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Wer hat Erfahrungen mit Multimedia Playern (ohne Laptop!)

  • michael beyer
  • 14. August 2009 um 11:06
  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 14. August 2009 um 11:06
    • #1

    Hallo Leutle,

    da bei mir die alten CDs nun tatsächlich das zeitliche gesegnet haben, obwohl sie nur im Regal stehen, komme ich nicht mehr darum herum, alles zu digitalisieren. Eigentlich wollte ich es nie tun, da mir ja die Umstellung von Platten auf CDs schon weh tat, aber alles Jammern hilft ja nix.

    Nun bin ich gerade mit ITunes dabei alle CDs mit AppleLossLess zu archivieren. Später will ich sie dann in ACC umwandeln. Bisher nutze ich seit ca. 10 Jahren Pioneer 500s Player und tendiere daher dazu, mir einen Pioneer MEP-7000 zu holen. Daher würde mich mal interessieren was für Erfahrungen ihr mit dem Player gemacht habt, oder ob ihr mir anderes empfehlen könnt.

    Von Vorschlägen die auf Software für Laptops basieren könnt ihr komplett abstand nehmen, denn ich brauche eine richtige Arbeitsfläche. Auch die Idee nur das Bedienteil des Pioneer zu erwerben macht meines Erachtens nach keinen Sinn, da man mit dem Player und zwei DVDs dann doch eine doppelte Sicherheit hat und ich immer wieder auf Events arbeite wo Tanzgruppen einem für die Show eine CD geben.

    Bin gespannt ob einige von euch den Player nun schon eine weile nutzen und welche Erfahrungen ihr damit gemacht habt.

    Danke schonmal
    Michael

    Einmal editiert, zuletzt von Michael Beyer (3. September 2009 um 09:28)

  • ewok
    Reaktionen
    7
    Beiträge
    2.541
    • 14. August 2009 um 12:26
    • #2

    Ich hab jetzt so 20-30 Veranstaltungen mit meinem MEP gemacht und ich möchte das Teil nicht mehr hergeben. Ganz am Anfang (Herbst 2008) hatte er noch ein paar Kinderkrankheiten, die dann aber sehr schnell mit einem Softwareupdate behoben wurden. Seitdem läuft er stabil und absturzfrei.

    Am Anfang konnte ich mir nicht vorstellen, umzusteigen; das Feeling vom "CD-Durchblättern" hat einfach gefehlt. Jetzt ist es mir neulich sogar einmal passiert, dass ich beim Ausladen am Veranstaltungsort fesgtestellt hab, dass ich meine CDs zu Hause vergessen habe :cry: War aber im Endeffekt egal; bei den letzten Veranstaltungen habe ich eh kaum noch CDs benutzt, selbst zum Durchblättern brauche ich sie mittlerweile nicht mehr, da ich mir ein paar Playlisten zusammengestellt habe, aus denen ich mir dann thematisch passend meine Lieblinge rauspicken kann...

    Tastatur ist Pflicht; die Suchfunktion (mittlerweile seit Update auch Suche nach Fragmenten, zB "adon" liefert "Madonna") ist genial. Ich warte jetzt nur noch drauf, dass SSD-Platten bezahlbar werden, dann wird die jetzige USB-Festplatte durch eine SSD ersetzt.

    Tom

    http://www.partyontour.de

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 14. August 2009 um 12:46
    • #3

    Gut das mit den Platten ist klar, aber mich würde eher das Handling interessieren. Mixt du Beat in Beat, machst du LiveLoops, etc.? Wie gut ist das JogShuttle wirklich - eher wie beim billigen 200er oder eher wie beim 400er?

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 19. August 2009 um 16:47
    • #4

    Keiner noch Erfahrung mit MEP-7000 ohne Laptop mit USB HDD und vielleicht extra Monitor?

