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Was haltet ihr von diesem Rider????

  • karel noon
  • 7. August 2007 um 13:50
  • billbo
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    • 8. August 2007 um 22:31
    • #21

    Karel, denk einfach mal darüber nach, wer denn Rider liest.
    Für diejenigen, die sich wirklich im Vorfeld mit so was beschäftigen (müssen), ist das eine langweilige, unbeliebte (und gerne auch unbezahlte) Arbeit. Selbst wenn es nur um ein mittelprächtiges Allerweltsstadtfest geht, 5 Bühnen/ 3 Tage, kommt da für den, der das disponieren muss, allerhand zusammen. Kanalliste – Besetzung – Stageplot: das reicht, auf kryptische Texte legt dabei niemand wirklich Wert.
    Ganz zu schweigen von den freelancernden Jungs und Mädels, die den Job dann wirklich durchführen und die Informationen dabei gerne 10 Minuten, bevor’s akut wird, zum ersten Mal zu Gesicht bekommen: auch die mögen’s eher übersichtlich.

    Ich stelle mir gerade folgende Situation vor: ich arbeite (als Monitorer/ Mikrofonierer/ Stagemanager) auf der Bühne einer beliebigen gemischten Veranstaltung. Ein Programmpunkt läuft, der nächste wird gerade vorbereitet. Die Running Order ist ambitioniert, es ist laut, heiß (oder zugig – kalt) und hektisch. Ein Backliner braucht Strom neben der Bühne, zum Keyboards Vorchecken. Der Moderator meint, dass man ihn draußen nicht versteht. Der TL des Headliners ist auch schon da und nörgelt direkt mal prophylaktisch an Bühnengröße/ Ladesituation/ Zeitplan rum. Ich mache meinen Job und denke derweil darüber nach, ob und wie ich es in den nächsten Stunden zu einer Kaffee-/ Pinkelpause bringen werde.
    In diesem Moment tritt ein Neuankömmling (Du?) auf mich zu („Guten Tag, ich bin der Vertreter der Gruppe sowieso, wir sind als übernächste dran. Für den Fall, dass ihr noch nicht bescheid wisst – hier ist unser Rider“) und drückt mir dabei DEINEN Entwurf in die Hand.
    „Oh prima, danke, ich schau mal drüber“.
    Vermutlich werde ich einige Sekunden brauchen, bis ich (je nach Tagesform mehr oder weniger laut) denke „Was bist denn du für einer?“. Anschließend zerknülle ich das Elaborat vor deinen Augen und versuche, damit mittels eines gezielten Wurfes die Dimmerwache zu wecken. „So, und jetzt erkläre mir bitte in 2 Sätzen, was ihr macht, und was ihr dafür braucht“.
    So oder ähnlich würde das wohl aussehen.

    Ganz nebenbei: der Verweis auf Iggy Pop ist auch nicht unbedingt völlig unproblematisch. Anders, als sein legendärer ‚Rider’ vermuten lässt, ist der nämlich im wirklichen (Bühnen-) Leben als veritabler Kotzbrocken berüchtigt. Dort bespuckt er gerne mal Backliner und Monitorer, bewirft das Publikum mit Mikrofonstativen, und macht sich einen Spaß daraus, seine Wedges von der Bühnenkante zu treten.
    Wir haben ihm vor einer Tourabschlussshow mal die Center Wedges von unten an die Bühne gespaxt. Je 4 Stück 6 x 60. Da konnte er treten und fluchen wie er wollte, die Dinger bewegten sich keinen Millimeter. Hoffentlich hat’s für ein paar Tage blaue Zehen gereicht.

