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Umfrage : Bei welchen Lautstärken fühlt ihr euch am Pult wo.

  • hausmeister
  • 22. August 2007 um 09:55
  • Sound-Klinik
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    • 30. August 2007 um 07:34
    • #61
    Zitat von "bias79"

    Sound-Klinik:
    alles was laut is is mist? jetzt wirds aber verrückt :lol:


    Wenn ein Gitarrist bereits auf der Bühne mit seinen Gitarrengeraffel die PA überdröhnt, ist es nicht laut, sondern ZU LAUT (dto. Schlagzeuger, die man auf einer silbernen Hochzeit in eine Plexikabine sperren muß, weil die nur draufhauen und kein differenziertes Spiel beherrschen ...).

    Zitat von "bias79"

    bei den von dir beschriebenen galaschlipsträgergeldausmfensternummern sind nicht selten ebenso untalentierte musiker unterwegs. die machen einfach nur leiser weil die agentur das so will und ziehen sich schick an.


    Sicher gibt es DIE auch - aber: Ich kenne auch sehr viele Musiker, die ihr Handwerk bestens beherrschen und denen die Qualität der Musik wichtiger als das Umbinden eines Schlipses ist ... und genausogut kenne ich auch das restliche "Spektrum" (inkl. Midi- und MD-Bands, die nicht mal den Schneewalzer ohne technische Unterstützung fehlerfrei bzw. im richtigen Tempo draufhaben).

    Ich selbst spiele lieber mit "richtigen" Musikern (z.B. mit den Kollegen in meiner Oldieband -> http://www.crispy4.bettersound.de/index_all.htm :wink: ).

  • Campfire
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    • 30. August 2007 um 09:37
    • #62

    bias79: auf welchen Beitrag von mir beziehst du dich?

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • Seven
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    • 30. August 2007 um 11:09
    • #63
    Zitat

    Und ich kenne selbst die angenehmeren Seiten der Tanzmuckerei (Galabälle u.a. im Parkhotel Bremen und Bremerhaven, große Firmenjubiläen, Opernball Hannover - in einem anderen Saal spielte Hugo Strasser, Offiziers- und Standortbälle mit Politprominenz, Livebegleitung von A- und S-Klasse-Landesmeisterschaften in Standard und Latein, etc. ...) - ohne Bassgedröhne und mit guter Sprachverständlichkeit.

    Zitat

    ch selbst spiele lieber mit "richtigen" Musikern (z.B. mit den Kollegen in meiner Oldieband -> http://www.crispy4.bettersound.de/index_all.htm

    Ist das besagte Band mit der ihr die aufgezählten Shows absolviert habt?

  • tufkaklto
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    • 30. August 2007 um 11:09
    • #64

    Ich hab da das Gefühl, ihr seit in einer Bierzeltlautstärkendiskussion hängengeblieben.

    Und es gibt noch mehr.
    Galas, wo die Lautstärke einer Band schon zu laut ist, wenn sich die Gäste nicht mehr quer über den Tisch unterhalten können.
    Und der Techniker schon nicht mehr weiß, was er noch machen kann. Da gibts keine Wohlfühllautstärke mehr und auch keinen guten Sound.

    Es gibt auch Rockkonzerte, wo ALLE Beteiligten gern mal über 100db haben wollen ( vom Publikum bis zum Musiker/Techniker )
    Und auch ok wenn mit Maß und Ziel .

    Icht find da generelle Ansagen über "Laute Krach Bumm Bands " etwas kontraproduktiv.

    Zitat

    Sicher gibt es laute Bands. Diese würde ich in dann die Rubrik krawallende "Bumms-Combos" einordnen.

    @soundklinik:


    Ich finds nicht fair, das Du alles andere an Musik so abstempelt.
    Ich würde nicht auf die Idee kommen, nur meine Musik als " richtige Musiker" zu titulieren.

    Ich zB mag keine Oldiemusik, würde aber nicht negativ darüber werten
    .

    Wenn Du subjektiv gegen jegliche Art lauter Musik bist, dann ist das Dein Recht, aber gesteh einfach auch anderen zu, Ihre eigene Meinung über so etwas zu haben, wenn Sie sich nicht mit Deiner deckt.

    Manchmal finde ich Deine Aussagen schon etwas radikal wertend zu dem Thema.

