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Audio Technica ATM-Serie

  • 4Art
  • 22. Juni 2007 um 16:16
  • audiobo
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    • 14. August 2007 um 12:47
    • #21

    Hmm, danke für die Antwort. Also bleibt´s hauptsächlich bei RØDE. Vielleicht mal 1-2 ATM für HH/Ride.

    Sag mal Guma (sorry für folgenden Offtopic), wie ist eigentlich dein Eindruck bzgl. Windempfindlichkeit bei den NT5. Ich hatte am Wochenende (OpenAir-Klassik) den Eindruck, dass sie diesbezüglich etwas empfindlicher sind als andere (zB. Milab).

  • guma
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    • 14. August 2007 um 12:59
    • #22

    Ich hatte die NT5 jetzt gerade auf zwei windigen OÄs als OH. Ich habs dort allerdings nicht ohne Windschutz probiert, sondern zwei AKG Billigschaumwindschütze drauf gehabt. ( Die Originale lagen in dem dämlich großen Koffer, den keiner mitschleppen mag :lol: ) Damit gabs definitiv kein Problem.

  • audiobo
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    • 14. August 2007 um 13:12
    • #23

    Na, dann muss ich selber noch weiter die Ohren offenhalten, danke. (Vielleicht war an der Stelle auch nur eine ungünstige Luftströmung oder, oder, oder... :D )

  • wora
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    • 15. August 2007 um 11:15
    • #24

    ich betreibe bei openair-jobs immer alle kondensator-mikros mit popschutz.

    für meine Schoeps-OHs gibt es dafür sogar ein ganzes arsenal, bis hin zur "windjammer", so das man da sogar bei orkanböen noch arbeiten könnte ;)
    siehe hier: Schoeps Windschutz
    aber ich hab da nur die ganz einfachen popschützer (B5) drauf, das reicht in der regel völlig aus.

    ohne popschutz ist es aber problematisch bei wind.
    meiner erfahrung nach ist das dann bei allen kondensatoren ein problem. es kommt dann möglicherweise auch drauf an, in welchem winkel die membran zum wind steht oder ob es da gerade ein paar ungünstige luftwirbel gibt.

    also, bei wind popschutz drauf und schon hört sich die sache wesentlich besser an ;)

    PS:
    es gibt noch eine anwendung, bei der ich die popschützer drauflasse: in versifften clubs, um eventuellen aufgewirbelten schmutz von den membranen fernzuhalten! 8)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • wora
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    • 23. Oktober 2007 um 03:55
    • #25

    nochmal ein kurzer beitrag zum thema ATM450.

    ich habs letztes wochenende am flügel probiert.
    keine band: ein flügel, zwei gesänge - fertig.
    da man dieses mikro recht flach über die saiten bringen kann (seitliche einsprache!), konnte ich den deckel des flügels auf die kleine öffnung stellen, was mir viel mehr gain for feedback ermöglichte.
    ich war überrascht, wie gut das ging und der sound war auch durchaus brauchbar.

    ich habe den eindruck, das sich dieses mikro bei mir so ganz langsam zum allrounder entwickelt...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • karel noon
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    • 4. November 2007 um 04:05
    • #26

    auch von mir ein weiterer einsatzbericht mit einem ATM450:

    diesmal: Bassdrum

    bevor jetzt alle schreien, es war nur eine notlösung, da das kabel meiner grenzfläche leider deffekt war, und ich keinen ersatz in der nähe hatte.

    also fix in den mikrokoffer geschaut, was hab ich noch an mikros über, und da kam mir die idee mit dme 450,
    einfach flach reingelegt, die klemme dranngelassen, "front" nach oben und natürlich den -10db switch umgelegt.

    als ich dann den kanal aufgezogen habe war ich doch eher positiv überrascht, einen schönen druckvollen sound, viel mitten, was die bassdrum sehr natürlich klingen läßt, also auch ideal für jazz oder folk.

    dann mal schnell eine "metal-kick" geschraubt, was mit leichtem absenken der mitten auch schnell gemacht war, und schon konnte das konzert beginnen.

    also wieder mal ein schöner einsatz eines eigentlich doch für was anderes gedachten mikros

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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  • Steffen
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    • 4. November 2007 um 13:10
    • #27

    So, dann mal auch noch unsere Erfahrungen: Wir haben ATM 450, AT5100, C391

    Speziell Thema Chormikrofonie: Mittlerweile NUR NOCH ATM 450 für die Mädels, AE5100 für die Herren der Schöpfung. Die AKG fallen vor allem auch im Bereich Feedback (Anwendung Chor mit Bigband in Kirche) massivst gegen die AT ab (gegen beide, ATM und AE). Klanglich sind die ATM gerade für unsere Anwendung keinesfalls schlechter als die früher meist von mir benutzten KM184, allerdings auch hier eine wesentlich geringere Feedback-Problematik. In diesem Zusammenhang (AKG vs. Audio Technica) mal nicht ganz ernst gemeint die Aussage eines recht fähigen Kollegen, was Chor betraf: He, das da vorn ist ein Chor, kein Heavy Metal Schlagzeug, laß die AKG bloß weg!

