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BMS Trennfrequenzen

  • martin
  • 6. April 2007 um 00:26
  • Jobsti
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    • 28. September 2007 um 13:10
    • #81

    Ich hab dann hier auch noch was:

    4554 an ME90.
    Hat nur im Gehäuse etwas Ärger gemacht.
    Lila: Im Gehäuse (denke der Überstand +Gitterleiste oben war schuld)
    Teal: Roh (Dir Farbe fehlt übrigens im Auswahlfester (Schriftfarbe) hier im Forum!)
    Schwarz: Box 0°
    Blau: Mit Trennung und entzerrt.

    Welligkeit von 2-4K verschwindet ab 10° vollständig!

    0° bis 30°

    Und ich bin blutiger Anfäger, so schwer war's nich...

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
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  • martin
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    • 28. September 2007 um 13:33
    • #82

    Schoene Kurven.

    Und wie klingts, wenn man die Anlage voll aufreisst?
    Das war das eigentliche Problem. Ne gerade Kurve geht am Controler in 5 Minuten, aber offenbar hatte das Teil ein Hubproblem. Denn ab einem gewissen Pegel fing er nunmal an schrecklich zu klingen. Und das liess er sich bei einer vernuenftigen Trennfrequenz erst mit einem 48db Filter abgewöhnen. Und da seh ich passiv dann schon einen gewissen Aufwand. Noch dazu muss er ja entzerrt werden auch.

    cu
    martin

  • Jobsti
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    • 28. September 2007 um 13:44
    • #83

    Meins ist übrigens passiv. (Passiv entzerrt)
    Klingt auch super wenns richtig laut wird, deswegen habe ich auch nu bei 1,4 getrennt, anstatt bei 1,2.
    Denke bei meiner neuen 15er Kiste werde ich 1,2 anstreben, denn die wird nich so laut wie die 12er, da sollte das klappen.
    Praxis wird's zeigen.


    Denke das wird beim Fabi nicht anders sein.

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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  • F.A.Bi.A.N.
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    • 28. September 2007 um 14:07
    • #84
    Zitat von "martin"

    Und wie klingts, wenn man die Anlage voll aufreisst?


    ich habe doch nun wirklich schon mehrfach auf die klirrmessungen des 4550, die ich in einem rutsch auch mit dem 18s 1460 gemacht habe, hingewiesen!!!

    p.s.: selbst in unseren neuen 2x10"/1" tops, wo ein 4550 auf ein limmer022 arbeitet, erreiche ich trotz des niedrigen crossovers (~1,3khz) klanglich sehr vernünftige ergebnisse. messtechnisch ebenfalls, sonst würde ich mir auch gedanken um meine ohren machen ;-).

  • martin
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    • 28. September 2007 um 14:20
    • #85

    Hallo,

    Die Klirrmessungen kenne ich natuerlich 8)
    Wobei wir ja bei Vollgas eher zwischen 25 und 30V haben. Spitzen zumindest und das in einem Bereich mit reichlich Content. Und die an 8 Ohm, im Gegensatz zur Messung bei 16 Ohm. Von daher koennt ich mir einen hoeheren Klirr schon erklären.

    Das mit den Ohren hab ich jetzt überhört :D
    Nö, es waren doch etliche Ohrenpaare die das bestaetigt haben.
    Vielleicht wirklich ein Hubproblem des 49ers, das der 50er dank der anderen Rückkammer (und vermutlich wurde da noch mehr geaendert) nicht mehr hat.

    Falls du echt die Zeit findest, wuerd mich das Verhalten deines 49ers schon noch interessieren, auch wenn die Box jetzt endlich fertig ist...

    cu
    martin

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 28. September 2007 um 14:45
    • #86

    ja, ich werde mich dem auf jeden fall annehmen, einen 4552 habe ich auch grade als vergleichsobjekt zur hand.

    p.s.: konzertpegel mit über 120db finde ich..... einen grund, sofort zu gehen.

    Einmal editiert, zuletzt von F.A.Bi.A.N. (30. Juni 2009 um 23:59)

  • martin
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    • 28. September 2007 um 14:59
    • #87
    Zitat von "F.A.Bi.A.N."


    p.s.: konzertpegel mit über 120db finde ich..... einen grund, sofort zu gehen.