    Deponier’ deinen Entwurf im versteckten Ordner ‚Jugendsünden’, und schau in ein paar Jahren mal wieder drüber :D.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • Campfire
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    • 8. August 2007 um 22:42
    • #22

    wenn ich denke wie vergleichsweise übersichtlich mein Rider meiner festen Band ist und wieviele Informationen von diversen Leuten einfach überlesen werden (OK, ist ne große Band...) würde ich auch für einen einfacheren Rider Plädieren, aber mit deiner Idee des "weiterlesen ab...." bist du denke ich auf dem richtigen Weg.... :)
    aber sonst hast du ja ne besetzung mit der du ja im erstfall mit fast allem das wenigstens gesangsanlage heißt klarkommen würdest :)

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • karel noon
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    • 9. August 2007 um 00:20
    • #23

    ich lguabe so langsam komm ich dahin was ich tun werde, also zum eine die übersichtliche version dazu, die ja wirklich ein zwie sätzen erklärt ist bei der besetzung, und eine leicht entschärfte version des bisherigen, damit wenn doch mal jemand zeit hat er auch mal was nettes zum lesen bekommt.

    oton: ich glaube du hast das wort "zusätzlich" in meinem post zum thema alleinstellungsmerkmal überlesen, meine job gut, und in der regel auch besser als andere zu machen sehe ich für mich als sportlichen grundehrgeiz, daher aber auch die teiwleise unkonventionelle wahl bei den mikros und PA systemen.

    ich sollte aber vieleicht wirklich noch ein paar standart alternativen hinzufügen, obwohl ich eigentlich schon dachte das die SRM450 weltweite bekanntheit erreicht hat, da lasse ich mich aber gerne belehren.

    billbo: bei den anderen bands von mir gibt es ja "normale" rider, und für den gestreßten festivaltech gibt es ne kurze kanaliste, mit der bemerkung ich habe alle mics selber dabei, und eine skizze wo ich strom und monitore brauche, da bin ich eher pflegeleicht. vielleicht sollte ich mir erst mal weiter einen namen machen, und dann wenn mehr leute wissen das ich ein "entspannter" kollege bin kann man sich solche scherze eher erlauben.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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  • oton
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    • 9. August 2007 um 11:11
    • #24
    Zitat von "mediennutte"

    ich lguabe so langsam komm ich dahin was ich tun werde, also zum eine die übersichtliche version dazu, die ja wirklich ein zwie sätzen erklärt ist bei der besetzung, und eine leicht entschärfte version des bisherigen, damit wenn doch mal jemand zeit hat er auch mal was nettes zum lesen bekommt.

    Du bist einfach einer dieser klassischen Menschen, die die Einschläge einfach nicht spüren, die Frage ist warum du hier einen Thread aufmachst, und dann eh alle Ratschläge ignorierst. Aber Rider lesen ist anscheinend dein Hobby, das du gerne mit anderen Kollegen teilen willst ...

    ... ach übrigens, es gibt eine riesige Menge von Tonleuten, die nicht den ganzen Tag lustige Rider im Internet lesen und den "weltbeühmten Iggy Pop" Rider nicht kennen. Mich inklusive. Habe ihn jetzt mal ergoogelt. Ja ganz witzig. Wenn du auch mal eine Rock´n Roll Legende bist kannst du ja immer noch mit gehobener Riderlyrik beginnen. Vorher würde ich das lassen !!!

    P.S. ich hatte auch mal das Vergnügen, damals als aufstrebender Backliner (jung&Geld, ihr wisst). Festival, Marla Glen & Iggy Pop direkt hintereinander ... selten war ich so froh, KEIN Monitormann zu sein ... :D:D:D

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

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  • Jeremy
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    • 9. August 2007 um 11:39
    • #25

    Geh doch mal ins andere Extrem ... der Rider per SMS:

    Zitat

    FOH: 24CH 2xparamid 4xpre 3xpost
    FX: 2x spx990
    Dyn: 5xcomp 4xgate
    EQ: 2x31
    PA: good for R'n'R
    Mon: 4x, 31EQ each
    backline&mics: own
    plot&list: mcsnoon.com/zero

    Alles anzeigen

    Das sind exakt160 Zeichen, man weiß ziemlich genau, worauf man sich einlässt, und die Kontaktinfo ist auch noch drin. Ich weiß, das ist jetzt ziemlich extrem, aber erheblich informationsärmer als Dein Rider ist das jetzt auch wieder nicht.