    Oser sagen wir mal ganz einfach:
    Es kann auch durchaus vorkommen, das sich Techniker/Musiker und auch Publikum bei Lautstärken wohlfühlen, die für Dich persönlich schon weit über dem Erträglichen sind ??

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  • wora
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    • 30. August 2007 um 11:38
    • #65

    ich sags mal ganz kurz:
    wer möchte sich ein konzert von megadeath mit 90-95dB(A) anhören?

    das geht halt einfach nicht.
    deshalb muss es aber auch nicht unbedingt gleich schmerzhaft sein...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Sound-Klinik
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    • 30. August 2007 um 18:04
    • #66
    Zitat von "Seven"


    Ist das besagte Band mit der ihr die aufgezählten Shows absolviert habt?


    Nein, das war in den 80er bis Anfang 90er Jahren. Ich habe damit mein Studium finanziert (brauchte also kein BAFÖG und brauchte nach dem Studiumende auch nichts zurückzahlen :) ).
    Nach Ende meines Studiums war es zeitlich nicht mehr drin, jedes Wochenende eine oder mehrere Veranstaltungen zu machen (hab nur noch ca. 2 Jahre in solchen Bands gespielt und die Aktivitäten 'runtergefahren).
    Und wenn man erst eine Familie mit Kiddies hat, geht das (wenn man in der Woche arbeitet) erst recht nicht. :wink:

    Zitat von "klauston"

    Ich finds nicht fair, das Du alles andere an Musik so abstempelt.
    Ich würde nicht auf die Idee kommen, nur meine Musik als "richtige Musiker" zu titulieren.
    Ich zB mag keine Oldiemusik, würde aber nicht negativ darüber werten.


    Da hast du mich mißverstanden: Mir geht es nicht um das Musikgenre, sondern um Spieldisziplin auf der Bühne und instrumentale Fähigkeiten.

    Unter "richtige Musiker" verstehe ich Musiker, die ihr Instrument auch selbst spielen (können) ... und nicht bei MD-Player- oder Sequencer-Totalausfall abbauen können.

    Zitat von "klauston"

    Wenn Du subjektiv gegen jegliche Art lauter Musik bist, dann ist das Dein Recht, aber gesteh einfach auch anderen zu, Ihre eigene Meinung über so etwas zu haben ...


    Du wirst mir aber recht geben, daß sich eine disziplinierte Band einfacher mischen läßt (wg. weniger Übersprechen, weniger Krawall DIREKT von der Bühne etc.) und sich dadurch ein transparenterer FOH-Sound erzielen läßt ?

    Zitat von "klauston"

    Es kann auch durchaus vorkommen, das sich Techniker/Musiker und auch Publikum bei Lautstärken wohlfühlen, die für Dich persönlich schon weit über dem Erträglichen sind ?


    1. Über die erträglichen Belastungen des Gehörs (welche Dosis bzw. welche Pegel in welcher Zeit) gibt es fundierte Untersuchungen.

    2. Ein Tontech hat m.E. auch eine Verantwortung für die Gesundheit der Konzertbesucher. Wenn z.B. alkoholisierte Konzertbesucher aufgrund eingeschränktem Wahrnehmungsvermögen ihr Gehör ruinieren, ist das nicht nur "deren Problem" (finde ich wenigstens).
    Auch das manchmal zu hörende "Argument", daß die Konzertbesucher "selbst schuld haben, weil sie ja "nach Hause gehen könnten, wenn es zu laut ist", finde ich unschön bei den heutigen Preisen für Konzertkarten. Viele Besucher ERTRAGEN (!!!) dann den Lärm, weil sie u.U. einen langen Anfahrweg auf sich genommen haben und viel Geld für das Konzert bezahlt haben. :?