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 26. August 2009 um 14:36
    • #5

    Na wozu gibt es Rückgaberecht. Wenn man kaum Feedback bekommt muss man halt einfach selber schauen ob der was taugt :wink:

  • Thorsten Erpel
    Beiträge
    926
    • 26. August 2009 um 15:36
    • #6

    also ich hab erfahrung mit dem numark d2 director bzw. dem dss

    aber so profis wie michael laufen ja eh nur mit was amtlichen auf - da muss dann pioneer oder denon draufstehen - egal ob die funktionalität nun besser oder schlechter als von den marktmitbewerbern ist :wink:

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 26. August 2009 um 16:05
    • #7

    Wie du vielleicht merkst habe ich dazu aufgerufen vergleichbare Player zu nennen. Aber wozu erst einen Thread lesen, also erzähl mal...

  • Thorsten Erpel
    Beiträge
    926
    • 27. August 2009 um 16:03
    • #8

    ich habe den thread schon gelesen - du hast nur meinen post etwas missverstanden

    ich meinte daß wenn man ernstgenommen werden möchte schon mit (vermeintlich) amtlichen zeug auflaufen muss - ist nicht in jedem fall sinnig - aber gewisse leute wollen halt nur marke x und y akzeptieren - naja


    ok - also wir arbeiten in meiner disko jetzt seit einem jahr auch mit dem d2 director - der nachfolger wäre jetzt dds - hat dann einen bunten bildschirm - ansonsten baugleich

    ich finde die bedienbarkeit sehr gelungen - die festplattendaten sollten aber auf jeden fall mit dem library programm erfasst sein - denn sonst ist nur ein file-browsen und keine suche möglich

    beim erstellen der library gibt es für djs die es benötigen die option track profile (visuelle anzeige des tracks) und bpm - seek tables sollten immer gewählt sein - dadurch werden tracks sofort in die decks geladen

    zur super übersichtlichkeit trägt die kluge strukturisierung des bildschirms bei - die decks a und b sind IMMER im oberen bereich sichtbar - der untere wechselt je nach aufgabe

    bei library kommt dann die dateiübersicht - dort kann man auch zwischen den angeschlossenen medien switchen

    bei suche kommt ein BREITES suchfenster - suche ist natürlich über usb-tastatur einzugeben - die ergebnisse sind gut zu lesen durch die breite darstellung

    das absolut beste am gerät ist allerdings der crate - das ist wie eine plattenkiste - man schiebt dort songs herein die man spielen möchte
    dort kann man dann bequem umsortieren und die folgenden songs schon "auf reihe" bringen - ich habe zb. automatisches nachladen aktiviert - dann wird wenn ein song gespielt ist der nächste nachgeladen und auf cue gesetzt - es geht auch manuell und in anderen moden - sehr geil auf jeden fall

    das war erstmal son bischen info - bei bedarf erzähl ich gern noch mehr :wink:

    man sollte vielleicht noch sagen daß es das gerät für 400€ im netz gibt

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 27. August 2009 um 19:12
    • #9

    Danke Thorsten für die Infos!!!

    Du hast mich sehr neugierig gemacht und da die Funktionen beider Player recht umfangreich sind ist der Text a bissle länger :wink:

    Wichtig: Die folgenden Aussagen sind nur aus dem Studium von den BDAs entstanden und berücksichtigen nicht, wie gut die reale Arbeitsweise ist. Es sind also Gedanken zu den theoretischen Funktionen und deren Nutzen für den Job und nicht die tatsächliche Bedienbarkeit der Geräte hier zu finden. Zudem ist das jetzt nur mal meine Meinung zu der Materie und vielleicht habe ich auch irgendwo mal was überlesen, dann zerfleischt mich nicht gleich wieder, sondern ergänzt es einfach.

    Also ich habe mir nun mal beide Player, was Funktionen angeht, nochmal genau angeschaut. Kurzum, man kann sicher mit beiden Playern zum Ziel kommen, aber es gibt feine und kleine Unterschiede, die für und gegen den einen oder anderen sprechen. Erklären werde ich jedoch keine der Funktionen an sich, da ich davon ausgehe, dass jeder selbst auf Pioneer oder Numark die BDA finden und lesen kann.