    --
    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • billbo
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    • 9. August 2007 um 12:43
    • #26
    Zitat

    und für den gestreßten festivaltech gibt es ne kurze kanaliste, mit der bemerkung ich habe alle mics selber dabei ...

    Das ist im Festivalbetrieb eher kontraproduktiv. Die Zeit, die alle umzustöpseln, kriegst du sowieso nicht. Es sei denn, du headlinerst und/ oder wirst fertig vorkonfiguriert auf Rollrisern auf die Bühne geschoben; dann kann das Sinn machen.

    Zitat

    vielleicht sollte ich mir erst mal weiter einen namen machen,

    Das ist eine gute Idee.

    Zitat

    Festival, Marla Glen & Iggy Pop direkt hintereinander ...

    :? Ein TRAUM! :D

    Zitat

    Geh doch mal ins andere Extrem ... der Rider per SMS:
    Ich weiß, das ist jetzt ziemlich extrem, ...

    Nein. Das ist so perfekt.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • 4Art
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    • 9. August 2007 um 13:10
    • #27

    Ich gehe noch einen Schritt weiter:

    Ein normierte Riderdatenbank, bei der sich typische "MittelklasseTop40oderauchandereBands,diemeinenbrühmtzusein" anmelden müssen (auch Headliner). Alle Bands, die dort nicht erfasst sind, müssen nehmen, was sie kriegen. Basta.

    Ich finde: Kreativität findet auf der Bühne und nicht im Rider statt.

    Die Version SMS ist auch nicht schlecht - vor allem, wenn der Freelancer den Stageplan vergessen oder irgendwo beim Aufbau liegen lassen hat... (bin ich auch manchmal Freelancer 8) ). Handys kann man immerhin suchen, indem man darauf anruft.

    Ansonsten: KV2 und F1 gibt's zum Beispiel in der Schweiz NICHT. AT-Mikrophone extrem selten bis ebenfalls gar nicht. Ich finde, wenn schon Rider, dann bitte realistischerweise reinschreiben, was man NICHT will. Dann kann man im Notfall noch darüber diskutieren.

  • slv
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    • 9. August 2007 um 13:26
    • #28
    Zitat von "4Art"

    Ich finde, wenn schon Rider, dann bitte realistischerweise reinschreiben, was man NICHT will. Dann kann man im Notfall noch darüber diskutieren.

    Damit überlässt Du aber die Bewertung, was gleichwertiges Material ist, wieder dem materialstellenden Kollegen – ev. genau das, was einige gern mit Ihrem Rider nicht bezwecken wollen... (klar, ein Gespräch würde immer alles viel einfacher machen).

    4Art: Übrigens, bei mir gibts AT-Miks ;)

  • karel noon
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    • 9. August 2007 um 14:50
    • #29

    oton: ich glaube du hast mich falsch verstanden, ich bin durchaus bereit die genannte kritik zu verarbeiten, was ich im hintergrund auch bereits tue, aber bis es eine neue version des riders gibt dauert es noch, da die band gerade eine umbesetzung durchmacht.

    ich werde also auch für diese band einen normalen rider erstellen, anbieten die mics selber mitzubringen, und ein paar der genannten geräte gegen gängigere tauschen.

    nichtsdestotrotz bleibt der "spaß" rider bestandteil der sache, aber eben so aufgebaut das man ihn nicht lesen muß wenn an nicht möchte, sprich alle wesentlichen infos stehen in der zusammenfassung.

    Als konkrete frage mal an die erfahrenen "rider-autoren": wie formuliert man am besten das das PA system den örtlichen gegebenheiten und dem gesamten standard der veranstaltung entsprechen muß?

    ich habe leider noch die situation das von "punk-schuppen" und JZ bis mittelgroße festivals alles dabei sein kann, ünd würde das gerne in einem rider haben, um der gefahr entgegenzuwirken das der falsche rider an den falschen veranstalter gerät.

    also da bitte ich doch mal freundlichst um ein paar vorschlagsformulierungen, welche man in einem getrennten thread vielleicht auch mal sammeln sollte???!!

