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Gewitter bei einem Open Air

  • dara8130
  • 8. Juni 2007 um 15:59
  • dara8130
    Verifiziert
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    19
    • 8. Juni 2007 um 15:59
    • #1

    Hallo,

    mal ne Frage...

    Wie handhabt Ihr das bei Gewitter und einem Open Air Gig. Ab wann schaltet Ihr die PA aus? Ab wann seht Ihr Gefahr vom Blitzeinschlag (z.B. in der Bühne und damit Gefahr für Menschen?

    Haben wir nur Verantwortung gegenüber unserer Technik oder auch, bei unerfahrenen Veranstaltern ghegenüber den Besuchern (die Frage bezieht sich jetzt nur auf das Gewitter und nicht auf Lautstärke oder so, da ist es nämlich klar...)

    Danke für Euer Feedback.

    DaRa

  • ADMIN
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    • 8. Juni 2007 um 17:21
    • #2
    Zitat von "dara8130"

    oder auch, bei unerfahrenen Veranstaltern ghegenüber den Besuchern

    Grundsätzlich wird Verantwortung wie Verkehrssicherungspflicht von obe nach unten organisiert. Wer als Veranstalter unerfahren ist, muss sich halt den nötigen Sachverstand "einkaufen". Meist muss ja ohnehin ein Verantwortlicher für Veranstaltungstechnik (Meister) bestellt werden.


    Ansonsten: Blitzschlag.... Bühne ist ja hoffentlich ordentlich geerdet. Und bevor ein Gewitter wirklich gefährlich wird, hat meist auch schon jemand freiwillig abgebrochen. Kritischer sehe ich da eher die Windlasten.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • dienervt
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    • 8. Juni 2007 um 23:21
    • #3

    Es stellt sich ja auch allgemein die Frage, ab wann man die Anlage bei Gewitter vom Stromnetz trennen soll, um Schäden durch Überspannung zu vermeiden. Wie weit macht man sich für eine unterbrochene Veranstaltung schadensersatzpflichtig. Kommt es zu Überspannungsschäden, wird es wohl kaum möglich sein, vom Veranstalter Ersatz zu fordern. Ab welcher "Gewitterstärke" schaltet man ab um eben nicht mehr für eine unterbrochene Veranstaltung schadensersatzpflichtig zu werden.

    Viel Bass ist durch nichts zu ersetzen- außer durch noch mehr Bass. http://www.DienerVT.de

  • djvomght
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    • 9. Juni 2007 um 01:22
    • #4

    Hallo,

    siehe dazu auch http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=53392

    Gruß Jörg

  • tufkaklto
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    • 9. Juni 2007 um 10:01
    • #5

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=41259&postdays=0&postorder=asc&highlight=donauinsel+unwetter&start=45

    Wer selber schon mal so ein Unwetter und auch Blitzschlag in unmittelbarer Nähe erlebt hat, wird sicher sensibler reagieren, als jemand, der seine Veranstaltung ( und damit auch ev. Gewinn ?? ) durchzieht

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

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  • andy006
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    • 9. Juni 2007 um 14:30
    • #6

    Wollt Ihr eine 100% Antwort??

    Bei einer Unwetterwarnung des Wetteramtes geht nichts mehr - doch eins geht noch - das Bühnendach nach UNTEN!!!!!

    Alles andere ist doch von vielen Faktoren abhängig. Wieviel Pax stehen bei Gewittern noch vor der Bühne???

    Leider haben wir öfters erlebt das der Veranstalter weiter spielen lässt als uns lieb war. Deshalb arbeiten wir auch mehr mit den Überspannungsschutzverteilern und hoffen das dies ein Schutz für's Equipment ist. :wink:

    Wer Augen hat der höre ------- besser?

  • tufkaklto
    Profi
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    • 9. Juni 2007 um 14:39
    • #7

    Was ich an Erfahrung gemacht habe, ist das bei einem Gewitter oderr auch schon schweren Schauern viel Publikum versucht, sich dorthin zu retten, wo es etwas geschützt ist.
    Und das sind dann FOH und BÜHNE !!!!!!

    Die finden das dann auch super.
    Ich mußte da echt schon mal bei Sturm mit Gewalt eine Bühne räumen lassen.