    Es gab mal eine Untersuchung/Umfrage in der Schweiz zu diesem Thema, aus der recht deutlich hervorging, daß es Konzertbesuchern eher zu laut ist ... vielleicht weiß einer hier noch den entsprechenden Link (war eine PDF). :wink:

  • manuela
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    • 30. August 2007 um 18:15
    • #67

    SK weist du eigentlich warum zu leise gemixte Metalkonzerte einen hohen Klirrfaktor haben ? Das sind die Flaschen die die Gäste ins FOH werfen :D

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Sound-Klinik
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    • 30. August 2007 um 18:26
    • #68
    Zitat von "Manuela"

    SK weist du eigentlich warum zu leise gemixte Metalkonzerte einen hohen Klirrfaktor haben ? Das sind die Flaschen die die Gäste ins FOH werfen :D


    ... ganz so schlimm hätte ich mir das gar nicht vorgestellt. :wink:

    ... und noch ein kleiner Nachtrag:

    Zitat von "klauston"

    Galas, wo die Lautstärke einer Band schon zu laut ist, wenn sich die Gäste nicht mehr quer über den Tisch unterhalten können.
    Und der Techniker schon nicht mehr weiß, was er noch machen kann. Da gibts keine Wohlfühllautstärke mehr und auch keinen guten Sound.


    ... derart extreme Situationen hatte ich nicht ... aber ich hab schon auf Veranstaltungen gespielt, auf denen der Drummer mit speziellen Sticks gespielt hat, damit es nicht zu laut wird.

    Bei solchen Veranstaltungen ist ein perfektes Miteinander und gegenseitiger Respekt zwischen Musikern und Tontech unerläßlich ... aber ebenso Disziplin und Professionalität auf beiden Seiten. :wink:

  • tufkaklto
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    • 30. August 2007 um 19:45
    • #69

    Und aber genau Metal ist auch auf der Bühne laut.

    Es gibt auch da unterschiedliche Ansätze.

    ich persönlich bin ein Anhäger von einem guten Bühnensound ( der auch laut sein kann ) um mir den FOH Sound zu stützen.
    Das Funktioniert ( allerdings muß eben der Bühnensound schon gut sein, )
    Mit den richtigen Micros super.

    Es gibt im härteren Bereich auch einige, die mit In Ear und Git Amps unter der Bühne unterwegs sind, kommt mir immer wieder unter.
    Das heißt aber eben nicht, das die jett einen besseren oder leiseren Sound haben, obwohl die sicher nicht so ein übersprechen haben.
    Ich kenn da echt nur Ausnamen, wo dann auch ein Sound gut rüberkommt.
    Die gleichen FOH Kollegen kenn ich aber auch mit Bühne laut Bands und da klingts auch gut :D

    Und ich bin auch überzeugt, das die über 40 jährigen ( zähl mich auch dazu ) mit "Lauten " Rockkonzerteen heute weniger Hörschäden haben als eher junge " Unter 30er "
    Ich halte nicht Konzerte für die Hauptursache sondern Walkmans, Ipods und Dauerbelastung in Diskos, sowie Geräuschkulissen im täglichen Leben.

    Ein Konzert mit ein paar db lauter macht wohl kaum sofort einen Hörschaden.

    Und ich hab da ein paar Beispiele gebracht, da ich den Eindruck habe, das Du ( @ SK ) einfach einen anderen Bezug zu manchen Sachen hast und Dir die Vorstellung dazu fehlt.
    Und damit möchte ich Dir auch nicht verbal ans Bein pinkeln sondern versuche eben einfach nur, Dir ein bischen Verständnis abzuringen.
    Ich hab einfach nur den Eindruck, das das manchmal fehlt.

    Es hat wenig Sinn, wenn Lautstärkendiskussionen immer wieder im " Die Bands können nicht spielen usw " hängen bleiben.
    Weils auch so nicht stimmt.
    Es gibt verschiedene Welten Und das ist auch gut so, ( sonst würd ich ja auch Deiner Frau hinterherlaufen, willst Du ja auch nicht, besser mir gefällt eine andere :D8) )
    Man muß sich einfach nur gegenseitig respektieren und ein bischen nachsichtig sein.

    Bestimmte Sounds ( zb vom Schlagzeug ) klingen einfach nur so wie gewünscht, wenn der Schlagwerker ordentlich reinhaut ( Input = Output )
    Das dies bei Jazz anders ist, ist auch klar und gewünscht.
    Aber einen bestimmten Snaresound krieg ich halt auch nur hin, wenn der Zeugler "reinholzt " :D:D

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  • Mix4Munich
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    • 30. August 2007 um 19:57
    • #70

    Back to topic, okay?

