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Informationen zur Endstufe Qha LX-2950

  • Michael Scheller
  • 10. Oktober 2009 um 01:12
  • Michael Scheller
    Beiträge
    77
    • 10. Oktober 2009 um 01:12
    • #1

    Guten Abend,

    Wie ihr seht bin ich noch recht neu hier, und habe gleich mal ein kleines Problem.
    Vor einiger Zeit habe ich eine Endstufe mit oben genannter Bezeichnung bekommen, allerdings keinerlei Daten dazu gefunden. Nach ein bischen suchen hab ich zwar herausgefunden dass die Firma Loode dahintersteckt, allerdings ist die größte auf deren Internetseite aufgeführte Endstufe dieser Serie die LX-2750.

    Hier mal der Link: http://www.loode.com/product1A_en.asp?ID=82&categoryid=51

    Es handelt sich um das Gerät ganz unten:

    Und das steckt drin:

    Hat jemand von euch zufällig schon eine davon in der Hand gehabt, oder zumindest irgendwelche anderen Infos zu dem Gerät?

    Danke schonmal,

    Michael

    http://www.flickr.com/photos/michl87/

    Einmal editiert, zuletzt von Michael Scheller (10. Februar 2010 um 19:44)

  • Jürgen Klingel
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    • 10. Oktober 2009 um 01:28
    • #2

    Hm, sieht nach "Ideal Standard" Reiskocher-Fließbandware aus:

    Die techn. Daten machen mich etwas stutzig - vollmundig wird 2 Ohm Stabilität propagiert, aber schon bei 4 Ohm Stereo geht die Power (verglichen mit 8 Ohm) mächtig in die Knie...

    Abgesehen davon gibts auf dem Markt auch viel Mist mit "geschwungenem Q" im Logo (mal abgesehen vom Schöpfer des "Q" = QSC-Audio), allein schon deswegen beschleicht mich ein unwohles Gefühl bei dem Amp...kanns nicht erklären :roll:


    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • cdt.sound
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    • 10. Oktober 2009 um 11:12
    • #3

    Wenn sich die Leistung beim halbieren der anschlossenen Impedanz nicht verdoppelt, heißt das nicht zwingend, dass der Amp nun nicht mehr stabil läuft. Es sagt meist lediglich, dass die Versorgungsspannung des Netzteils etwas einbricht, was aber auch nicht furchtbar schlimm ist.
    Das ist wohl irgendwie ein weit verbreiteter Irrglaube.

    Zum Rest der Stufe kann ich leider nix sagen, da noch nie gesehen. Ich vermute aber mal, dass es sich im Schaltungskonzept um gern kopierte amerikanische Spannungserhöher handelt.

  • Jürgen Klingel
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    • 10. Oktober 2009 um 11:48
    • #4
    Zitat von "cdt.sound"

    Wenn sich die Leistung beim halbieren der anschlossenen Impedanz nicht verdoppelt, heißt das nicht zwingend, dass der Amp nun nicht mehr stabil läuft. Es sagt meist lediglich, dass die Versorgungsspannung des Netzteils etwas einbricht, was aber auch nicht furchtbar schlimm ist.
    Das ist wohl irgendwie ein weit verbreiteter Irrglaube.

    Irrglaube, nein: Physik! Eine Endstufe konventioneller Bauart, darf schon über ein spannungshartes Netzteil verfügen, Stabilität im Sinne von Abschalten, Schwingneigung etc. ist für mich nicht Thema...eher die aus dem Leistungseinbruch ableitbare "Performance", da wurde wohl weniger großzügig dimensioniert!
    Wenn aus der Möglichkeit, zwei Boxen parallel zu schalten eine Lachnummer wird, weil der Amp keine Leistung hat sie zu treiben, dann pfeif ich auf die beworbene "Stabilität"

    JM2C,
    Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • cdt.sound
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    373
    • 10. Oktober 2009 um 12:59
    • #5