    PRO NUMARK DDS80

    1. Crate
    Diese Funktion finde ich hervorragend, denn eigentlich denkt man ja doch noch in Plattenkistenform und hervorgezogenen Platten oder CDs und warum sollte man somit nicht eine solche Funktion in digitaler Form integrieren. Thumbs up!

    2. LOOP IN Adjust
    Es ist ohnehin unverständlich wieso Pioneer diese Funktion in ihrem MEP nicht anbieten, da sie ja in anderen Playern zum Einsatz kommt. Jedoch ist es nur ein schwacher Pluspunkt, da durch Adjust des Endpunktes ja auch ein verhauener LOOP adjustiert werden kann.

    3. Die Übersichtfunktion eines Tracks
    Stellt klar einen großen Pluspunkt dar, denn oft weiß man nicht mehr genau wo der Break doch gleich war und kann so mal spickeln. Eindeutiges Plus für Numark, wenn ich auch die Darstellung von Pegelspitzen wie bei den großen Pioneer übersichtlicher finde.

    4. Kalibrierung der Fader
    Diese Funktion gibt es nur bei Numark. Wobei ich schon damals bei den Techniks immer den 0-Punkt vermieden habe und man ja eh nach Gehör und nicht nach Blick auf den Fader mischt. Die Funktion erklärt sich mir nicht wirklich und bei guten Fadern sollte die Veränderung der Kalibrierung eigentlich ja nicht merklich stark sein.

    5. Browsen nach BPM
    Da haben welche die Hausaufgaben gemacht. Jeder kennt noch die Plattenkisten mit den BPM Aufschriften mit Edding. Klares Plus!

    6. Das Bedienteil selbst hat schon RCA Out für beide Player drin, also kann man schon für unschlagbar wenig Geld loslegen und mit externer HD anfangen.

    7. Wechselrahmen für HD
    Wenn der Wechselrahmen separat erhältlich ist und im laufenden Betrieg gewechselt werden kann, ist das eine sehr gute aufgeräumte Sache. Konnte ich aber nicht aus der BDA entnehmen.

    8. Der Preis
    ....ist auch mit dem Playerteil einfach unschlagbar günstig


    PRO PIONEER MEP 7000

    1. Die Loopbuttons
    Auch beim Pioneer sind (wie bei einem 19" Gerät üblich) die Loop Buttons ein wenig verbaut. Dennoch sitzen sie bei Numark deutlich ungünstiger. Wenn man diese Funktion oft benötigt könnte man von einem leichten Plus für den Pioneer reden.

    2. Zwei CD-Laufwerke & Prev/Next Track
    Wenn auch DJs mit normalen CDs dran arbeiten sollen, geht nur der Pioneer, denn der Numark zielt nicht auf DJs, die rein mit Audio-CDs arbeiten. Daher hat auch nur der Pioneer Prev/Next-Track Buttons.

    3. Time Mode/Auto Cue
    Wer weiß nicht auswendig bei welcher Zeit die Breakes kommen oder will nicht mal kurz spickeln wie lange ein Track schon läuft. Beides ist mit einem Fingerdruck möglich und direkt zugänglich. Beim Numark muss man dafür navigieren. Hierdurch besitzt der Pioneer mehr Knöpfe auf dem Bedienteil, aber die Anordnung ist gut durchdacht. Somit ein Plus für Pioneer.

    4. CUE / LOOP Speicher
    Es verwundert mich, aber vielleicht habe ich es übersehen. CUE Punkt und Loop Speicher hat anscheinend nur der Pioneer.

    5. COVER Anzeige
    Ach wie heißt das Lied, ist das dritte auf der weißen CD von XYZ. Wer visuell gut Memoriert hat beim Pioneer die Möglichkeit die Cover mit anzeigen zu lassen. Leider ist es aber nicht möglich die Cover rein visuell zu durchblättern.

    6. OrdnerStruktur
    Die Möglichkeit seine Titel nach Ordnern anzulegen habe ich beim Numark nicht gefunden (von Pioneer weiß ich nun, dass die Umschaltung Ordner auf Archiv im laufenden Betrieb mit dem nächsten Firmware-Update möglich sein soll)

    Beide BDAs sind sehr ausführlich und bis ins Detail verständlich geschrieben.

