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Auto auf Bühne...

  • stagecrew sasse
  • 25. Juli 2007 um 09:10
  • stagecrew sasse
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    • 25. Juli 2007 um 09:10
    • #1

    Hallo Forum,

    bei mir wurde jetzt angefragt, drei Fahrzeuge (darunter auch ein Jeep) auf eine Bühne zu stellen. Diese Bühne soll dann nur für die Fahrzeuge da sein!
    Nun habe ich mal ne C Klasse oder einen Pheaton auf 4 Bühnenpodeste stehen gehabt, aber auch noch nicht mehr...

    Können mir nun vielleicht ein paar Auto Präsentaions Freaks von euch Tips geben, was zu beachten wäre???
    Bei den Elementen handelt es sich um Bütec outdoor Platten, diese können ja mit 750 Kg pro qm belastet werden, heißt für mich, wenn ein Reifen auf einer Bühnenplatte steht, können bis zu +-3000 Kg auf vier Platten verteilt werden oder?

    Danke für eure schnelle Hilfe

    Mfg
    Sasse

  • Tobias Zw.
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    • 25. Juli 2007 um 09:24
    • #2

    Hmm, wir haben mal Iveco-Sattelzugmaschinen auf Bühnenpodeste gestellt - ich empfehle, direkt unter den Reifen mit einem Spindelfuß (z. B. von Layher oder Eschenbach) zu unterbauen, dann hängen die Platten nicht so räudig durch, und die Kraft wird direkt in den Boden abgeleitet.

    Ist das indoor? Was sagt denn der vorbeugende Brandschutz zu dem Thema?

    Mit freundlichen Grüßen

    Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • stagecrew sasse
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    • 25. Juli 2007 um 09:28
    • #3

    Moin Tobias,

    die Nutzung ist outdoor!


    Mfg

  • dasich
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    • 25. Juli 2007 um 09:30
    • #4

    Spindelfuß unter die Reifen ist schon mal gut.

    Du musst aber in jedem Fall auch die dynm. Lasten beachten, die Auftreten werden.
    Die Autos müssen ja auf die Bühne drauf. Wenn sie draufgerollt werden, auch wenn es nur sehr langsam ist, treten dynm. Lasten auf, die Quer zur Bühne laufen.
    Das verträgt nicht jedes Podest.

    Aha Outdoor, was ist denn da für ein Untergrund?

    Es grüßt der Stephan

  • stagecrew sasse
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    • 25. Juli 2007 um 11:04
    • #5

    Hallöchen,

    der Untergrund ist Kopfsteinpflaster!!! Was unter die Bühnenfüße tun?

  • treibsand
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    • 25. Juli 2007 um 11:39
    • #6

    Bei mehreren Fahrzeugen solltest du mal mit einem Statiker sprechen.
    Das vorsichtige Raufrollen von Fahrzeugen ist eher ein kleineres Problem, wenn damit (rauf) gefahren wird und vor allem das Fahrzeug auf dem Podest gebremst wird (auch nur beim Aufstellen), können die dynamischen Lasten unschön werden, wenn sich die Podeste im Grenzbereich befinden.

    Evtl. musst du eine Lastverteilung einplanen, da das Fahrzeug ja mit seinen 4 Reifen Punktlasten einbringt.
    Und die Lasten sind auch nicht immer gleichmässig verteilt, Vorder und Hinterachse können gerade bei Geländewagen oder Transportfahrzeugen im Leerzustand deutliche Gewichtsunterschiede aufweisen.
    Da ggf. den Hersteller/Vertrieb des Fahrzeugs rechtzeitig mit einer Waage drauf ansetzen.

    Ein Statikbüro hilft dir da am besten.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • tobias bröcking
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    • 25. Juli 2007 um 19:55
    • #7
    Zitat von "Tobias Zw."

    Was sagt denn der vorbeugende Brandschutz zu dem Thema?

    Es dürfen max. 3 Liter im Tank sein und zusätzlich kann man noch Stickstoff in den Tank füllen.... das hat mir zumindest mal Hartmut Starke bei ner Abnahme in Hannover erzählt, wo wir nen BMW Z3 auf der Maritim Bühne hatten.

    greetinxxx Toto

    --------------------------------------------------
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  • daniel wilhelm
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    • 25. Juli 2007 um 20:35
    • #8

    ganz dumme Frage: :oops:
    was bewirkt denn der Stickstoff im Tank??

    Daniel

    Grüße Daniel Wilhelm

    Meister für Veranstaltungstechnik
    -FoH / Monitor Ton
    -d&b Systembetreuer
    -Elektrofachkraft

  • skyworker
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    • 25. Juli 2007 um 21:36
    • #9

    Der Stickstoff verhindert, dass ein zündfähiges Gasgemisch im Tank entsteht, da der Sauerstoff verdrängt / ersetzt wird. Alternative wäre übrigens auch, den Tank randvoll zu füllen, auch so kann kein zündfähiges Gemisch im Tank entstehen. Beide Methoden sind mir bekannt, es gibt zum Beispiel an unterschiedlichen Messestandorten unterschiedliche Vorschriften vom Betreiber. Manche fordern übrigens auch ein abklemmen der Batterie, um Funkenbildung zu verhindern. Selbst vollständig entleerte Tanks werden von manchen Messe- oder Hallenbetreibern gefordert.
    Sinnvolles Aussteifen der Podeste ist übrigens anzuraten, nicht nur durch Spindeln unter den Reifen, sondern auch durch entsprechende Diagonalen von oben nach unten, um die Momente beim Auffahren oder Rangieren aufzunehmen. Und eine akkurate Rampe - sonst schiebt der Wagen das Podest auch gerne mal vor sich her.