    OK, das ist aber ein anderer Gesichtspunkt, den du jetzt beleuchtest.
    Ich nehme als Beispiel jetzt mal eine Crown MA5000VZ. Die hat an 2 Ohm auch nur 500W mehr als an 4Ohm. Aber jeder, der dieses Monstrum mal in den Fingern hatte weiß, dass sie sehr wohl noch in der Lage ist an 2Ohm zu "performen". Klappt sogar an 1Ohm noch gut, auch wenn ich das noch nie gemacht habe. Es gibt halt Endstufen, die das einfach können. Deswegen ist diesen "um Gottes Willen niemals 2Ohm" Gerede schlichtweg nicht gerechtfertigt. (meine ganz persönliche Meinung)
    Klar gibt es Amps, die an niedriger Impedanz hörbar schwächeln. So ist dies aber nicht immer durch reine Leistung zu erklären und schon gar nicht durch die Spannung, die das Netzteil liefert.

  • Thorsten Erpel
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    926
    • 10. Oktober 2009 um 16:47
    • #6

    also nur durch anblick des innenlebens und ein paar technischer daten aus einem manual kann man nun nicht wirklich einen amp beurteilen

    wenn ich den amp offen sehe denke ich aber nicht unweigerlich an einen "billig-china-0815-amp" - aufbau- und verarbeitungstechnisch liegt das doch durchaus ne stufe höher als standard low budget

    wobei der anblick nun auch nicht wirklich aussagt was das dingen jetzt in der praxis bringt :wink:

  • Michael Scheller
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    • 12. Oktober 2009 um 23:11
    • #7

    Erst mal Danke für eure Beiträge, aber scheinbar kennt keiner das Gerät.
    Da bis jetzt auch der Hersteller nicht auf meine Anfrage geantwortet hat, und die Endstufe ja leider nicht in der Tabelle enthalten ist hab ich einfach mal probiert wann der interne Limiter eingreift um zu wissen was ca. rauskommt.
    Am Ausgang hab ich nen 4 Ohm Lastwiderstand angeschlossen, und dann die Amplitude des Eingangssignals (100 Hz Sinus) so lange gesteigert bis sich am Ausgang nichts mehr änderte. Bei 78Volt hat dann die Limiter LED langsam angefangen zu leuchten, macht also ~1521W @ 4Ohm.
    Falls es noch von Interesse ist: Ohne last am Ausgang greift der Limiter logischerweise garnicht, und die Spannung geht auf ~93Volt hoch, dann ist Schluss.
    Wie es bei Belastung beider Kanäle aussieht konnte ich mangels zweitem Widerstand leider nicht testen.

    Michael

    http://www.flickr.com/photos/michl87/

  • sabbelbacke
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    • 14. Oktober 2009 um 03:33
    • #8
    Zitat von "Michael Scheller"

    Am Ausgang hab ich nen 4 Ohm Lastwiderstand angeschlossen,


    Spannend, was hast Du denn da für einen, der 1,4kW aushält?

    hornresp

  • Michael Scheller
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    • 14. Oktober 2009 um 10:00
    • #9

    Der Widerstand betseht aus mehreren "kleinen" Lastwiderständen, und ist insgesamt ca. 55cm lang, bei einem Durchmesser von ca.4,5cm. Auf den Keramikkörper ist dann kein runder Widerstandsdraht gewickelt, sondern ein flacher. So bildet die Wicklung ihren eigenen Kühlkörper, da der Draht hochkannt steht.
    Dauerleistung hält er denk ich ein paar Hundert Watt aus, aber für die kurze Zeit zum Messen hat er das bis jetzt schon ziemlich oft mitgemacht. Ich hab das Signal nicht sehr lange anliegen lassen, da er bei der Leistung schon recht schnell sehr heiß wird.
    Falls Interesse besteht kann ich ja mal ein Bild machen.

    Michael

    http://www.flickr.com/photos/michl87/

  • audio-pip
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    • 14. Oktober 2009 um 10:58
    • #10
    Zitat von "Sabbelbacke"

    Spannend, was hast Du denn da für einen, der 1,4kW aushält?