    Wenn ausschließlich DJs mit digitalen Wechseldatenträgern daran arbeiten sollen, wird das Rennen eng. Denn dann ist es fast eine Frage des Geschmacks was Darstellung und Funktionen angeht (Verarbeitung u.ä. konnte ja nicht berücksichtigt werden). Allerdings scheidet der Numark auch als Version mit Player (also DDS80) aus, wenn DJs mit reinen Musik-CDs ankommen, da nur ein Laufwerk zur Verfügung steht. Genau für diese Situation ist der Pioneer wohl entwickelt worden. Wer nicht weiß was in ihm steckt wird lediglich einen modernen Nachfolger des CMX-19" Geräts vermuten und kann ihn mit Musik-CDs auch instinktiv gleich genauso nutzen.

    Aus dem Grund, dass ich immer wieder auf Veranstaltungen bin, wo dann 3 oder mehr verschiedene DJs am Abend auflegen und dort immer noch die Musik-CD das am meisten verbreitete Medium ist, habe ich mich - trotz des immensen Preisvorteils (Numark ab 450.- Pioneer ab 1298.-)- allein nach Studium der BDA gegen den Numark entschlossen. Sicher hätte ich auch einfach bei Bedarf zwei alte, gut erhalten CDJ-500s mitschleppen können und den Numark nehmen. Aber die bisherigen Numark-Player, die ich in den Fingern hatte machten ganz objektiv :wink: einfach einen billigen Eindruck was den Druckpunkt der Tasten und deren Ansprechverhalten angeht, ebenso die Jogwheels. Rein optisch sehen die Tasten und die Jogwheels auf den Bildern des DDS80 gleich / sehr ähnlich aus, dies sagt aber nichts über den tatsächlichen Aufbau der Tasten etc aus und ist somit eine Vermutung, dass sie ähnlich wie bei den anderen 19" Doppelplayern von Numark sind. Ganz subjektiv gefällt mir zudem die Darstellung und Übersichtlichkeit des Pioneer Displays deutlich besser.

    Bei dem Preisunterschied kann der Mehrpreis nicht nur der Name sein, den man bei Pioneer sicherlich mit bezahlen muss. Da werden dann auch qualitative Unterschiede zu finden sein. Leider erfährt man ja nirgends etwas genaueres über die eingebauten 'Soundkarten' und Displays der beiden.

    Wenn nur ich alleine daran arbeiten müsste, würde ich mir den Numark mal zur Ansicht kommen lassen und ausprobieren, wie die gesamte Haptik nun wirklich ist. Da er aber die Kriterien der Einsatzart nicht erfüllen kann, ist er für mich aus dem Rennen.

    Wenn ich dann in den nächsten Tagen den MEP 7000 mal testen konnte, werde ich ich mal was dazu schreiben. Wer es nicht lesen will brauch's ja nicht :grin:

  • Thorsten Erpel
    Beiträge
    926
    • 27. August 2009 um 19:43
    • #10

    gute beschreibung michael

    zum pioneer kann ich nicht viel sagen - um dort wirklich auch erstmal nur theoretisch vergleichen zu können müsste ich die ba des pioneers auch erstmal studieren - werd ich bei gelegenheit aber mal machen da mich das thema schon interessiert

    aber nochmal zum dds - also den preis mit dem rack - also den dds80 würd ich gar nicht nehmen - finde den preisunterschied zur alone version etwas happig

    leute die damit arbeiten haben ja dann sowieso ihre eigenen wechselmedien am start - und eine externe hd kostet ja kaum was

    ausserdem soll man an den numark auch noch externe dvd-brenner anschliessen können - somit wäre die abspielmöglichkeit für cds, oder mp3s auf cd/dvd auch gegeben - natürlich wird das nicht so gehen wie bei nem normalen doppel-cd - weil die bedienung in dem fall ja quasi das gleiche ist als würde man mit nem anderen medium arbeiten