    Viel Erfolg! SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Jim
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    • 26. Juli 2007 um 01:45
    • #10

    erstmal kommts drauf an wie hoch die Bühne ist. Dann würde ich den bescheuerten Teleskopbeinen von Büteck nicht trauen.

    DasIch schrieb: Spindelfuß unter die Reifen ist schon mal gut.

    Besser ist:
    Das Auto muss jawohl auch über die Podeste zu seiner Position gefahren werden, also unter jedes schwerbelastete Podest min. 2 Gerüstspindeln und eine unter das Aluprofil an jeder der 2m Seiten, sonst verbiegts dauerhaft. Und wenn du ganz sicher gehen willst, dann noch eine Lage Mutiplex Schalungsplatten drauf. 750kg bezieht sich auf verteilte Last, du hast aber Punktlast!

    Sagt einer dem mal ein Jaguar eigebrochen ist.

    so long Jim

  • unknown
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    • 26. Juli 2007 um 02:38
    • #11

    nur so ein paar kleine Tipps am Rande... :

    Bütec Telebeine:
    NICHT benutzen ! Die Klemmverbindung hält bei hohen Belastungen nicht zuverlässig. Erst im Gesamtverbund funktioniert das dann, da die benachtbarten Beine ein eventuell fehlerhaftes Bein stabilisieren.

    Bütec Podestplatten:
    Auch die Podeste mit der Multiplex Siebdruckplatte biegen sich wie Hölle durch. Ich kenne die Podeststatik von Bütec und habe meine eigene Meinung zu den 750 kg/qm.
    Auf JEDEN Fall die Podeste in den Bereichen der Reifen großflächig unterspindeln. Das Stichwort Layher fiel ja bereits.
    Podeste großzügig verklammern, eine Klammerpro Seite reicht da nicht.
    Das zusätzliche belegen der Podeste mit einer zweiten Holzschicht ( z.B. Verlegplatte o.ä. ) bringt einiges, da durch die erhöhte Materialstärke die Durchbiegung reduziert wird.

    Problemfall:
    Ich behaupte mal, das euer größtes Problem sein wird die Fahrzeuge auf das Podest zu bekommen. Falls ihr mit dem Gedanken spielt dafür Auffahrrampen zu benutzen mag das bei dem Jeep ja noch funktionieren, aber andere Fahrzeuge haben gerne unter der vorderen Stoßstange noch so ein paar Kunststoffformteile, Spoiler genannt, das passt nicht mehr wirklich und oben wird es dann bei der Fahrzeugmitte ein kleines Problem mit dem Aufsetzen des Rahmens zwischen der A/B Säule geben, außer die Rampe ist richtig richtig laaaaaaaaang.
    Außerdem fährt das Auto nicht wirklich mit einer langsamen gleichbleibenden Geschwindigkeit eine Rampe hoch. Bei Kopfsteinpflaster und etwas zuviel Gasgeben könnte sich die Gesamtkonstruktion schon in die ein oder andere unschöne Richtung bewegen.
    Hilfreich ist für so etwas ein Abschleppwagen mit Hebekran. Der braucht für so eine Aktion keine Stunde, kostet vielleicht 200 Euro und ist in der Summe günstiger und sicherer als stundenlanges probieren.

  • Tobias Zw.
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    • 26. Juli 2007 um 07:39
    • #12

    Ich ging sowieso davon aus, daß die Autos auf die Podeste gehoben werden - alles andere bringt dermaßen viele unkontrollierbare Kräfte in die Podeste ein, daß man dann eher zu massivem Layher-Unterbau raten müßte.

    MfG Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • Jeremy
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    • 26. Juli 2007 um 07:41
    • #13
    Zitat von "unknown"

    Hilfreich ist für so etwas ein Abschleppwagen mit Hebekran. Der braucht für so eine Aktion keine Stunde, kostet vielleicht 200 Euro und ist in der Summe günstiger und sicherer als stundenlanges probieren.

    Sehr sinnvoll! Das erspart vor allem das Hin- und Herrangieren (und das damit verbundene Geschaukel), bis das Auto genau an der richtigen Stelle steht.

    --
    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • tufkamar
    Gast
    • 26. Juli 2007 um 12:35
    • #14

    evtl. wäre es auch sinnvoll, die Podesterei nicht aus 2x1m sondern aus 1x1m-Podesten zu bauen - viel mehr Füsse, Rahmen, Verbinder und weniger große Podest-Platten...

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