    Ich fühle mich (wie die meisten Schreiber anfangs des Threads) bei 95 bis 98, evtl auch 100 dB am Pult am wohlsten. Im Juni hatte ich die Beschallung eines Singer/Songwriters, und da hatten wir noch unter 90 dB - war aber auch sehr schön, das passte einfach besser, als mit Akustikgitarre, Flügel und Kontrbass auf 120 dB gehen zu wollen ... :)

    Viele Grüße
    Jo

    Mix4Munich
    Johannes Komarek
    http://www.mix4munich.de

  • Sound-Klinik
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    • 30. August 2007 um 20:20
    • #71
    Zitat von "klauston"

    Es gibt im härteren Bereich auch einige, die mit In Ear und Git Amps unter der Bühne unterwegs sind, kommt mir immer wieder unter.
    ...
    Die gleichen FOH Kollegen kenn ich aber auch mit Bühne laut Bands und da klingts auch gut :D


    Auf großen Bühnen (d.h. große Distanz zwischen Musikern/Amps/Drums) und bei großen Events ist das sicher auch vergleichsweise unproblematisch.

    Zitat von "klauston"

    Ich halte nicht Konzerte für die Hauptursache sondern Walkmans, Ipods und Dauerbelastung in Diskos, sowie Geräuschkulissen im täglichen Leben.


    Da stimme ich dir zu (zumal Hörschwellenuntersuchungen in verschiedenen Altersgruppen diese These zu stützen scheinen).

    Zitat von "klauston"

    Und ich hab da ein paar Beispiele gebracht, da ich den Eindruck habe, das Du ( @ SK ) einfach einen anderen Bezug zu manchen Sachen hast und Dir die Vorstellung dazu fehlt.


    Metalkonzerte mit Besucherzahlen > 10.000 sind für die meisten User in diesem Forum nach meiner Einschätzung aber eher die Ausnahme.

    Zitat von "klauston"

    Bestimmte Sounds ( zb vom Schlagzeug ) klingen einfach nur so wie gewünscht, wenn der Schlagwerker ordentlich reinhaut ( Input = Output )
    ...
    ... einen bestimmten Snaresound krieg ich halt auch nur hin, wenn der Zeugler "reinholzt "


    Sowas stimmt absolut bei Studioaufnahmen (wo man am Sound herumfeilt) und ist auf Großveranstaltungen auch für den FOH-Sound weitgehend problemlos.

    Da die meisten User in diesem Forum (vermute ich mal) häufiger in kleinere Locations arbeiten dürften, führt eine Metalband-Mentalität seitens der Musiker aufgrund der räumlich doch häufig eingeschränkten Arbeitbedingungen (enge Bühnen mit wenig Tiefe) zu Problemen beim Monitoring und FOH-Gesamtsound.
    Häufig gehen gerade Gitarristen und Drummer keinerlei Kompromisse zugunsten eines besseren GESAMT-Bandsounds ein ... und ob die Vocals absaufen ist denen einfach egal. Dabei gibt es durchaus Möglichkeiten, auch mit geringeren Bühnenlautstärken einen akzeptablen "Brat"-Gitarrensound hinzubekommen.

    Und zum Thema "Wohlfühlen": Wenn sich nur der Gitarrist wohlfühlt und der Rest der Band (inkl. Tontech) nicht, ist es zumutbar, wenn sich der Gitarrist zugunsten seiner Bandkollegen und eines transparenteren FOH-Sounds in kleineren Lokalitäten auch mal etwas weniger "wohlfühlt" (und genau darum geht es mir !). :wink:

  • g.sanner
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    • 30. August 2007 um 21:23
    • #72

    Weicht ja leider vom Thema ab aber ich finde das gerade disziplinierte Musiker eher die weniger guten sind.
    Die Leute die Du beschreibst Manfred sind Dienstleister und haben mit Kreativitaet wenig zu tun.
    Ich denke nicht das Leute wie Elvis, Beatles, Hendrix, Pete Townsend und so weiter nur mit Disziplin gross geworden sind. Um da hin zu kommen braucht man auch feeling. Und das kommt auch oft von Aggresivitaet und Lautstaerke.

    Bei meiner Rockband stehen auch 6 4x12 Gittarenboxen auf der Buehne. Die sind alle an und alle auf 11. Deswegen ist der Gitarist aber trotzdem gut. Der Gig wird dann halt etwas lauter.