    Tja, das hab ich halt nicht immer in der Hand. Naja, uebern Controler natuerlich eigentlich schon, aber wenn die sich da umbringen wollen, solls nicht mein Problem sein.
    Das hab ich schon mal mit dem lextrax erlebt. Ein haufen Irre, die es sich gnadenlos mit seiner Anlage besorgt haben. 12er im Horn und 2450 auf Vollgas an einem Rudel Macrotechs. Auf etwa 20m² Tanzfläche. Und wir sind halt raus ins Strassencafe auf ein Bier :D

    Und der 4552 wuerd mich natuerlich auch SEHR interessieren. Den hab ich als Nachfolger fuer die 49er im Auge. 8)

    cu
    martin

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 28. September 2007 um 15:12
    • #88

    der 4552 hat noch obenraus mehr power und spielt 1...1,5db lauter. untenrum liefert der 4550 aber etwas mehr pegel.
    was er im hoch- und höchstton abliefert, ist meiner bescheidenen (amateur-stümperhaft-merkbefreit-unfähigen...) meinung nach wirklich absolute oberklasse, klingt fast schon wie ein bändchenhochtöner, aber eben ein sehr pegelfester ;-).

    hier noch 4552: f-gang und phase (bezug auf das akustische zentrum) am hk-horn, sowie der klirr mit 2,83v und 5,5v in die 16ohmige spule.

  • svetlomir alexandrov
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    • 29. September 2007 um 20:59
    • #89

    Mein Name ist Svetly Alexandrov. Ich bin Geschäftsführer der BMS Elektronik GmbH.

    Gestern rief mich ein Kollege an, um mich auf einen Beitrag im pa-forum aufmerksam zu machen, der von Herrn Dirk Hahn verfasst wurde. Da ich Dirk seit langem kenne, bin ich sehr erstaunt über seine Äußerungen. Die unbegründete und unsachliche Kritik an unseren Produkten hat mich dazu bewogen, eine Gegendarstellung zu formulieren, die wissenschaftlich fundiert ist.
    Um diesbezüglich den Rahmen überschaubar zu halten, möchte ich mich im Folgenden auf drei mathematisch nachvollziehbare und messtechnisch beweisbare Fakten beschränken.

    1. Höhere Sensitivität: Die BMS Treiber haben je nach Modell einen Wirkungsgrad von 35% - 40%, was dem theoretischen Maximum sehr nahe kommt. (Der maximale theoretische Wirkungsgrad von 50% berücksichtigt manche Verluste nicht und ist praktisch nicht erreichbar). Konventionelle Treiber haben dagegen einen Wirkungsgrad von ca. 15%. Deshalb haben BMS Treiber im Vergleich zu gelungenen konventionellen Treibern eine höhere Sensitivität von ca. 3-5 dB.

    2. Höhere Maximalpegel: BMS Treiber haben deutliche Vorteile im unteren Frequenz Spektrum. Das liegt unter anderem auch an der größeren Membranfläche. Es ist ein Irrtum zu behaupten, dass Ringmembranen eine geringere Membranfläche haben als Kalotten. Eine Ringmembran befindet sich innerhalb und außerhalb der Spule, wobei der größte Teil außerhalb liegt. Somit hat eine Ringmembran einen deutlich größeren Durchmesser.
    Bsp.: Ein Kalotten Treiber mit einer 44mm VC hat eine Membranfläche von 1520 mm², die Ringmembran in einem BMS Treiber mit der gleichen 44mm Spule hat dagegen einen Aussendurchmesser von 56 mm und eine Membranfläche von 1660 mm² .
    Durch den höheren Wirkungsgrad und die größere Membranfläche ergeben sich Vorteile in Punkto Betriebssicherheit, maximaler Schalldruck und power compression.

    3. Erweitertes Frequenzspektrum und linearer Phasenverlauf: Trotz größerer Membranfläche sind die Membranschenkel mit ca. 6mm deutlich kleiner als die mechanische Wellenlänge, sodass die Membran phasengleich schwingt und keine Partialschwingungen im Arbeitsbereich auftreten. Das Verhalten spiegelt sich im Phasenverlauf und Wasserfalldiagram wider, wo unsere Treiber messbare Vorteile aufweisen. Eine Kalotte, die vielfach größer ist als die mechanische Wellenlänge, kann physikalisch gesehen niemals phasengleich schwingen, was besonderes bei höheren Frequenzen deutlich erkennbar ist.

    Die oben beschriebenen Punkte sind objektiv messbar, mathematisch nachvollziehbar und physikalisch erklärbar. Sie wurden in Patenten und zahlreichen Vorträgen ausführlich beschrieben und erörtert.