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  • Jeremy
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    • 9. August 2007 um 14:57
    • #30
    Zitat von "mediennutte"

    nichtsdestotrotz bleibt der "spaß" rider bestandteil der sache, aber eben so aufgebaut das man ihn nicht lesen muß wenn an nicht möchte, sprich alle wesentlichen infos stehen in der zusammenfassung.

    Ich geb's auf ...

    --
    Jeremy

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  • treibsand
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    • 9. August 2007 um 15:21
    • #31
    Zitat von "mediennutte"

    wie formuliert man am besten das das PA system den örtlichen gegebenheiten und dem gesamten standard der veranstaltung entsprechen muß?


    Entweder so oder noch besser: garnicht.
    Wenn da eine PA steht wird sie ja wohl der VA entsprechen...
    ...wenn keine da ist, ist doof :wink:
    Aber letztendlich weiss doch jeder Veranstalter, dass er eine Anlage braucht.
    Ist der VA erfahren und hat die Kohle: Top Anlage (er weiss selbst, warum)
    fehlt ihm die Kohle: R'n'R standard, mit dem aber die gesamte VA durchzogen ist.
    Ist er unerfahren, kriegst du entweder Standard (dann hat er kohle und gute Ratgeber), sonst ist die VA für die Füsse, die Anlage aber auch.

    Was willst du da jetzt ausformulieren?!?


    Was den Rider angeht:
    Ja, Iggy's Rider ist nett zu lesen.

    Aber wenn ich arbeite will ich eine kurze Version. Dann brauche ich die witzige nicht.
    Wenn ich arbeite und zu viel Zeit habe lese ich die kurze Version zuerst, damit ich informiert bin. Die witzige find' ich beim arbeiten dann überflüssig.
    Wenn ich spass haben will, lese ich garkeine Rider, um nicht an die Arbeit erinnert zu werden... :wink:

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • gezz-abba
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    • 9. August 2007 um 15:28
    • #32

    Karel,

    Rider heisst auf gut Deutsch "technische Bühnenanweisung". Da wir im deutschen sprachgebrauch unter "Anweisung" traditionell bedingt einen kurzen knappen und humorlosen Befehlston erwarten, sollten wir auch beim Rider nicht von dieser Erwartungshaltung enttäuscht werden, oder ??
    Für lustig ist da keine Zeit.
    Lustig und informativ finde ich allerdings nach wie vor die Anweisungen, auf denen sich handgekritzelte Strichmännchen in ungefährer Bühnenposition mit ihren Instrumenten befinden. Da weiss man sofort, was wo los ist. Teilweise habe ich sowas auf Bierdeckeln bekommen.

    Wichtige prioritäre Wünsche stehen zusätzlich gelistet. Das wars..

    Arnt

  • gurkendoktor
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    • 9. August 2007 um 17:17
    • #33

    heute einen sehr schönen rider gelesen:

    "steckdose, bühne, publikum"

    "r'n'r-standard" ist ja leider meist nicht standard, sondern die meßlatte, die der verleiher anlegt. und wenn a,b und c da auch "ohne probleme drüber gespielt" haben (tm), dann IST das standard. und wenns der grottigste selbstbau am 12kanalpult ist.

  • lisa f.
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    • 9. August 2007 um 21:17
    • #34
    Zitat von "gezz-abba"


    Lustig und informativ finde ich allerdings nach wie vor die Anweisungen, auf denen sich handgekritzelte Strichmännchen in ungefährer Bühnenposition mit ihren Instrumenten befinden. Da weiss man sofort, was wo los ist.


    Yep, und für Nachwuchs Geschichten ohne eigenen Tech brauch ich definitv nicht mehr als das:

  • billbo
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    • 9. August 2007 um 23:19
    • #35

    Alles drauf, was man wissen muss.

    Von wegen Nachwuchs: vor nicht all zu langer Zeit bekam ich etwas sehr Ähnliches für ein Tourneegastspiel eines Ex – Spicegirls in die Hand gedrückt. Verantwortlicher Tonmann und Produktionsleiter war der FOH von Bryan Adams. War ein sehr schönes Konzert.