  • Campfire
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    • 30. August 2007 um 21:38
    • #73

    ich würde sagen ob ein Musiker gut/Kreativ/was auch immer ist ist Ansichtssache, und unabhängig davon wie laut er es benötigt, im Unkehrschluss: Wie laut ein Musiker ist / welche Bühnenlautstärke er benötigt sagt nichts über seine Qualität aus...
    aber ich denke wir sollten langsam back to topic kommen, es geht hier ja rein um die Wohlfühllautstärke des Technikers am FOH, ob nun Bands diszipliniert sind oder nicht, ob diese lautstärken gut fürs Publikum sind oder nicht und welche Gesetzesvorschriften im kommen sind sind sind eigentlich alles extra Themen.......

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • Sound-Klinik
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    • 30. August 2007 um 22:03
    • #74
    Zitat von "G.Sanner"

    ... aber ich finde das gerade disziplinierte Musiker eher die weniger guten sind.


    Berliner Philharmoniker sind weniger gute Musiker ???

    Zitat von "G.Sanner"

    Die Leute die Du beschreibst Manfred sind Dienstleister und haben mit Kreativitaet wenig zu tun.


    Stimmt. Gala- und Oldiebands spielen die Musik, die das Volk hören will und dürfen auf solchen Veranstaltungen auch gar nicht "kreativ" sein (schließlich muß die Mucke möglichst "original" klingen).
    Ich kenne jedoch mehrere Musiker, die sich zum Geldverdienen einen Schlips umbinden ... um dann z.B. mit ihrer Progrockband im Studio am eigenen Material herumfeilen zu können.

    Und mal zum Vergleich:
    Auch erfahrene, richtig gute Tontechs haben nicht jedes Wochenende nur anspruchsvolle "Edelveranstaltungen" zum Betreuen. :wink:

    Zitat von "G.Sanner"

    Ich denke nicht das Leute wie Elvis, Beatles, Hendrix, Pete Townsend und so weiter nur mit Disziplin gross geworden sind. Um da hin zu kommen braucht man auch feeling.


    Elvis war ein sehr guter Performer (und hatte eine sehr professionelle und disziplinierte Einstellung bei Proben und Tonaufnahmen - es gibt sogar Filmdokumente, die das belegen) ... die Beatles hatten das Glück, George Martin kennenzulernen (und lernten Professionalität inkl. diszipliniertes Arbeiten - wie in Biografien nachzulesen ist) ... Hendrix war ein rarer Ausnahmegitarrist und Pete Townshead ein junger Wilder der 60er (... wobei es sicher viele bessere und womöglich auch talentiertere Musiker als ihn gab, die aber einfach nur weniger Glück hatten ... :( ).
    Auch heute gibt es kreative, richtig gute Musiker ... an denen die schnelllebige und konsumorientierte Musikindustrie leider wenig Interesse zeigt.

    Und solche Aussagen wie "Disziplinierte Musiker sind keine richtigen Musiker" oder "ich würde mich nie prostituieren und Musik anderer Bands nachspielen" oder "wir spielen nur eigene Sachen" hört man seit Jahrzehnten aus den Übungskellern mittelloser Rockbands, von denen es nur eine absolute Minderheit - auch mangels Disziplin und Professionalität (erkennbar an Unmengen von Übungskeller-Leergut mit ehemals alkoholischen Inhaltsstoffen) - aus dem Keller herausschafft. 8)

    P.S.: Ich habe in den letzten 30 Jahren übrigens nicht nur Tanzmucke gemacht ... :wink:

  • wora
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    • 31. August 2007 um 00:08
    • #75
    Zitat


    Berliner Philharmoniker sind weniger gute Musiker ???

    ich dachte es wäre mittlerweile bekannt, das auch die musiker im orchestergraben zum teil sehr hohe lautstärken ertragen müssen und auch messbare gehörschäden haben.


    ich denke, diese diskussion hier führt zu keinem sinnvollen ergebnis und klinke mich jetzt mal aus.
    tschöööö! ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Seven
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    • 31. August 2007 um 05:19
    • #76

    was zu erwarten war.
    positiv sind die äußerungen eines gert sanner zu werten, dessen anwesenheit mich sehr freut :!::!::!:

  • tufkaklto
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    • 31. August 2007 um 10:38
    • #77
    Zitat von "wora"

    ich dachte es wäre mittlerweile bekannt, das auch die musiker im orchestergraben zum teil sehr hohe lautstärken ertragen müssen und auch messbare gehörschäden haben.