    BMS ist ein modernes Hightech Industrie Unternehmen, das in elf Jahren auf 180 Mitarbeiter angewachsen ist. Die BMS-Gruppe ist eine der größten und erfolgreichsten Pro audio Firmen in Europa. Weltweit ist BMS der größte Hersteller von Kompressionstreibern im gehobenen Preissegment. Allein diese Tatsache sollte zeigen, dass unsere Produkte nicht so schlecht sein können.
    Wir haben höchste Ansprüche an Klangqualität. Wer sich persönlich davon überzeugen möchte, ist nächste Woche herzlich eingeladen, uns auf der AES in New York, im Demoraum 2D05 zu besuchen.

    Eigentlich hatte ich nicht vor, einen Beitrag im Sinne einer Rechtfertigung abzugeben. Aber meine tiefe persönliche Enttäuschung, über die Art und Weise der Kritik eines Kollegen, macht mich sehr traurig und verlangt eine auf Fakten beruhende, wissenschaftlich korrekte Gegendarstellung, die ich hoffentlich für alle aufzeigen konnte.

    Mit Vorfreude und Vertrauen auf Ehrlichkeit und Schönheit auf dieser Welt fahre ich aber nun nach Hause und freue mich auf die Augen meiner kleinen Tochter Amelie.
    Wie bezaubernd die Welt von Schönheit und Ehrlichkeit sein kann.

    Ich wünsche allen eine schöne Woche.
    Svetly

  • lok1414
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    • 29. September 2007 um 23:41
    • #90

    Hallo Svetly Alexandrov,

    zuerst einmal herzlich willkommen im Forum, zum zweiten freut es mich, wenn ein Hersteller sich hier persönlich zu Wort meldet (ich denke hierüber freuen sich alle im Forum), auch wenn der Anlaß hierfür nun aus dieser - ich nenne es einmal "Verstimmung" - herrührt.

    Folgendes möchte ich anmerken:
    1. Ich hoffe, daß Sie und Dirk Hahn einen Weg finden, die friedliche und freundliche Kommunikation wieder rasch herzustellen :wink:
    2. Sie haben in Ihrem Beitrag schon sehr erhellende und interessante Details erklärt, z.B. die Membranfläche, das Verhältnis der Ringbreiten zur Wellenlänge. etc. Nicht jedermann schraubt seinen Treiber direkt nach Erhalt auseinander, um sich ein genaueres Bild vom Aufbau zu machen, ich mache dies ohne Not auch nicht.
    3. Ich weiß nicht, ob Sie schon länger ein Mitleser des Forums sind, ansonsten wird ein Eintrag in der Suche-Funktion unter "BMS", mehr jedoch unter den Typenbezeichnungen ohne Herstellerangabe, z.B. "4550", eine Fülle von Treffern ergeben, welche dokumentieren, daß die Treiber von BMS die wohl am häufigsten - und sehr kontrovers - diskutierten Hochtontreiber sind. Von daher, denke ich, würden sich hier viele darüber freuen, wenn Sie Zeit und Muße finden, sich hier in die Diskussionen mit einzubringen.
    Fragen hätte ich auch schon einige ... :D
    4. Beinahe hätte ich es vergessen, hier im Forum ist ein "du" die übliche Anrede. Nun habe ich es selbst nicht verwendet, also bitte nicht erschrecken, wenn es verwendet wird.

    Ein schönes Rest-Wochenende
    Viele Grüße
    Lok1414

  • pm-acustics
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    • 30. September 2007 um 12:16
    • #91

    Guten Tag Herr Svetly Alexandrov,

    auch ich begrüße es sehr das sich Hersteller direkt in einem Forum zu Wort melden. Das macht einen Hersteller menschlicher...greifbarer.
    Auch wenn hier der Anlass hierzu nicht soo schön ist.

    In diesen Sinne ersteinmal herzlich willkommen im Forum !

    Ein kleiner Nachtrag zu meinem Statement zur aktiven Membranenfläche:

    Ich bezog das eher auf den Vergleich zwischen einem BMS 1/1,4 oder 1,5"ler mit einem 1,4/1,5"ler anderer Hersteller mit 75mm Voicecoil...!
    --> Dieser Vergleich deswegen weil hier BMS Treiber hier immer gerne als 1,5" oder 2" Alternative gehandelt werden. Betrachtete Trennfrequenz bei 1-1,2 KHz.


    Das der Krafteintrag in eine Ringmembran und deren Partialschwingungfreiheit gerade über, sagen wir mal >8KHz, einer (egal wie geprägten oder beschichteten) Domemembran überlegen ist stimme ich zu.