    ich kann zu der thematik aber im moment nur theoretisch was sagen - hab aber bald nen externen brenner und werd das dann mal praktisch ausprobieren

    imho kann man bei dem preisunterschied zwischen dem pioneer und dem numark nicht ernsthaft vergleichen - für den pio bekommt man ja mehr als 3 numarks - das preis/leistungsverhältnis stimmt beim numark aber

    und ich habe noch gar nicht erwähnt daß der d2 director wirklich sehr gut klingt - wir wollen jetzt nicht noch mit irgendwelchen laptop möglichkeiten anfangen - aber es waren schon etliche djs an unserer anlage die mit den unterschiedlichsten systemen aufliefen - klanglich kam keine an den numark dran :wink:

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 27. August 2009 um 20:16
    • #11

    Das ist doch schon mal eine gute Aussage zum Klang. Da ich die CDJ-500s schon oft im Vergleich zu den CDJ-1000MKII und aktuellen CDJ-800 gehört habe und da kaum klanglichen Unterschiede feststellen konnte (außer man schiebt bei dem einen oder anderen CDJ-500s bei Mastertempo den Fader an den Vollanschlag - ist vielleicht der interene Flangereffekt des CDJ-500s :wink: ) kann ich ja dann mal die CDJ-500s gegen den MEP laufen lassen. Morgen oder Übermorgen sollte der MEP 7000 eintreffen, dann werde ich mich am Wochenende mal durchwühlen und berichten.

    Schade, dass Wuppertal so weit weg ist, sonst hätte man sich mit den Playern dann ja mal treffen können. Die Haptik des Numark würde mich schon interessieren, ist sie mit dem CDN 35 und Co vergleichbar?

  • wurst
    Beiträge
    170
    • 27. August 2009 um 21:32
    • #12

    hat nicht denon nen neuen player angekündigt?meine sowas gelesen zu haben

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 27. August 2009 um 22:05
    • #13

    Bei Pioneer gibt es Mitte September neue Player, die preislich wohl zwischen den 800er und den 1000ern ansiedeln und eben auch Mehrformat und Library haben sollen. Also ein Single-player so teuer wie ein MEP 7000 und von daher für wohl fast alle hier uninteressant.

    Von Multibmedia Playern von Denon habe ich nichts gehört oder gelesen.

  • Eike Mache
    Beiträge
    739
    • 28. August 2009 um 06:22
    • #14
    Zitat von "Michael Beyer"

    Von Multibmedia Playern von Denon habe ich nichts gehört oder gelesen.

    Es gibt doch den DN-HD2500.
    Kann leider nicht mit der Denon Seite verlinken da es eine Flash Seite ist :twisted: :twisted: (Scheiß Flash trash).

    Wenn man CD abspielen will braucht man die BU-4500 Abspiel Einheit die auch gut Geld kostet. Das treibt den Preis dann enorm hoch.

    BDA: http://tinyurl.com/denon-hd-2500-BDA

    Mfg Eike


    Haben ist besser als brauchen

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 28. August 2009 um 07:37
    • #15
    Zitat

    hat nicht denon nen neuen player angekündigt?meine sowas gelesen zu haben

    Die vorhandenen MediaPlayer (2500&4500) sind mir natürlich bekannt und die BDAs habe ich auch schon durchgelesen, er sprach jedoch von einem neuen Player.

  • Eike Mache
    Beiträge
    739
    • 28. August 2009 um 08:15
    • #16

    Das kann gut sein Thomann hat z.B. den 2500er aus dem Programm genommen wie es ausschaut.

    Edit: http://www.denondj.com/Media-Players-Controllers-C17.aspx Da sind neue Produkte bei, wie der DN-HC5000. Aber ist wohl nur ne MIDI Konsole.