    Mein persönliches Fazit: Ich benutze die Dinger mittlerweile als komplette Allrounder, egal ob Hihat, Overhead (wobei ich da die 5100er noch ein bissel lieber mag), Chor oder auch mal ne Akustikgitarre, Flügel (wie wora schön beschrieben hat aufgrund der Bauform ideal).

    In diesem Zusammenhang @ guma: Ich kenne die Schöpse bisher eigentlich fast nur als höchstwertige Recording-Mikrofone, die ich schon oft und sehr gern bei klassischen Orchester- und Choraufnahmen eingesetzt habe. Wie sieht es hier im Livebetrieb gerade für Chor mit "leicht lauter Instrumentierung" aus? Welche kannst Du da empfehlen? Feedback-Empfindlichkeit?

    Liebe Grüße,

    Steffen

  • guma
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    • 4. November 2007 um 13:22
    • #28

    In einer Choranwendung habe ich noch nicht probiert wieviel mehr an gain before feedback mit den Schoepsen verglichen mit ATM450 zu erzielen ist. Ob Du eher MK4 oder MK41 brauchst hängt von der Aufstellung des Chors im Verhältnis zur Begleitband ab.

  • Georg_Koeln
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    • 5. November 2007 um 19:14
    • #29

    Nochmal OT:

    Zitat von "guma"

    Ich hatte die NT5 jetzt gerade auf zwei windigen OÄs als OH. Ich habs dort allerdings nicht ohne Windschutz probiert, sondern zwei AKG Billigschaumwindschütze drauf gehabt. ( Die Originale lagen in dem dämlich großen Koffer, den keiner mitschleppen mag :lol: ) [...]

    Um die Original-Windschutze mitzunehmen, gibt es eine einfache Methode.

    Man nehme:

    eine schmale Verpackung von irgendeinem Uralt-Pseudo-Billigmikro, was ohnehin nur noch seit X Jahren in der Ecke rumfliegt, und packe folgendes rein:

    1. die Klemmen vom NT5

    2. Das NT5-Pärchen (in den originalen Plastiktütchen mit dem Luftentfeuchter-Silicea-Päckchen)

    3. Stereoschiene und die zwei originalen Windschutz-Schaumstoffe

    4. Deckel zu,

    5. eingepackt,

    6. an der Seite markiert ("R" für Rode, ich habe noch mehr von den alten Verpackungen zweckentfremdet),

    und 7. ab in den Drummikro-Koffer damit, zusammen mit 6x e604 mit K&M-Klemme, 1x e602 (die andere ist kaputt), und 2x e606.

    Soviel zum Thema Platz sparen... :D

    Sorry für OT.

    Liebe Grüße,
    der Georg :)

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  • 4Art
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    • 29. April 2008 um 08:16
    • #30

    Endlich hatte ich jetzt die Gelegenheit, die 450er unter Livebedingungen zu testen. Mein Fazit: Absolut empfehlenswert und best buy for buck!

    Einsatzorte: 2 x Overhead für Open-Miking an Drumset (Basedrum + 2 x 450) und an einem Cello.

    Gerade am Cello hat mir das Mik ausserordentlich gut gefallen. An Streichinstrumenten neigen günstige Kondenser bei gewissen Frequenzbereichen oft zum "quitschen" - das war beim ATM nicht der Fall - das Mic überträgt ausserordentlich linear und vor allem erstaunlich rückkopplungssicher.

    Die Mics stehen in einer Installation, die wir gemacht haben und hier zeigt sich eigentlich das Hauptproblem: Als ich dort angekommen bin, habe ich mich gewundert, wie sch...... der Open-Mikdrumsound war. Problemlösung ganz einfach: Das Mikrophon war verkehrt herum platziert - Einsprechöffnung nach oben... Das Gerät ist also nicht Dau-Tauglich.

  • wora
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    • 30. April 2008 um 15:25
    • #31
    Zitat von "4Art"

    Endlich hatte ich jetzt die Gelegenheit, die 450er unter Livebedingungen zu testen. Mein Fazit: Absolut empfehlenswert und best buy for buck!
    ...

    Die Mics stehen in einer Installation, die wir gemacht haben und hier zeigt sich eigentlich das Hauptproblem: Als ich dort angekommen bin, habe ich mich gewundert, wie sch...... der Open-Mikdrumsound war. Problemlösung ganz einfach: Das Mikrophon war verkehrt herum platziert - Einsprechöffnung nach oben... Das Gerät ist also nicht Dau-Tauglich.

    nein, aber grundsätzlich sind alle mikrofone mit seitlicher einsprache nicht DAU-tauglich! 8)
    vielleicht sind die guten alten SM57 gerade deshalb so beliebt?? :D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • karel noon
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    • 2. Mai 2008 um 16:50
    • #32

    kommt leute, immerhin sind die mikrofone beschriftet, mit FRONT, also wer lesen kann ist klar im vorteil...