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  • Thomas
    Verifiziert
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    • 9. Juni 2007 um 14:53
    • #8
    Zitat von "Andy006"


    Überspannungsschutzverteilern und hoffen das dies ein Schutz für's Equipment ist. :wink:

    kannste vergessen. ich habe im blitzschutzbereich meine diplomarbeit gemacht und kann dir sagen, dass man mit herkömmlichen blitzstrom/spannungsableitern zwar schon einiges erreichen kann, aber die geräte dahinter werden im normalfall bei direkteinschlag trotzdem alle kaputtsein.
    man kann seine technik ziemlich effektiv sichern, aber das würde dann sehr aufwändig.
    man bräuchte eine kombination aus grob und feinschutz ... aufwändig und teuer.

  • andy006
    Verifiziert
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    1.264
    • 9. Juni 2007 um 15:04
    • #9
    Zitat von "Thomas"

    kannste vergessen. ich habe im blitzschutzbereich meine diplomarbeit gemacht und kann dir sagen, dass man mit herkömmlichen blitzstrom/spannungsableitern zwar schon einiges erreichen kann, aber die geräte dahinter werden im normalfall bei direkteinschlag trotzdem alle kaputtsein.
    man kann seine technik ziemlich effektiv sichern, aber das würde dann sehr aufwändig.
    man bräuchte eine kombination aus grob und feinschutz ... aufwändig und teuer.

    Warum mußt Du denn einem die ganze Hoffnung rauben??? :(
    Meine Hoffnung war das durch diesen Einsatz der Überspannungsverteiler vielleicht nicht alle Geräte zu den ewigen Jagdgründen gehen. Aber da Du der Fachmann bist, gestatte die Frage ob solche Verteiler völlig Schrott sind oder einen gewissen Schutz bieten können? Klar ist mir, bei einem Blitzschlag in der unmittelbaren Nähe, daß dann die Hoffnung sicher zu begraben ist. Oder können amtliche Geräte das wegstecken????

    Wer Augen hat der höre ------- besser?

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 9. Juni 2007 um 15:07
    • #10

    der beste Schutz ist ein alter Umformer.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Matthias
    Verifiziert
    Beiträge
    767
    • 9. Juni 2007 um 15:23
    • #11

    Aber alles über Umformer?? Das wird seeehr teuer und vor allem auch seeehr unhandlich beim Transport.. Ob sich das dann lohnt??

  • audionrg
    Beiträge
    1.648
    • 10. Juni 2007 um 16:34
    • #12

    Der beste schutz ist die geräte vom netz zu trennen bevor es zu spät ist 8)

  • fschleif
    Beiträge
    950
    • 11. Juni 2007 um 18:14
    • #13

    Wenn mich nicht alles täuscht, sit das größte Problem bei Blitzschäden die hohe Spannung (och nee... :) ) Will meinen: auch wenn ein Überspannungsverteiler den die Leitung trennt (wie auch immer das jetzt im Einzelfall gelöst ist), wird der Luftspalt ziwschen den beiden jetzt getrennten Kontakten bei den anliegenden Spannungen leitfähig. Das ist dann das aus für alle nachfolgenden Geräte. Ich könnte mir vorstellen, dass selbst bei großzügig dimensionierten Schutz/Schütz-Schaltungen das Problem weiter besteht, da zum Zeitpunkt 0 die Kontakte getrennt werden. D.h, ergal wie weit sie irgendwann mal auseinander liegen, wenn der Schlag kommt, sind sie ziemlich dicht beisammen, so dass dann Leitfähigkeit eintritt.

    Thomas, korrigier mich bitte, wenn das Unsinn war...

  • SimonFB
    Beiträge
    1.875
    • 11. Juni 2007 um 18:39
    • #14

    Was ist denn mit dem Überspannungsschutz aus der Computerecke à la APC? Der schützt mein Equipment zwar sicherlich auch nicht, man erkauft sich aber automatisch eine Versicherung für das angehängte Equipment mit einer Deckungssumme von bis zu 100.000€. Geht natürlich nicht für Wackeleimer und Co (10A max...), aber wenigstens für das das meiste 19'' Zeug.

    Gruß, Simon

    Am Anfang war das Licht

  • Clyde
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    2.962
    Marktplatz Einträge
    2
    • 11. Juni 2007 um 18:45
    • #15

    SimonFB

    die sind dafür da, an stelle des angeschlossenen Equipments kaputt zu gehen :D8)
    Die halten Überspannungen auch nicht besser auf, als kleine Steckdosenadapter(ok, etwas besser sicherlich).
    Direktem oder in unmittelbarer Nähe einschlagenden Blitz halten die nur durch ihren eigenen Defekt ab...

    Das mit der Versicherung ist dann natürlich Haarspalterei :D


    Gruß
    vom APC User 8) :roll:

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