    Haben ist besser als brauchen

  • Thorsten Erpel
    Beiträge
    926
    • 28. August 2009 um 23:38
    • #17
    Zitat von "Michael Beyer"

    Die Haptik des Numark würde mich schon interessieren, ist sie mit dem CDN 35 und Co vergleichbar?

    also den cdn35 kenn ich auch - kann deshalb hier auch von praktischen erfahrungen im vergleich schreiben

    also der dds hat nicht so schwammige und vom druckpunkt etwas zu "kippelige" gummitasten sondern kunststofftasten mit strafferem druckpunkt - etwa vergleichbar mit den american audio playern

    das jogwheel gefällt mir dagegen beim cdn 35 besser - dieses ist griffiger und gummiert - das des dds ist kunststoff mit som feinriffel - am besten wäre für mein empfinden das rad des dds mit der gummierung des 35ers - denn die tiefen griffmulden vom 35er sind auch nicht für jeden so gut bedienbar - vor allem wenn man zum searchen schnell anschieben will

    dadurch daß die tasten des dds nicht so herausragen sind die über cue pause play liegenden looptasten in der praxis wohl besser bedienbar als auf den ersten blick befürchtet

    als es damals um das thema ging standen der d2, der denon 2500 und das ein oder andere von cortex zur auswahl - da hab ich alle ba auch ausgiebig studiert - und mich dann ganz klar für den numark entschieden - den denon hab ich dann auch mal woanders in action gesehen - meine meinung daß man mit dem display nicht sooo doll arbeiten kann wurde da bestätigt - und ein gerät ohne vergleichbare funktion zu numarks crate würde ich auch niemals haben wollen - denn damit kann man die nächsten tracks schon so schön in pipeline haben und ist trotzdem noch flexibel für schnelle änderungen

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 29. August 2009 um 08:06
    • #18

    So ein Tag des Testens ist vorbei und das Ergebnis ist für mich überraschend, den der Player geht direkt wieder zurück!

    Verarbeitung/Bedienbarkeit
    Pioneer-Player überzeugten in der Vergangenheit auch wegen ihrer Verarbeitung und Bedienbarkeit. Dies scheint nun nicht mehr der Fall zu sein. Die Seiten des Bedienteils, welche beim CMX noch aus Metall waren sind nun billigstes Plastik, das noch nicht einmal genügend Auflagepunkte hat und sich beim herausnehmen aus der Verpackung schon verbiegt. Lediglich die Bedienoberfläche entspricht den Erwartungen, die mit einem Player dieser Preisklasse verknüpft sind.

    Die Jogwheels sind in der Form nicht rund und die Differenzen bei Leichtgängigkeit und Handling der beiden Jogwheels sind so groß, dass sie sich auf die alltägliche Arbeit auswirken. Beim Angleichen der Geschwindigkeit reagieren die beiden Jogwheels so unterschiedlich, dass es einfach nur nervt. Zudem ist die Oberfläche zwar vom Finish leicht griffig, aber meilenweit von den griffigen Oberflächen aller Pioneer Player Jogwheels entfernt. Man kann damit arbeiten aber es fühlt sich an wie bei den billigen CDJ-100ern und hat mit einem Player für DJing nicht viel zu tun.

    Die von Denon übernommenen +/- Tasten für die kurze Einflussnahme auf die Geschwindigkeit steigen fast linear an und greifen somit zu grob ein wenn man z.B. im Tecno oder Housebereich Stücke über längere Zeit einblenden möchte und leicht nachregeln muss. Eine bessere Funktion hätten sie wohl wenn man mit ihnen die Faderstellung in minimal Schritten nachregeln könnte, denn...

    Der Pitchfader ist schlicht und ergreifend falsch dimensioniert. Es ist zwar lobenswert, dass es die Einstellung für +/- 6 im Pitchbereich gibt, aber eine genaue Einstellung auf die möglichen 0.02, wie sie bei den 800er oder 1000er möglich ist, ist mit dem Fader schlicht nicht zu erreichen. Dies ist für mich das Todesurteil, denn selbst die gleich langen Fader der alten CMX-3000 waren besser im Handling.

