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Mikrofon zur Spracherkennung in Computerterminal

  • applefreak
  • 12. April 2007 um 10:41
  • applefreak
    Beiträge
    12
    • 12. April 2007 um 10:41
    • #1

    Hallo @ all


    ich habe eine etwas seltsamme Frage, aber vllt. könnt ihr mir ja doch helfen:

    MIt einer Projektgruppe bauen wir eine sprechende Person. Die Person ist aus Kunsstoff und lebensgroß

    Diese Person soll nun sprechen könne und auch Sprache erkennen. Alles natürlich mit Hilfe eines Rechners. Damit die echte Person nun normal mit dem künstlichen Menschen reden kann sollte die künstliche Person ein gutes Mikrofon integriert haben. D.h.: Die Person steht direkt vor dem Plastikmenschen (max. 1 m entfernt) und die Stimme soll klar und deutlich übertragen werden, damit die automatische Erkennung problemlos klappt.
    Dafür brauche ich jetzt eure Tipps für ein mikro, dass gerichtet den Bereich 1m vor dem künstlichen Menschen aufnimmt ohne sich von Umgebungsgeräuschen zu irritieren lassen...
    Das Mikro soll im Kehlkopf der Figur angebracht werden. (Also möglichst unauffällig...)

    Spontan bin ich auf folgendes Mikro gestoßen:
    http://www.thomann.de/de/akg_c562cm....rtner_id=17683

    Kennt das jemand? Ist das für solche Dinge geeignet?
    Habt ihr andere, bessere Ideen?

    Danke im Vorraus

    Martin

  • bwaack
    Reaktionen
    9
    Beiträge
    250
    • 12. April 2007 um 12:24
    • #2

    Das c562 ist eine Halbkugel, also so ziemlich das am meisten ungerichtete, was man dort einbauen kann. Auge in Auge mit dem Pappkamerad kann das trotzdem funktionieren.

    Es gibt auch kleine Miks mit höherer Richtwirkung z.B. Sennheiser ME 105.
    Dieses kann jedoch nicht komplett eingebaut werden, sondern sollte am besten so 0,5 bis 1 cm von der Rückwand (dem Kehlkopf) entfernt bleiben, also hervorgucken.
    Ein schmucker Schal verbessert die Richtwirkung von den verwendeten Ansteckmikros deutlich, wenn diese darauf befestigt werden. Rückwärtige Reflexionen sind schädlich. Allerdings sind dies schon audiophile Überlegungen - ich glaube eine Spracherkennung ist nicht soo anspruchsvoll, was den Sound angeht.

    Umgebungsgeräusche sind allerdings fatal. Sie werden sich auch mit Richtmikros kaum gänzlich ausschließen lassen, wenn die Umgebung laut ist.

    Grüße
    B.

  • applefreak
    Beiträge
    12
    • 13. April 2007 um 12:18
    • #3

    hallo!
    Danke für die Antwort,

    also wir haben uns jetzt für ein AKG MicroMic III C 417 PP lavaliermikro entschieden, da es hier gerade rumlag und gut funktioniert. Zwischen Rechner und Mikro haben wir z.zt. ein Behringer Shark Mikropreamp geschaltet. Der hat aber leider viel zu viele nutzlose Funktionen (Delay Line etc.) . Habt ihr ne Idee für eine Alternative?

    Folgendes müsste sie haben:
    - Mikropreamp (z.B. mit Anschlüssen XLR auf Klinke)
    - Phantomspeisung
    - Gate zur reduzierung von Umgebungsgeräuschen!

    Nicht mehr und nicht weniger wenn's geht ;) Alles so einfach wie möglich. Geld spielt erstmal keine Rolle, es muss aber keine TOP Soundqualität sein, irgendwas solides aber!

    Danke

    Martin

  • gurkendoktor
    Beiträge
    110
    • 13. April 2007 um 15:07
    • #4

    irgendein 49€-"channelstripe" könnte es doch tun. die haben meistens sows dran. vom ohr oder den anderen preissegmentbedienern.

  • uncelsam
    Verifiziert
    Beiträge
    771
    • 14. April 2007 um 11:36
    • #5

    Last doch einfach den Shark...
    Der ist günstig, macht was er soll, und die Funktionen die nicht benötigt werden stören ja nicht...

  • frank@effatah
    Beiträge
    120
    • 19. April 2007 um 20:05
    • #6

    Wieso ein externes Gate?
    Die meisten ASR-Programme haben sowas mit dabei und arbeiten damit zuverlässiger, als mit einem ext. Gate...
    Beschäftige mich beruflich sehr viel mit solchen Dingen. Bei Detailfragen dazu gerne PN...

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