    welches war noch mal beim md409 die richtige seite :wink:

    aber die beschriftung ist auch schon der erste haken, den ich bei der atm serie feststelle, die geht reltiv schnell ab, und schon sieht das mikro von nahem nicht mehr taufrisch aus, nicht wirklich wichtig, aber irgendwie schon ärgerlich :(

    außerdem benutze ich seid einigen wochen das AMT 710 als funkversion (3000er strecke) und bin hochgradig zufrieden, einsatz ist hauptsächlich Metal mit viel scream anteilen, und auch mal ab und an eine zugehaltene kapsel als effekt (dezent eingesetzt lasse ich den sänger trotzdem am leben :D ).

    auf das zuhalten reagiert das atm710 wesentlich weniger als z.b. das AE3300, oder ein vorher genutztes e935.
    es ist etwas dünner klanglich als ein AE3300, aber gleich dick wie das e935, aber aufgeräumter im bassbereich, dazu nicht so anfällig für plossivlaute.

    ich denke das das ATM710 ein sehr gutes preis leistungsverhältniss bietet, ein gutes kondensator gesangsmikro für unter 200€ ist ein hit.

    ich werde bei der einen band alle vorhandenen e865 im laufe des jahres gegen das atm710 tauschen, da es einfach meinen klangvorstellungen noch näher kommt.

    es hat das gleiche weiche unaufdringliche verhalten in den höhen wie alle anderen mir bekannten AT mikros, und ist deswegen gerade für frauenstimmen super geeignet.

    p.s. ich werde trotzdem nicht von AT bezahlt :(

    :D

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  • ThomasL
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    • 2. Mai 2008 um 17:39
    • #33

    Dann mag ich auch mal was beisteuern. Wir haben diese Woche ein ATM710 reinbekommen, der Preis war beim Besuch des netten Menschen von AT einfach zu verlockend und ob der vielen guten Kritiken kams dann diese Woche mal gleich in den Einsatz...
    Schlug sich auf einem Rock-OpenAir sehr, sehr anständig, feiner Sound, gute Übertragung, angenehm Feedback-fest, ausser LowCut nix am EQ gedreht, Stimme war einfach da und vorne. Vergleichsobjekte waren "nur" SM58, bei denen bei gleicher PA das übliche Tiefmittengemulme rausgefiltert werden musste.
    Das 710er könnte bei dem Spottpreis ganz schnell mein neuer Favorit für Vocalgeschichten werden, es werden auf jeden Fall in absehbarer Zeit noch weitere angeschafft.

    Viele Grüße,

    Thomas

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  • wora
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    • 3. Mai 2008 um 19:15
    • #34
    Zitat von "mediennutte"

    kommt leute, immerhin sind die mikrofone beschriftet, mit FRONT, also wer lesen kann ist klar im vorteil...

    welches war noch mal beim md409 die richtige seite :wink: ...

    die beschriftung "Front" am ATM450 ist aber wirklich sehr klein und auf dunklen bühnen daher nicht einwandfrei erkennbar. dies ist aber wirklich die einzige kritik, die ich an diesem mikro habe.
    ich habe mir übrigens rote aufkleber draufgemacht - und dann mit edding FRONT drauf geschrieben ;)


    Das ATM710 muss ich also auch mal austesten. im moment arbeite ich fast ausschliesslich mit AE5400 und AE3300.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • karel noon
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    • 3. Mai 2008 um 19:48
    • #35

    Das AE3300 ist ja leider als funke nicht bezahlbar für den kleinen freelancer, deswegen das ATM710.

    aber ich sehe es auch als gute anfüllung zu meinen bestehenden AE3300, falls mal mehr als drei stimmen auf mich warten, bei backings etc. die müssen nicht zwingend ein 300€ mic haben... vor allem wenn es eine so gute altrernative gibt.

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  • stepu
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    • 3. Mai 2008 um 20:06
    • #36

    Zum Thema Beschriftung FRONT:

    Es gibt auch Spezies, die bauen einem die Mikros mit FRONT zu Front (also nach vorne zum FOH) auf,
    also mit der falschen Seite zum Amp etc. ; )
    So eindeutig ist dieses Wort nun auch wieder nicht...


    Schönes WE noch,

    stefan

    Ey Digger, ich bin Plugger, nich Rigger!

  • wora
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    • 3. Mai 2008 um 20:11
    • #37

    :D wie geil ist das denn?

    na ja, dann muss ich mir etwas anderes einfallen lassen.
    aber "Einsprechseite" ist mir irgendwie zu lang... 8)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • audiobo
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    • 4. Mai 2008 um 14:37
    • #38

    Da fällt mir doch glatt ein, dass ich mal zum Aufbau einer VA kam, als die Bühnenjungs 2 Neumann TLM´s für den Chor ansprachen und sich der Pultmann nur über den komischen Sound und die frühen Feedbacks wunderte. Auf meinen Vorschlag hin mal die Mikros zu drehen kam erstmal ein "Aber wieso, das Neumann-Logo muss doch in Richtung des Publikums zeigen..."

    :D:D:D

  • 4Art
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    • 4. Mai 2008 um 21:39
    • #39

    :D:D:D


    Brühhhhhlllll! Der hat mir als Wochenabschluss (oder war's doch eher der Anfang) genau gefehlt. Gei.............................................................

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