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Vereine gegen GmbH

  • Discodeisli
  • 21. August 2007 um 22:42
  • MRspeaker
    Reaktionen
    183
    Beiträge
    5.030
    • 23. August 2007 um 22:20
    • #21

    Wie schon erwähnt sondiert sich sowas von selber.


    - Wer günstige Preise anbietet und spontan krank wird guckt ganz schön in die Röhre wenn man Frempersonal einkaufen muss, die kalkulation sieht dann etwas schlecht aus, oder halt der Ruf weil man den Job nicht durchführen kann.

    - Das Material, wenn es günstig auf den Vermietmarkt gechmissen wird, wird grade in Vereinen von Hinz und Kunz (Sind alle DJs oder waren es mal) bedient. Entsprechend schnell wird was deffekt oder das Material rockt derart schnell ab, das es in kurzer Zeit einfach unansehnlich wird und somit auch für Kunden uninteressant.

    - Wer es sich mit den Kollegen verscherzt, zum Beispiel hier durch anscheinend niedrige Preise, der hat auch ganz schlechte Karten mit den Kollegen. Tritt dann der oben genannte Fall ein (Krankheit, Ausfall, Geräteausfall, Dry Hire zumietmöglichkeiten...) dann siehts da ganz schön scheiße aus....

    - Kompetenz. Nur weil man eine Anlage hat, bedeutet dies noch noch imme rnicht das, was der Kunde will. umfassende Beartung, 24h Erreichbarkeit, Service, kompetente Ansprechpartner die Lösungen finden und nicht Probleme diskutieren... Da brauch ich nen VAler und nicht den Offizier vom Schützenverein.

    - mwst. manche Kunden bestehn da drauf, meist gerade die, die Preislich eher interessant sind um davon zu leben. Von daher...

    - Instandhaltungskosten, Wartung.
    Joa da fließt wohl das meiste Geld wohl hin, und da man mit Sicherheit keine Kontakte zu den vertrieben hat, wirds auch schnell mal teuer.

    -----------
    Also so unter Strich;
    Lass den Verein machen, er wird sich mit großer Wahrscheinlichkeit nach einiger Zeit selbst dezimieren. Die Kunden die der verein hat, sind denke ich eh zu großen Teilen nur kleine Fische. Das geht dann ein paar mal gut und irgendwann hört das schon auf....

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • djgolle
    Beiträge
    253
    • 24. August 2007 um 10:24
    • #22

    So hart kann die Welt sein! :roll: Frag doch mal die Gastronomen, was sie davon halten, wenn Vereine ihre Bierzeltfeste veranstalten und damit die örtlichen Lokalitäten leeren. Auch müssen sich freie Veranstalter gegen geförderte Kulturzentren durchsetzen. Und Clubs und Diskotheken dürfen sich gegen städtische Jugendzentren behaupten. Und dann gibts noch private Feiern, die auch hier und da mal ne ganze Masse bewegen! Und jetzt? Soll das alles verboten werden??

    Ein Verein kann seltenst mit jahrelanger Erfahrung aufwarten, da die "Mitarbeiter" selten lange genug dabei bleiben. Das ist die Stelle, wo dann der "Profi" eingreift und sein Geschäft machen kann.
    Abgesehen davon, wenn ein Verein mit einer Anlage eine Beschallungsfirma plätten kann, dann ist für mich auch ziemlich klar, dass diese Firma sich auf dem Markt eh nicht hätte behaupten können. Und schon gar keine Arbeitsplätze zur Verfügung hätte stellen können.

    Willkommen in der Welt! 8)

    Ignoranz ist der Feind des Wissens!

  • djan
    Beiträge
    4
    • 8. September 2007 um 08:49
    • #23

    hallo,
    du weist, nicht alles was so auf den ersten Blick als Unrecht erscheint ist auch so. Wer ist den eigentlich Vertragspartner bei den genannten Veranstaltungen und wer rechnet hier ab? Ist wirklich alles an Technik und Personal vom Verein oder nur die PA? Rechnen die, da vielleicht selbstständig, Techniker nicht selbst ab (Frage z.B. deine eigenen Techs)? Trotz günstigem Gesamtpaket gibt es in deinem Raum wohl andere Privatunternehmen (Power und Konsorten) die noch günstiger sind. Ist nicht im Rahmen der Vereinsstatuten ein gewisses Maß an selber Geld verdienen (Eigenmitteln) vorgegeben? Also das ganze ist einen schwierige Sache und günstige Anbieter gibt es überall. Trotzdem gebe ich dir recht, das es schon in gewissem Masse eine Schwei.... ist, da hier private Firmen benachteiligt werden. Trotzdem kannst du je prüfen, ob du nicht auch davon profitieren kannst und dir die Anlage für bestimmte Zwecke leihen kannst.

  • marcoboy
    Verifiziert
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    3
    • 8. September 2007 um 18:01
    • #24

    rausbekommen unter welchen Bedingung Fördergelder ausgeben wurden. Mit Sicherheit nicht dafür. Dann Beweise sammeln das gegen die Auflagen verstoßen wird. Werbung, nachweise das an nicht Vereinsmitglieder mit Wirtschaftlichen Interesse vermietet wird. Die gemeinnützigkeit in frage stellen... Schau mal in die Satzung :wink:

    Man kann nichts machen wenn Material im Verein hin und her wandert. Alles eine sehr schwierige Frage. Das beste ist wohl immer sicht mit dem Vorstand in verbindung zu setzten. Reden kann manchmal wunder wirken :roll:

  • mringhoff
    Profi
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    Beiträge
    5.262
    • 24. September 2007 um 22:38
    • #25

    Üblicherweise dürfen sich solche Vereine auch nur im gemeinnützigen bzw. förderungwürdigen Bereich sowie lokal begrenzt betätigen (örtliche Musikkultur etc.). Das steht sicher in deren Satzung.
    Gewerbliche Anwendungen sollten da dann aussen vor fallen. Insofern wird man die Technik wohl kaum weitervermieten dürfen :)

    In München gibt es z.B. das Kulturreferat. Das hat auch jede Menge an professioneller Technik, feste und freie, gut ausgebildete Mitarbeiter. Aber das wird alles nur auf städtischen oder förderwürdigen Events im Stadtgebiet eingesetzt.

    Mag sein, daß das für den ein oder anderen Anbieter eine Art Konkurrenz ist, aber man darf ja auch den sozialen Aspekt nicht vergessen. Viele der Veranstalter könnten sich bei weitem so etwas nicht leisten. Kulturförderung eben.
    Im Grunde hat DJ Golle das schon gut erklärt...

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