    Na wenn es dich interessiert kann ich mal von meinen ein paar Fotos machen. :) Ichhabe ein R-Netzwerk aus 20W Keramik R´s, dann habe ich noch große von RFT 12Ohm/85W auch als Netzwerk und noch ein Netzwerk von 6Ohm/800Watt R´s von einer Motorenansteuerung. 8)
    Alle prima als Heizung geeignet. :D

    Sebastian

  • sabbelbacke
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    • 19. Oktober 2009 um 08:51
    • #11

    Tach Ihr zwei :)

    Ja, mach doch mal Fotos :) Konkret hätte mich interessiert, welche Widerstände genau Ihr nutzt und wo Ihr die her habt ohne Arm zu werden. Einfach ne (sehr große) Handvoll 20er Keramik zusammenklatschen ist dann doch etwas umständlich und teuer, wenn man Stereo 16,8,4,2 Ohm messen will bis einige kW :)

    hornresp

  • Michael Scheller
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    • 20. Oktober 2009 um 11:16
    • #12

    Das mit den 20Watt Widerständen würde sicher unhadlich werden, aber meine sind auch nur für jeweils 50Watt ausgelegt.
    Da man aber ja nicht ewig zum Messen braucht, muss der Widerstand ja nicht so ne hohe Dauerbelastbarkeit haben. Ich habe drei mit 1Ohm und zwei mit 0,5Ohm in Reihe geschalten um auf 4Ohm zu kommen. Gekauft hab ich die mal auf nem Trödelmarkt für zusammen glaub ich fünf Euro.
    Hab sie alle auf eine Gewindestange aufgefädelt und verbunden.

    Hier nun das Bild:

    Hat mir bist jetzt schon gute Dienste geleistet, manchmal musste ich ihm allerdings ein bisschen zusätzliche Kühlung verschaffen. Ein Widerstand mit entsprechernder Dauerbelastbarkeit hätte natürlich den Vorteil dass man auch mal länger ne konstante Leistung von der Endstufe fordern könnte, um zu sehen wie sie reagiert.
    Am besten mal nach gebrauchten Bremswiderständen suchen, hat man ja öfters für größere Motoren verwendet.

    Michael

    http://www.flickr.com/photos/michl87/

    Einmal editiert, zuletzt von Michael Scheller (10. Februar 2010 um 19:51)

  • binson
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    • 20. Oktober 2009 um 11:44
    • #13

    Die Widerstände mit denen ich arbeite sehen ähnlich aus, sind aber etwas länger (sind auch 8 Ohm) und sollen etwas mehr Leistung vertragen. Die werden auch nach mehreren Stunden nicht wirklich warm, wenn mal ein Dauertest ansteht - eher fällt der LS am Trenntrafo. :grin:

    Fünf Euro waren natürlich ein Superschnäppchen, unsere acht Stück nebst Steuerung (Schütze zum Umschalten zwischen 2, 4 und 8 Ohm) haben bestimmt 1500 bis 2000 Euro gekostet. :oops:

    --- I've been mad for fucking years, absolutely years, been over the edge for yonks, been working me buns off for bands. ---
    (Chris Adamson)

    Blog: Optinal Mittelgrund

  • Mechwerkandi
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    • 20. Oktober 2009 um 17:12
    • #14

    Preiswerte Lastwiderstände kann man auf dem Schrott aus alten Waschmaschinen ausbauen, wo sie sonst für die Erwärmung der Waschlauge verantwortlich sind.
    p.St. ~ 2,5 kW.

  • sabbelbacke
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    • 21. Oktober 2009 um 12:17
    • #15
    Zitat von "Michael Scheller"

    Ich habe drei mit 1Ohm und zwei mit 0,5Ohm in Reihe geschalten um auf 4Ohm zu kommen.


    Wenn Du sie in Reihe schaltest, erhöhst Du ja aber den Widerstand, rein rechnerisch müsstest Du da bei 31 Ohm rauskommen.