    Das kennen wir auch von Ringradiatoren welche in den obersten Oktaven ebenfalls eine präziese Vorstellung abliefern.

    Auch Community hat oder hatte mit dem VHF100 einen HF Treiber mit Ringmenbran. (Achtung: Ich meine das nur ! Bitte um Korrektur wenn das nicht so ist.....bin noch jung...war vor meiner Zeit).

    Ich persönlich hatte bei meinem etwas längern Aufenthalt bei einem deutschen PA Hersteller Zeit einiges über BMS Treiber zu erfahren, welche dort zum Teil auch in deren hochwertigen Studiomonitoren zu Einsatz kommen.

    Zur Zeit mache ich viel mit dem BMS4540NDL und ich muss sagen das dieser ein absolut erstklassiger Treiber ist !
    Aber: Ich setzte in erst ab 3KHz an einen sehr kompakten Horn ein.
    --> Drei Wegekonstruktionen.

    Ich war noch nie ein Freund tiefer Trennung im HF Weg, ich glaube ich habe bisher nie einen 1" Treiber (egal welcher Hersteller) unter 2KHz akustisch (elektrisch meist höher) benutzt.
    --> Ich habe auch noch nie eine 15"/1" Box gebaut!

    Im extrem auch bei Turbosound und F1 zu finden. ---> Klar das fordert meist 3Wege. Ist aber auch ein gangbare Weg !

    Und nun hoffe ich das diese Diskussion ohne Superlativen und abfällige Bemerkung weiter geht.

    Ich geh jetzt auf die Wiesn....ich trink einen auf euch !

    Schönes Wochenende

    Grüßle Sven

    PISA! die Freiheit nehme ich mir ! ;)

    2 Mal editiert, zuletzt von pm-acustics (30. September 2007 um 17:17)

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 30. September 2007 um 12:33
    • #92

    Hallo Svetly,

    vielen Dank für deinen höchst informativen und sachlichen Beitrag, sowas liest man doch gerne...
    Wenn Zeit und Lust hast, dich durch das (Selbstbau-)Forum zu wühlen, wirst du hoffentlich bemerken, dass hier auch sehr sachliche Diskussionen ablaufen, z.b. hier:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=63732
    ... habe ich für das aktuelle "Forumsprojekt" eine Menge Messungen gepostet, deren Auswertung insgesamt sehr "zivilisiert" verlief ;-).


    Eventuell könntest du uns ja noch den genauen Unterschied zwischen den 48er/49er/ und 50er treibern erklären, die hier als sehr hörbar "unterschiedlich" beschrieben wurden, ich komme in nächster Zeit nicht zum messen...


    Gruß,
    Fabian

  • wasserkocher
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    477
    • 3. Oktober 2007 um 20:50
    • #93

    Hallo Herr Alexandrov,

    sie haben geschrieben

    Zitat

    Ein Kalotten Treiber mit einer 44mm VC hat eine Membranfläche von 1520 mm²

    in diesem Punkt möchte ich sie korrigieren, denn bei Ihrer Rechnung gehen sie offensichtlich davon aus, dass ein Kalottentreiber ein scheibenförmige Membran hat,
    ich denke, richtiger ist, einem Kugelabschnitt zu betrachten:

    Und dann komme ich bei einem Schwingspulendurchmesser von 44mm bei einem DE25, den ich grade offen habe,
    auf eine Membranfläche von ca 1835 Quadratmillimeter

    Nichtsdestotrotz stimme ich mit Ihnen überein, dass eine Ringmembran deutliche Vorteile bezüglich der Membranresonanzen aufweist,

    nur vielleicht erklären Sie uns, woher die vielen kleinen Resonanzstellen, die im Impedanzgang sichtbar sind, herrühren

    Hier im Forum wurde schonmal die Vermutung geäussert, dass Ihre Treiber stärker als Kalottentreiber auf die nichtideale Impedanzanpassung der verwendeten Hörner reagieren


    mit freundlichen Grüssen

    solange Fragen nix kostet, sind Antworten nix wert

  • bastler
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    1
    • 3. Oktober 2007 um 21:06
    • #94
    Zitat von "wasserkocher"

    Hallo Herr Alexandrov,

    sie haben geschrieben

    in diesem Punkt möchte ich sie korrigieren, denn bei Ihrer Rechnung gehen sie offensichtlich davon aus, dass ein Kalottentreiber ein scheibenförmige Membran hat,
    ich denke, richtiger ist, einem Kugelabschnitt zu betrachten:

