@ ukw:
das liegt am horn selbst (vgl. seite 1), das im diesem bereich etwas "aufmacht".
2x12"/1,4" Forumsprojekt "PAF212"
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Dann würde ich diesen Bereich auf "Diffusfeld" entzerren und ~ 2,5 dB @ 3,8-4,2 kHz rausnehmen.
Meiner Meinung nach dürfte die Schärfe - Zitat: "bei pegel klingt´s ein wenig "spitz"" - dann verschwunden sein. -
hallo zusammen,
diese 4k Überhöhung wird ja durch die Senke vorher betont
interessanter für mich ( oder für euch ? ) ist, wo die herkommt
dazu wäre natürlich die Messung des HT mit Weiche in der Darstellung wie Diagramm 8 ohne 12" gut
oder noch besser, jeden Winkel-Frequenzgang einzeln, einmal mit und einmal ohne 12"
mit freundlichem Blubb
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Zitat von "wasserkocher"
diese 4k Überhöhung wird ja durch die Senke vorher betont
interessanter für mich ( oder für euch ? ) ist, wo die herkommt
sie entsteht durch mangelhafte phasenbeziehung; neben der achse kommt zu es interferenzeffekten. diese sind jedoch sehr moderat (max. -1...1,5db), verstärkend kommt dann noch das abstrahlverhalten des xt1464 hinzu!lösungsvorschläge?
entzerrung auf "glatten" energiefrequenzgang`?Zitat von "wasserkocher"dazu wäre natürlich die Messung des HT mit Weiche in der Darstellung wie Diagramm 8 ohne 12" gut
oder noch besser, jeden Winkel-Frequenzgang einzeln, einmal mit und einmal ohne 12"
...ich gebe dir recht, das wäre besser - aber zeit ist nicht unendlich vorhanden (erst ab februar sind wieder "ferien"
). -
Ja,
und daraus könnte man folgern, dass sich dieses Horn mit den wunderbaren Katalogdaten in der praktischen Anwendung auch nicht besser benimmt als ein 8cm kürzeres
mit freundlichem Blubb
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Zitat von "wasserkocher"
...und daraus könnte man folgern, dass sich dieses Horn mit den wunderbaren Katalogdaten in der praktischen Anwendung auch nicht besser benimmt als ein 8cm kürzeres
das ist eine nachvollziehbare kritik, aber wie geht man das problem an?
ich wiederhole die frage: optimierung auf "glatten" frequenzgang bei 15...25° neben der achse? -
Wie SRAM schonmal erwähnt hat, ist die Entwicklung neben der Hauptachse durchaus sinnvoll, schon um Kantenbeugungseffekte etwas rauszumitteln
aber zurück zu den Einbrüchen:
wenn die durch destruktive Inferenz entstehen, heisst das ja nicht, dass diese Frequenzen weg sind, sondern nur, dass sie mehr in eine andere Richtung abgestrahlt werdendeswegen liegt bei mir das schöne 18sound Horn jetzt auch schon eine Weile im Regal und wartet drauf, dass ich verstehe, wozu es gut ist
mit freundlichem Blubb
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Klingt die Box draußen auch spitz? Wenn ja, sollte man wohl auf glatten Energiefrequenzgang entzerren, wenn das wirklich die Ursache ist.
Ich habe noch eine Idee, dafür müsstest Du mir mal sagen, ob die Box auch bei moderaten Pegeln spitz klingt? -
@ ansch:
ich habe damit bis jetzt nur draußen (stativaufstellung, 20cm noppenschaum darunter) damit gehört.
und nein, sie klingt nur bei gehobenem pegel spitz! was war deine idee? -
Ich bin mir nicht sicher, aber wenn sie bei anständigem Pegel spitz wird, kann es ja auch daran liegen, dass die Dynamikkompression der beiden Treiber unterschiedlich ist.
Der Hochtontreiber weist ja im oberen Mittelton- unteren Hochtonbereich (eben um 3 kHz) die größte Empfindlichkeit auf, wird dort also am stärksten abgesenkt, wird dort also im Betrieb am wenigsten gefordert und hat die größten Reserven.