    Edith: Quark von mir, habe 1Ohm als "10 Ohm" gelesen, hab Tomaten auf den Augen gehabt. Thanx for Hinweis :)


    Ich dreh dir Frage mal anders:

    abgesehen von den bereits bekannten "Bastellösungen" Heizwendel, Bügeleisen, "Glück beim Schrott", Wäschetrocknerinnenleben....Bremswiderstände bei ebay auch ne gute Idee, nur muss man schon lange Suchen, bis man ausreichend davon zusammenfindet und dann auch die passenden Werte hat....

    Kennt jemand eine bezahlbare Bezugsquelle für Hochlastwiderstände, die geeignet sind auch bis einige kW auch länger messen zu können und die auch bei starker Belastung den Widerstandswert nicht ändern (Konstatandraht o.ä.)? Man bräuchte ja recht viele von den Dingern, um von 2-16 Ohm in Stereo alles abdecken zu können.

    Was wäre denn, wenn man Widerstandsdraht lose kauft, ihn auf einen passenden Träger wickelt.... Wie kann ich überschlagsmässig ermitteln, wie viel Saft man da drauf geben kann? Temparaturkoeffizient,? Schmelzpunkt des Materials? Vielleicht hat einer der Elektrotechniker den passenden Hinweis für die korrekte Berechnung von so was parat.

    hornresp

    Einmal editiert, zuletzt von Sabbelbacke (21. Oktober 2009 um 12:23)

  • binson
    Verifiziert
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    • 21. Oktober 2009 um 12:20
    • #16
    Zitat von "Sabbelbacke"


    Wenn Du sie in Reihe schaltest, erhöhst Du ja aber den Widerstand, rein rechnerisch müsstest Du da bei 31 Ohm rauskommen.

    :grin:

    1 + 1 + 1 + 0,5 + 0,5 = ?

    --- I've been mad for fucking years, absolutely years, been over the edge for yonks, been working me buns off for bands. ---
    (Chris Adamson)

    Blog: Optinal Mittelgrund

  • sabbelbacke
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    • 21. Oktober 2009 um 12:22
    • #17

    Danke :) Tomaten auf den Augen, hab 1Ohm als 10 Ohm gelesen..... Tsts...

    hornresp

  • rockline
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    • 21. Oktober 2009 um 15:27
    • #18

    Ich habe hier im Labor auch so einen Widerstand. Der kann 8 x 2500 Watt mit jeweils 2 Ohm. Der Wert ist exakt per Abgriff direkt am Widerstand einstellbar, und wird dann zwecks Strombelastbarkeit geklemmt.
    Am Steckfeld können die Einzelwiderstände abgegriffen werden, und auch in Reihe usw. geschaltet werden. Somit sind folgende Optionen möglich:
    8 x 2 Ohm 2500 Watt
    4 x 4 Ohm 5000 Watt
    2 x 8 Ohm 10 000 Watt.

    100% Einschaltdauer bei Vollgas ist ohne Zwangskühlung nicht denkbar, in der Laborpraxis reicht aber die passive Kühlung durch Abwärme für muckelig warme Zimmertemperatur bei 40% Einschaltdauer.
    Ich habe die Teile seinerzeit über Helmut Singer Messtechnik in Aachen gekauft.
    Hier noch ein Bild:

  • ralle14
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    • 21. Oktober 2009 um 16:40
    • #19

    Der berühmte t4m-Dönergrill. :grin:

  • rockline
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    • 21. Oktober 2009 um 19:15
    • #20

    Ja, aus Ulli's Grillstübchen vom Eck.... :lol: Gut beobachtet Ralle14!

    Ulli's Grillstübchen gibt es tatsächlich bei uns am Betrieb, keine 80 Meter weit an der Ecke. Die Bude ist auch für den Kollegen WurstWerner ein Highlight in unserem Dorf. Ulli's Dönergrill hinterm Tresen sieht tatsächlich fast so aus wie mein 8fach-Widerstand, und irgendwann kann mir so beim dumm rumstehen während des warten auffe Pommes der Gedanke "das sieht ja so aus wie mein Messwiderstand"!

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