    ich denke, diese diskussion hier führt zu keinem sinnvollen ergebnis und klinke mich jetzt mal aus.
    tschöööö! ;)

    Die Lautstärken, die bei einem <Orchester auftrten können, übrtreffen die eines Rockkonzertes manchmal bei weitem.
    ( Auf den Bühnen / orchestergraben )

    Und die Musiker fühlen sich wohl.
    Und Gehörschäden sind bei Klassikern eine weit verbreitete Berufskrankheit :shock:

    Ich halt mich jetzt aber auch raus, weil eigentlich sollte es keine Oldibandssinddisziplinertundleiseundallesandereistlautundschädlichundundiszipliniertdiskussion werden :D

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  • g.sanner
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    • 31. August 2007 um 10:51
    • #78

    Mir ging es nicht so sehr darum spezielle Musiker zu nennen, sondern vielmehr darum darauf hinzuweisen das disziplinierte Musiker nicht unbedingt die besseren sind. Das gilt auch fuer Orchestermusiker.

  • Sound-Klinik
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    • 31. August 2007 um 11:22
    • #79
    Zitat von &quot;klauston&quot;


    ... ich dachte es wäre mittlerweile bekannt, das auch die musiker im orchestergraben zum teil sehr hohe lautstärken ertragen müssen und auch messbare gehörschäden haben.


    Das stimmt.
    Jedoch bedeutet "diszipliniert" nicht, daß alles ständig leise zu spielen ist, sondern daß die Musiker es könnten, wenn es erforderlich ist (Gutes Beispiel: Der Anfang vom "Bolero" von M. Ravel).
    "Diszipliniert spielen" (können) bedeutet daher nicht automatisch "immer leise" (sondern "angemessen") ... "undiszipliniert spielen" dagegen häufig "IMMER laut" (... und letzteres finde ich sowohl für Mitmusiker als auch für Tontechs wenig hilfreich bei der Arbeit). :wink:

    Jeder, der schon mal Schülerbands und ausgebildete Musiker gemischt hat, sollte doch eigentlich genau wissen, was ich meine. 8)

  • Schrumpeln
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    908
    • 31. August 2007 um 11:41
    • #80

    Langsam glaube ich, dass es Leute gibt, die immer noch eines drauf geben müssen. Ist es denn nicht mal möglich einfach Ja zu sagen, oder nichts mehr zu schreiben. Ich glaube SK, du hast deine Meinung hier schon oft dargelegt, und sie bleibt einfach so wie sie ist. Die andere Meinung zu akzeptieren ist dir anscheinend nicht möglich (wie auch in anderen Diskussionen oft gezeigt) aber jetzt wissen wir alle was du meinst, mir reicht das!

    So zurück zum Thema:
    ich mische auch oft lauter als es mir lieb ist, denn in kleinen Clubs mit vielen reflektionen ist das SChlagzeug oft die determinierende Größe. Über diesen Lärm muss ich mit dem Rest drüber. Und die Snare ist oft nicht das Problem, es sind die Becken, die in den Höhen so schneidend wirken, dass sie den Rest zudecken. Abkleben finde ich auch keine Lösung, aber wenn es nicht anders geht schlage ich das den Schlagzeugern auch mal vor. Das verändert zwar den Sound, manchmal hilft das aber. Es ist besser wenn nur die Backen nicht so toll klingen, der REst der Band dadurch aber erträglich wird.
    Ich habe aber auch schon sachen gemischt die ussten leise sein und das geht auch. Dann spielt der Drummer mit Rods, die Gitarren drehen sich halt nicht so laut und das ganze funktioniert auch, nur ist das dann keine Rockmusik mehr und die selben lieder klingen eher nach Pop!
    Ich mische eher in der 300 - 500 Pax klasse in verschiedenen Clubs (als Haustec) und verschiedenen Bands auch unter freiem Himmel. Und es kommt auf die Anlage drauf an wann ich mich wohl fühle, manchmall wenn der Klirr die Ohren tötet fühle ich mich nie wohl, ein anders Mal reichen mir 95 dB und wieder ein anderes Mal sind auch 110 db Peak erst richtig zum wohlfühlen.

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