Deswegen ja auch die hohen Trennfrequenzen trotz großer Treiber wenns um "alles" geht: bei Trennung um 2kHz ist der Pegel dort bereits um 6dB niedriger verglichen mit dem Bereich, in dem die maximalen Pegel möglich sind...
Also vermute ich, dass die Mitteltöner nicht mehr im gleichen Maß zulegen? Aber das hast Du so ja nicht gemessen...naja nur eine Idee.Nachtrag: Das mit der Messung ist ja kein Widerspruch, da die Anregung beim Messen ja recht kurz ist.
Viele Grüße,
André -
Zitat von "Ansch"
Nachtrag: Das mit der Messung ist ja kein Widerspruch, da die Anregung beim Messen ja recht kurz ist.
...das dachte ich auch, bis mir zuletzt beim klirr-messen mit sinus-sweeps ein 1460 glatt abgeraucht ist.
das soll die überlegung bzgl. der dynamikkompression aber nicht abwerten; die finde ich überzeugend. -
Was mich sehr verwundert, beim Betrachten der Messungen, ist die Kunst, den (nicht unerheblichen) sich aufgrund der sehr unterschiedlichen Bautiefe ergebenden Laufzeitunterschied zwischen XT1464 zu den 12"ern per passiver Frequenzweiche zu kompensieren. Vielleicht kann da Fabian ein paar nähere Ausführungen machen. Würde dies nicht kompensiert werden, so wäre dies spätestens im Group-Delay sichtbar gewesen.
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Zitat von "songe creux"
Was mich sehr verwundert, beim Betrachten der Messungen, ist die Kunst, den (nicht unerheblichen) sich aufgrund der sehr unterschiedlichen Bautiefe ergebenden Laufzeitunterschied zwischen XT1464 zu den 12"ern per passiver Frequenzweiche zu kompensieren. Vielleicht kann da Fabian ein paar nähere Ausführungen machen. Würde dies nicht kompensiert werden, so wäre dies spätestens im Group-Delay sichtbar gewesen.
messungen der sprungantwort und des groupdelays sind doch vorhanden?
wie man es dann konkret anstellt, ist natürlich geschmackssache, aber prinzipiell gibt es viele möglichkeiten, an der phase zu drehen (filtertypen des hoch- und tiefpass bzw. in der kombination, verpolung des hochtöners, usw.) bzw. eine verzögerung herzustellen.
ein nicht ganz unerheblicher teil ist dann aber tatsächlich die vielfache hier erwähnte "erfahrung". -
Moin,
Zitat von "F.A.Bi.A.N."
sie entsteht durch mangelhafte phasenbeziehung; neben der achse kommt zu es interferenzeffekten. diese sind jedoch sehr moderat (max. -1...1,5db), verstärkend kommt dann noch das abstrahlverhalten des xt1464 hinzu!lösungsvorschläge?
entzerrung auf "glatten" energiefrequenzgang`?Bei meiner Tonarbeit lege ich großen Wert auf den subjektiven Klangeindruck im Raum, und einige "künstlerische Maßnahmen" wenn das Beschallungsmaterial mal wieder nicht optimal angepasst / ist (ist es ja nie
) lassen sich aus Energiefrequenzgängen herleiten. Es spricht auch sicher nichts dagegen solche Entzerrungen direkt in den Lautsprecher einzubauen. Wenn es denn ein vom Raumwinkel abhängiges Energiefrequenzgang - Problem ist...Der beschriebene Klangeindruck der Schärfe hat andere Ursachen, und ist allenfalls durch abklemmen des Blechdeckels zu entzerren. Das mag jetzt zynisch sein...