    Und welches Verschiebevolumen hat der Treiber mit der kalottenförmigen Membran?
    Der Kugelabschnitt schwingt ja nicht senkrecht zur Kugeloberfläche (vgl. "atmende Kugel") sondern in Richtung der Schwingspulenachse. Das Verschiebevolumen errechnet sich als das Produkt aus gegebenem Hub und projizierter Membranfläche in Richtung der Spulenachse, der Treiber hat also das selbe Verschiebvolumen wie ein Treiber mit scheibenförmiger Membran.
    Als wirksame Membranfläche würde ich also von der Scheibenform ausgehen.

    Gruß
    Michael

  • wasserkocher
    Beiträge
    477
    • 3. Oktober 2007 um 21:18
    • #95

    Sehr interessanter Einwand, Bastler

    aber ich würde eher das komprimierbare Luftvolumen zwischen Membran und Phaseplug betrachten wollen

    Und wenn wir so richtig in Detail gehen sollen,

    wieviel von einer Ringmembran ist Membran und wieviel ist Einspannung

    soll heissen, bei einer Ringmembran nimmt der Hub nach aussen hin ab


    mit freundlichem Blubb

    solange Fragen nix kostet, sind Antworten nix wert

  • bastler
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    1
    • 3. Oktober 2007 um 21:58
    • #96
    Zitat von "wasserkocher"

    Sehr interessanter Einwand, Bastler

    aber ich würde eher das komprimierbare Luftvolumen zwischen Membran und Phaseplug betrachten wollen

    Aber bei gleichem gegebenen Abstand (in Hubrichtung) Membran-Phaseplug >= maximaler Hub ist das Luftvolumen zwischen Membran und Plug doch gleich, egal ob die Membran flach (Scheibe) oder kalottenförmig ist. Das Volumen = Abstand Membran-Plug in Hubrichtung gemessen * projizierte Fläche der Membran in dieser Richtung.

    Zum Thema wie viel Einspannung gehört zur Membran wäre vielleicht ein Statement von Herrn Alexandrov interessant wie denn gerechnet wird.

    Wenn man zum gefalteten Ring noch je die Hälfte der inneren und äußeren Einspannung dazurechnet kommt man ungefähr auf den genannten Wert von 1660mm². Ich hab grad mal an ner defekten Membran von nem 4550 nachgemessen.

    Gruß
    Michael

  • SRAM
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    5.548
    • 3. Oktober 2007 um 21:59
    • #97
    Zitat

    ich denke, richtiger ist, einem Kugelabschnitt zu betrachten:

    Nö, wie Bastler schon schrieb. Schließlich hat ein Motor auch nicht mehr Hubraum, wenn ich statt eines planen Kolbenbodens einen gewölbten verwende.

    Es gibt Ringmembranen ohne oder mit Randsicken. Mit Randsicken zur Entkopplung kann mann von einer Kolbenförmigen Bewegung des Ringes innerhalb der Sicken ausgehen.

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • wasserkocher
    Beiträge
    477
    • 3. Oktober 2007 um 22:24
    • #98

    Okay, habs verstanden, wobei mir ein Zirkel mehr geholfen hat als der Motor

    und einen 4550 hab ich schon lang nicht mehr gesehen

    beim 4592 hat der Mitteltöner eine explizite Sicke, der HT nicht


    für nen Sonntag äusserst lehrreich

    danke

    solange Fragen nix kostet, sind Antworten nix wert

  • Wolfgang
    Beiträge
    1.377
    • 3. Oktober 2007 um 22:37
    • #99

    hier ist die sicke vom 4550.

    gr/w

    Gruss
    Wolfgang

  • F.A.Bi.A.N.
    Verifiziert
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    5.286
    • 1. November 2007 um 14:10
    • #100

    so, ich hole das jetzt noch einmal hoch (nur für meinen lieben martin!!):

    4549-16 vs. 4550-16 vs. 4552-16 an HK-horn:
    - 1m messabstand, schrittweise erhöhung der klemmenspannung
    - zum schutz vor verstörung mit 15µf-reihen-C betrieben.

    messequipment:
    - microtech gefell mv201 mit mk221
    - präzisions-impulsschallpegelmesser 00 023
    - pegelkalibrator b&k 4320
    - interface: edirol ua-25
    - software: ARTA

    p.s.: die bilder sind animierte gif´s, ich empfehle den download per "ziel speichern unter"...

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