    Die besten Rider bestehen eh aus 6 Seiten Cateringanweisung + handgemaltem Stageplot/ Kanalliste. Da weiß man gleich, dass man es mit Menschen zu tun bekommt, die gelernt haben, Prioritäten zu setzen. Die kriegen dann auch den Rest anständig geregelt.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • bertz
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    387
    • 10. August 2007 um 00:10
    • #36

    sorry, aber ich musste neulich innerhalb von 2 Tagen ein Festivalsetup stricken, was auf 70 (siebzig) Rider passt, die ich alle lesen musste.

    Hätte ich den Rider dabeigehabt, hätte ich mich so geärgert, dass der jeweilige Kollege schon bei Ankunft kein gutes Standing gehabt hätte. Einfache, sachliche und konkrete Angaben helfen da schon eher.

    Wir sind ja nicht im Zirkus, sondern auf Arbeit!!!

    http://www.klanggeschaeft.de

  • phlo
    Beiträge
    232
    • 13. August 2007 um 10:20
    • #37

    noch eine Sache am Rande, unabhängig von den streitbaren Inhalten: Versuche zusätzlich das Ding übersichtlicher zu gestalten, einfach was die Benutzung von Absätzen, Einrückungen, Schriftarten/-größen etc. angeht. Lieber eine Seite mehr und dafür findet man alles sofort. Muss natürlich nicht aussehen wie frisch aus der Designagentur aber so beim groben Drüberschauen ohne reinzulesen sollte sich schon ergeben wo sich was findet, also wirklich eine saubere Struktur besteht.
    Bei längeren Ridern freue ich mich auch immer wenn am Anfang wenn eine ganz kurze Inhaltsübersicht im Stil "I. PA, II. Desk&Siderack, III.Light Instructions ..." mit Seitenangaben drin ist, so muss man in den eh zeitlich meist engen Changeovers nicht erst überall rumblättern (und schlimmstenfalls noch überall reinlesen) wenn man z.B. nur Lichtler ist und eigentlich nur 5 Sätze braucht.

    Grüße, phlo

    PS: Die Schriftart Comic Sans MS (siehe letzte Seite, Stageplot-Überschrift) sollte IMHO unter allen Umständen der Verwendung in Geburtstagskarten vorbehalten sein, aber nicht in jeglicher Form von Dokument mit dem man arbeiten muss ;)

  • tufkacaho
    Beiträge
    418
    • 13. August 2007 um 18:11
    • #38
    Zitat von "phlo"


    PS: Die Schriftart Comic Sans MS (siehe letzte Seite, Stageplot-Überschrift) sollte IMHO unter allen Umständen der Verwendung in Geburtstagskarten vorbehalten sein, aber nicht in jeglicher Form von Dokument mit dem man arbeiten muss ;)

    warum? solange es maschinengeschrieben ist und sauber lesbar ist, finde ich ne andere schriftart gar nicht mal schlecht als diesen einheitsbrei aus times NR , courier und arial.

    mfg

  • gurkendoktor
    Beiträge
    110
    • 14. August 2007 um 00:24
    • #39

    put the "sans" in comic sans.

    wir reden hier über schriften, nicht über verbrechen. comic sans ist immer so schrecklich gewollt kreativ.

    sone omnitronic anlage ist ja auch mal was anderes als dieser tägliche einheitsbrei von meyer, d&b und l-acoustics :D

  • Audiowerk
    Verifiziert
    Beiträge
    2.757
    • 14. August 2007 um 01:28
    • #40

    Comic Sans ist unseriös. Kommt mir einer mit einem offiziellen Dokument und einer solchen Type, weiß ich direkt, dass ich wen mit Nullniveau vor mir habe. Entsprechend wird er / sie auch behandelt. Es gibt einfach Konventionen der Seriösität, die zu wahren sind. Und dazu gehört auch, keine Albernheiten im Schriftverkehr zuzulassen (vgl. Rechtschreibung / Zeichensetzung).

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