Metall klingt nach Metall, Phenol nach Phenol, Polycarbonat nach Polycarbonat, Pappe nach Pappe. Kugelkalotten nach Kugelkalotten, Konen nach Konen, Ringe nach Ringen. Tractrix nach Tractrix, Hyperbol nach Hyperbol... . Da gibts nix zu EQen. Der Grundton hat ein Zeitverhalten bei der Wiedergabe, und der Klirr bei der Wiedergabe hat auch ein Zeitverhalten, dann noch Intermodulation dazu, und schon klingt es nach Lautsprecher. Klingt komisch ist aber so.Zitat von "Ansch"Hängt das nicht eher mit der Frequenzgangentzerrung zusammen?
Unbeschaltet fällt der Frequenzgang zu den Höhen ja deutlich ab, also "tauchen" auch die Resonanzen unter.
Wenn entzerrt wird hole ich die hoch.
Die Darstellung ist periodenbasiert.Viele Grüße,
André
Die Medallie hat zwei Seiten: auf der einen Seite war ich nicht mehr ganz wach, "deutlich" nehme ich zurück. Doch die andere Seite zeigt bei genauer Betrachtung dennoch einen relativen Anstieg/Verlängerung des Ausschwingens. Periodenbasiert finde ich toll, da zeigt sich erstmal richtig deutlich was so ein Metall- Schallwandler wirklich aus dem Signal macht, und wie gutmütig Pappe ist. Die spannende Frage ist, wie sich dieses Verhalten hörphysiologisch auswirkt.Vielleicht liefert ja die Zahl der Perioden, bis das Auschwingen unter die Hörschwelle sinkt Anhaltspunkte. Sicher ist eines, je lauter die Wiedergabe desto mehr nachschwingende Perioden sind hörbar. Zudem erhöht verspäteter Schall den Lautheitseindruck...
Gruß
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Ich würde die Ursache erstens bei der unterschiedlichen Powercompression suchen, bei einigen Entwicklungen wird die ins Weichendesign einbezogen, vereinfacht gesagt, der Tieföner wird "etwas" leiser abgestimmt, damit unter Pegel keine Schärfe auftritt sondern ein stimmiger Klang.
Zweitens wirken sich Sprünge im Abstrahlverhalten klanglich enorm aus, man kann gezwungen sein, auf Achse unflat abzustimmen, damit energetisch die Verhältnisse stimmen. -
Zitat von "Jack"
Ich würde die Ursache erstens bei der unterschiedlichen Powercompression suchen, bei einigen Entwicklungen wird die ins Weichendesign einbezogen, vereinfacht gesagt, der Tieföner wird "etwas" leiser abgestimmt, damit unter Pegel keine Schärfe auftritt sondern ein stimmiger Klang.
Zweitens wirken sich Sprünge im Abstrahlverhalten klanglich enorm aus, man kann gezwungen sein, auf Achse unflat abzustimmen, damit energetisch die Verhältnisse stimmen.Hochtöner ? :wink:
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äh, ja. Freudscher?
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gut... dann bestehen die nächsten schritte also aus:
- passiver bedämpfung der 3-4khz-region
- messungen der directivity
- testhören im freien (schallfeld ablaufen)einwände?
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Zieh doch erstmal am Regler des Terzband EQ's bevor Du ein passives Filter lötest.
Ich würde Herrn Häuslers Beiträge nicht so einfach ignorieren :wink:
ZitatDer beschriebene Klangeindruck der Schärfe hat andere Ursachen, und ist allenfalls durch abklemmen des Blechdeckels zu entzerren. Das mag jetzt zynisch sein...
Die Probe ist einfach und schnell gemacht
oder hast Du schon

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Zitat von "F.A.Bi.A.N."
gut... dann bestehen die nächsten schritte also aus:
- passiver bedämpfung der 3-4khz-region
- messungen der directivity
- testhören im freien (schallfeld ablaufen)einwände?
Genau das würdich tun.
Auch mal 2 18er drunter und mit Originallautstärke anhören.
Testhören im Freien mit ablauen wird schwierig, die Eindrücke einzufangen. Allfällige Einschnürung der 12er ist schwer zu hören. Wir hören eher Peaks als Dips. -