    Der wichtigste Knopf zur Auswahl der Musikstücke fühlt sich einfach nur totbillig an. Die Rastung und der Druck stimmen aber das Hartplastik ist einfach der Falsche Stoff zwischen den Fingern. Denn um genau die Rastungen zu erreichen wäre hier ein gummierter Auswahlknopf pflicht.

    Ansonsten ist der Klang sehr gut, Display sehr gut lesbar aber was hilft mir das, wenn die wichtigsten Elemente zum Mixen schlicht ein Handling wie beim CDJ-100 mit noch kleinerem Jogwheel mit sich bringen.

    Ich hatte sowohl einen CMX-3000 als auch die alten DJM-500s als Vergleich daneben stehen. Die Jogwheels der alten Generation sind einfach griffig und geben einem sensorisch ein besseres Feedback. Bei einem Player, der für ab 1298.- zu haben ist, erwartet man schon eine Verbesserung zu Playern, die seit 1997 unverändert gebaut wurden. Zudem war der zum Vergleich verwendete CDJ-500s ein Player der ersten Serie und sogar 3 Jahre im Clubeinsatz (4Tage die Woche). Sicher ist die Streuung der Qualität der Jogwheels bei den CDJ-500s recht hoch, aber mit einem guten Jogwheel kann man mixen wie mit einem 800er.

    Kurzum, der MEP 7000 ist sicher gut für Personen, die nicht von Vinyl auf CD gewechselt haben und auch nicht viel Mixen wollen. Wer ein Lied nach dem anderen Spielt ist hier sicher glücklich und kann seine Plattenkiste getrost zu Hause lassen. Dennoch ist die komplette Verarbeitung eher mit einem Numark CD N35 oder anderen billigeren Playern vergleichbar. Mit dem von Pioneer gewohnten Standard hat dieser Player rein gar nichts zu tun.

    Sehr überrascht und enttäuscht werde ich mir nun mal irgendwo bei Gelegenheit den Numark anschauen, den Thorsten empfiehlt, denn dessen Verarbeitung ist wahrscheinlich bei weniger als dem halben Preis nicht viel schlechter. Solange sichere ich nun einfach meine CDs weiterhin und brenne mir eben CDs, die blind geworden sind mit den gesicherten Daten vom Laptop.


    Zitat

    Edit: http://www.denondj.com/Media-Players-Co ... s-C17.aspx Da sind neue Produkte bei, wie der DN-HC5000. Aber ist wohl nur ne MIDI Konsole.

    Müsste eine Midikonsole sein, da sie ja keinen Navigations/Browser-Bildschirm besitzt.

  • ibiza
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    176
    • 19. September 2009 um 18:52
    • #19

    Schaut einfach mal bei http://www.deejayforum.de rein ,nur probleme mit den MEP-7000 !
    Werde mir wohl PCdj Vj zulegen und einen PC im 19" Zoll Gehäuse zusammen schrauben .
    Günstiger wie ein Laptop und Ausbaufähig !
    Pioneer ist schon lange nicht mehr das was es mal war ,meine Erfahrung .

    ibi

  • DJheini
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    • 19. September 2009 um 19:20
    • #20

    Arbeite jetzt auch seit einigen Wochen mit dem Numark D2 (gebraucht sehr günstig bekommen).
    Wenn man sich mit der Bedienung erstmal vertraut gemacht hat, ist das teil Easy zu bedienen.
    Was ich gut finde:

    - Klang ist hervorragend
    - Gerät ist kompakt
    - Man kann zu Hause Playlisten erstellen (m3u) die kann man mit dem Numark dann prima aufrufen
    - die Suchfunktion ist so vielfältig, man kann nach genre, titel Album usw. suchen, oft sehr hilfreich
    - Tasten sind gut bedienbar, Tastatur, die dazugehört ist schön klein und auch wichtig für Sucheingaben
    - Ist bis jetzt noch nie abgestürzt
    - schönes gut lesbares großes Display

    Was ich nicht gut finde:

    - Tja, fällt mir momentan nichts ein.

    Ich bin aber eher der Geburtstags- und Hochzeitsbeschaller, nicht der große Mixer.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

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