Turm mit fünf Elementen bauen (viel Spass...) und nicht einfach ein Top, das Infill, auf ein kleines Kurbelstativ packen. So ein Stativ wäre ausserdem vielleicht eine rentable Investition, wenn man mit dem Setup dauernd unterwegs ist. Und falls die K2 einmal für eine Sprachbeschallung eingesetzt werden würden, könnte man so die Subs zu Hause lassen.

    Der Ton macht die Musik.

  • Jobsti
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    • 4. März 2007 um 07:59
    • #18

    Kannst du die Subs nicht in einer Reihe vor (oder unter) die Bühne packen? (Mit Abstand dazwischen)
    Sowas haben wir auch schon mit Erfolg gemacht und soweit möglich werden wir das wieder machen.
    Bekommst daruch nen sehr gleichmäßigen und weiten Bass im "Raum".

    Die Tops dann auf schöne Stative drauf.
    Sieht dann zwar nicht so "prozig" aus, funzt aber super.

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • bossjan
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    329
    • 4. März 2007 um 10:27
    • #19
    Zitat von "Jobsti84"

    Kannst du die Subs nicht in einer Reihe vor (oder unter) die Bühne packen? (Mit Abstand dazwischen)
    Sowas haben wir auch schon mit Erfolg gemacht und soweit möglich werden wir das wieder machen.
    Bekommst daruch nen sehr gleichmäßigen und weiten Bass im "Raum".

    Die Tops dann auf schöne Stative drauf.
    Sieht dann zwar nicht so "prozig" aus, funzt aber super.

    MfG

    Genau! *top*

    So würde ich es auch machen, wenn die Möglichkeit besteht. Habe selbst die B1801 und K2 so schon des öfteren aufgebaut und schöne Ergebnisse erzielt.

    Vorteil dieser Variante:
    Du hast unmittelbar vor der Bühne kaum mehr Pegel (durch unterschiedliche Laufzeiten etc.) als im hinteren Bereich. Der Bass hat eine Art Keulenform in den Raum. Wenn man den Bass auch schön verstecken kann, why not?

    Lieben Gruß
    Jan

    jrp-Veranstaltungstechnik :: Ton Licht Bühnen Service - Ihr Erfolg ist unser Erfolg!
    http://www.jrp-veranstaltungstechnik.de

  • wora
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    • 5. März 2007 um 04:30
    • #20
    Zitat von "Schrecki7289"


    Das ist wegen der Interferenserscheinungen äußerst schlecht. Wie kommst du darauf, dass zwei 40° vertikal machende Tops mit 0° Splaywinkel als Linienstrahler ohne Interferenzen funktioniert? Noch dazu bei dem enormen Abstand der akustischen Zentren!
    Horizontal stacken ist da sicherlich sinnvoller, wenn die Tops horizontal in passendem Winkel aufgestellt werden (passende Schräge ist bei der K2 vorhanden).
    :roll:

    hallo schrecki.
    das ist überhaupt nicht schlecht.
    die tops sollten dann aber am besten horn-an-horn übereinanderstehen, um die hochtöner näher zusammenzubringen. die lo-mid-driver können ruhig etwas weiter auseinander sein.
    infos unter http://de.wikipedia.org/wiki/D'Appolito-Anordnung.
    believe me, das funzt sehr gut, denn die interferenzen entstehen dann in der vertikalen. und da wir die ohren nicht übereinander haben sind die bei zwei gleichen boxen immer entstehenden interferenzen beim hin- und herbewegen deutlich weniger störend...

    die andeutung das mit einem linienstrahler zu vergleichen war nur beispielhaft und hat der erklärung vermutlich nicht geholfen. sorry dafür.
    in einer linie kommen gegenüber nur zwei tops natürlich noch mehr effekte dazu...

    gegen das nebeneinanderstellen von lautsprechern sprechen eben die interferenzerscheinungen in der horizontalen. ich weiss jetzt nicht ob die K2 das hat, aber die meisten boxen haben eben nicht die passenden gehäuseschrägen, um beim nebeneinanderstellen optimale ergebnisse zu erzielen. ich kenne nur eine box, mit der das trotzdem sehr gut funktioniert, aber die kommt von einem anderen hersteller (L-Acoustics).

    leider ist es aber nicht immer praktikabel, tops übereinander zu stellen, vor allem aus stabilitätsgründen.
    mag ja sein, das die K2 beim nebeneinanderstellen sehr gutmütig reagiert, ich kenne sie nicht. aber ich habe das sogar mit 12"direktstrahlern schon wirklich oft gemacht und es funktioniert gut.
    probier´s doch einfach mal aus ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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